DE37070C - Selbstthätiger Feuerlöschapparat - Google Patents

Selbstthätiger Feuerlöschapparat

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Publication number
DE37070C
DE37070C DENDAT37070D DE37070DC DE37070C DE 37070 C DE37070 C DE 37070C DE NDAT37070 D DENDAT37070 D DE NDAT37070D DE 37070D C DE37070D C DE 37070DC DE 37070 C DE37070 C DE 37070C
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Germany
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valve
load
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water
weight
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37070D
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English (en)
Original Assignee
A. KRONHEIM in Berlin SO., Franzstr. 8
Publication of DE37070C publication Critical patent/DE37070C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/60Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use
    • A62C35/605Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use operating and sounding alarm automatically

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
ADOLPH KRONHEIM in BERLIN. Selbsttätiger Feuerlöschapparat.
Zusatz-Patent zu No. 32880 vom 20. November 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. December 1885 ab. Längste Dauer: 19. November 1899^
Das von der Wasserleitung bezw. von dem auf dem Boden des zu schützenden Gebäudes befindlichen Reservoir kommende Rohr α führt zu dem Cylinder b, auf dem das Ventil c befestigt ist, welches der Kolben d fest verschliefst, e ist der Belastungshebel, an dem die Ventilbelastung / hängt. Diese Belastung ist ein hohles Gefäfsj welches mit so viel Flüssigkeit gefüllt ist, dafs das Ventil geschlossen wird, g ist ein auf dem Cylinder b befestigtes Eisen, von dem zwei Arme, h und i ausgehen; h sitzt schräg an g, während i einen rechten Winkel mit g bildet; am Ende von i befindet sich eine Rolle k. Auf dem Ventilhebel e ist ein Eisen m angebracht, von dessen Ende zwei schräg stehende kurze Zähne / ausgehen, deren untere Enden eine Kugel η halten, die mindestens doppelt so schwer als die Belastung/", ist. Die Kugel η ruht auf h. Von dieser Kugel geht eine kleingliedrige Kette 0 über Rolle k nach dem Ende des Ventilhebels e, wo sie befestigt ist. h gegenüber an g befindet sich der Arm ρ j auf dem die Kugel q ruht, die von zwei an dem von in ausgehenden Arm s befindlichen kurzen Zähnen r festgehalten wird. Von der Ventilbelastung / geht ein Gummirohr t nach dem verticalen Rohr u, Welches das zu schützende Gebäude vom Boden bis zur untersten Etage durchschneidet und so viele Abzweige \ hat, als Räume geschützt werden sollen. Das Rohr % führt nach dem an der Decke des zu schützenden Raumes der Länge nach angebrachten Rohr j*;, welches eine erforderliche Anzahl 21Z2 bis 3 m von einander entfernter Abzweigrohre χ hat, deren Enden, knieartig nach unten gebogen, in y endigen, An y schliefst sich ein nach unten zu etwas konischer Stutzen O von feiner Drahtgaze an, der mit einem leicht schmelzbaren Material (Paraffin, Wachs, Stearin u. s. w.) ausgegossen ist. In die noch flüssige Masse wird eine Eisenblechscheibe N eingesetzt, die bis an das Rohr y reicht; von der Mitte dieser Scheibe JV geht eine Kette P durch den gefüllten Drahtgazestutzen O, den daran befestigten, etwas weiteren, leeren, die Brause J? tragenden Stutzen Q., und durch das im Innern der Brause R angebrachte kurze Rohr 5 nach dem Gewicht T. Am Ventil c befindet sich ein Stutzen A, an den sich das Rohr B anschliefst , das zu dem liegenden Cylinder C führt. Von C geht ein verticales Rohr E ab, welches so lang ist, dafs das Ende desselben 25 bis 30 cm höher liegt als. der oberste Theil der Belastung/"; an E schliefst sich das Rohr F an, welches in κ endet. Die von der Belastung/ ausgehende Flüssigkeit füllt demnach die Rohre tu\w x\ das Ende von χ ist bei_^- durch den gefüllten Drahtgazestutzen O geschlossen. Aufserdem steht die Flüssigkeit in dem Rohr F bis auf gleicher Höhe wie in der Belastung /; der obere Theil von / ist also frei voh Flüssigkeit.
Von der auf ρ ruhenden Kugel q geht eine

Claims (1)

  1. kleingliedrige Kette G durch ein der Länge nach offenes Rohr, über eine aufserhalb des Gebäudes angebrachte Rolle H nach dem unter dem Lärmapparat / befindlichen Gewicht M, welches mit dem Haken L über einer zum Lärmapparat gehörigen, an einem gleichschenkligen Winkel hängenden Kette K schwebt. Entsteht nun in einem Räume Feuer, so schmilzt die erzeugte Wärme das leicht schmelzbare Material an der Wandung des Drahtgazestutzens O. Das Gewicht T, welches von der erstarrten Masse in dem etwas konischen Drahtgazestutzen O festgehalten wurde, wirkt durch seine Schwere auf die an der Wandung weich gewordene bezw. geschmolzene Masse des Drahtgazestutzens O und zieht durch die Scheibe N den Inhalt des Drahtgazestutzens heraus, so dafs dieser bis auf den in der Brause R befindlichen Rohrstutzen 5 fällt. Der Verschlufs vony ist dadurch entfernt, und fliefst nun die die Belastung/ bildende, sowie die in den Rohren tu\wχ befindliche Flüssigkeit durch die Stutzen O Q. und Brause R auf die Brandstelle. Die Ventilbelastung hört dadurch auf, der Wasserdruck drückt den Kolben d in die Höhe, öffnet das Ventil, und wird der Inhalt des Reservoirs nun zuerst den leeren Cylinder C füllen, dann das bedeutend niedriger als das Reservoir liegende Rohr E, und dann durch Fu^w und dasjenige Rohr x, das der Brandstelle am nächsten liegt (wo also bereits der Verschlufs entfernt ist), durch O Q. und Brause i? das Feuer löschen. Zugleich mit dem Kolben d hebt sich auch der Ventilhebel e und mit diesem in und s und die hieran befindlichen Zähne / und r, welche die Kugeln η und q festhalten; diese fallen nun hinab, wobei die Kugel η durch die über die Rolle k laufende Kette ο den Ventilhebel und Kolben, sowie die Belastung/ hebt; damit letztere stets sicher gehoben wird, auch dann, wenn sie sich wieder mit Wasser gefüllt haben sollte, ist das Gewicht η genügend zu bemessen. Der leere Cylinder C von 50 bis 60 1 Inhalt ist erforderlich, um zu verhindern, dafs das zuerst durch das Ventil kommende Wasser sich sofort an die von der Belastung/ kommende Flüssigkeit anschliefst; es mufs auf diese Art erst ein Theil derselben abfliefsen und besonders das die Belastung/, bildende Gefäfs leer werden, wodurch eben das Aufhören der Belastung und das Fallen der Kugeln η und q unfehlbar bewirkt wird. Durch das Freiwerden der Kugel q, welche das Gewicht M durch die Kette G festhielt, fällt das Gewicht M mit Haken L in die Kette K des Lärmapparates / und setzt diesen in Thätigkeit.
    Die Sicherheit des Apparates wird erhöht, wenn die abgedrehte, stählerne, vernickelte Platte des Ventilkolbens d, sowie die ebenfalls abgedrehte, stählerne, vernickelte Auflagefläche desselben gleichnamig magnetisch gemacht werden; alsdann haben beide das Bestreben, sich gegenseitig abzustofsen, wodurch das Oeffnen des Ventils erleichtert wird. Will man den Apparat controliren, so hebt man die Belastung/ an, wobei der Hebel e sich hebt und die Kugeln η und q sinken; infolge dessen dringt etwas Wasser durch A und B in den Cylinder C, aus welchem es durch den Hahn D abfliefst; dieser Hahn bleibt sonst stets geschlossen.
    Der Hahn ν dient dazu, wenn einer der Verschlüsse bei y undicht geworden sein sollte, den Wasserzuflufs während der Reparatur abzuschliefsen.
    Um ein Einfrieren des Apparates zu vermeiden, kann man statt Wasser concentrirte Kochsalzlösung in Anwendung bringen.
    Patenτ-Anspruch:
    Die Anordnung der· durch leicht schmelzbares Material verschlossenen Rohre tu\n>x (im Haupt - Patent Rohre r'st), welche vom Boden eines mit Flüssigkeit gefüllten, als Belastung des Ventils c (im Haupt-Patent Ventil i) dienenden Gefäfses/ (im Haupt-Patent p) ausgehen und die Flüssigkeit, nachdem der Verschlufs abgeschmolzen ist, ableiten, so dafs der Wasserdruck (im Haupt - Patent comprimirte Kohlensäure) das Ventil c, dessen sich berührende Theile gleichnamig magnetisch sind, heben und das Wasser durch die Rohre AB C F Eu^w xy (im Haupt-Patent Rohre m w xy) zur Brandstelle strömen kann, wälv rend an Stelle der Alarmpfeife O im Haupt-Patent der Lärmapparat J tritt. Der mit dem Ventilkolben d zugleich sich hebende Hebel e läfst durch die auf demselben befindliche Vorrichtung m s r, die bisher festgehaltene, jetzt frei werdende Kugel q, das vermittelst Kette G festgehaltene Gewicht M mit dem Haken L in die Kette des Lärmapparates J fallen, setzt diesen dadurch in Thätigkeit und meldet Feuer.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37070D Selbstthätiger Feuerlöschapparat Expired - Lifetime DE37070C (de)

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