DE367175C - Tonarm fuer Sprech- und aehnliche Maschinen - Google Patents
Tonarm fuer Sprech- und aehnliche MaschinenInfo
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- DE367175C DE367175C DEC30392D DEC0030392D DE367175C DE 367175 C DE367175 C DE 367175C DE C30392 D DEC30392 D DE C30392D DE C0030392 D DEC0030392 D DE C0030392D DE 367175 C DE367175 C DE 367175C
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- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
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- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/02—Arrangements of heads
- G11B3/10—Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
- G11B3/34—Driving or guiding during transducing operation
Landscapes
- Percussion Or Vibration Massage (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tonarm für Sprech- und ähnliche Maschinen, der
in bekannter Weise aus einem drehbaren "senkrechten und einem wagerechten Teilstück
sowie aus einem ortsfest gelagerten hohlen Träger für das senkrechte Teilstück besteht,
an dessen unterem Ende ein Ansatz zur Betätigung der Anhalte- und Anlaß vor richtung
vorgesehen ist.
Gemäß der Erfindung ist zwischen diesem Ansatz und dem senkrechten Teilstück eine
Reibungsverbindung vorgesehen in der Weise, daß der Ansatz an den Drehbewegungen des
Tonarmes teilnimmt, jedoch eine unabhängige Drehbewegung mit Bezug auf letzteren ausführen
kann. Hierdurch wird erreicht, daß dieser Ansatz bei der Bewegung des Tonarmes mitgenommen wird, solange dieser Bewegung
kein Hindernis entgegentritt. Wirkt aber eine solche entgegengerichtete Kraft auf
den Ansatz, so wird der Tonarm selbst an einer Weiterbewegung nicht gehindert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Tonarmes für Sprechmaschinen nach
der Erfindung beispelsweise veranschaulicht. Es bedeutet
Abb. ι eine schaubildliche Ansicht des Tonarmes.
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt, teilweise in Ansicht.
Abb. 3 ist eine Einzelansicht und zeigt die verschiedenen Teile auseinandergenommen.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 2.
Der Tonarm ist auf dem hohlen Träger 5 aufgesetzt. Der Tonarm besteht aus mehreren
Teilen, dem senkrechten Teilstück 6, welches mit einem in die Wagerechte abgebogenen
Knie 6' versehen ist, und einem wagerechten Teilstück 7, das mit einem im wesentlichen in
derselben Ebene liegenden Knie 7' ausgestattet ist. An dem freien Ende des wagerechten
Teilstücks ist ein Gehäuse 8 befestigt, an welchem die Schalldose angebracht ist. Das
Teilstück 7 bietet einen ununterbrochenen Durchgang, der sich von dem Gehäuse 8
gleichmäßig bis zu der Stelle erweitert, wo das Teilstück 7 mit dem Teilstück 6 vereinigt
ist; hierbei findet der Durchgang durch das Teilstück 6 ohne Unterbrechung statt, so daß
die Schallwellen ohne Abänderung oder Verzerrung abgegeben werden. Das Teilstück 7
ist zweckmäßig aus einem Stück nahtlosen, gezogenen Rohres hergestellt, ebenso das Teilstück
6.
Um die Verbindungsstelle zwischen den Teilstücken 6 und 7 dicht, glatt und praktisch
reibungslos zu gestalten, so daß von außen herkommende Geräusche ausgeschlossen werden
und Abnutzung vermieden wird, ist das Ende des Teilstückes 7 bei 9 abgesetzt und
bildet eine Schulter 10, die gegen das Ende des Teilstücks 6 stößt. Die beiden Teilstücke
werden durch eine Bajonettverbindung zusammengehalten, welche aus Rippen 12 und 13
auf dem Teilstück 7 und Rippen 14 und 15 auf
dem Teilstück 6 besteht. An dem Ende des abgesetzten Teils 9 ist mittels Schrauben 16
und 17 eine flache, ringförmige Feder 18 befestigt, die gegen eine Rippe 19 in dem Teilstück
6 drückt, wenn die Teile zusammengesetzt werden, wodurch die Verbindung dichtgehalten und jedes Rasseln verhindert
wird. Außerdem ist ein Anschlag vorgesehen, der die Bewegung des Tonarmes in senkrechter
Richtung begrenzt. Der Anschlag hat in dem gewählten Ausführungsbeispiel die
Form eines Zapfens 20, der sich durch eiue
öffnung 22 in dem Teilstück 6 erstreckt, bis sein inneres Ende in einen mit Schulter versehenen
Schlitz 2i eintritt, der in dem abgesetzten Teil des Tonarmes 7 ausgespart ist.
Uni die wagerechten Bewegungen der Teilstücke 6 und 7 leicht und geräuschlos zu gestalten,
ruht das ringförmige untere Ende des Teilstücks 6 auf dem ringförmigen oberen
Ende des hohlen Trägers 5.
An der Innenwand des Teilstückes 6 ist eine Buchse 23 aus entsprechendem Stoff befestigt,
so daß sie sich mit dem Teilstück 6 zusammen drehen kann. Die Buchse 23 ragt in den hohlen
Träger 5 hinein und ist mit einem Schlitz 24 versehen, in welchen ein Zapfen 25 eintritt,
der von dem Träger 5 getragen wird, wodurch der wagerechte . Bewegungsbogen des Tonarmes
begrenzt wird. Die Buchse 23 ist an ihrem unteren Ende mit zwei einander gegenüberliegenden
Aussparungen 26 versehen, in welche Zungen 27 hineinragen, die in entsprechender
Weise auf einem Ring 28 angeordnet sind, der mit parallelen Schlitzen 29 und einer Rippe 30 versehen ist. Das untere
Ende des Ringes 28 schnappt in einen ringförmigen Körper 31 ein, der mit einem Ansatz
32 versehen ist. Dieser Ringkörper ist in einer Aussparung 33 in dem hohlen Träger 5
gelagert und wird in diesem Träger durch einen in diesem vorgesehenen Schlitz 34 eingeführt.
Der Ringkörper 31 dreht sich auf seinem Lager, wenn der Tonarm in wagerechter
Richtung bewegt wird. Der Bewegungsbereich des Ringkörpers 31 ist durch·
den vorgenannten, Schlitz begrenzt. Der Ansatz 32 kann mit irgendeiner gewünschten
Vorrichtung verbunden werden, welche durch die Bewegung des Tonarmes- betätigt werden
soll, z. B. mit einer Anhalte- und Anlaßvorrichtung.
Die untere Fläche des Flansches 35, der in
dem dargestellten Beispiel aus einem Stück mit dem Träger 5 gebildet ist, ruht auf dem
Bodenbrett des Motors oder auf dem Maschinenrahmen.
Die verschiedenen beschriebenen Teile werden wie folgt zusammengesetzt: Zuerst
wird der Ringkörper 31 durch den Schlitz 34 in sein Lager 33 eingebracht, und- dann läßt
man das untere Ende des Ringes 28 in den Ringkörper 3 r derart einschnappen, daß die
Rippe 30 auf ■ .dem Ringkörper aufliegt. Die Buchse 23, welche mit dem Teilstück 6 fest
verbunden ist, wird dann in den hohlen Träger
5 eingesteckt, bis die Ansätze 27 mit den Aussparungen 26 in Eingriff kommen und .die
untere Fläche des Teilstückes 6 auf der oberen Fläche des Trägers 5 aufruht. Die Schraube
25 wird dann angeschraubt, wobei ihre Spitze mit dem Schlitz 24 der Buchse 23 in Eingriff
kommt. Es bleibt nun nur noch übrig, das Teilstück 7 einzusetzen, und dies wird leicht
dadurch bewirkt, daß das Teilstück in senkrechte Stellung gebracht und in das offene
Ende des Teilstückes 6 eingeschoben wird, bis die Feder 18 gegen die Rippe 19 wirkt. Die
Feder wird so unter Spannung gesetzt und das Teilstück 7 wird abwärtsgedreht, bis es
die in Abb. 1 dargestellte Lage einnimmt, wobei seine Ansätze oder Rippen 12 und 13
mit den hinteren Flächen der Ansätze oder Rippen 14 und 15 in Eingriff kommen. Die
Schraube 20 wird dann eingeschraubt, um die senkrechte Bewegung des Teilstückes 7 zu begrenzen,
und die Teile befinden sich nun in Arbeitsstellung.
Der Tonarm ist von geringerem Umfange als
die bisher bekannten, sehr einfach in seiner Ausbildung, wirksam bei der Benutzung und
besitzt ein sehr gutes Aussehen. Der Tonarm ist akustisch und mechanisch korrekt, und
seine einzelnen Teile lassen sich leicht herstellen, zusammensetzen und wieder auseinandernehmen.
Claims (2)
1. Tonarm für Sprech- und ähnliche Maschinen, bestehend aus einem drehbaren
senkrechten und einem wagerechten Teilstück sowie einem ortsfest gelagerten hohlen Träger für das senkrechte Teilstück,
an dessen unterem Ende ein Ansatz zur Betätigung der Anhalte- und· Anlaßvorrichtung
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ansatz (32) und dem senkrechten Teilstück (6)
eine Reibungsverbindung vorgesehen ist in der Weise, daß der Ansatz an den Drehbewegungen
des Tonarmes teilnimmt, jedoch mit Bezug auf letzteren eine unabhängige Drehbewegung ausführen kann.
2. Tonarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsverbindung
aus einem zusammenziehbaren und mit Schlitzen (29) versehenen Federring
(28) besteht, der mit dem senkrechten Teilstück (6) verbunden ist, so daß der
mit dem zur Betätigung der Anhalte- und Anlaßvorrichtung dienende Ansatz (32)
versehene Ringkörper (31) eine nachgiebige und antreibende Reibungsverbindung
mit dem senkrechten Teilstück (6) besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC30392D DE367175C (de) | Tonarm fuer Sprech- und aehnliche Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC30392D DE367175C (de) | Tonarm fuer Sprech- und aehnliche Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367175C true DE367175C (de) | 1923-01-19 |
Family
ID=7019323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC30392D Expired DE367175C (de) | Tonarm fuer Sprech- und aehnliche Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367175C (de) |
-
0
- DE DEC30392D patent/DE367175C/de not_active Expired
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