DE37052C - Briefkopirmaschine - Google Patents

Briefkopirmaschine

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Publication number
DE37052C
DE37052C DENDAT37052D DE37052DA DE37052C DE 37052 C DE37052 C DE 37052C DE NDAT37052 D DENDAT37052 D DE NDAT37052D DE 37052D A DE37052D A DE 37052DA DE 37052 C DE37052 C DE 37052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll
paper
roller
rolls
rollers
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37052D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. F. LASH in Toronto, Ontario, Canada; j
Publication of DE37052C publication Critical patent/DE37052C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3@£ Schreib- und Zeichenmaterialien.
JOHN F. LASH in TORONTO (Ontario, Canada). B M e f k ο ρ i r m a s c h ι η e.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. December 1885 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, eine Briefkopirmaschine herzustellen, welche Briefe und andere Manuscripte mit der gröfstmöglichen Schnelligkeit und ohne dieselben zu beschmutzen oder zu verwischen kopirt. Die Maschine besteht im wesentlichen aus einer Vorrichtung, durch welche das Kopirpapier zuerst angefeuchtet und dann zwischen einem oder mehreren Paar Rollen so geprefst wird, dafs dasselbe nicht mehr Feuchtigkeit behält, als zum Kopiren nothwendig ist. Hierauf wird das Manuscript mit dem Kopirpapier zwischen zwei Rollen hindurchgeführt, welche das Kopiren bewirken. Eine Rolle in jedem Paar, sowohl bei denjenigen zum Ausdrücken, wie bei den Kopirrollen wird vorzugsweise aus Metall oder einer anderen nicht nachgebenden Substanz gefertigt.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht einer solchen Briefkopirmaschine, theilweise im Schnitt, um die innere Construction zu zeigen; Fig. 2 zeigt einen Lä'ngenschnitt von Fig. 1.
A ist die Haupt- oder Treibrolle, versehen mit einer im Rahmen B gelagerten Welle.
C ist eine Handhabe in Verbindung mit der Welle der Rolle A.
D ist eine Ausdrück- bezw. Prefsrolle, gelagert in dem Rahmen J3, mit ihrer Achse parallel der der Rolle A.
Die Zapfenlager dieser Rolle D befinden sich in einem Ausschnitt des Rahmens B und sind durch Gummi oder andere elastische Verpackung α adjustirt, so dafs ihre Peripherie immer mit der der Rolle A in Contact ist.
E ist eine Rolle in dem Zapfenlager b, ebenso in verticaler Richtung adjustirtj wie die Rolle D in horizontaler Richtung, so dafs die Oberflächen der beiden Rollen D und E in Berührung sind. Die Rolle E ist mit porösem Material, wie Tuch oder dergleichen, überzogen, so dafs dieser Ueberzug durch das in dem Behälter F befindliche Wasser genäfst wird.
H ist die sogenannte Kopirrolle; dieselbe ist in geeigneten Zapfenlagern d in dem Rahmen B gelagert und auf dieselbe Weise adjustirt, wie die Rollen D und E.
I stellt einen continuirlichen Streifen Kopirpapier, welcher von der Rolle / ausgeht, dar, welche letztere sich auf einer im Rahmen B gelagerten Welle befindet. Das Kopirpapier / läuft von der Rolle J. über eine kleinere Rolle K und unter einer ähnlichen Rolle L hindurch. Beide Rollen K und L sind in demselben Arm M gelagert, welcher in e verzapft ist, so dafs die Rollen K und L eine leicht schwingende Bewegung neben ihrer Rotationsbewegung um ihre Achse während des Durchgangs der Papierstreifen / haben. Rolle K verhindert das Papier, in den Wasserbehälter F hineinzufallen, und die Rolle L ist so gelagert, dafs sie den Papierstreifen / an die Rolle E drückt, um welche der Streifen bis zu dem Berührungspunkt mit der Rolle D herumgeht; der Streifen geht alsdann zwischen D und A und schliefslich zwischen A und der Kopirrolle H hindurch.
Die Rollen ADE und H sind entweder durch ein Getriebe mit einander verbunden oder so in Contact mit einander gebracht, dafs,
wenn die Rolle A gedreht wird, dieselbe durch Contact die Bewegung den anderen Rollen mittheilt. Auf diese Weise bewegen sich alle Rollen, wenn die Rolle A durch die Kurbel C gedreht wird, und diese gemeinsame Bewegung hat zur Folge, dafs der Papierstreifen / auf der Rolle E vollständig durchnäfst und zwischen D und E theilweise und zwischen D und A genügend ausgedrückt wird, so dafs derselbe sich in dem gewünschten Zustande befindet, um die Schrift von dem zu kopirenden Manuscript zwischen den Rollen A und H aufzunehmen.
Um zu verhindern, dafs das Kopirpapier sich um die Rolle A windet, wird dasselbe über eine Rolle JV geführt, welche in dem Rahmen B gelagert und durch das Band oder den Riemen g von der Rolle A aus getrieben wird. Das Rad N hat elastische Ansätze f aus Borsten oder Gummi, welche auf die Oberfläche des Papiers wirken.
O ist eine Platte oder Tafel, auf welche die zu kopirenden Manuscripte gelegt werden. Von da aus werden dieselben zwischen die Rollen A und H geschoben, dort kopirt und über die Rolle N in einen Korb mit dem Kopirstreifen geführt, oder dieselben können auch sofort abgenommen werden.
Die Rolle A macht man am besten aus Metall oder anderem nicht nachgiebigen Material und die Rollen D und H aus Gummi oder anderem nachgiebigen Material.
Im Falle, dafs zwei weiche Gummirollen genügend stark zusammengedrückt werden, um Papiere auszudrücken oder um zu kopiren, wird man finden, dafs durch die drehende Action des Gummis das Papier fortwährend zerrissen wird. Wenn jedoch eine der Rollen aus festerem, unnachgiebigem Material hergestellt ist, so wird diese drehende Action nicht hervorgebracht und daher das Papier nicht zerrissen.
Von grofser Bedeutung in der Construction dieser Maschine ist, dafs das Papier sich dicht um die Rolle E herumlegt· und von derselben in seiner ganzen Breite durchnäfst wird, und dafs durch die Position der Rolle D das Papier so ausgedrückt wird, dafs es nur genügend Feuchtigkeit zum Kopiren behält.
P ist ein Trichter, durch welchen der Wasserbehälter F gefüllt wird, und welcher zugleich als Wasserstandsmafs dient, um die Höhe des Wassers im Behälter erkennen zu können.
Um zu verhindern, dafs die Kurbel C in falscher Richtung gedreht werde, ist eine Sperrklinke Q. vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Briefkopirmaschine die Verbindung der Rollen KLEDAH und IV, wobei die Rolle K das Kopirpapier auf Rolle E leitet, die eine fortwährend feuchte Oberfläche hat, die Rolle L dasselbe an Rolle E prefst und Rollen D und A zum Trocknen des Papiers dienen, während zwischen Rollen H und A, wovon die eine eine harte, unnachgiebige und die andere eine nachgiebige Oberfläche hat, das zu kopirende Schriftstück eingelegt und die Kopie hergestellt wird, die alsdann über Rolle N geführt wird, um ein Umlegen derselben um Rolle A zu vermeiden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37052D Briefkopirmaschine Expired - Lifetime DE37052C (de)

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