DE36651C - Neuerung an Schlössern - Google Patents

Neuerung an Schlössern

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DE36651C
DE36651C DENDAT36651D DE36651DA DE36651C DE 36651 C DE36651 C DE 36651C DE NDAT36651 D DENDAT36651 D DE NDAT36651D DE 36651D A DE36651D A DE 36651DA DE 36651 C DE36651 C DE 36651C
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Germany
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Application number
DENDAT36651D
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English (en)
Original Assignee
h.- M. hammar, Lieutenant im Königl. Regiment Wermland in Trollhättan, Schweden
Publication of DE36651C publication Critical patent/DE36651C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/08Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einsteckschlofs, dessen Hauptmechanismus behufs Reinigung aus dem Schlofskasten herausnehmbar ist, ohne dafs man irgend welche Theile ab- oder herauszuschrauben oder aus einander zu nehmen nöthig hätte. Zu diesem Zwecke sind die eigentlichen Schlofsmechanismen in einem besonderen inneren Schlofskasten angeordnet, welcher in den äufseren hineingeschoben werden kann. Das Herausziehen des inneren Schlofskastens erfolgt einfach mittelst des zum Schlofs gehörigen Schlüssels.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 das Schlofs im Schnitt A-B der Fig. 5, Fig. 2 im Schnitt C-D der Fig. 1, Fig. 3 in Seitenansicht; Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach E-F bezw. G-H der Fig. 1.
Der äufsere Schlofskasten b enthält im Innern oben und unten je zwei Führungsleisten c c, zwischen welchen der innere Schlofskasten a von der Seite her in den äufseren Kasten b hineingeschoben wird.
Dieser innere Schlofskasten α enthält fast alle Theile des Schlofsmechanismus, der im wesentlichen nicht besonders verschieden ist von bekannten Mechanismen dieser Art. Der Fallenriegeiy wird durch eine Schraubenfeder m vorgedrückt; die Zurückschiebung der Falle erfolgt von der in dem äufseren Schlofskasten gelagerten Nufs e mit Klinke (welch letztere in der Zeichnung nicht angegeben ist) und dem dreieckigen Zwischenglied g mit Feder / in der Weise, wie dies aus der Zeichnung ohne Weiteres erkennbar ist. Die Nufs e bedarf keiner Schmierung oder zeitweiligen Untersuchung ; sie ist daher der einzige Schlofstheil, welcher beim Herausziehen des inneren Schlofskastens in dem äufseren Kasten verbleibt. Die Einfügung eines besonderen Zwischengliedes g und dessen besondere Form war indessen aus Rücksicht auf die leichte Herausnehmbarkeit des inneren Schlofskastens α erforderlich.
Damit der eingeschobene innere Schlofskasten α nicht von selbst wieder herausfallen kann, ist die Feder d angeordnet, welche mit ihrem unteren Ende an α angenietet und mit ihrem oberen, etwas zugespitzten Ende durch das innere Schlofsblech α hindurchreicht, Fig. 3, und in eine Vertiefung d% des äufseren Schlofsbleches b einschnappt, wenn der Kasten a ganz eingeschoben ist.
Um den letzteren behufs Reinigung, Reparatur oder Ersatz ausgeschlissener Theile herauszunehmen, führt man den zum Schlofs ge-■ hörigen Schlüssel von der Seite in die Oeffnung jr, "Fig. 1 und 3, ein, bis derselbe an das kleine Anschlagblech dl anstöfst, dreht alsdann den Schlüssel ein wenig nach links, Fig. 3, und hebt somit das obere Ende der Feder d aus der Vertiefung d2 des äufseren Schlofsbleches heraus, worauf das Herausziehen des Kastens α aus b mit Leichtigkeit erfolgen kann. Eines der beiden den Kasten α bildenden Seitenbleche ist nicht festgenietet, so dafs man dasselbe abheben und die Schlofstheile, mit Ausnahme der Federn, bei welchen dies nicht nöthig ist, einzeln herausnehmen und wieder zusammenstellen kann. Um dasZwischenstück g von seinem Zapfen abheben zu können, ist es indessen erforderlich, die Falle f, soweit es die Feder m gestattet, zurückzuziehen.
Die Falle f kann durch den Riegel i gesperrt werden, indem man den Schlüssel wie bei einem gewöhnlichen Schlofs einführt, durch Drehen des Schlüssels die Zuhaltungen k aushebt und den Riegel i zwischen das hintere Ende der Falle f und dem Anschlag ο emporhebt. Eine Feder η unterstützt das Emporheben und eine Feder o1 dient dazu, die Zuhaltung k in die Einkerbungen des Riegels einfallen zu lassen.
Das Schlofs in der dargestellten Zusammenstellung hat den Vortheil, dafs man das Innere ohne besondere Umstände herausnehmen, besichtigen, schmieren oder repariren kann, ohne eine einzige Schraube oder sonstiges Befestigungsmittel lösen oder die Thür und den Thürrahmen irgendwie beschädigen oder beschmutzen zu müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Einsteckschlofs, bei welchem ein besonderer innerer Schlofskasten α mit dem hauptsächlichen Theile der Schlofseinrichtung aus dem äufseren, im Thürholz befestigten Schlofskasten b mit Hülfe des zum Schlofs gehörigen Schlüssels dadurch herausgenommen werden kann, dafs man mittelst des Schlüssels die Feder d aus der Vertiefung d2 des äufseren Schlofsbleches heraushebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36651D Neuerung an Schlössern Expired - Lifetime DE36651C (de)

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