DE68245C - Für verschiedene Gröfsen einstellbarer Mal- oder Zeichenrahmen - Google Patents

Für verschiedene Gröfsen einstellbarer Mal- oder Zeichenrahmen

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Publication number
DE68245C
DE68245C DENDAT68245D DE68245DA DE68245C DE 68245 C DE68245 C DE 68245C DE NDAT68245 D DENDAT68245 D DE NDAT68245D DE 68245D A DE68245D A DE 68245DA DE 68245 C DE68245 C DE 68245C
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DE
Germany
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frame
different sizes
drawing frame
paper
corner
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68245D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. HENSIN-GER in München, Akademiestr. 9
Publication of DE68245C publication Critical patent/DE68245C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/06Picture frames
    • A47G1/08Picture frames adjustable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/18Boards or sheets with surfaces prepared for painting or drawing pictures; Stretching frames for canvases
    • B44D3/185Stretching frames for canvases

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat einen Rahmen für Maler, Zeichner u. s. w. zum Gegenstande, welcher namentlich für die Reise sehr praktisch ist, indem derselbe bei Nichtbenutzung zu einem sehr handlichen Format in sich zusammengelegt werden kann, bei Gebrauch bis zu den gröfsten Formaten zusammensetzbar und hierbei vermöge der Verschiebbarkeit einzelner Theile auf Millimeter einstellbar ist. Mit dem Rahmen ist man . in den Stand gesetzt, sich jederzeit das gewünschte Format herzu-' stellen. Er besitzt aufserdem eine Spannvorrichtung für Papier und Leinwand.
Fig. ι zeigt den Rahmen zusammengelegt. Hierbei ist der äufsere Rahmen für ein beliebiges Format zu benutzen. Man kann denselben infolge seiner in Fig. 2 perspectivisch dargestellten ausziehbaren Eck- und Zwischenstückconstruction A und B auf das gewünschte Maafs einstellen.
Die in Fig. 1 nach innen liegenden, einen Rahmen bildenden, in einander steckbaren Rahmentheile R können je nach Gröfse des ä'ufseren Rahmens in beliebiger Anzahl hergestellt sein. In der Zeichnung sind zwei Rahmen bildende, also acht einzelne Stücke angenommen, von denen jedes einerseits mit einer Nuth, andererseits mit einem Zapfen versehen ist, wie Fig. 3 zeigt.
Das Wesentlichste der Erfindung sind die ausziehbaren Eck- und Zwischenstücke A und B, welche in Fig. 2 perspectivisch, von der Oberseite der Rahmen gesehen, dargestellt sind. Dabei finden sich vier Eckstücke A und acht Zwischenstücke B. Die Eckstücke A sind ■ so geformt, dafs sich die daran setzenden Zwischenstücke B mit ihren schwalbenschwanzförmigen Leisten / in ebensolchen Nuthen der ersteren entsprechend führen können, wie Fig. 2 und 5 und Fig. 4, welche ein Schnitt nach x-y der Fig. ι ist, zeigen.
Die Leisten können auch an A und die Nuthen dementsprechend in B angebracht sein.
Zur weiteren Führung dienen einerseits (oben) die an dem Eckstück A befestigten Schleifen C, in deren Schlitzen die Stifte der Zwischenstücke B sich führen, andererseits (unten, Fig. 5) zur Feststellung die ebenfalls an den Eckstücken A angebrachten Schleifen C1, welche durch die an den Zwischenstücken B angebrachten Flügelmuttern K1 festgehalten werden.
Diese Verschieb- und Feststellbarkeit, sowie die nöthige Führung kann auch in einer anderen geeigneten Weise ausgeführt werden.
Zu je einem Eckstück A gehören zwei Zwischenstücke B, Fig. 1, von denen, das eine dem nebenliegenden Rahmentheil R eine Nuth, das andere einen Zapfen entgegenhält (Fig. 3), so dafs abwechselnd Zwischenstück und Rahmentheil, mittelst Zapfens und Nuth verbunden, entsprechend festgestellt werden können.
Nach der Zeichnung geschieht diese Feststellung durch einen drehbaren Hebel H, Fig. 6, welcher, zweckmäfsig mit drei Einschnitten versehen, sich in ebenso viel entsprechend angebrachte Stifte einhakt.
Dieser Hebel H ist immer an der Zapfenseite des betreffenden Theiles drehbar angebracht und greift zunächst mit seinen Einschnitten in zwei an ihm selbst angebrachte Stifte (Fig. 6), sodann in einen solchen, der an dem die Nuth tragenden Theil angebracht ist.
An diesem letzteren Theil ist aufserdem an der Unterseite zweckmäfsig ein nach oben gebogener, etwas breiter Blechhaken H1 befestigt, in welchen sich der Hebel H fest einlegt, wodurch eine unverrückbare Feststellung erzielt wird.
In Fig. ι ist diese Feststellung an zwei Seiten angedeutet.
Zweckmäfsig werden diese Hebel und Haken HH1 und somit auch die Stifte versenkt in dem Rahmen angebracht.
Das Aufspannen und Festklemmen des Papiers bezw. der Leinwand geschieht bei vorliegendem Rahmen durch eigens construirte Spannleisten S und S1, Fig. i, 4, 7 und 8, zu welchem Zwecke auch der Rahmen bezw. die Rahmentheile eigenthümlich profilirt sind.
An der Aufsenseite aller Rahmentheile, der Eck - und Zwischenstücke R, A, B läuft eine Nuth, nach innen etwas konisch, in welche sich zunächst die entsprechend geformte Leiste S legt. Diese erhält Verbindung an der unteren Seite, je nachdem der betreffende Theil lang ist, durch Scharniere, welche gestatten, die Leiste nach auswärts zu klappen. Sie haben hauptsächlich den Zweck, ein einseitiges Anziehen seitens der Spannschrauben K, die in Fig. ι an zwei Seiten angedeutet sind, zu verhindern.
Zwischen die Leiste S und die den Rahmen bildenden Theile kommt das Papier P, Fig. 8, zu liegen, dem durch die auf diese Weise erhaltene Klemmung ein vortrefflicher Halt und Spannfähigkeit verliehen wird. . Die Leiste S ist ferner nach aufsen hin mit Stiften J versehen, welche in entsprechenden Abständen angeordnet sind. Die zwischen die Leisten 5 und S1 eingeklemmte Malleinwand L wird nun beim Anziehen der Spannscheibe K gegen die Leiste S1 geheftet und unverziehbar festgehalten.
Selbstredend kann die Feststellung dieser Leisten S S1 auch durch eine andere zweckentsprechende Einrichtung erfolgen.
Durch das eigenthümliche Profil der Rahmentheile wird erreicht, dafs das aufzuspannende Papier oder die Leinwand ringsum gleichmäfsig und straff angespannt werden kann und dafs dasselbe an seiner Oberfläche mit keinen vorstehenden Nägeln, Klammern u. dergl. in Berührung kommt. Dieses Profil kann auch so gestaltet werden, dafs an Stelle der waagrechten Auflagerfläche des aufzuspannenden Materials eine schräge tritt und die dadurch entstehende Kante nächst der Leiste S für den ersteren Zweck noch vortheilhafter erscheinen dürfte (Fig. 7).
Soll nun beispielsweise aus dem zusammengelegten Rahmen und dessen Theilen (Fig. 1) ein gröfserer (Fig. 9) gebildet werden, so hat man nichts anderes zu thun, als die betreffenden Theile R zu wählen, welche dem gewünschten Format am nächsten liegen.
In Fig. 9 ist ein Rahmen zusammengestellt unter Einsetzen der Rahmentheile R1 und 2?2, Fig. i.
Man legt dieselben entsprechend, wie Fig. 3 zeigt, passend mit Zapfen und Nuth an die betreffende Gebrauchsstelle und stellt sie mittelst der beschriebenen Feststellvorrichtung (Hebel H u. s. w.) fest, nachdem man vorher natürlich die Feststellung der früher (in Fig. 1) mit einander verbundenen Theile gelöst hat.
Hierauf löst man die Flügelmuttern an der Rückseite der Eck- und Zwischenstücke A und B, Fig. 5, und stellt das Format auf das genaue Mafs ein, worauf man sämmtliche Flügelmuttern wieder anzieht.
Nachdem hierauf das gewünschte Format festgestellt ist, beginnt man mit dem Aufspannen des Papiers bezw. der Malleinwand, indem man ringsum, die Schrauben K löst und .— je nachdem man Papier oder Leinwand aufspannen will — die Randstreifen des Materials zwischen die entsprechende Leiste S' bezw. S und den Rahmen bringt (Fig. 8). Ist das Papier u. s. w. aufgespannt, so kann nach nochmaliger Lösung der Flügelmuttern K1 an der Rückseite (Fig. 5) der Rahmen nach allen vier Seiten aus einander gezogen, das Papier hierdurch auf das Günstigste gespannt und hierauf ein endgültiges Feststellen vorgenommen werden.

Claims (2)

  1. Pat ent-Ansprüche:
    ι . Für verschiedene Gröfsen einstellbarer Maloder Zeichenrahmen, bestehend aus Eckstücken , zwischen welche eine beliebige Anzahl mittelst Zapfens und Nuth mit einander zu verbindender Rahmentheile (R) eingesteckt und leicht lösbar befestigt wird, welch letztere beim Verpacken zu in einander legbaren Rahmen zusammengesteckt werden können.
  2. 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Rahmen die Einschaltung von an den Eckstücken verschiebbaren Zwischenstücken (B) zwischen den letzteren und den Rahmentheilen, zum Zwecke der Spannung des Papiers oder der Leinwand.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68245D Für verschiedene Gröfsen einstellbarer Mal- oder Zeichenrahmen Expired - Lifetime DE68245C (de)

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DE (1) DE68245C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2819549A (en) * 1956-07-16 1958-01-14 Tester Jefferson Adjustable picture frame
FR2680956A1 (fr) * 1991-09-06 1993-03-12 Jespierre Gerard Encadrement d'art a dimensions variables, pour encadrer successivement des objets de dimensions differentes, sans perte de matiere.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2819549A (en) * 1956-07-16 1958-01-14 Tester Jefferson Adjustable picture frame
FR2680956A1 (fr) * 1991-09-06 1993-03-12 Jespierre Gerard Encadrement d'art a dimensions variables, pour encadrer successivement des objets de dimensions differentes, sans perte de matiere.

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