DE36849C - Neuerung an Knochenkohlefiltern für Zuckersaft - Google Patents

Neuerung an Knochenkohlefiltern für Zuckersaft

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DE36849C
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Germany
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sugar juice
troughs
charcoal
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Expired - Lifetime
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DENDAT36849D
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F. O. MATTHIESSEN in Irvington im Staate New-York und E. E. QUIMBY in Orange im Staate New-Jersey, V. St. A
Publication of DE36849C publication Critical patent/DE36849C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B20/00Purification of sugar juices
    • C13B20/12Purification of sugar juices using adsorption agents, e.g. active carbon
    • C13B20/123Inorganic agents, e.g. active carbon

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Knochenkohlefilter, bei denen der zu entfärbende Zuckersaft die Knochenkohle in der Richtung von unten nach oben durchdringt, und bezweekf, zu bewirken, dafs die Knochenkohlesäule sowohl an ihrem Umfange als auch in ihrer Mitte von den Zuckersäften gleichmäfsig durchströmt wird, und der Zuckersaft gleichmäfsig abfliefst.
Die Knochenkohle B (s. Zeichnung) ruht im Cylinder A auf dem beweglichen geschlitzten Boden oder der Scheidewand C, mittelst welcher die ausgenutzte Knochenkohle von ihrer Basis b aus entfernt wird. Dieselbe fällt in den Behälter D, auf dessen schrägem Boden d sie nach unten in den stehenden Kasten E rutscht, um hier durch ein Becherwerk F er-. fafst und auf die schiefe Ebene f befördert zu werden. Der zu entfärbende Zuckersaft wird durch das Rohr G in den Kasten E eingelassen, fällt in demselben nieder und steigt durch den hydrostatischen Druck in der Knochenkohle im Cylinder 4 empor, aus dem er durch das Trogsystem H und die Oeffnungen H1 in den den Cylinder umgebenden ringförmigen Trog H2 und von hier in das Rohr H3 abfliefst. Jeder der Tröge h des Trogsystems H ist an seinem Ende überdeckt oder mit einer Röhre Ä' verbunden, die in den Oeffnungen H1 in der Cylinderwandung steckt. Die darüber liegende Knochenkohlemasse b1 wird durch die umgekehrt V-förmigen Schutzdächer I verhindert, in die Ablauftröge h hineinzufallen. Wie ersichtlich, befindet sich über jedem Troge ein Schutzdach /, dessen Flügel ii unter die obere Kante der Tröge hinabreichen. Um zu verhindern, dafs feine Knochenkohletheilchen von unten her in die Tröge hineingeschwemmt werden, können zwischen den Kanten der Tröge und den Flügeln i i Drahtsiebe k k, wie in Fig. 7, eingespannt, oder es kann auch ein einzelnes Drahtsieb K unterhalb der Tröge an den Enden der Flügel i befestigt werden, wie Fig. 6 dies veranschaulicht. Vermöge dieser Anordnung wird der sonst an den Cylinderwandungen rascher emporsteigende Zuckersaft nach der Cylindermitte zu gelenkt, ehe er aus dem Cylinder abfliefsen kann; der der Aufwärtsströmung des Zuckersaftes gebotene Widerstand wird dadurch sowohl im Innern als auch am Umfange der Knochenkohlesäule ein möglichst gleichmäfsiger.
Das Zusammenpressen der zur Filtration dienenden Knochenkohle kann wie in Fig. 1 einfach durch das Gewicht der oben liegenden Kohlemasse έ1 hervorgerufen, aber zweckmäfsig durch den Compressor L unterstützt werden, der mit seinem Rande L1 in der ringförmigen Verstärkung A1 des Cylinders A ruht und an seinem Umfange mit Zähnen L2 in Eingriff mit der Schnecke M versehen ist. Derselbe besteht aus radial angeordneten Flügeln I /, deren Form den Flügeln einer Schiffsschraube entspricht und die mit ihren inneren Enden an der gemeinschaftlichen Nabe L3 und mit ihren Aufsenenden an der Innenfläche des Kranzes L1 befestigt sind. Beim Emporfliefsen dringt der Zuckersaft durch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Flügeln / hindurch.
Zur weiteren Unterstützung der gleichmäfsigen Bewegung des Zuckersaftes wird derselbe dem Apparat von einer Cisterne G1 aus zugeführt, die ihrerseits wieder durch das Rohr G2 vom Hauptreservoir aus gespeist wird. Das Rohr G2 ist mit einem Ventil g versehen und dieses mit Regelvorrichtungen verbunden, durch welche das Niveau des Zuckersaftes in der Cisterne G1 gerade so hoch über dem Austrittsniveau des entfärbten Zuckersaftes erhalten werden kann, dafs der Reibungswiderstand, welchen der Zuckersaft auf seinem ganzen Wege findet, dadurch ausgeglichen wird. Diese Regulirung kann leicht dadurch erfolgen, dafs man den Schwimmer g2 in Bezug auf das freie Ende des das Ventil g beeinflussenden Hebelarmes gl in verticaler Richtung verstellbar macht. So kann der Schwimmer g2 am unteren Ende der Stange g3 befestigt werden, die in der Büchse g* verschiebbar und durch die Klemmschraube gr> darin feststellbar ist; die Büchse g* ist dabei scharnierartig mit dem Aufsenende des Hebels g1 verbunden. Je nach der verschieden hohen Einstellung des Schwimmers wird das Ventil g entsprechende Mengen Zuckersaft in die Cisterne G1 strömen lassen und dadurch eine entsprechende Aenderung des Niveaus in letzterer hervorrufen.

Claims (3)

. Patent-Ansprüche: An Knochenkohlefiltern, bei denen der Zuckersaft die Knochenkohle in steigender Richtung durchdringt:
1. die Ablauftröge (h) in Figuren ι und 3, welche quer zur Knochenkohlesäule (B) angeordnet und mit Schutzdächern (I) zum Zurückhalten der Knochenkohle von den Trögen überdeckt sind;
2. die die Tröge (h) überdeckenden Schutzdächer (/ in Figuren 6 und 7) mit schräg nach unten vorstehenden Flügeln (i) und Sieben (k), um ein Eindringen der Knochenkohle in die Tröge von unten her zu verhindern ;
3. die rohrförmigen Ansatzstücke (W-) an den Enden der Ablauftröge (h in Figuren 3, 4 und 6), um sowohl in der Mitte als am Umfange der Kohlesäule ein möglichst gleichmäfsiges Empordringen des Zuckersaftes zu erzielen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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