DE212930C - - Google Patents
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- DE212930C DE212930C DENDAT212930D DE212930DA DE212930C DE 212930 C DE212930 C DE 212930C DE NDAT212930 D DENDAT212930 D DE NDAT212930D DE 212930D A DE212930D A DE 212930DA DE 212930 C DE212930 C DE 212930C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/04—Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Rundsiebpapiermaschinen
zur Erzeugung einzelner Papierbogen, bei der das Bogenformat durch auf
• dem Siebzylinder angeordnete Rippen verges' zeichnet wird, worauf die einzelnen Bogen
voneinander getrennt werden.
Das Neue besteht darin,_daß das Vorzeichnen . der Papjexbahn,..in,.,der.QuemcnTüng„nicht wie
bisKer durch auf dem Siebzylinder - fest angeordnete
Rippen, sondern durch aufgeheftete Fäden oder Schnüre erfolgt, die in ihrer Lage
leicht verändert werden können und deren Dicke von derjenigen des herzustellenden Papieres
abhängt. Hierdurch werden in der Papierbahn dünne Stellen erzeugt, an denen die Bogen durch eine über dem Aufnahmefilz
des Trockenapparates angeordnete, sich entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der
Papierbahn drehende Walze abgetrennt werden, und zwar derart, daß die Trennung erst dann
erfolgt, nachdem das ankommende Ende des abzutrennenden Bogens bereits den ersten
Trockenzylinder erreicht hat.
Durch die Verwendung der nachgiebigen Schnüre oder Fäden fallen die erzeugten
Ränder der Papierbogen dünn aus, während durch die bisher bekannten Mittel infolge der
metallenen Rippen die Ränder dick werden. Dadurch, daß das Abtrennen der Papierbogen
an den zuvor verdünnten Stellen erst dann erfolgt, wenn das ankommende Ende des abzutrennenden
Bogens bereits den ersten Trockenzylinder erreicht hat, geht das Aufführen der β einzelnen Bogen auf dem Trockenapparat
sicher und ohne Bildung von Falten und umgebogenen Rändern vonstatten.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Papierbahn, die auf dem Siebzylinder in der Längsrichtung in bekannter Weise
durch auf dem Zylinder befindliche Gummistreifen in der Längsrichtung völlig getrennt
und durch die aufgehefteten Schnüre in der Querrichtung nur vorgezeichnet ist, wird nach
Verlassen der Naßpresse α, α (Fig. ι) von Hand
auf den Förderfilz b geleitet. Der Filz b wird von den Rollen c, c geführt; seine Spannung
wird durch eine verschiebbare Rolle c1 geregelt. Das Papier fällt alsdann auf den
Filz d des Trockenzylinders/, der je nach der Größe des Papierbogens eine etwas größere
Geschwindigkeit besitzt als jene des Filzes b. Der Filz d nimmt nun die Papierbahn mit.
Über dem Filz d ist eine Rolle e gelagert (vgl. auch Fig. 2), die sich entgegengesetzt zur
Bewegungsrichtung der Papierbahn dreht und in einem bestimmten Abstand von dem
Trockenfilz d angeordnet ist. Ist das vordere Ende der Papierbahn von der Schnur g erfaßt
und durch den Filz d auf den Trockenzylinder f geleitet, so spannt sich die vorher
auf dem Filz d liegende Papierbahn und geht von den Stellungen y1, y2 in die Stellung y
(Fig. 2) über, wobei sie mit der Walze e in Berührung kommt. Die in der Querrichtung
der Papierbahn durch die Schnüre des Siebzylinders erzeugte dünne Stelle x, an der der
Papierbogen in der Querrichtung abgetrennt
werden soll, ist inzwischen hinter die Walze e
gekommen, so daß ein Abreißen des Papierbogens durch die sich entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung
der Papierbahn drehende Walze e erfolgt. Die darauf folgende Papierbahn fällt alsdann wieder auf den Trockenfilz
d herab und wird weiterbefördert, bis sie durch Erfassen von der Schnur g wieder gespannt
wird, worauf sich der Vorgang von
ίο neuem wiederholt.
Die Länge der in der Querrichtung abzutrennenden Papierbogen kann durch die auf
dem Siebzylinder nur festgehefteten Fäden oder Schnüre leicht verändert werden. Die
Trennung der Papierbahn in der Längsrichtung erfolgt in an sich bekannter Weise durch
auf dem Siebzylinder aufgesteckte Gummistreifen ο. dgl.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Rundsiebpapiermaschine zur Erzeugung einzelner Papierbogen, bei der das Bogenformat durch auf dem Siebzylinder angeordnete Rippen vorgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Zylinderachse parallel verlaufenden Rippen durch aufheftbare, in ihrer Lage leicht zu verändernde Schnüre o. dgl. ersetzt sind, die in der Papierbahn verdünnte Stellen erzeugen, an denen die einzelnen Papierbogen durch eine über dem Aufnahmefilz (d) des Trockenapparates angeordnete, sich entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Papierbahn drehende Walze (e) abgetrennt werden, nachdem das ankommende Ende des abzutrennenden Bogens bereits den Trockenapparat erreicht hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212930C true DE212930C (de) |
Family
ID=474631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212930D Active DE212930C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212930C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1558195B1 (de) * | 1966-06-28 | 1970-10-29 | Ct De Rech S De Pont A Mousson | Anlage zur Kuehlung einer Schleudergiessmaschine |
-
0
- DE DENDAT212930D patent/DE212930C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1558195B1 (de) * | 1966-06-28 | 1970-10-29 | Ct De Rech S De Pont A Mousson | Anlage zur Kuehlung einer Schleudergiessmaschine |
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