DE369741C - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

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DE369741C
DE369741C DET25171D DET0025171D DE369741C DE 369741 C DE369741 C DE 369741C DE T25171 D DET25171 D DE T25171D DE T0025171 D DET0025171 D DE T0025171D DE 369741 C DE369741 C DE 369741C
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drum
grippers
grate
gripper
rollers
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DET25171D
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HANS TZITSCHKE
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HANS TZITSCHKE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D21/00Digging machines with potato-picking implements
    • A01D21/04Digging machines with potato-picking implements with rotating picking tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Es sind Kartoffelerntemaschinen mit 'umlaufenden Greifertrommeln bekannt, welche die Kartoffeln aus der Erde graben, sie emporheben und an ein Rüttelsieb o<. dgl. abgeben, das hinter oder neben der Trommel vorgesehen ist. Vorliegende Erfindung betrifft eine solche Kartoffelerntemaschine, und sie wird 'dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Trommel sitzenden Greifermulden um eine ihrer Längskanten kippbarsind und durch mit Rollen versehene Steuerhebel zwangläufig bewegt werden. In ihren tiefen Lagen werden die Greifer mittels der Steuerhebel und einer Kurvenbahn geöffnet und so eingestellt, daß sie geöffnet in die Erde dringen und die von einem Schar in bekannter Weise angehobene und dadurch gelockerte Erde mit den Kartoffeln fassen und bei dem. Weiterdrehen der Trommel hochheben. Während! dieses Hochhebens werden die Greifer dann dadurch, daß die Rollen der Steuerhebel atif einer weiteren Kurvenbahn auflaufen und· auf dieser geführt werden, so geklappt, daß die Greifer ihren· Inhalt durch eine entsprechende Öffnung im Trommelmantel auf einen in das Innere der Trommel hineinragenden Rost entleeren; hierbei wird der Inhalt der Greifermulden derart gewendet, daß die ursprünglich obere Seite (also die Erde) jetzt nach unten und der Teil von dem Inhalte der Greifer, welcher auf dem Felde unten war (also die in der Erde befindlichen Kartoffeln), nach oben zu liegen kommt. An jeder schwingenden Kante der Greifer wird-, um die äußersten Greiferlagen festzulegen, ein Doppelanschlag angeordnet, welcher sich einmal, wenn die Greifer voll geöffnet, oder das andere Mal, wenn die Greifer an die Trommel herangeklappt sind, an eine der den Umfang· der Trommel bildenden Verbindungsstangen so anlegt, daß die Greifer bei dem Fassen der Kartoffeln mit ihren Beimengungen den nötigen Widerhalt haben, und das andere Mal, wenn die Greifer an die Trommel herangeklappt sind, sie einen Halt finden, welcher verhindert, daß die Greifer in das Innere der Trommel hineinschlagen.
Der in die Trommel hineinragende Rost wird möglichst schräg nach hinten fallend angeordnet, kann an seinem äußeren unteren ' Ende um Zapfen schwingen, die hinten außer- : halb der Trommel gelagert sind, und liegt mit seinem oberen am weitesten in die Trommel I hineinragenden Ende auf mit Rollen versehenen Anschlägen auf, die in beliebiger Anzahl j an der Innenseite der Vorderwand der Trom- | ίο mel angeordnet sind und bei der Drehung der Trommel so abwechselnd gegen den Rost i schlagen, daß der Rost während des Arbeitens | der Maschine in dauernde Rüttelbewegung ' \rersetzt wird und alles, was auf den Rost ge- ' worfen wird, wenn es nicht durch die Rost- j öffnungen hindurchfällt, mit möglichst großer : Beschleunigung wieder vom Rost nach hinten j herunterrutschen muß. !
In der Zeichnung stellt dar: i
ao Abb. ι einen Längsschnitt durch die Ma- ' schine, :
Abb. 2 eine Ansicht der Trommel in der j Richtung von X aus gesehen mit den Kurven- j bahnen,
Abb. 3 eine Ansicht der Trommel von hinten mit dem Rost,
Abb. 4 die Lage des Doppelanschlages, wenn der Greifer an die Trommel herangeklappt ist,
Abb. 5 die Lage des Doppelanschlages, i wenn die Greifer in die Erde dringen. j
An dem Umfange der Trommel a, welche j auf der nach hinten zeigenden Seite offen ist, sind die um ihre Längskanten c drehbaren ' muldenförmigen Greifer d angeordnet. An | zweckentsprechender Stelle ist außerdem an j jeder Längskante c ein Doppelanschlag b an- I gebracht, welcher sich so gegen eine von den Verbindungsstangen legt, die den Trommel- ; mantel bilden, daß bei dem Drehen der Trommel α die Greifer d genügende Stützung finden, wenn sie in die Erde dringen, unter die von dem Schar angehobenen und gelockerten I Kartoffeln mit ihren Beimengungen greifen \ und alles hochheben. Das Anschlagen der · Gegenseite des Anschlages b, wenn die Greifer an die Trommel herangeklappt sind, verhindert, daß letztere in das Innere der Trommel hineinschlagen. Um das erforderliche j Kippen der Greifer in dem oberen Teile ihrer Bahn zu erreichen, werden an dem Zapfen c der Greifermulden (/ Hebel g befestigt, welche Rollen Ii tragen. Diese Rollen h stoßen während der Umdrehung der Trommel a, sobald die Greifer d in den oberen Teil ihrer Bahn gelangen, gegen eine auf dem Wagen η befestigte Kurvenbahn /, welche so geformt ist, daß die Greifer d durch das Auflaufen der Rollen h auf dieser Kurvenbahn i so weit gekippt werden, bis die offene Seite der Greifer d nach unten zeigt, worauf sie ihren Inhalt durch den durchbrochenen Trommelmantel hinduroh auf den möglichst schräg nach hinten geneigten, außerhalb der Trommel α gelagerten Rost e kippen, dessen in die Trommel hineinragendes oberes Ende auf den Rollen k aufliegt, welche an der Vorderwand der Trommel befestigt sind, und welche beim Drehen der Trommel den Rost e andauernd heben und fallen lassen, so daß der Rost eine einseitig auf und nieder schwingende Bewegung macht und alles das, was auf ihn fällt, möglichst schnell nach hinten wieder auf den Acker rutschen muß. Infolgedessen liegen dann die Kartoffeln oben auf dem Acker, denn durch das Kippen der Greifer wird der Inhalt derselben so gewendet, daß das, was früher am tiefsten im Acker sich befand (die Kartoffeln) obenauf liegt. Es wird durch diesen Vorgang also erreicht, daß die Kartoffeln stets frei auf dem Acker hinter der Maschine in derselben Zeile zu liegen kommen, auch wenn die Erde infolge irgendwelcher Ursachen nicht in der gewünschten Weise durch die Spalten der Greifer und des Rostes hindurchfällt.
Damit die Greifer in ihren tiefen Lagen stets voll geöffnet in die Erde eindringen, ist eine weitere Kurvenbahn m angeordnet, gegen diese stoßen die Rollen h, wenn die Greifer d wieder abwärts steigen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kartoffelerntemaschine mit an einer umlaufenden Trommel sitzenden muldenförmigen Greifern, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifermulden um eine ihrer Längskanten kippbar befestigt sind und durch Rollenhebel (g) und feste Steuerkurven (i und m) im oberen Teil ihrer Bahn an den Trommelmantel herangeklappt werden und hierbei ihren Inhalt durch eine entsprechende öffnung im Trommelmantel auf einen im Inneren der Trommel vorgesehenen, geneigten Rüttelrost entleeren, während sie im unteren Teil der Bahn zum Greifen geöffnet werden.
  2. 2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Trommel hineinreichende schräge Rost (<,') an seinem äußeren, unteren Ende schwingbar gelagert ist und an seinem in der Trommel liegenden oberen Ende durch an der Tromnielstirnwand sitzende Rollen (k) zeitweise angehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET25171D 1921-03-31 1921-03-31 Kartoffelerntemaschine Expired DE369741C (de)

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