DE369232C - Kuehlvorrichtung - Google Patents

Kuehlvorrichtung

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DE369232C
DE369232C DEP43231D DEP0043231D DE369232C DE 369232 C DE369232 C DE 369232C DE P43231 D DEP43231 D DE P43231D DE P0043231 D DEP0043231 D DE P0043231D DE 369232 C DE369232 C DE 369232C
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cooling device
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0057Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes
    • B01D5/006Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes with evaporation or distillation

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  • Removal Of Water From Condensation And Defrosting (AREA)

Description

  • Kühlvorrichtung.
  • Zusatz zum Patent 34848oil Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent, welche dazu dient, die bei der Herstellung von Gummiwaren und ähnlichen Artikeln durch Verdampfung in lufterfüllten Räumen frei werdenden Lösungsmittel durch Kondensieren an den Oberflächen von besonders ausgebildeten Kiihlelementen wiederzugewinnen, sind diese Kühlkörper in Nebenräumen der Arbeitskammern angebracht, in denen die Lösungsmittel zur Verdampfung gebracht werden. Der Zweck dieser Anordnung, welcher vorzugsweise durch Anbringen von Absperrschiebern angestrebt wird, mittels deren die Kondensationskammern während des Öffnens der Arbeitskammern nach außen zeitweilig abgesperrt werden, läßt sich zwar bei der im Hauptpatent beschriebenen Einrichtung im allgemeinen erreichen, indessen wird die Wirkung der Kondensationskorper bei dieser Anordnung durch ihre vergrößerte Entfernung von den Verdampfungsstellen im Arbeitsraum abgeschwächt, zumal die mit leicht kondensierbaren Dämpfen stark beladene Luft des Arbeitsraumes hierbei die Kühlkörper nicht unmittelbar, sondern erst nach verdünnender Durchmischung mit bereits auskondensierten Luftmengen erreicht.
  • Um dies zu vermeiden, sind nach vorliegen der Erfindung die die Kühlkörper enthaltenden Kammern durch Scheidewände von dem Arbeitsraum getrennt, welche so ausgebildet sind, daß die Bewegung der den Kühlkörpern zum Auskondensieren zugeleiteten Luftdampfgemenge zwangläufig längs der Kühlkörper abwärts geführt wird. Für die Zwangläufigkeit der Bewegung wird dabei zweckmäßig nicht nur die Abkühlwirkung der Kühlkörper selbst, sondern auch die entgegengerichtete Auftriebswirkung von Heizflächen nutzbar gemacht, die die zum Bilden der wiederzugewinnenden Dämpfe nötige Verdampfungswärme liefern müssen.
  • -Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Abb. I in Seitenansicht, in Abt. 2 in einem senkrechten Querschnitt dargestellt.
  • Wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent sind die Nebenkammern, in denen die Kühlkörper F1 bzw. F2 untergebracht sind, teils oberhalb, teils unterhalb des Arbeitsraumes M angeordnet, und zwar liegen die tief angeordneten Kühlräume vorzugsweise zu beiden Seiten der unteren, mittels Klapptüren C abzuschließenden, unteren Beschickungsöff nungB, welche beispielsweise zum Einführen des Lösungskastens, in welchen Warenformen auf einem Gestell - im Innern des Verdampfungsraumes zeitweilig getaucht werden, dient.
  • Die obere Kondensationskammer ist ebenfalls vorzugsweise symmetrisch geteilt durch einen mittleren Auftriebskanal A, in dessem unteren Teil auch Heizröhren pl angeordnet werden können. Die Scheidewände N, welche diesen Auftriebskanal von den beiderseits daneben angeordneten KühlräumenAl trennen, sind bis nahe der oberen Abschlußwand dieser Kammern emporgeführt, lassen hier jedoch bei a einen hinreichenden Raum zum tbertritt des aufsteigenden Luftstromes in die beiden Seitenkammern frei.
  • Unterhalb der KühlkörperF1, welche beispielsweise jeder für sich in einer besonderen, oben und unten offenen Kammer angeordnet sind, schließen sich an diese Verbindungskanäle o an, welche zu beiden Seiten des Arbeitsraumes M bis zum Boden der unteren Kühlkammern A2 abwärts reichen. Diese Kühlkammern sind durch eine ebenfalls bis nahe zu ihrem Boden reichende Zwischenwand Z in zwei Teile geteilt. In den inneren Räumen liegen die KuhlkörperF2, in jedem der äußeren vorzugsweise einige Heizröhren p2. Die die Kühlkammern A2 vom Arbeitsraum M abteilenden Wände sind oberhalb der Klapptüren C und auch oberhalb der Mündungen der die Heizröhren p2 enthaltenden Steigekanäle mit Durchbrechungen dl, d2 versehen.
  • Die in demArbeitsraumM aus demArbeitsgut sich entwickelnden Dämpfe scheiden sich in solche, welche wie diejenigen des Benzins, abwärts sinken, und solche, welche, wie Benzoldämpfe, aufwärts steigen. Die letzteren gelangen, gegebenenfalls unter Mitwirkung der Auftriebswirkung der Heizkörper pt, durch den Auftriebskanal A in die oberen Kühlräume A1 und werden an den Kühlkörpern F1 verdichtet. Das Kondensat wird in bekannter Weise in den Rinnen der Kühikörper gesammelt und aus dem Apparat herausgeführt. Die die Dämpfe begleitende Luft fällt vermöge der durch die Kühlkörper erteilten Abkühlung durch die Kanäle o bis zum Boden der unteren Kühiräume A2, gelangt in den Bereich der Heizkörper p2 und steigt, von diesen erwärmt, durch deren Auftriebskanal und die Offnungen d2 wieder in den Arbeitsraum M.
  • Die mit schweren Dämpfen beladene Luft fällt durch die Öffnungen dl den unteren Kühlkammern A2 zu und gelangt nach dem Auskondensieren der Dämpfe längs der Kühlkörper F2 ebenfalls in den Auftriebskanal der Heizkörperp2, durch den sie im Kreislauf wieder in den Arbeitsraum M zurückgelangen.
  • Die oberen Kühlkammern 171. können durch Schieber sowohl vom Arbeitsraum als auch von den Anschlußkanälen o abgesperrt werden.
  • Indessen ist diese Absperrung hierbei nicht unbedingt notwendig, weil die Scheidewände N das freie Hinzutreten von nicht' mit Dämpfen beladener Luft zu den Kondensationsflächen der Kühlkörper 171 und die damit verbundene Rückverdampfung praktisch unmöglich machen. Die Zirkulationsbewegung durch die Kanäle o hat hierbei unter Umständen ebenfalls keine in erheblichem Maße schädliche Wirdkung.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Kühlvorrichtung nach patent 348481, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kühlkörper enthaltenen Kammern durch Scheidewände vom Arbeits- und Verdampfungsraum getrennt sind, welche der Bewegung der dem Auskondensieren unterworfenen Luftdampfgemische eine zwangläufige, längs der Kühlkörper abwärts gerichtete Führung geben.
  2. 2. Kühlvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewände (N), welche die zum Auskondensieren der nach oben steigenden Dämpfe dienenden oberen Kühlkörper von dem Verdampfungsraum trennen, seitlich der Kühlkörper (171) unter Ausbildung eines mittleren Auftriebsraumes (A) bis -über diese emporgeführt sind.
  3. 3, Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewände, welche die tief angeordneten Kühlkörper (172) für die nach unten sinkenden Dämpfe vom Arbeitsraum trennen, oberhalb der Kühlkörper mit Durchbrechungen (d1) versehen sind.
  4. 4. Kühlvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der oberhalb des Verdampfungsraumes liegenden, die Kühlkörper (F1) enthaltenden Kondensationsräume (A1) mit dem unteren Teil der unterhalb des Verdampfungsraumes liegenden Kondensationsräume (A2) durch Zirkulationskanäle (o) verbunden ist.
  5. 5. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch in einem neben den unteren Kühlräumen (A2) angeordneten und mit ihm unten verbundenen Zirkulationskanal liegende Heizkörper (p2) zum Anwärmen der dem Verdampfungsraum wieder zuzuführenden Luft.
DEP43231D 1921-11-18 1921-11-18 Kuehlvorrichtung Expired DE369232C (de)

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