DE367730C - Schubrad mit veraenderlicher Saebreite fuer Saemaschinen mit laengsgeteilter Saeradwelle - Google Patents

Schubrad mit veraenderlicher Saebreite fuer Saemaschinen mit laengsgeteilter Saeradwelle

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DE367730C
DE367730C DEM74024D DEM0074024D DE367730C DE 367730 C DE367730 C DE 367730C DE M74024 D DEM74024 D DE M74024D DE M0074024 D DEM0074024 D DE M0074024D DE 367730 C DE367730 C DE 367730C
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DE
Germany
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wheel
push wheel
seed
saeradwelle
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DEM74024D
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STEINBOCK MUENCHEN MOOSBURG G
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STEINBOCK MUENCHEN MOOSBURG G
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/123Housings for feed rollers or wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Ausbildung des Schubrades für Sämaschinen, durch ,welche die Aufgabe gelöst werden soll, eine möglichst genaue Regelung der ,Saatmenge zu erzielen unter Vermeidung im Saatbehälter vorhandener zu schmierender Redbunigisilächen.
Nach dem am meisten bekannten Vorschlage erfolgt die Regelung der Sämenge bei Benutzung von Schubrädern dadurch, daß die auf einer durchgehenden Welk aufgekeilten Schubräder mehr oder weniger in das Schubradgehäuse hineingeschoben werden. Hierbei sind an mehreren Stellen gegeneinander sich bewegende Flächen vorhanden, die einer Schmierung bedürfen, 'was aber die bekannten Nachteile der Verwendung von -Schmiermitteln im Saatkasten mit sich, bringt.
Nach einem weiteren Vorschlage soll die Regelung der Aussaatmenge bei ,Schubrädern ao dadurch erfolgen, daß über das .Schubrad entsprechend ausgearbeitete Hülsen mehr oder weniger weit geschoben werden. Hierbei wird das Schubrad durch einen in eine Ringnut einfassenden Stift festgehalten, so daß also auch hier sowohl an dieser Stelle wie auch an der Durchtrittsstelle der Abdeckhülsen durch das Sägegehäuse Reibungs- und Schmierstellen vorhanden sind.
Die Erfindung ermöglicht es nun, eine sehr weitgehende Regelung der Saatgutmenge bei Schubrädern zu erreichen, ohne daß hier gegeneinander arbeitende Flächen, die einer Schmierung bedürfen, vorhanden sind. Um diesen Erfolg zu erreichen, benutzt die Erfindung die an sich, bekannte längsgeteilte Särradwelle und zerlegt das Schubrad durch Achsialschnitte in eine Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Bogenstücken,die abwechselnd mit der einen und mit der anderen ßäradhälfte verbunden sind. Zu diesem Zweck sitzen diese Bogenstücke zweckmäßig an izwei Scheiben, von denen j ede an einer Säradwellenhiälf te befestigt ist. Diese Scheiben halben zwischen den einzelnen Bogenstücken entsprechende Öffnungen, durch welche idie an der anderen Scheibe befestigten iBogenstücke bei Verschie-
bung der Säradwellenhälfte hindurchtreten können.
'Durch diese Verschiebung läßt sich der Inhalt der Schubradwelle in sehr weitgehender Weise verändern. Die sämtlichen Teile bewegen sich aber nach erfolgter Einstellung gleichmäßig miteinander, so daß hier irgendwelche Schmierstellen nicht vorhanden sind.
Die aus den Scheiben seitlich hervortretenden Enden der Bogenstücke arbeiten in dem Saatgut und führen dieses nach den Zellen des Schubrades, hin, so daß ein gleichmäßiges Füllen der Schubradizellen erreicht wird.
Eine Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes ist auf der Zeichnung in Abb. ι im Querschnitt, in Abb. 2 im Längsschnitt nach Linie A-B der Abb. i, in
'Abb. 3 im Längsschnitt nach Linie C-D der Abb. ι und in
Abb. 4 schaubildlich dargestellt. Abb. 5 veranschaulicht das neue Schubrad innerhalb der seitlich zusammengedrängten Wand des Säekastens.
Abb. 6 zeigt das Schubrad teilweise im Schnitt, um das Durcheinandergreifen der Schubradteile zu veranschaulichen.
Hierbei ist α die eine, b die andere Schubradhälfte, welch letztere mit einem Abdek- ■ kungsniantel c versehen ist. Die Schubradhälfte α ist auf dem festen Teil d der in der Mitte der Länge nach geteilten Welle befestigt, während die Befestigung der Schubradhälfte b auf dem in der Längsrichtung verschiebbaren Teil e der Welle stattfindet. Die Verschiebung der Wellenhälfte e und damit der Schubradhälfte b auf der Welle d findet für sämtliche Schubräder gemeinsam zweckmäßig mittels Hebels statt, der im Innern des Saatkastens angeordnet ist und in einer Stellmuffe der Wellenhälfte c eingreift. Die Wellenhälfte d ist gegen achsiale Verschiebung durch· beiderseitig außerhalb des Saatkastens an dieser Wellenhälfte befestigte Stellringe gesichert. Die Befestigung der Sehubradhälften α und b auf den Wellenhälften d bzw. e kann auf beliebige Weise, z. B. mittels der Schrauben f, erfolgen. Die Schubradhälften a und b sind durch die Säleistenitrommel miteinander verbunden, welche in der Längsrichtung in zweckmäßig vier Teile g und g1 geteilt ist. Die Teile g· sind dabei fest mit der Schubradhälfte σ. verbunden, während die Teile g·1 fest sind mit der Schubradhälfte b. Die Teile g der Säleistentrommsl sind in Ausschnitten h der Schubradhälfte b verschiebbar, während die Teile g1 in Ausschnitten i der Schubradhälfte α kufen. Bei Verschiebung der Schubradhälfte b gleiten die Längsteile g1 der Saleistentrommel an den Teileng·.
Hierbei üben die über die feststehende Schubradhälfte α seitlich herausragenden S ableisten g1 (Aibb. 2, 3 und 4) eine besonders günstige Wirkung beim Anfallen des Särades aus, indem sie das Saatgut in der Richtung der in Abb. 3 eingezeichneten Pfeile nach außen schieben. Durch diese Bewegung, unterstützt durch das Gewicht des darüberliegenden Samens, wird das Saatgut infolgedessen der genannten Pfeilrichtung entsprechend energisch in den Ausstreuraum gedrängt. Dies ist insofern vorteilhaft, als hierdurch auch beim Bergauf- und Bergabsäen die eingestellte .Ausstreumenge beibehalten wird.
Infolge besonderer Abdicbtungsmöglich'keit und deshalb, (weil die beiden -Schubradhälften an der Drehung des Ausstreurades teilnehmen, somit Schmierstellen nicht entstehen, ist die Unterbringung des Schubrades im Saatkasten möglich. Die Säzellen füllen sich im Innern des letzteren sicherer an, als wenn der Sästrom mittels eines Rührwerkes erst in ein besonderes Gehäuse geleitet werden muß. Das Aussäen mit engen Kanälen ist leichter möglich, weil infolge der Drehung der beiden Schuibradhälften Angriffspunkte zur Samenbeschädigung nicht vorhanden sind. Seitliche Reibungsflächen sind vermieden, so daß sich die einmal getroffene Einstellung nicht mehr ändert.
Es sei noch bemerkt, daß das oben behan-.delte Ausstreurad infolge seiner Anwendung im Innern .des Saatkastens ohne weiteres auch als Wühlrad zu verwenden ist, wobei außerhalb des Saatkastens die bekannte Verstellschiene angeordnet wird, mittels welcher die Ausstreuöffnung entsprechend verengt und erweitert werden kann. Dabei würde man außer dieser Einstellvorrichtung' für kleine Sämereien einen engen, für mittlere einen mittleren und für große einen weiten Ausstreuraum wählen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schubrad mit veränderlicher Säbreite für Sämaschinen mit längsgeteilter Säradwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubrad durch achsiale Schnitte in Bogenstücke zerlegt ist, die abwechselnd an n0 zwei an je einer Säradwellenhälfte befestigten Scheiben sitzen, welch letztere zwischen den von ihnen getragenen Schubradbogenstücken entsprechende öffnungen für den Durchtritt der an der anderen Scheibe sitzenden 'Bogenstücke aufweisen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEM74024D 1921-06-08 1921-06-08 Schubrad mit veraenderlicher Saebreite fuer Saemaschinen mit laengsgeteilter Saeradwelle Expired DE367730C (de)

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DEM74024D DE367730C (de) 1921-06-08 1921-06-08 Schubrad mit veraenderlicher Saebreite fuer Saemaschinen mit laengsgeteilter Saeradwelle

Publications (1)

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DE367730C true DE367730C (de) 1923-01-26

Family

ID=7315403

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM74024D Expired DE367730C (de) 1921-06-08 1921-06-08 Schubrad mit veraenderlicher Saebreite fuer Saemaschinen mit laengsgeteilter Saeradwelle

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DE (1) DE367730C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3620419A (en) * 1968-10-03 1971-11-16 Massey Ferguson Services Nv Metering devices

Cited By (1)

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