DE367397C - Schraubensicherung - Google Patents
SchraubensicherungInfo
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- DE367397C DE367397C DEA36616D DEA0036616D DE367397C DE 367397 C DE367397 C DE 367397C DE A36616 D DEA36616 D DE A36616D DE A0036616 D DEA0036616 D DE A0036616D DE 367397 C DE367397 C DE 367397C
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- nut
- aluminum
- insert
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- screw
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
- F16B39/34—Locking by deformable inserts or like parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVe 367397-KLASSE 47a GRUPPE 12
(A 36616 XII[^a)
Richard Anger in Bonn a. Rh.
Schraubensicherung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1921 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schraubensicherung, bei der die Eigenschaft des Aluminiums,
oder von Alumirüximlegierungen, zu schmieren, dazu benutzt wird, eine so starke
Reibung zu erzeugen, daß das selbsttätige Lösen der Schraubenmutter verhindert wird. Es sind
bereits Schraubensicherungen bekannt, bei denen in der Berührungsfläche einer eisernen Mutter
eine zylindrische Aussparung in exzentrische Lager angebracht ist, in der ein mit Gewinde
versehenes, der Aussparung entsprechend geformtes Einsatzstück, das aus der Mutter hervorragt,
eingebettet liegt. Die Erfindung besteht darin, daß die Schraubenmutter mit einem Einsatz aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
versehen ist, der das gleiche Innengewinde wie die Mutter besitzt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
ίο Es zeigt Abb. ι einen Längsschnitt durch die
fertige Schraubensicherung, Abb. 2 die untere Ansicht der Mutter mit voi gesehener Aussparung,
Abb. 3 den Aluminiumeinsatz und Abb. 4 eine Mutter mit scheibenartigem Flansch, χ5 worin sich Aluminiumeinlagen befinden.
In einer Eisenmutter 1 von solcher Form, wie sie bei Maschinenschrauben üblich ist, wird
an ihrer Grundfläche eine zylindrische Aussparung 2, die aber außer der Mitte der Mutter
liegt, vorgesehen und das Innengewinde der Mutter, wie bisher bekannt, geschnitten. Ein
der Aussparung 2 entsprechend geformter Einsatz 3 aus Aluminium, dessen Stärke oder Höhe
sich nach der jeweiligen Gewindestärke richtet, erhält gleich der Eisenmutter 1 eine außer der
Mitte liegende Bohrung 4 sowie dasselbe Innengewinde wie die Mutter 1. Die Stärke des Einsatzes
bzw. dessen Höhe ist hierbei etwas größer als die Tiefe der Mutteraussparung 2. Sobald
die Einsatzmutter 1, 3 auf dem Bolzen 5 fest angezogen wird, erfolgt nicht nur die Festsetzung
durch das bekannte Schmieren des Aluminiums, sondern der aus der Mutter 1 hervorragende
Einsatz 3 wird auch nach innen gepreßt. Eine seitliche Verschiebung oder Drehung
des Einsatzes 3 in der Mutteraussparung 2 kann dabei infolge der exzentrischen Einbettung
nicht erfolgen. Die Mutter 1 selbst erhält hierbei bei normaler Größe keine Schwächung;
der um die Einlage 3 verbleibende Mutterrand behält genügende Festigkeit, ebenso genügt
die bisherige Mutterhöhe, die bekanntlich nur in besonderen Fällen über das normale Maß
genommen wird, um das ungewollte Lockern zu verhindern.
Die Wirkung der Schraubensicherung kann noch wesentlich vergrößert werden, wenn unter
der Mutter ι noch eine Scheibe 6 (Abb.i) mit einer
der der Form und Lage des Einsatzes 3 entsprechenden Bohrung so angeordnet wird, daß der
aus der Mutter 1 hervorragende Aluminiumeinsatz 3 beim Anziehen der Mutter 1 nicht
auf die Aluminiumunterlegscheibe 6 drückt, sondern in diesem Falle die Pressung zuerst auf den
vorstehenden Muttereinsatz 3, der stärker ist als die Aluminiumscheibe 6, erfolgt. Bei dieser
Anordnung wirken einerseits der Aluminiumeinsatz 3 und die Aluminiumscheibe 6 auf die
eiserne Mutterunterfläche, anderseits der Einsatz 3 und die Scheibe 6 auf die eiserne Berührungsfläche
des verschraubten Gegenstandes. Die Einpressung des Einsatzes 3 in den ringförmigen
Zwischenraum zwischen dem Schraubenbolzen 5 und dem Lochrande der Bohrung des verschraubten Gegenstandes wirkt gleichfalls
hemmend. Bei großen und dauernden Erschütterungen ausgesetzten Verbindungsschrauben,
bei denen die Verwendung von Gegenmuttern üblich ist, werden doppelte Einsatzmuttern
angewendet.
Ferner können (s. Abb. 4) in Muttern 7 mit Flanschen 8 außer dem Einsatz 3 noch
mehrere Bohrungen 9 vorgesehen werden, in die dann gleich versenkten Nieten gestaltete
Einsätze 10 aus Aluminium eingesetzt werden, deren vorstehende Köpfe beim Anziehen der
Mutter 7 auf den verschraubten Gegenstand in gleicher Weise wirken.
Die Form des Einsatzes 3 kann auch eine andere Gestalt besitzen; die zylindrische Form
ist aber für die Bearbeitung von Mutter und Einsatz die geeignetste, weil die Ergänzung
eines Einsatzes leicht möglich ist.
Claims (3)
1. Schraubensicherung mit einer in der Berührungsfläche einer eisernen Mutter in
exzentrischer Lage sich befindenden zylindrischen Aussparung, in der ein mit Gewinde
versehenes, der Aussparung entsprechend geformtes Einsatzstück, das aus der Mutter hervorragt, eingebettet liegt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (3) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
besteht.
2. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter der
Mutter (1) eine Aluminiumunterlegscheibe (6) angeordnet ist, die eine dem Aluminiumeinsatz
(3) entsprechende, außer der Mitte liegende Öffnung besitzt.
3. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenmutter
(7) mit einem scheibenartigen Ansatz
(8) versehen ist, in dem mehrere Bohrungen
(9) vorgesehen sind, die dazu dienen, Aluminiumstifte (10) in Form von Versenknieten
aufzunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36616D DE367397C (de) | 1921-11-15 | 1921-11-15 | Schraubensicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36616D DE367397C (de) | 1921-11-15 | 1921-11-15 | Schraubensicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367397C true DE367397C (de) | 1923-01-20 |
Family
ID=6929740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA36616D Expired DE367397C (de) | 1921-11-15 | 1921-11-15 | Schraubensicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367397C (de) |
-
1921
- 1921-11-15 DE DEA36616D patent/DE367397C/de not_active Expired
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