DE367342C - Vorrichtung zum Schweissen von Quernaehten an Siederohren o. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Schweissen von Quernaehten an Siederohren o. dgl.Info
- Publication number
- DE367342C DE367342C DEP41796D DEP0041796D DE367342C DE 367342 C DE367342 C DE 367342C DE P41796 D DEP41796 D DE P41796D DE P0041796 D DEP0041796 D DE P0041796D DE 367342 C DE367342 C DE 367342C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- roller
- welding
- lever
- transverse seams
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen jener Art zum Schweißen von Quernähten an
Siederohren 0. dgl., bei welchen die zu verschweißenden Rohrstiicke ineinander auf eine
Walze aufgeschoben werden und von außen eine zweite verschiebbare Walze an der Schweißstelle
an die erste Walze angepreßt wird, wobei beide Walzen zwangläufig in einander entgegengesetzter
Richtung umlaufen und diese umlaufende Bewegung durch den Anpreßdruck auf die zu verbindenden Rohrstücke übertragen.
Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß die Achsen der beiden Walzen nach Art eines
Schrägwalzwerks windschief zueinander liegen.
Dadurch wird erzielt, daß die zu verschweißenden Rohrstücke außer der urnlaufenden Bewegung
noch eine solche in ihrer Achsenrichtung erhalten, wodurch der Schweißdruck gleichmäßig über die ganze Berührungsfläche
der beiden Rohrstücke verteilt und eine bessere Schweißverbindung als bisher erzielt wird. Die
Erfindung besteht ferner darin, daß der verstellbare Anschlag für das eine Rohrende zur
Sicherung der richtigen Lage der beiden Rohrstücke beim Beginn des Verschweißens beim,
Andrücken der Unterwalze an die Oberwalze durch den dieses Andrücken bewirkenden Fußhebel
aus dem Bereich des Rohres gebracht wird, um diesem eine ungehinderte Längsverschiebung
zu ermöglichen.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 bis 3 die Vorrichtung in Seitenansicht, in Stirnansicht von
links und im Grundriß.
Auf dem Bette α ist in den Lagern c und ä,
367842
die Welle δ "gelagert. Am linken Ende trägt sie die schwach gewölbte Schweißwalze e,
ferner rechts außerhalb des Lagers d ein Zahnrad f, das Schwungrad g und die Antriebsriemenscheibe
k. Unterhalb der Welle δ ist eine Gelenkwelle i gelagert. Sie erhält
ihren Antrieb durch das Zahnrad jr\ von
zahnrad f. Am linken Universalgelenk ist eine kurze Welle I1 angeschlossen, welche in dem
ίο lotrecht verschiebbaren Gabelstück j gelagert
ist. Zwischen den beiden Gabellagern trägt diese Welle I1 die Unterwalze k, welche in
senkrechter Richtung frei verschiebbar ist und von der Welle i mittels Feder und Nut bei der
Drehung mitgenommen wird. Das Gabelstück j hat unten einen zylindrischen Zapfen m, der
sich in einer entsprechenden Führung des Bettes auf und ab bewegen kann, aber durch Feder
und Nut an einer Drehung verhindert wird. Das Gabelstück / und mit diesem die Welle ix
der Walze k ist so eingestellt, daß die letztere nicht parallel zur Welle b, sondern zu dieser
windschief ist. An der Stirnseite des Bettes ist in zwei Augenlagern eine kurze Welle 0 geführt,
auf welche an einem Ende der Fußhebel η und zwischen den beiden Lagern der mit der Rolle P1
versehene Hebel p aufgekeilt sind. Bei Betätigung des Fußhebels geht der Hebel p und
die Rolle P1 nach aufwärts und drückt das
Gabelstück / und damit die Walze k gegen die Walze e.
Seitlich am Lager c und auf der Stützstange q ist parallel zur Welle δ die Welle r gelagert,
auf der mittels einer Schraube S1 der verstellbare Anschlag s festgeklemmt ist. Außerdem trägt
sie am linken Ende den kleinen Hebel T1. Dieser
wird durch eine Zugfeder ständig nach abwärts gezogen und somit auch der Anschlag s an die
Welle δ gedrückt (in Abb. 2 gestrichelt dargestellt). Der Fußhebel η hat einen kurzen Hebelarm
Ji1, an welchem die gekröpfte Druckstange n%
angelenkt ist, deren Ende in eine am Hebel rt angelenkte zylindrische Hülse r2 eingeschoben
ist. Tritt man den Fußhebel nieder, so geht der Hebel M1 nach aufwärts und drückt mittels
der Druckstange n% die Hülse r% nach oben,
welche den Hebel Y1 nach aufwärts dreht. Dieser
hebt nun mittels der Welle r den Anschlag s von der Welle b ab. Die Verbindung der Druckstange
«., mit dem Hebel T1 ist kraftschlüssig,
denn der Hebel Y1 wird bei der Aufwärtsbewegung
der Stange >i2, sobald diese an das obere
Hülsenende von n, anstößt, wohl nach oben gehoben, aber beim Abwärtsgang der Stange n2
sinkt die Hülse r2 und mit ihr der Hebel Y1
nur im Maß ihres Gewichtes und der Zugkraft der Feder ihr nach, und zwar so lange, bis der
Anschlag s auf einen festen Widerstand (Welle δ oder das aufgeschobene Rohr) stößt. Bewegt
sich der Hebel nx noch weiter nach abwärts, dann gleitet die Druckstange nz leer in der nunmehr
feststehenden Hülse r2.
Die zum Schweißen vorbereiteten Rohrstücke werden in einem Schweiß ofen auf
Schweißhitze gebracht. Ist diese erreicht, was durch einen auf der Schweißmaschine angebrachten
Spiegel ersichtlich gemacht werden kann, dann werden die Rohrstücke auf die Welle δ aufgeschoben, bis das eine Ende an
dem vorher eingestellten Anschlag s anstößt. Damit erreicht man, daß die Schweißstelle
gerade zwischen den beiden Walzen zu liegen kommt. Durch die Riemenscheibe h erhält die
Welle δ eine drehende Bewegung, welche sie mittels der Stirnräder f, ft und der Gelenkwelle
i auf die Walze Jt überträgt, so daß sich die beiden Walzen e und k in einander entgegengesetztem
Sinne drehen. Ist das Rohr aufgeschoben, dann tritt man auf den Fußhebel n. Dadurch wird, wie oben beschrieben,
das Gabelstück j gehoben und mit diesem die Walze k gegen die äfußere Rohrwand sowie ■
die innere Rohrwand gegen die Walze e gepreßt. Die Rohrstücke werden durch Reibung mitgenommen
und drehen sich um ihre Achse. Außerdem bewegen sich die Rohrstücke in der Richtung ihrer Achse nach rechts und der
Schweißdruck wirkt längs einer Schraubenlinie auf die Schweißfläche. Durch diese Arbeitsweise
wird der Schweißdruck vollkommen gleichmäßig auf die zu schweißenden Flächen verteilt
und somit eine unbedingt sichere Schweißverbindung erzielt. An der Außenfläche des Rohres
sich bildender Zunder wird mit einem von Hand betätigten Kratzer (in der Zeichnung nicht ersichtlich)
entfernt. Um die Verschiebung der Rohrstücke während des Schweißens zu ermöglichen,
muß zu Beginn des Arbeitsvorganges der Anschlag s gehoben werden. Dies geschieht,
wie beschrieben, zwangläufig beim Niedertreten des Fußhebels n.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Schweißen von Quernähten an Siederohren o. dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (^1) der Unterwalze
{k) windschief zur Welle (δ) der Oberwalze [e) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Anschlag
(s) für das eine Rohrende durch den das Andrücken der Unterwalze (&) an die
Oberwalze (e) bewirkenden Fußhebel (n) gleichzeitig mit dem Andrücken aus dem
Bereiche des Rohres gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT367342X | 1918-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367342C true DE367342C (de) | 1923-01-20 |
Family
ID=3672884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP41796D Expired DE367342C (de) | 1918-06-10 | 1921-03-31 | Vorrichtung zum Schweissen von Quernaehten an Siederohren o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367342C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4703021A (en) * | 1983-09-26 | 1987-10-27 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sliding contact type ceramics article and a method for manufacturing the same |
-
1921
- 1921-03-31 DE DEP41796D patent/DE367342C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4703021A (en) * | 1983-09-26 | 1987-10-27 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sliding contact type ceramics article and a method for manufacturing the same |
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