DE370506C - Spannrahmen fuer Gemaelde - Google Patents

Spannrahmen fuer Gemaelde

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DE370506C
DE370506C DEM73065D DEM0073065D DE370506C DE 370506 C DE370506 C DE 370506C DE M73065 D DEM73065 D DE M73065D DE M0073065 D DEM0073065 D DE M0073065D DE 370506 C DE370506 C DE 370506C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/18Boards or sheets with surfaces prepared for painting or drawing pictures; Stretching frames for canvases
    • B44D3/185Stretching frames for canvases

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Spannrahmen für Gemälde. Die Erfindung betrifft einen Spannrahmen für Olgemälide und andere ähnliche Gegenstände, bei .dem ;die Leisten ohne gegenseitige Verzinkung in Gehrung ;stumpf aneinanderstoßen -und die Verbindung derselben durch einen Keil erfolgt. Es ist schon vorgeschlagen worden, zu diesem Zwecke den Keil' .auf eine besondere, innen in jeder Rahmenecke an den. Leisten angebrachte Hilfsvorrichtung einwirken zu lassen, wobei die Leisten allerdings mit Verzinkung ineinandergreifen. Außerdem isst der Vorschlag gemacht worden, einen Keil zu verwenden, der auf die Leisten selbst einwirkt, diese aber oben und unten mit einem Flansch; umgreift. Hierbei müssen die Leisten besondere Gestaltung haben, um ein Aufsitzen der Leinwand auf dem -Leistenflansch zu verhindern. Diese bekannten Einrichtungen sind zu .umständlich und kostspielig, .als daß sie praktische Bedeutung erlangen könnten. Durch vorliegende Erfindung wird ein praktisch brauchbarer Rahmen geschaffen, bei .dem ein Keil in Verbindung mit in Gehrung .aneinanderstoßenden Leisten zur Verwendung kommt. Dies: wird dadurch .erreicht, -daß der Keil in von der Stoßfläche unmittelbar in die Rahmenschenkel eingeführte Nuten eingetrieben wird. Dadurch ist eine Verbindung einfachster Art erhalten, die ein leichtes Nachspannen ermöglicht und außerdem. den Vorteil einer raschen und leichten Auseinandernahme des Rahmens bietet. Ferner ist im Sinne der Erfindlung die weitere Mögfichkeit gegeben, das fertiggestellte Gemälde zum Versand aufzurollen, zu welchem Zwecke wenigstens zwei einander gegenüberliegende Seiten der Leinwand mit dem Rahmen lösbar verbunden sind, so daß die betreffende Leiste nach Lösung,der Keile fortgenommen, und alias Gemälde auf eine der fest an ihm sitzenden Leisten aufgewickelt werden kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Diese zeigt in Abb. i die Art der Ausbildung jedes Leistenemdes des Rahmens, Abb. z und 3 die Art der Anordnung und Wirkung des Keiles, Abb. q. den Spannrahmen in Draufsicht, Abb. 5 -die Innenansicht desselben mit .aufgespannter bzw. lösbarer Leinwand im Schaubild.
  • Der Spannrahmen besteht für gewöhnlich in üblicher Weise aus vier Leisten a, a und b, b. Dieselben sind mit Gehrung stumpf gegeneinanderstoßend ausgebildet und haben eine von der Stoßfläche aus eingeführte Nut c. Die Grundfläche d der Nut verläuft im, spitzen Winkel zu der Stoßfläche f der Leiste.
  • Für jede Verbindung ist ein Keil g vorgesehen., dessen Keilflächen 1a die Neigung des Nutgrundes d haben, während die Breitflächen gleichlaufend sind und mit Preßsitz in die guten c eingreifen können. Die Größe der heile ist .dabei so gewählt, daß dieselben in der aus Abb. z ersichtlichen Weise beim Aufeinanderliegen der Stoßflächen f nur teilweise in .die Nuten c eindringen können.
  • Die Befestigung der Leinwand an dem neuen Rahmen geschieht in auseinandergenommenein Zustande desselben. Man schneidet zu diesem Zweck die Leinwand genau auf das notwendige Maß Lind; befestigt dieselbe -dann mit ihren betreffenden Rändern an den Leisten. Danach schlägt man die Leisten nach innen um, schiebt die Keile in die Nuten ein und treibt dieselben vor, wodurch das Spannen erreicht wird. Da der Vortrieb der Keile in gleichem Winkel zur Längs- und Querrichtung erfolgt, so wird in erwünschter Weise gleichzeitig eine Spannung in diesen beiden Richtungen und damit eine vollkommene Gleichmäßigkeit erzielt. Der Keil dringt dabei in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise in die Nut vor urnd treibt die Leisten mit ihren Stoßflächen f etwas auseinander. Ihre Verbindung wird durch den heil selbst aufrechterhalten.
  • Eine gewisse elastische Nachg=ehigkeit der Keile bewirkt dabei infolge des einseitigen uges der gespannten Leinwand in erwünschter Weise ein geringes Abheben der Leisteninnenkanten von der Leinwand, so daß ein Eindrücken der Leinwand durch die innere Rahmenkante ausgeschlossen ist.
  • In ebenso einfacher Weise, wie das Zusammensetzen (les Rahmens erfolgt, kann derselbe auch wieder auseinandergenommen werden. Man hat dann. nur von der Spitze jeder Ecke aus durch die Nut hindurch den Keil herauszudrücken, tun die Auseinandernahme zti ermöglichen.
  • Diese einfache Art der Ausein.andernahme ermöglicht ebenso einfach (las Aufrollen des Bildes usw. für den Versand, was im Hinblick auf die insbesondere bei großen Bildern äußerst sperrige Gestalt sehr erwünscht ist. Zu @diesein Zwecke wird nach der Erfindung in der Weise verfahren, daß die Leinwand usw. nur an zwei einander gegenüberliegenden Leiten, gewöhnlich den längsten Leisten, festgenahelt ist, während sie mit den -beiden übrigen Leisten. den kürzeren, lösbar in Verbindung gebracht wird. Hierfür wird die Leinwand an diesen Seiten am besten mit C>sen i: versehern (Abb. j), die in Häkchen 1, iles Rahmens eingreifen können. Doch können Statt der Häkchen auch Nägel oder Schrauben durch die Ösen in die Leisten eingeführt werden. Auch kann die lösbare Verbindung in jeder anderen geeigneten Weise erfolgen. Zum Zwecke der Aufrollung des Bildes wird dann in der Weise verfähren, daß die Keile g gelöst werden. Dann werd'en@ die lösbaren Leisten b einfach in die Höhe gedreht, so daß sie sich aus den Ösen der Leinwand aushaken. Darauf wird, zweckmäßig unter Mitaufrollung einer Pappe o. dgD. das Bild auf die eine der verbleibenden Leisten aufgerollt, wodurch nur eine lose Wicklung erreicht wird, die dem Bilde keinen Schaden zufügen kann. Man kann (lann die Leisten und die Keile neben das aufgewickelte Bild packen, so daß nur ein kleiner Raum in Anspruch genommen wird.
  • Es ist ersichtlich, daß -der Rahmen der Erfindung sowohl beim Spannen als auch beim Lösen der Leinwand nur eine einfache Handhabung erfordert, die in kürzester Zeit von jedermann ausgeführt werden kann.
  • Durch die Erfindung wird nicht nur die Aufnagelung uni das Spannen der Leinwand vereinfacht und beschleunigt, sondern es wird auch wesentlich an. teurer Leinwand gespart, da man ntm nicht mehr, wie sonst notwendig, -in jeder Seite ein Stück Leinwand überstehen lassen muß, um eine sachgemäße Aufnagelung und Spannung zu ermöglichen. Die überstehenden Stücke werden bekanntlich danach abgeschnitten und bedeuten einen Verlust. Nach der Erfindung kann die Leinwand von vornherein genau auf Maß geschnitten und in gangbarer Größe stets auf Lager gehalten werden. Auf diese Weise wird jeder Verlust an teurer Leinwand vermieden. Ferner kommt dazu, daß eine nicht unbe:leutende Holzersparnis gegenüber dem verzinkten Rahmen erreicht wird, da die Verzinkung sowie Auskehlung fehlt und infolgedessen die Gehrungen beliebig geschnitten werden können. Endlich wird eine weitere Ersparnis durch Verkürzung der Arbeitszeit für die Anfertigung der Leisten bedingt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Spannrahmen für Gemälde mit in Gehrung stumpf gegeneinanderstoßenden und durch einen Keil verbundenen Leisten, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil in von der Stoßfläche unmittelbar in die Rahmenschenkel eingeführte Nuten eingetrieben wird.
  2. 2. Spannrahmen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Leinwand usw. nur an zwei einander gegenüberliegenden Seiten in üblicher Weise durch Nagelung, an den beiden übrigen Seiten aber lösbar, z. B. mittels Ösen, die in Häkchen der Leisten eingreifen, befestigt wird, wodurch ein teilweises Loslösen uni ein Aufwickeln des Gemäldes ermöglicht wird.
DEM73065D 1921-03-22 1921-03-22 Spannrahmen fuer Gemaelde Expired DE370506C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3133375A (en) * 1961-02-16 1964-05-19 Tranas Guldlistfabrik Ab Canvas stretching frame
WO1992017098A1 (fr) * 1991-03-29 1992-10-15 Christian Rapayelian Systeme d'assemblage pour pieces de menuiserie en bois ou materiau similaire
FR2809989A1 (fr) * 2000-06-08 2001-12-14 Mathy Eliane Cugno Realisation d'un systeme automatique permanent de la tension des toiles a peindre montees sur chassis en bois et ce, quelles que soient les dimensions du chassis
FR2865620A1 (fr) * 2004-02-03 2005-08-05 Simard De Pitray Guillaume De Chassis d'encadrement en bois pour toile destine aux artistes-peintres, caracterise par un agrafage prealable a la toile de quatre montants profiles, assembles par insertion d'une traverse et de quatre lamelles
FR2937901A1 (fr) * 2008-10-30 2010-05-07 Pascal Jean Claude Morio Chassis entoile demontable compose de moulures creuses et son dispositif de liaison et d'ecartement des montants droits ou courbes
EP3067221A1 (de) * 2015-03-11 2016-09-14 Guillaume De Simard de Pitray Rahmen mit gewebeeinlage, insbesondere für gewebe zum bemalen oder bedrucktes gewebe, und vereinfachte methode zum zusammen- und auseinanderbauen

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FR2865620A1 (fr) * 2004-02-03 2005-08-05 Simard De Pitray Guillaume De Chassis d'encadrement en bois pour toile destine aux artistes-peintres, caracterise par un agrafage prealable a la toile de quatre montants profiles, assembles par insertion d'une traverse et de quatre lamelles
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EP3067221A1 (de) * 2015-03-11 2016-09-14 Guillaume De Simard de Pitray Rahmen mit gewebeeinlage, insbesondere für gewebe zum bemalen oder bedrucktes gewebe, und vereinfachte methode zum zusammen- und auseinanderbauen
FR3033483A1 (fr) * 2015-03-11 2016-09-16 Simard De Pytray Guillaume De Chassis pour toile caracterise par un aspect profile du support et par une methode d'assemblage /desassemblage simplifiee en une sequence d'actions manuelles ne necessitant pas d'outils

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