DE371552C - Amperestundenzaehler fuer Gleichstrom - Google Patents

Amperestundenzaehler fuer Gleichstrom

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DE371552C
DE371552C DEA37229D DEA0037229D DE371552C DE 371552 C DE371552 C DE 371552C DE A37229 D DEA37229 D DE A37229D DE A0037229 D DEA0037229 D DE A0037229D DE 371552 C DE371552 C DE 371552C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)

Description

  • Amperestundenzähler für Gleichstrom. Amperestundenzähler für Gleichstrom, bei denen ein Magnetmotor mit Kollektor und feststehenden Stromzuführungsbürsten als messendes Organ dient, sind aus dem Grunde noch unvollkommen, weil sie bei geringen Belastungen zu wenig registrieren, da die infolge des Auflagedruckes der Bürsten am Kollektor und in den Lagern -,erzeugte Reibung sowie das Zählwerk die Umdrehungsgeschwindigkeit des Ankers hemmen. Man kann zwar, ebenso wie bei Wattstund-enzählern, in etwas abweichender Weise auch bei Arnperestundenzählern den durch die genannten Organe bewirkten hemmenden Einfluß auf ,die Ankerumdrehungen, durch eine zeitweilige oder dauernde Zuhilfenahme der Betriebsspannung kompensieren. Eine .derartige Kompensationsmethode ist jedoch eine unerwünschte Komplikation des Zählers sowohl in bezug auf seine Ausführung wie besonders auch seine Montage. Man versuchte deshalb, die Kompensation der Meßwerte schon mehrfach in anderer Weise ohne Benutzupg der Betriebsspannung zu lösen. Eine derartige Einrichtung ist z. B. durch die deutsche Patentschrift 243430 bekannt geworden. Bei dieser Einrichtung wird die Triebkraft des Ankers im oberen Meßbereich des Zählers durch Abschwächung des Ankerstromes um so viel vermindert, daß die Meßwerte mit denen im unteren Meßbereich übereinstimmen. Diese Einrichtung ist bei an sich-zwar zweckentsprechender Wirkungsweise aus dem Grunde noch mangelhaft, weil die Meßwerte des Zählers bei sehr geringen Belastungen. von etwa i bis 4 Prozent des Nennstromes und besonders sein Anlauf durch den ständigen Auflagedruck der dritten Bürste nachteilig beeinflußt werden.
  • Die vorliegende Erfindung besteht nun ebenfalls in: einer Einrichtung zur Kompensation der Meßwerte durch entsprechende Abschwächung des Ankerstromes im oberen Meßbereich. Sie unterscheidet sich aber von der vorerwähnten in vorteilhafter Weise dadurch, daß sie erst dann in Tätigkeit zu treten braucht, wenn die Triebkraft dos Ankers ausreichend groß ist, um .die zur Betätigung der Einrichtung erforderliche Arbeitsleistung zu vollbringen. Auf diese Weise sind die auf ,die Zählertriebscheibe wirkenden Reibungseinflüsse beim Anlauf und sehr geringen! Belastungen des. Zählers vermieden.
  • Die Zeichnung veranschaulichit in schematischer Darstellung eine beispielsweise AuGführungsform des Erfindungsgegenstandes nebst nur den für die Beschreibung desselben notwendigen Bestandteilen eines Gleichstromamperestundenzählers. Der durch den Zähler geführte Stromleiter durchfließt einen Widerstand w (Shunt), welcher durch Verschiebung einer Metallklammer k etwas verändert werden kann. Vom Anfang und Ende dieses Widerstandes führen Verbindungsleitungen über -die beiden Stromzuführungsbürsten b, b zu dem auf der Achse a des Triebmotorankers angeordnetem Kollektor c. Ferner ist die Wicklung eines. feststehend angeordneten Elektromagneten e an den Enden des Widers.tandesi w angeschlossen. Über den Schenkeln des Elektromagneten e ist ein auf einer Achse d drehbar gelagerter Eisenanker in Form eines Hebels h angeordnet. Eine Feder f dient zum Abzug des Ankers li. vom Elektromagneten e bis zum festen Anschlags sowie zur Einregelung des Anzugsmomentes bei einer bestimmten Belastung des Zählers. Anf dem Hebel h ist ferner isoliert ein Kontaktarm i angeordnet und durch eine bewegliche Stromleitung mit dem einen Ende des Widerstandes up verbunden. Vom anderen Ende dieses Widerstandes führt eine Stromleitung in einen Widerstand p zu einer Kontaktplatte 1, welche den feststehenden Teil eines Schalters zum Einschalten des Widerstandes p bzw. zu seiner Parallelschaltung zum Anker des Triebmotors und dem Widerstand u, bildet. Durch die Einschaltung des Widerstandes p wird die Spannungsdifferenz an den Anschlußklemmen des Zählers und damit die Stromstärke im -Anker des Triebmotors verringert bzw. das ursprüngliche Verhältnis der Stromstärke zum Widerstand w, geändert. Die Unterbrechung dieses Stromkreises bzw. die Ausschaltung des Widerstandes p erfolgt durch den Triehmotor des Zählers dadurch, daß auf der Ankerachse a direkt oder auch auf einer von ihr angetriebenen besonderen Achse, z. B. auf einer Achse des Zählwerkes, ein Exzenter va, an dessen Stelle auch eine Nocken:scheibe, exzentrisch angeordneter Stift o. dgl. treten könnte, angeordnet ist. durch welchen der Hebel 1a mittels einer auf ihm angeordneten elastischen Feder ft. oder eines starren Hebels mit einer besonderen Richtfeder kontinuierlich vom Elektromagneten e abgehoben wird. Die Wicklung .des Elektromagneten e braucht nicht unbedingt zum Widerstand w parallel, sondern kann bei entsprechend stärkerer Dimensionierung auch in Reihe mit diesem geschaltet sein. Auch ist eine verschiedenartige Ausführungsart der elektromagnetischen Stromschlußeinrichtung ohne wesentlichen Unterschied für die Erfindung. So kann man z. B. an Stelle des feststehenden Elektromagneten e auch einen permanenten Magneten oder einen permanenten Magneten des Triebrnotors und an Stelle des Eisenankers auf dem Hebel h. eine zum Widerstand ze, parallel geschaltete bewegliche Spule anordnen. Die Eigenart und Zweckmäßigkeit dieser neuartigen Kompensationsmethode besteht in der Korrektion der Meßwerte des Zählers bei allen: Belastungen von 1/,5 bis 1/1 seiner Nennstromstärke und darin, daß die Einrichtung bei Belastungen von weniger als 11_5 des Nennstromes unwirksam bleibt, so daß eine Behinderung des Anlaufes des Zählers infolge vergrößertem Reibungseinflusses durch zusätzliche Organe ausgeschlossen ist. Die Wirkungsweise der Korrektionseinrichtung ist dem Verlauf der Belastungsfehlerkurve des Zählers angepaßt. De!ngemäß beginnt die Einschaltung des ParalleIwiderstan,.des p, sobald die Belastung des Zählers etwa 1/-., seines Nennstromes beträgt, uiid erfolgt allmählich bis, zu Belastungen von etwa 1/1 des Nennstromes, um bei allen höheren Belastungen dauernd eingeschaltet zu bleiben. Zu diesem Zweck ist auf dem Hebel 1a die Feder n. angeordnet, deren Elastizität in ganz bestimmtem Verhältnis zum Anzugstnoment des elektromagnetisch betätigten Einschaltmechanismus steht und so bemessen: ist, daß die Kräfte beider Teile einander hei der Belastung des Zählers in Höhe von etwa 114 des N ennstromes annähernd gleichkommen. Zur Erläuterung der hieraus resultierenden Wirkung sind auf der Zeichnung die den Belastungen entsprechenden verschiedenen Stellungen in gestrichelten und strichpunktierten Linien markiert,- welche die Feder 7a bei ihren Bewegungen durch den Exzenter in einnimmt. Die äußere, in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung der Feder ya veranschaulicht dieselbe in gestreckter Form nach soeben erfolgtem Beginn der Tätigkeit der Unterbrechereinrichtung,wobei die Durchbiegung noch .unmerklich ist. Die in strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung .der Feder n veranschaulicht ihre Bewegung bei Belastungen des Zählers von etwa ii4 bis 1 j, seiner Nennstromstärke, bei denen der Anker des Elektromagneten e nicht mehr abgehoben wird, so daß nur die Feder n bei ihren kontinuierlichen Bewegungen durchgebogen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Amperestun:denzähler für Gleichstrom mit feststehenden Stromzuführungsbürsten, bei welchem die Korrektion der Belastungsfehlerkurve .durch Änderung der Ankerstromstärke bewirkt wird, gekennzeichnet durch einen zum Triebanker des Zählers parallel angeordneten Widerstand und einer selbsttätig wirkenden Unterbrechervorrichtung zur Ein- und Ausschaltung desselben in der Weise, daß die Einschaltung mittels einer von. der Belastung des Zählers abhängigen Einrichtung und die periodische Ausschaltung vom Anker des Triebmotors bewirkt wird, durch. welchen die ständige Bewegung eines federnden Teiles der Unterbrechervorrichtung erfolgt , dessen Elastizität im bestimmten @' erhältnis zu der Wirkungsstärke der elektromagnetisch betätigten Einschalteinrichtung steht.
DEA37229D 1922-02-28 1922-02-28 Amperestundenzaehler fuer Gleichstrom Expired DE371552C (de)

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