DE367173C - Diktiermaschine - Google Patents

Diktiermaschine

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Publication number
DE367173C
DE367173C DEC30390D DEC0030390D DE367173C DE 367173 C DE367173 C DE 367173C DE C30390 D DEC30390 D DE C30390D DE C0030390 D DEC0030390 D DE C0030390D DE 367173 C DE367173 C DE 367173C
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DE
Germany
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starting
lever
mouthpiece
stopping
speaking
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Expired
Application number
DEC30390D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COLUMBIA GRAPHOPHONE Manufacturing CO
Original Assignee
COLUMBIA GRAPHOPHONE Manufacturing CO
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/02Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 g GRUPPE 8 (C30390 IX\42g)
Columbia Graphophone Manufacturing Company in Bridgeport, Connect, V. St A.
Diktiermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 28. Juni 1915 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Diktiermaschine mit einem Sprechschlauchträger, dessen gabelförmiges Ende zur Aufnahme des Mundstückes dient.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, an
der Diktiermaschine einen Sprechschlauchträger mit gabelförmigem Ende anzubringen, um das beständige Halten des Sprechschlauches mit der Hand überflüssig zu machen.
Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung
so getroffen, daß eine Verbindung zwischen Sprechschlauchträger und der Anhalts- und Anlaßvorrichtung der Maschine vorgesehen ist, so daß die Maschine in Betrieb gesetzt wird, wenn der Sprechschlauch vom Träger abgenommen wird, während das selbsttätige Anhalten der Maschine sofort erfolgt, wenn der Sprechschlauch auf seinen Träger aufgelegt wird.
Zu dem angegebenen Zweck ist -der Sprechschlauchträger an der Maschine schwingbar gelagert und derart mit der Anhalte- und Anlaßvorrichtung verbunden, daß er bei Belastung durch das Mundstück und den Sprechschlauch die Anhalte- und Anlaßvorrichtung in der Anhaltestelltmg hält, während er beim Abnehmen des Sprechschlauches selbsttätig die Anlaß- und Anhaltevorrichtung in die Anlaßstellung bewegt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand bespielsweise veranschaulicht.
Abb. ι ist eine schaubildliche Ansicht der Hauptteile der Diktiermaschine mit der Anas laß- und Anhaltevorrichtung.
Abb. 2 ist eine Teilansicht der Anlaß- und Anhaltevorrichtung, teilweise im Schnitt.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2.
In dem gewählten Beispiel ist eine Diktiermaschine dargestellt. Die Erfindung läßt sich selbstverständlich aber auch auf Sprechmaschinen anderer Art anwenden. Bei der dargestellten Ausführungsform bedeutet 1 den Maschinenrahmen, dessen unterer Teil als Platte ausgebildet ist, welche als Deckel für das Gehäuse 2 dient. In einem Lagerbock des Maschinenrahmens ist der umlaufende Träger oder Tragdorn 3 für die Wachswalze angeordnet. Ebenso ist an dem Maschinenrahmen, und zwar parallel zur Achse des Tragdorns, eine Führungshülse 4 für den vereinigten Aufzeichnungs- und Wiedergabeapparat 4" angebracht. Diese Führungshülse 4 sitzt auf der Antriebsspindel für den Aufzeichnungs- und Wiedergabeapparat, die in bekannter Weise gelagert und angetrieben ist.
Bei der gewählten Ausführungsform wird der Tragdorn 3 von einer Riemenscheibe 5 angetrieben, welche lose auf der Welle des Tragdorns sitzt, aber mit dieser mittels einer Klauenkupplung 6 verbunden werden kann. Diese Kupplung kann in bekannter Weise ein- oder ausgerückt werden; dies wird zweckmäßig von Hand ausgeführt. Um die Riemenscheibe 5 anzutreiben, ist ein elektrischer Motor 7 vorgesehen. Dieser Motor ist mit der Antriebsscheibe 5 durch einen Treibriemen 8 verbunden.
Der Motor ist mit einer Anlaß- und Anhaltevorrichtung ausgestattet, die im vor
liegenden Beispiel aus einem Schalter be-I steht.
Mit der Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung 4a ist mittels eines langen, biegsamen Rohres 9 ein Mundstück 10 verbunden, in welches der Diktierende hineinspricht. Dieses Mundstück wird in einen Träger eingehängt, wenn es nicht gebraucht wird. Nach " der Erfindung wird dieser Träger für das Mundstück mechanisch mit der Anlaß- und Anhaltevorrichtung für den Motor, im gewählten Beispiel mit dem Schalter, verbunden, so daß der Motor in Gang gesetzt wird, wenn das Mundstück von seinem Träger abgenommen wird, und anderseits angehalten wird, wenn das Mundstück wieder auf seinen Träger aufgelegt wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Träger für das Mundstück auf der wagerechten Schiene 11 angeordnet, welche in, bekannter Weise dazu dient, die Skala zu tragen, welche die jeweilige Stellung des Aufzeichnungs- und Wiedergabeapparates angibt. Auf dieser Schiene ist ein Lagerbock 12 befestigt, der die Schiene umfaßt. Durch den Fuß des Lagerbocks führt eine Stellschraube 13 hindurch, welche im die innere Seite der Schiene 11 eingeschraubt ist und dadurch den Lagerbock an seiner Stelle festhält.
Der Bock 12 besitzt zwei Paar Lappen 14, 14 und 15, 15, zwischen denen ein Hebel 16 liegt. Dieser Hebel ist aus doppelt zusammengefaltetem oder gebogenem Blech hergestellt, wie aus dem Querschnitt nach Abb. 3 ersichtlich ist. Der Hebel ιό ist bei 17 zwischen den beiden Lappen 14, 14 schwingbar gelagert und erstreckt sich zwischen den Lappen 15, 15 hindurch und wird von diesen geführt. Der Hebel 16 trägt an seinem vorderen Ende eine Gabel 18, 18, welche entsprechend der Form des Mundstücks 10 gestaltet ist und dazu dient, das Mundstück zu halten.
Die Anlaß- und Anhaltevorrichtung, im vorliegenden Falle ein Schalter, ist bei 19 dargestellt. Zweckmäßig ist dieser Schalter an einem Arm 20 des Lagerbocks 12 befestigt. Der Schalter kann von beliebiger Bauart sein, für den vorliegenden Zweck wird ein solcher mit einem zylindrischen, Gehäuse und einem darin beweglichen Kolben bevorzugt. Entsprechende Kontakte werden von dem Gehäuse und dem Kolben getragen, so daß der Strom geschlossen wird, wenn der Kolben sich in 115 · seiner unteren Stellung befindet, und unterbrochen ist, wenn der Kolben seine obere Stellung einnimmt. Die erforderlichen elektrischen Verbindungen zwischen dem Schalter und dem Motor 7 sind der Übersichtlichkeit halber in der Zeichnung fortgelassen. Zur Betätigung des Kolbens des Schalters ist eine
Lenkstange 21 vorgesehen,- die an ihrem unteren Ende gelenkig mit dem Kolben und an ihrem oberen Ende gelenkig mit dem Hebel 16 bei 22 verbunden ist. Mit dem Hebel 16 ist ferner eine Feder 23 verbunden, welche die Neigung hat, das hintere Ende des Hebels abwärts zu ziehen und so den Schalter in Schlußstellung zu bringen. Hierfür dient zweckmäßig eine Schraubengangfeder, die an ihrem oberen Ende mit dem hinteren Teil des Hebels 16 und an ihrem unteren Ende mit dem Arm 20 verbunden ist. Die Stärke der Feder 23 wird so gewählt, daß sie den Schalter in . Schlußstellung bringt, wenn das Gewicht des Mundstücks und des Sprechrohres nicht auf das vordere Ende des Hebels wirkt. Wenn aber das Mundstück in die Endgabel 18 des Hebels 16 gelegt wind, wird hierdurch die Spannung der Feder 23 überwunden, und der Schalter 19 geöffnet. Zweckmäßig ist eine Stellschraube 24 vorgesehen, welche sich mit der Spitze nach oben zwischen den Lappen 15, 15 des Lagerbockes erstreckt und als Anschlag zur Abgrenzung des Abwärtsganges des Hebels 16 dient, wodurch verhindert wird, daß das Gewicht des Mundstücks und des Schläuche voll auf den Schalter wirkt.
Aus der Beschreibung ergibt sich nun, daß der Benutzer der Sprechmaschine dem Motor keinerlei Aufmerksamkeit zu schenken hat. Wenn der Benutzer zu diktieren« wünscht, braucht er nur das 'Mundstück mit dem Sprechschlauch von der Gabel abzunehmen und kann sofort mit dem Sprechen beginnen.
Wenn er sein Diktat beendet hat, hängt er 'das Mundstück mit dem Sprechschlauch auf die dazu bestimmte Gabel, und der Motor wird selbsttätig angehalten. Der Diktierende kann also seine Aufmerksamkeit voll auf sein Diktat richten und braucht sich um das Anlassen und die Abstellung des Motors nicht zu kümmern. Selbstverständlich kann neben dieser Einrichtung noch die übliche mechanische Kupplung 6 vorgesehen sein, die zum Anhalten und
Anlassen des Tragdorns für die Wachswalze dient, so daß die Wachswalze unabhängig von der Bewegung des Motors angehalten werden kann, wenn das Diktieren nur einen Augenblick unterbrochen werden soll.
!5'o Der Schalter und· der gelenkig gelagerte Traghebel für das Mundstück kann, wie in der Zeichnung dargestellt, eine gemeinschaftliche Vorrichtung bilden, die für sich hergestellt, verkauft und unabhängig von anderen Teilen der Sprechmaschinen nachträglich an diesen angebracht wenden kann. Man kann also schon im Gebrauch befindliche Sprechmaschinen ohne weiteres mit dieser Einrichtung ausrüsten.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Diktiermaschine mit einem Sprechschlauchträger, dessen gabelförmiges Ende zur Aufnahme des Mundstückes dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprechschlauchträger (16, 18) an der Maschine schwingbar gelagert und derart mit der Anhalte- und Anlaßvorrichtung verbunden ist, daß er bei Belastung durch das Mundstück und den Sprechschlauch die Anhalte- und Anlaßvorrichtung in Anhaltestellung hält, während beim Abnehmen des •Sprechschlauches von dem Träger durch den letzteren die'Anlaß- und Anhaltevorrichtung in Anlaßstellung bewegt wird.
2. Diktiermaschine nach Anspruch ι mit einem Elektromotor zum Antrieb der Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprechschlauchträger (i6, i8) mit einem Schalter (19) verbunden ist', mittels dessen der Antriebsmotor selbsttätig in Gang gesetzt oder angehalten wird.
3. Diktiermaschine nach Anspruch J und 2, dadurch gekennzeichnet, 'daß der Sprechschlauchträger (16, 18) von einem Bock (12) getragen wird, der zwei Paar aufwärts ragende Lappen (14, 14 und 1Sj 1S) aufweist, und einem zweiarmigen Hebel (16) bildet, der an dem einen Lappenpaare (14, 14) schwingbar gelagert ist und zwischen dem anderen geführt wird, während1 an dem der Gabel (18) gegenüberliegenden Hebelende eine Feder (23) angreift, die das das Mundstück aufnehmende gabelförmige Ende des Hebels aufwärts führt, wenn der Sprechscblauch (9) abgenommen wird und' wo^- bei durch einen Lenker (21) das· andere Ende dieses Hebels (16) mit der Anlaß- und Anhaltevorrichtung verbunden ist.
4. Diktiermaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zweiten Lappenpaar (15,15) eine Einstellschraube (24) durch den Bock (12) geschraubt ist und als Anschlag· für den Hebel (16) dient.
5. Diktiermaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bock (12) auf der Skalenschiene (ri) der Maschine abnehmbar befestigt und die Anlaß- und' Anhaltevorrichtung (19) an dem Bock unterhalb dessen Befestigungsstelle angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEC30390D 1915-06-28 1921-03-31 Diktiermaschine Expired DE367173C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US147502XA 1915-06-28 1915-06-28

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DE367173C true DE367173C (de) 1923-01-18

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ID=21767479

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DE (1) DE367173C (de)
FR (1) FR540143A (de)
GB (1) GB147502A (de)

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GB147502A (en) 1921-10-10
FR540143A (fr) 1922-07-05

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