DE369802C - Werkzeug mit zwei Fraesern zum gleichzeitigen Entfernen der Muttergewinde und zum Anfraesen von Flaechen an Flicken, die mit den Wandungen von Feuerbuechsen u. dgl. mittels Schrauben verbunden werden - Google Patents

Werkzeug mit zwei Fraesern zum gleichzeitigen Entfernen der Muttergewinde und zum Anfraesen von Flaechen an Flicken, die mit den Wandungen von Feuerbuechsen u. dgl. mittels Schrauben verbunden werden

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DE369802C
DE369802C DESCH61149D DESC061149D DE369802C DE 369802 C DE369802 C DE 369802C DE SCH61149 D DESCH61149 D DE SCH61149D DE SC061149 D DESC061149 D DE SC061149D DE 369802 C DE369802 C DE 369802C
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pipe section
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C5/00Milling-cutters
    • B23C5/26Securing milling cutters to the driving spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

ÖfiÜTSCHfiS REICH
AUSGEGEBEN AM 23. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 369802 KLASSE 49 a GRUPPE 55
(Sch 61149 I/4S>azJ
Ewald Schneider in Köln-Nippes.
Werkzeug mit zwei Fräsern zum gleichzeitigen Entfernen der Muttergewinde und zum Anfräsen von Flächen an Flicken, die mit den Wandungen von Feuerbüchsen u. dgl. mittels
Schrauben verbunden werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1921 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Werk- ! verbunden werden. Bei dem neuen Werkzeug zeug mit zwei Fräsern zum gleichzeitigen Ent- > ist es möglich, beide Fräser im jeweils gefernen der Muttergewinde und Anfräsen von I wünschten Abstand voneinander festzustellen;
Flächen an Flicken, die mit. den Wandungen 5 von Feuerbüchsen u. dgl. mittels Schrauben
diese Feststellung erfolgt auf einem gemeinsamen Bolzen, der mit seinem vorderen Ge- 10
windeteil in die zu bearbeitende Wandung eingeschraubt werden kann, nachdem er mit einem mit Handgriff versehenen Rohrstück gekuppelt ist. Nach erfolgtem Einschrauben kann dieser Führungsbolzen vom Rohrstück entkuppelt bleiben, während auf dem ruhenden Bolzen das Rohrstück mit beiden daran sitzenden Fräsern in Drehung versetzt wird. Die Zeichnung veranschaulicht ein derartiges Werkzeug in
Abb. ι im Längsschnitt und in Abb. 2 in einer Seitenansicht. Beide Hauptteile, das Rohrstück h und der innere Führungsbolzen a, sind in entkuppeltem Zustand gezeichnet. Der Bolzen α ist im Innengewinde am Mittelteil I des mit Schlitztührungen und Handgriffen m versehenen Rohrstückes h verschraubbar eingesetzt, vorn mit Gewindekopf b, hinten mit Vierkantansatz c versehen, der in die öffnung eines in der Schlitzführung gleitenden Schiebers η paßt. Auf dem Außengewinde des Rohrstückes h sitzt verschraubbar der große Fräserkörper g für die Bearbeitung der Flicken und dessen Gegenmutter i. Der kleine oder Lochfräser f sitzt verschiebbar auf dem glatten Teil des Bolzens α und ist mit seinem Außengewinde im großen Fräser g· verschraubt.
Um das Werkzeug zum gleichzeitigen Ausbohren und Fräsen bestimmungsgemäß zu verwenden, wird der verlangte Abstand der Fräser / und g durch gegenseitiges Verschrauben eingestellt. Dann wird die Gegenmutter i gegen den großen Fräser g und das Rohrende h gegen das innere Ende des kleinen Fräsers / verschraubt (Abb. ι). Man kuppelt nun Rohrstück h mit Führungsbolzen a, indem man den Schieber η aus der gezeichneten Stellung auf den Vierkantansatz c verschiebt und kann nun mittels der Handgriffe m den gekuppelten Bolzen α mit seinem Gewindekopf b in die zu bearbeitende Wandung eindrehen. Nachdem dies bis zu genügender Tiefe geschehen ist, erfolgt Entkuppeln des Bolzens α von h durch Lösen des Schiebers η vom Ansatz c. Der in der Wandung festverschraubte Bolzen α führt nun keine Drehung mehr aus und dient als , fester Sitz und Führung für die folgende Arbeit des gleichzeitigen Ausbohrens und Flächenfräsens. Die Fräser dreht man mittels der Griffe m zunächst von Hand so weit, bis der kleine Fräser / das auszufräsende Gewinde im Flicken dicht berührt. Für das Ausfräsen bedient man sich zum Drehen des Rohrstückes eines Schraubenschlüssels, den man am Sechskant t ansetzt. Nachdem dies vollendet ist, kuppelt man wiederum Bolzen α und Rohrstück h durch Überschieben des Schiebers η auf Ansatz c und entfernt durch Drehen nunmehr die Fräser und den Gewindekopf b des Bolzens aus der Wandung.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Werkzeug mit zwei Fräsern zum gleichzeitigen Entfernen der Muttergewinde und zum Anfräsen von Flächen an Flicken, die mit den Wandungen von Feuerbüchsen u. dgl. mittels Schrauben verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in veränderlichem Abstand voneinander feststellbaren Fräser (fj S) auf einem gemeinsamen Führungsbolzen (a) angeordnet sind, der beim Ein- drehen seines Gewindeteiles (b) in die Wandung mit dem übergeschraubten Rohrstück Qi) gekuppelt ist, beim Drehen der Fräser mittels des Rohrstückes Qi) dagegen von diesem entkuppelt bleibt.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Führungsbolzens (α) mit dem Rohrstück (/ι) durch einen in letzterem geführten und mit dem Vierkantende (c) des Führungsbolzens (α) zu kuppelnden Schieber («) erfolgt.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung und Befestigung des Flächenfräsers (g) mittels des in seiner Bohrung und auf dem Außengewinde des Führungsbolzens (α) verschraubbaren Rohrstückes Qi) erfolgt, das sich mit seinem einen Ende innerhalb der Bohrung des Flächenfräsers (g) gegen das Stirnende des anderen Fräsers (f) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH61149D 1921-03-24 1921-03-24 Werkzeug mit zwei Fraesern zum gleichzeitigen Entfernen der Muttergewinde und zum Anfraesen von Flaechen an Flicken, die mit den Wandungen von Feuerbuechsen u. dgl. mittels Schrauben verbunden werden Expired DE369802C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2682181A (en) * 1950-03-27 1954-06-29 Babcock & Wilcox Co Tube cutting apparatus

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