DE3714928C2 - Wärmetauscher - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher zum Kühlen heißen
Öls nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der DE-OS 34 25 110 ist ein Wärmetauscher zum Kühlen heißen
Öls einer Maschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
bekannt. Die bekannte Kühlung des Öls im Öltank ist für einen stark
schwankenden und/oder diskontinuierlichen Betrieb zu träge,
um eine relativ konstante Temperatur des Öls zu erreichen.
Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik ist es Auf
gabe der vorliegenden Erfindung, einen Wärmetauscher zum
Kühlen heißen Öls einer Maschine, insbesondere des Haupt
spindelsystems einer Werkzeugmaschine, zu schaffen, bei dem
das gekühlte Öl eine im wesentlichen konstante Temperatur aufweist,
wobei dieses Ziel mit möglichst geringem konstruktivem Aufwand
erreicht werden soll, und wobei die Anordnung auch in jeder
Art von herkömmlichen Öltanks installierbar sein soll.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Konstruktion erlaubt auch bei sich stark
ändernden Betriebsverhältnissen eine gute Konstanthaltung der
Öltemperatur auf niedrigem Niveau. Die entsprechenden Maßnahmen
lassen sich auch bei herkömmlichen Öltanks verwirklichen.
Bezüglich der Gestalt der Wärmerohre oder der Ölführung gibt
es im Prinzip keine Begrenzung, jedoch sollten die Gestaltungen
derart zueinander passen, daß das gesamte heiße Öl, das in
die Ölführung eingeführt wird, sehr nahe am Wärme aufnehmenden
Abschnitt vorbeistreicht und so gekühlt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der
Wärme aufnehmende Abschnitt der Wärmerohranordnung in dem
Öltank untergetaucht, während der Wärme abgebende Abschnitt
oberhalb des Tanks liegt. Die Ölführung ist ein schachtel
förmiges Teil, das den unteren Abschnitt der Wärmerohranordnung
umgibt. Das eine Ende der Ölführung ist mit der Werkzeugmaschine
über eine Rohrleitung verbunden, welche heißes Öl der
Ölführung zuführt, während das andere Ende der Ölführung in
die Innenseite des Öltanks mündet. Der Wärme abgebende Abschnitt
ist mit einem Kühlventilator versehen, um Wärme abzuführen,
welche innerhalb der Wärmerohranordnung vom Wärme aufnehmenden
Abschnitt zum Wärme abgebenden Abschnitt transportiert
wird. Öl, das durch die Wärmerohranordnung gekühlt ist,
wird über eine Pumpe in die Werkzeugmaschine zurückgefördert.
Dasjenige Ende der Ölführung, das in das Innere des
Öltanks mündet, kann mit einem Wehrverschluß versehen sein,
der einen Minimumpegel des Öls in der Ölführung aufrecht
erhält, wenn der Pegel im Öltank unterhalb der Ölführung
sinkt. Der Wehrverschluß stellt sicher, daß das aus der Werk
zeugmaschine kommende heiße Öl ohne Rücksicht auf den Ölspiegel
im Öltank korrekt gekühlt wird.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
In der nachfolgenden Beschreibung werden be
vorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand von
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste bevorzugte
Ausführungsform eines Wärmetauschers;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie III-III aus
Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt durch die Ausführungsform gemäß
Fig. 1, jedoch von links gesehen;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI aus
Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt durch eine weitere bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des linken
Endes der Ölführung bei der Ausführungsform
nach Fig. 6;
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX aus
Fig. 6;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines Wehr
verschlusses einer anderen bevorzugten Ausfüh
rungsform der Erfindung; und
Fig. 10 einen Schnitt durch eine weitere bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung.
In den Zeichnungen sind die gleichen Teile mit denselben
Bezugsziffern versehen.
Im folgenden wird eine erste bevorzugte Ausführungsform
anhand der Fig. 1 bis 3 beschrieben. Bei dieser Ausführungs
form ist ein Öltank 2 vorgesehen, in welchem gekühltes Öl
18 für das Hauptspindelsystem einer nicht gezeigten Werk
zeugmaschine bevorratet ist. Die Wärmerohranordnung 13
ist am Deckel des Öltanks 2 über einen Installations
rahmen 14 montiert. Das eine Ende der Wärmerohranordnung 13
(Wärme aufnehmender Abschnitt 13a) ist im Öltank 2 unter
getaucht, und das andere Ende (Wärme abgebender Abschnitt
13b) liegt oberhalb des Öltanks 2.
Sowohl der Wärme aufnehmende Abschnitt 13a als auch
der Wärme abgebende Abschnitt 13b umfassen jeweils eine
Vielzahl von vertikal sich erstreckenden, verschlossenen
Rohren, an denen Flossen sitzen, um die Absorption und Ab
gabe von Wärme zu intensivieren. Die Rohre sind mit einem
Arbeits-Fluid, wie z.B. Flon oder Freon oder Ammoniak, ge
füllt, wobei das Arbeitsfluid
innerhalb der Rohre bei einer Temperatur verdampft und kondensiert, die
zwischen der Raumtemperatur und der Temperatur von heißem
Öl liegt, das aus der Werkzeugmaschine abgegeben wird. Zum
Abführen der Wärme ist ein Kühlventilator 15 am Vorderende
des Wärme abgebenden Abschnittes 13a der Wärmerohranordnung an
geordnet. Der untere Endbereich des Wärme aufnehmenden Abschnittes 13b
ist von einer schachtelförmigen Ölführung 16 eng umgeben.
Das Oberende und das linke Ende der sechs Seiten der Öl
führung 16 sind offen, während die vier übrigen Seiten
plattenförmig ausgebildet und somit geschlossen sind. Das
rechte Ende in Fig. 1 dient als Einlaßende 16a, während
das linke Ende als Auslaßende 16b dient und zum Innen
raum des Öltanks 2 offen ist. Die oberen Enden der Seiten
wände der Ölführung 16 sind in engem Kontakt mit den äußeren
Enden der Flossen 13c, so daß kein Öl dazwischen in den Öl
tank 2 fließen kann. Ein Öleinlaßrohr 17, das mit dem
Hauptspindelsystem der nicht dargestellten Werkzeugmaschine
kommuniziert, mündet in die Endwand der Ölführung 16 und
zwar an deren Einlaßende 16a. Wie in Fig. 4 gezeigt, umfaßt
der Wärmetauscher weiterhin ein Ölrückführsystem 19, das
ein im Öl innerhalb des Tankes 2 untergetauchtes Saugfilter
19a, eine Rohrleitung 19b zwischen dem Saugfilter 19a
und der Werkzeugmaschine und eine Pumpe 19c umfaßt, die so
an der Rohrleitung 19b sitzt, daß Öl aus dem Öltank 2 durch
die Leitung 19b abgezogen und in die Werkzeugmaschine ge
pumpt wird.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen
Ausführungsform näher beschrieben. Heißes Öl 1 aus dem
Hauptspindelsystem einer Werkzeugmaschine wird in die Öl
führung 16 über das Öleinlaßrohr 17 geführt. Wenn das
heiße Öl 1 vom Einlaßende 16a zum Auslaßende 16b der Öl
führung 16 strömt, so fließt es durch die Zwischenräume
zwischen den Rohren des Wärme aufnehmenden Abschnittes 13a.
Das Arbeitsfluid, das in den Rohren dicht eingeschlossen
ist, wird durch das heiße Öl 1 verdampft. Durch die Ver
dampfung wird Wärme vom Öl 1 aufgenommen, so daß dieses ge
kühlt wird. Das verdampfte Arbeitsfluid steigt dann in
den Wärme abgebenden Abschnitt 13b auf, wo es vom Kühl
ventilator 15 gekühlt wird, der Umgebungsluft über die Rohre
des Wärme abgebenden Abschnittes 13b bläst. Das Ar
beitsfluid kondensiert dann innerhalb des Wärme abgebenden
Abschnittes 13b und gibt Kondensationswärme an die Umge
bungsluft ab, woraufhin dann kondensiertes Arbeitsfluid wieder
zurück in den Wärme aufnehmenden Abschnitt 13a fließt.
Das heiße Öl 1, das durch die Verdampfung des Arbeitsfluids
gekühlt wurde, wird zu gekühltem Öl 18, das etwa bei
der Temperatur der Umgebungsluft liegt. Das gekühlte Öl 18
fließt aus dem Auslaßende 16b der Ölführung 16 in den Öl
tank 2. Das gekühlte Öl 18 wird dann von der Pumpe 19c
durch das Saugfilter 19a angesaugt und über die Rohrlei
tung 19b der Werkzeugmaschine zugeführt.
Nachdem die Wärmerohranordnung 13 aufgrund der Temperaturdifferenz
zwischen dem Wärme aufnehmenden Abschnitt 13a (der bei der
Temperatur des heißen Öls 1 liegt) und dem Wärme
abgebenden Abschnittes 13b (die bei der Temperatur der Um
gebungsluft liegt) funktioniert, tritt ein Austausch von
Wärme zwischen heißem Öl 1 und der Umgebungsluft
nur dann auf, wenn die Temperatur des heißen
Öls 1 oberhalb derjenigen der Umgebungsluft liegt. Die
Temperatur des gekühlten Öls 18 wird somit in Annäherung an
diejenige der Umgebungsluft gebracht, kann jedoch nie un
ter diese Temperatur fallen, so daß keine Gefahr der Über
kühlung des gekühlten Öls 18 besteht. Auf diese Weise wird
also die Temperatur des gekühlten Öls 18 naturgemäß so ge
regelt, daß sie konstant bleibt, ohne daß man dafür weitere,
komplizierte Steuermechanismen bräuchte und so daß keine
Schwankungen in der Öltemperatur auftreten. Demzufolge
besteht keine Gefahr der Schwankungen in der Maschinenge
nauigkeit der Werkzeugmaschine aufgrund der Schwankungen
der Öltemperatur, so daß eine hohe Genauigkeit der Maschine
erzielbar ist.
Bei der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung mündet das Öleinlaßrohr 17 in die Seitenwand des
Einlaßendes 16a der Ölführung 16. In den Fig. 4 und 6 ist
eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gezeigt,
bei welcher ein Öleinlaßrohr 20 am oberen Ende des Einlaßendes
16a der Ölführung 16 mündet. Im übrigen entspricht die
Struktur dieser Ausführungsform im wesentlichen derjenigen
der vorher gezeigten Ausführungsform und weist dieselben
Vorteile auf. Wenn man aber das Öleinlaßrohr 20 am Ober
ende anstatt an der Seitenwand der Ölführung 16 münden läßt,
so kann man das Öleinlaßrohr 20 leichter integrieren, so
daß die Ölführung 16 einstückig als Block ausgeführt
werden kann, so daß man die
Herstellungskosten reduzieren kann.
Wenn der Ölspiegel nahe dem Oberende des Öltanks 2 liegt,
so kann Öl über die Wärmerohranordnung 13 hinreichend gekühlt
werden. Wenn aber der Ölspiegel unterhalb des unteren Endes der
Wärmerohranordnung 13 liegt, so wird heißes Öl 1, das in die
Ölführung 16 eingeführt wird, schnell aus dem Auslaßende
16b der Ölführung 16 fließen, ohne daß das Öl den Wärme
aufnehmenden Abschnitt 13a des Wärmerohres 13 in aus
reichender Höhe umgibt und dadurch das Öl hinreichend gekühlt
wird. Um hier Abhilfe zu schaffen, wird bei einer
dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die an
hand der Fig. 6 bis 8 beschrieben ist, ein Wehrverschluß
21 am Auslaßende 16b der Ölführung 16 vorgesehen, der
sicherstellt, daß immer Öl in der Ölführung 16 vorhanden
ist. Wie in Fig. 7 gezeigt, umfaßt der Ölverschluß 21 eine
Platte, die sich über die Breite und einen Teil der Höhe
des Auslaßendes 16b der Ölführung 16 erstreckt. Öl muß über
den Oberrand des Wehrverschlusses 21 fließen, um die Ölführung 16
zu verlassen. Demzufolge liegt der Ölspiegel in der Ölfüh
rung 16 immer mindestens bei dem Oberrand des Wehrverschlusses 21,
auch dann, wenn der Ölspiegel im Öltank 2 unterhalb des unteren Endes
der Wärmerohranordnung 13 liegt, so daß heißes Öl 1, das
in die Ölführung 16 eintritt, hinreichend gekühlt wird, be
vor es in den Öltank 2 fließt. Im übrigen ist diese bevor
zugte Ausführungsform identisch derjenigen nach Fig. 4 und
funktioniert in derselben Weise. Ein
Wehrverschluß 21 kann ebenfalls bei der Ausführungsform nach
Fig. 1 mit denselben Effekten Verwendung finden.
Fig. 9 zeigt das Auslaßende 16b einer Ölführung 16 einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Bei
dieser Ausführungsform ist ein Wehrverschluß 22 vorgesehen, der
sich über die gesamte Breite und Höhe des Auslaßendes 16b
der Ölführung 16 erstreckt. Der Wehrverschluß 22 weist eine
Vielzahl von durchgehenden Bohrungen 22a auf. Im übrigen ist die
Ausführungsform identisch zu der nach den Fig. 1 oder 4.
Wie der Wehrverschluß 21 gemäß Fig. 7 hält der Wehrverschluß 22 den
Ölspiegel in der Ölführung 16 aufrecht und garantiert eine
hinreichende Kühlung des Öls.
Im Idealfall tritt das gesamte heiße Öl 1, das in das Ein
laßende 16a der Ölführung 16 eintritt, bei dem Auslaßende
16b aus. Aufgrund von Fehlanpassungen der Dimensionen der
Ölführung 16 und derjenigen der Wärmerohranordnung 13 können
Spalte zwischen dem Oberende der Wände der Ölführung 16
und den Flossen 13c der Wärmerohranordnung 13 bestehen. Wenn der
artige Spalte bestehen, so kann heißes Öl 1 aus der Innen
seite der Ölführung 16 über deren Oberrand in den Öltank 2
entweichen, so daß das heiße Öl 1 nicht hinreichend ge
kühlt wird. Dem soll eine weitere bevorzugte Ausführungs
form der Erfindung abhelfen, die in Fig. 10 dargestellt
ist. Hierbei wird ein ölbeständiges Dichtungsmaterial 23
aus Gummi oder dergleichen zwischen den äußeren Rändern
der Flossen 13c der Wärmerohranordnung 13 und den oberen Rändern
der Wände der Ölführung 16 vorgesehen. Das Dichtungsmaterial
23 verhütet, daß heißes Öl 1 über die Oberränder der Ölfüh
rung 16 abfließt, so daß das gesamte heiße Öl 1, das in das
Einlaßende 16a der Ölführung 16 fließt, durch den Wärme
aufnehmenden Abschnitt 13a fließen und beim Auslaßende 16b
austreten muß, so daß es hinreichend gekühlt wird. Im übri
gen entspricht die Struktur bei dieser bevorzugten Ausfüh
rungsform der Erfindung im wesentlichen derjenigen nach
den Fig. 1 oder 4. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform
kann weiterhin ein Ölwehr vorgesehen sein, wie es in den
Fig. 7 oder 9 gezeigt ist.
Bei allen vorher beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung ist die Wärmerohranordnung 13 im Zentrum eines Öltanks
2 angeordnet, der Wärme aufnehmende Abschnitt 13a ist im
Öl untergetaucht. Solange aber das Auslaßende 16b der Öl
führung 16 in den Innenraum des Öltanks 2 mündet, bestehen
keine Begrenzungen hinsichtlich der Position der Wärmerohranordnung
13. Bei einer weiteren (nicht gezeigten) bevorzugten Aus
führungsform der Erfindung sind somit die Wärmerohranordnung 13
und die Ölführung 16 außerhalb des Öltanks 2, vorzugsweise
in dessen Nähe, angebracht.
Wenn die Wärmerohranordnung 13, der Installationsrahmen 14, der
Kühlventilator 15, die Ölführung 16 und das Einlaßrohr 17
oder 20 fest miteinander unter Bildung einer kompakten
Einheit verbunden sind, so kann man diese Einheit leicht
transportieren und vorgefertigt am Arbeitsort in jeden Öl
tank einbauen.
Bei den oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung ist die Wärmerohranordnung 13 auf der Oberseite eines
Öltanks 2 angebracht. Bei einer anderen, hier nicht ge
zeigten Ausführungsform der Erfindung, ist die Wärmerohranordnung
an der Seite eines Öltanks 2 befestigt. Bei einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform mündet das Einlaßrohr 17 oder
20 am Boden des Einlaßendes 16a der Ölführung 16.
Claims (14)
1. Wärmetauscher zum Kühlen heißen Öls (1) einer Maschine, mit
einem Öltank (2), einer Wärmerohranordnung (13) mit einem
Wärme aufnehmenden Abschnitt (13a) und einem Wärme abgebenden
Abschnitt (13b), wobei die Wärmerohranordnung (13)
ein Arbeitsfluid enthält, das innerhalb der Wärmerohranordnung
(13) bei einer Temperatur zwischen Raumtemperatur
und der Temperatur des heißen Öls (1) von der Maschine
verdampft und kondensiert, und einem Kühlventiltor (15)
zum Kühlen des Wärme abgebenden Abschnittes (13b),
gekennzeichnet durch
eine Ölführung (16), welche den unteren Endbereich des
Wärme aufnehmenden Abschnittes (13a) umgibt, wobei die Öl
führung (16) ein Einlaßende (16a) für das Zuführen des
heißen Öls (1) aus der Maschine aufweist, sowie ein Aus
laßende (16b) für das gekühlte Öl, das in den Öltank (2)
mündet, wobei das Einlaßende (16a) und das Auslaßende (16b)
an einander gegenüberliegenden Seiten des unteren Endbereiches
des Wärme aufnehmenden Abschnittes (13a) liegen,
so daß das Öl auf dem Weg vom Einlaßende (16a) zum Auslaßende
(16b) zwangsläufig an den Wärme aufnehmenden Abschnitt
(13a) vorbeifließt.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Wärme aufnehmende Abschnitt (13a) der Wärmerohranordnung
(13) sich innerhalb des Öltanks (2) und der Wärme
abgebende Abschnitt (13b) sich außerhalb des Öltanks (2)
befindet.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wärmerohranordnung (13) und die Ölführung (16) außerhalb
des Öltanks (2) angeordnet sind.
4. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Wärme aufnehmende Abschnitt (13a) und der Wärme
abgebende Abschnitt (13b) sich vertikal erstreckende,
verschlossene Rohre umfassen, die das Arbeitsfluid
enthalten und daß Kühlflossen (13c) an den Außenflächen
der Rohre angebracht sind.
5. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ölführung (16) den unteren Endbereich des Wärme
aufnehmenden Abschnittes (13a) der Wärmerohranordnung (13)
schachtelförmig umgibt, wobei als Auslaßende (16b) eine
mindestens teilweise zum Innenraum des Öltanks (2) offene
Seite dient.
6. Wärmetauscher nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Auslaßende (16b) der Ölführung (16) eine vollständig
zum Innenraum des Öltanks (2) offene Seite ist.
7. Wärmetauscher nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Wehrverschluß (21) vorgesehen ist, der am Auslaßende
(16b) der Ölführung (16) liegt und der sich über die
gesamte Breite und einen Teil der Höhe des Auslaßendes
(16b) erstreckt.
8. Wärmetauscher nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Wehrverschluß (22) vorgesehen ist, der am Auslaßende
(16b) der Ölführung (16) sich über die gesamte Breite
und Höhe des Auslaßendes (16b) erstreckt und durchgehende
Bohrungen (22a) aufweist.
9. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
ölresistentes Dichtungsmaterial (23) zwischen dem Oberrand
der Ölführung (16) und dem Wärme aufnehmenden Abschnitt
(13a) der Wärmerohranordnung (13) derart angebracht
ist, daß heißes Öl nicht zwischen dem Oberrand
der Ölführung (16) und dem Wärme aufnehmenden Abschnitt
(13a) nach außen fließen kann.
10. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Öleinlaßrohr (20) in das Einlaßende (16a) der Öl
führung (16) von oben her einmündet.
11. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Öleinlaßrohr (17) in das Einlaßende (16a) der Öl
führung (16) von der Seite her einmündet.
12. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Öleinlaßrohr in das Einlaßende (16a) der Ölführung
(16) von unten her einmündet.
13. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wärmerohranordnung (13) auf der Oberseite des Öltanks
(2) montiert ist.
14. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wärmerohranordnung (13) an einer Seite des Öltanks (2)
angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (3)
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-
1987
- 1987-05-05 DE DE3714928A patent/DE3714928C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1989
- 1989-12-04 US US07/443,847 patent/US5022494A/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011116602A1 (de) | 2011-10-21 | 2013-04-25 | Robert Bosch Gmbh | Produktionsanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3714928A1 (de) | 1987-11-12 |
| US5022494A (en) | 1991-06-11 |
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