DE467064C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Sandkernen mit Versteifungsdraht - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Sandkernen mit Versteifungsdraht

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DE467064C
DE467064C DER70715D DER0070715D DE467064C DE 467064 C DE467064 C DE 467064C DE R70715 D DER70715 D DE R70715D DE R0070715 D DER0070715 D DE R0070715D DE 467064 C DE467064 C DE 467064C
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DE
Germany
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core
wire
sand
wires
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/10Cores; Manufacture or installation of cores
    • B22C9/106Vented or reinforced cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores
    • B22C13/16Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores by pressing through a die

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Kernformmaschinen mit Stoßkolben und mit Schnecken zur Erzeugung von Sandkernen sind bekannt. Beide Maschinenarten stellen Kerne runden oder prismatischen Querschnittes mit einem Luftkanal zur Abführung der Gase her. Ein Vergießen dieser Kerne ist jedoch nur möglich, wenn die Kernlänge beschränkt ist, andernfalls drückt sich der haltlose Kern während des Gießens durch. Es fehlt diesen Kernen eine Drahtversteifung. Man hat versucht, in diese Kerne maschinell Eisendraht einzuziehen, aber eine praktisch zufriedenstellende Lösung ist nicht gefunden worden, denn nasse Sandkerne auf festliegende Drähte hinaufzuschieben, ohne daß erstere reißen oder aufbrechen, ist nicht durchführbar, selbst dann nicht, wenn gerade, blanke und genau in der Waage liegende Drähte verwendet werden. Ebenso hat man versucht, dem Kern einen feinen endlosen Draht von einer Trommel zuzuführen. Dieses Verfahren ist auch nicht brauchbar, da nur feine und endlose Drähte Verwendung finden können, welche mechanisch durch den Kernstrang hindurchgeführt werden. Abgesehen von der Schwäche des Drahtes, die ein Versteifen des Kernes nicht verbürgt, liegt auch dieser Draht nicht fest, da er durch den Kernstrang mit Gewalt hindurchgezogen wird. Zu diesem kommt noch der Übelstand, daß der Kern nach der Fertigstellung mit dem Draht zusammen zerteilt werden muß. Es ist praktisch unmöglich, den im Sand liegenden Draht zu zerschneiden, ohne den Sandkern selbst zu beschädigen.
Diese Nachteile werden mit Hilfe vorliegender Erfindung beseitigt. Es wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, fertig zugeschnittene Drahtlängen verschiedener Stärken nur bis in den Kernkasten hinein mechanisch zu führen und innerhalb des Kernkastens in den Kernstrang einzupressen, und zwar so, daß der fertig gepreßte Kern beim Verlassen des Kernkastens seinen Stützdraht ohne mechanische Hilfe selbsttätig mitnimmt.
Die dem Kernkasten zugeführten Kerndrähte sind den Kernabmessungen entsprechend in der Länge und Stärke richtig gewählt. Die fertig gepreßten Kernstränge werden von einer um ihre Achse drehbaren Trommel aufgefangen. Das Abrollen derselben von der Trommel auf die Trockenunterlage geschieht ohne Berührung der nassen Sandstücke mit der Hand durch Eigengewicht auf einer in geneigter Ebene liegenden Unterlage.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand erläutert, und zwar zeigen:
Abb. ι den Querschnitt durch die Kernformmaschine,
Abb. 2 die Anordnung des Rührwerkes in dem Sandbehälter,
Abb. 3 den Querschnitt durch den Vorratsbehälter der Eisendrähte,
Abb. 4 die Kernauffang- und Abnahmevorrichtung in Vorderansicht,
Abb. 5 den Antrieb für den Kolben in Seitenansicht,
Abb. 6 den Antrieb für den Kolben in der Draufsicht und ^0
Abb. 7 den Bewegungsvorgang für den Rührflügel.
α ist die Fundamentplatte, in deren beiden Lagerstellen b der hin und her gehende Stoßkolben c seine Führung hat. Die Bewegung des Kolbens c geschieht durch Zugstange d mit Hilfe des Schwungrades u, und zwar in der Weise, daß die Schwungradwelle υ ihre rotierende Bewegung einem Exzenter w übermittelt und letzterer mit der Zugstange d gekuppelt die hin und her gehende Bewegung des Kolbens c auslöst. Der Sandbehälter I mit dem auswechselbaren Kernkasten f und dem Sandrührwerk g und h ist auf der Fundamentplatte α aufgeschraubt, g und Ji sind Rührarme, welche beide ihre Bewegung von der durch Schwungrad angetriebenen Welle t erhalten. Der Arm g kreist oberhalb des Rohres i und ist fest auf Welle t verkeilt. Der Rührarm Ji, welcher keine kreisende Bewegung ausführen darf, weil ihn der Vorschubkolben daran hindert, erhält seinen Ausschlag dadurch, daß ein auf Welle t befestigtes Exzenter χ gegen den Hebelarm y des Rührarmes' Ji wirkt (Abb. 7). Die Spannfeder s zieht den Rührarm h wieder in seine in Abb. 2 strichpunktierte Lage zurück.
Durch die Mitte des Stoßkolbens c ist die Hohlstange i als Vorratsbehälter für Kerndrähte geführt und fest angeordnet; das hintere Ende der Hohlstange i mündet in die Drahttasche Jt, in welcher die Kerndrähte übereinandergestapelt liegen; eine Federstange m mit Feder η und Mitnehmerspitze 0 sorgt für den Nachschub der Kerndrähte in die Hohlstange i dergestalt, daß die Federkraft die Spitze 0 bis an das hintere Ende der Hohlstange i zieht. Aus dieser Schlußstellung wird dann die Stange m mit der Hand wieder zurückgezogen, bis die Spitze ο den nächsten Draht wieder an dem hinteren Ende gefaßt hat. Mit p ist die Abnahmetrommel, mit q ihre Vertiefungen benannt. Gelagert ist die Trommel p am vorderen Ende der Platte a, und zwar unterhalb des Kernkastens f. Die Kernabroll- oder Trockenplatte r steht in geneigter Stellung zur Ab- . nahmetrommel und ist auf einem Sockel j befestigt.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Bevor der Stoßkolben c in Bewegung gesetzt wird, ist die Drahttasche k mit Eisendrähten zu füllen; ebenso muß die Hohlstange i mit Drähten beschickt sein, und zwar derart, daß der vorderste Draht in den Kernkasten hineinreicht (wie Abb. 1 zeigt), während der hintere untere Draht in der j Drahttasche k von dem Mitnehmer 0 gefaßt und mit Hilfe der Federkraft in die Hohl-' stange i so weit hineingeschoben wird, wie ! der vordere, in dem Kernkasten liegende j Draht mit dem Kernvorschub zusammen aus der' Hohlstange i herausgezogen wird. Nunmehr wird der Speisebehälter e mit Sand gefüllt und der Stoßkolben c mit dem Schwungrad u in Bewegung gesetzt. Der von dem Rührwerk aufgelockerte Sand innerhalb des Sandbehälters e wird in den Kernkasten f hineingeschoben, preßt sich hier zusammen, umklammert den ersten Eisendraht so fest, daß dieser bei jedem Vorstoß des Kolbens c mit dem Sand zusammen selbsttätig weitertransportiert. Damit der Nachschub der übrigen Drähte in den Kernkasten hinein stets gleichmäßig und exakt erfolgt, ist die Mitnehmerspitze 0 federnd" gelagert. Der Hub der Spitze in Pfeilrichtung (Abb. 1) ist jeweils der Länge des einzuziehenden Drahtes gleich. Das Zurückziehen der Spitze 0 bis hinter den nächsten Draht geschieht mit der Hand und ist leicht zu bewerkstelligen, wenn man beispielsweise auf die Federstange m einen Begrenzungsring oder ähnliches aufsetzt, so daß ein zu weites Zurückziehen nach hinten vermieden wird. Das Auffangen der fertigen Kerne geschieht auf Furchen q der Auffangtrommel p. Nach Drehen der Trommel in Pfeilrichtung (Abb. 4) rollt der Kern selbsttätig aus der Furche q heraus und auf die Unterlage r hinauf. Der Kern wird also mit der Hand des bedienenden Mannes weder berührt noch geschoben.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Sandkernen mit Versteifungsdraht, dadurch gekennzeichnet, daß auf bestimmte, beliebige Längen und Stärken zugeschnittene Kerndrähte in den -Kernkasten gefühlt, darauf in letzterem mit dem Sand umpreßt und alsdann mit dem fertigen Kern aus dem Kernkasten herausbefördert werden.
2. Kernformmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugeschnittenen Stützdrähte in einem Vorratsbehälter aufgespeichert liegen.
3. Kernformmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beförderung der Stützdrähte aus dem Speicher in den Kernkasten durch eine federnd gelagerte Mitnehmerstange von Hand bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER70715D 1927-03-27 1927-03-27 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Sandkernen mit Versteifungsdraht Expired DE467064C (de)

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DE467064C true DE467064C (de) 1928-10-17

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ID=7413949

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DE (1) DE467064C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2708493A1 (fr) * 1993-07-09 1995-02-10 Huettenes Albertus Noyau pour obtenir par prémoulage des perçages dans des pièces de fonte et sa fabrication.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2708493A1 (fr) * 1993-07-09 1995-02-10 Huettenes Albertus Noyau pour obtenir par prémoulage des perçages dans des pièces de fonte et sa fabrication.

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