DE370139C - Austragerost fuer Schachtoefen - Google Patents

Austragerost fuer Schachtoefen

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DE370139C
DE370139C DEP37121D DEP0037121D DE370139C DE 370139 C DE370139 C DE 370139C DE P37121 D DEP37121 D DE P37121D DE P0037121 D DEP0037121 D DE P0037121D DE 370139 C DE370139 C DE 370139C
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grate bars
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bars
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DEP37121D
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ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
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Polysius AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Austragerost für Schachtöfen. Die Erfindung betrifft eine Austragevorrichtung für Schachtöfen zum Brennen von sinterndem oder nichtsinterndem Gut, hei welcher während der Bewegung eines Teiles der Roststangen der andere Teil in Ruhe bleibt und umgekehrt.
  • Bei .den bisher vorgeschlagenen Ausführungen dieser Art bewegen sich,die Roststangen von der einen Endlage zur anderen in einer kreisartig auf und nieder gehenden Bahn, oder es wird, wie z. B. in der .deutschen Patentschrift igi2d.o bekannt geworden, nur das eine Ende der Roststangen gehoben und gesenkt, während das entgegengesetzte Ende auf einer Rolle ruht. Derartige Zusatzbewegungen der Roststangen neben der geradlinig hin und her gehenden Bewegung haben aber den Nachteil, @daß sie unnötig Kraft verbrauchen. Demgemäß besteht das Wesen der Erfindung darin, .daß die Bewegung Ader Roststangen geradlinig und wagerecht erfolgt.
  • Auf der Zeichnung stellt Abh. i einen Längsschnitt durch den Schachtofen dar, Abb. 2 einen Schnitt nach er Linie a-b der Abh. i, und zwar durch sämtliche Roststäbe.
  • Es bedeutet i den Auslauf eines Schachtofens beliebiger Bauart, wie,diese zum Brennen von Zement, hIagnesit, Kalk o. ,dg 1. -Verwendung finden. Unter diesem sind, zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines Rahmens 2, mit Zähnen versehene Rostbalken 3, 4 auf Rollenlagern 5 hin und her schiebbar angeordnet. Entsprechend der Erfindung machen bei einer halben Umdrehung der Antriebswelle 6 die Roststäbe 3 eine hingehende Bewegung, während hierbei die Roststäbe 4 ruhen. Bei weiterer Drehung der Welle 6 erfahren die Roststäbe .4 nunmehr eine hingehende Bewegung, während die Stäbe 3 in Ruhe bleiben. Schließlich bewegen sich die Roststäbe 3 .zurück, die Stäbe 4 ruhen und gehen dann ebenfalls in ihre Anfangslage zurück, wobei die Stäbe 3 wiederum in Ruhelage verharren. Die Hin- und Herbewegung der Roststäbe kann auf beliebige Weise erfolgen. In dein gezeichneten Beispiel sind flie vorderen Enden der Roststäbe nach Art einer Kurbelschleife 7 ausgebildet, durch die hindurch die Welle 6 sich erstreckt, «-elche so viel Nockenscheiben besitzt, wie Roststähe vorhanden sind. Der Antrieb der Welle 6 kann verschiedenartig durch einen nichtgezeichneter. Motor und eine Riemenscheibe 16 und ein oder mehrere Sclineckeiineti-iebe 17 erfolgen, jedoch kann die Schnelligkeit o(1--r Langsamkeit der Bewegungen ganz nach Belieben geschehen. Die Nockenscheibeil:8 tragen in beliebiger Weise gegeneinander versetzte Nockenrollen.9 und io, so daß bei dem Umlauf der Welle 6 diese Rollen sich gegen die Schenkel der Kurbelschleife legen und hierdurch die gewünschte hin und her gehende Bewegung hervorrufen. Letztere kann indes von der weiter oben geschilderten verschieden sein. Zum Beispiel kann auf eine hingehende Bewegung der Roststäbe 3 eine hergehende der Roststäue d. erfolgen, nachdem letztere während Ader Bewegung ersterer in Ruhe «-aren. Durch entsprechende Versetzung der Nokkenrollen der Scheiben 8 können den Roststäben noch andere als die geschilderten Bewegungen erteilt iverden. Die Bewegungen der Roststäbe 3 brauchen nichtgleichzeitig in ein und demselben Sinne zu erfolgen, brauchen also nicht gleichzeitig vor- oder zurückzugehen, sondern es können diese Bewegungen gegeneinander versetzt sein. Dasselbe kann der Fall sein mit den Bewegungen der Roststäbe .I.
  • Die neue Vorrichtung hat nicht nur einen besonders gleichmäßigen Ofengang, sondern auch eine sehr wirksame Zerkleinerung des im Schachtofen erbranaten Gutes zur Folge. Hierzu können: die Roststäbe nicht nur mit Zähnen an ihrer Oberkante versehen sein, sondern auch mit solchen an denSeitenflächen. Selbstverständlich braucht der Antrieb nicht an die eine Seite der Roststäbe verlegt zu «-erden, sondern es können zwei Nockenwelleil Verwendung finden, die in entsprechenden Kurbelschleifen am vorderen und hinteren Ende der .Roststäbe eingreifen. Auch könnte der Antrieb in die Mitte der Roststäbe verlegt werden, was jedoch nicht zweckmäßig ist, da er hier im Bereiche des ausgetragenen Gutes liegt.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Erfindung hat den besonderen Vorteil, den Antrieb dem Bereiche des li-,ißen Gutes und der Gefahr der Verstau.bung noch besonders wirkungsvoll zu entziehen. Die Roststäbe sind hierzu mit ihren: vorderen, mit Brechzähnen nicht versehenen Enden durch entsprechende öffnungen einer Wand i i geführt. Diese Wand erstreckt sich quer durch den Auslauftrichter i2, der zum Abführen des ausgetragenen Gutes dient. Mit einer der Wandungen dieses Trichters 12 und einer entsprechenden Blechverkleidung bildet die Wand i i eine Kammer 13, in der der Antrieb cleinnach wärme- und staubgeschützt liegt. Die Führung der Roststäbe 3 und .l kann durch Rollen 14 und 15 noch besonders gesichert werden. Die Wand i i. wird vorteilhaft nicht bis ganz herab auf die entsprechen#Ie Wand des Trichters 12 geführt, sondern nur bis zu einem gewissen Abstand hiervon, wie Abb. i zeigt. Bei der Bewegung der Roststäbe etwa nach der Kammer 13 mitgeführte Teilchen können dann in rlen Trichter 12 zurückfallen..

Claims (6)

  1. PATENT-ANSPRÜcfIE: i. Austragerost für Schachtöfen zum Brennen von sinterndem und nichtsinterndem Gut, bei welchem während der Bewegung eines Teiles der Roststangen der andere Teil in Ruhe ist und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung geradlinig und wagerecht erfolgt.
  2. 2. Austr:agerost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -d'aß die in gewissen Zwischenräumen aussetzende Bewegung der Roststangen durch eine gemeinsame Welle (6) vermittelt wird, welche mit gegeneinander versetzten Nockenrollen (9, io) verstehen ist, diie in kurbelschleifenartig ausgebildete Aussparungen (7) der vorderen Enden der Stäbe eingreifen..
  3. 3. Austragerost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb zwei Wellen mit Nocken Verwendung finden, die am vorderen bzw. hinteren Ende der Roststäbe eingreifen. .:1..
  4. Austragerost nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Rollen laufenden Roststäbe mit ihrer Antriebsente durch eine Wand (i i) geführt sind, die den Antrieb von dem Austrageratim des Schachtofens abtrennt.
  5. 5. Austragerost nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Wand und dem Trichterboden ein Zwischenraumvorhanden ist.
  6. 6. Austragerost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe nicht nur auf ihrer Stirnfläche, sondern auch an den Seitenflanken Brechzähne be- j sitzen.
DEP37121D 1918-10-04 1918-10-04 Austragerost fuer Schachtoefen Expired DE370139C (de)

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