DE36587C - Tropfenzähler - Google Patents

Tropfenzähler

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Publication number
DE36587C
DE36587C DENDAT36587D DE36587DA DE36587C DE 36587 C DE36587 C DE 36587C DE NDAT36587 D DENDAT36587 D DE NDAT36587D DE 36587D A DE36587D A DE 36587DA DE 36587 C DE36587 C DE 36587C
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DE
Germany
Prior art keywords
glass
stopper
channels
openings
quarter turn
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36587D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. LAMPRECHT in Marienhütte bei Gnarrenburg
Publication of DE36587C publication Critical patent/DE36587C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00—Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04—Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/18—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages for discharging drops; Droppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Tropfenzähler.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 6. November 1885 ab.
. In Fig. ι bis 4 ist der Tropfenzähler in seiner charakteristischen Form dargestellt, während durch Fig. 5 bis 8 und Fig. 9 bis 11 zwei Abänderungen dieser Construction zur Anschauung gebracht sind.
Fig. 1 bis 4. Hier bildet sowohl das Glas mit Stöpsel als auch letzterer für sich allein einen Tropfenzähler. Der inwendig hohle, allseitig geschlossene Stöpsel B baucht sich nach oben hin in eine Scheibe aus und ist hier an zwei gegenüberstehenden. Stellen mit den kleinen Oeffnungen α versehen. In gleichem senkrechten Schnitt mit diesen Oeffnungen sind am unteren Theil des Stöpsels die gleichfalls gegenüberliegenden gröfseren Oeffnungen c angebracht. Der Hals des Glases A ist der Stellung dieser Oeffnungen entsprechend an zwei gegenüberliegenden Seiten zu Kanälen b ausgebaucht, welche sich etwas über die halbe Höhe des Glashalses erstrecken. In der Stellung, wie diese Fig. 1 und 2 angiebt, werden die Oeffnungen c des sorgfältig eingeschliffenen Stöpsels von der inneren Wandung des Flaschenhalses überdeckt, so dafs keine Flüssigkeit aus ihnen austreten kann, auch wenn man das Glas in geneigte bezw. waagerechte Lage bringt, Fig. 1 und 2. Durch eine Vierteldrehung des Stöpsels indefs treten die Oeffnungen c des letzteren vor die im Glashalse angebrachten Kanäle b, so dafs jetzt bei Ueberneigen des Glases die in diesem enthaltene Flüssigkeit tropfenweise in der Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles β aus der einen Oeffnung a des Stöpsels austritt, während durch die entgegengesetzten Oeffnungen α und c Luft in der Richtung des Pfeiles α in das Glas einströmt. Durch eine weitere Vierteldrehung werden die Oeffnungen c c wieder geschlossen.
Will man den Stöpsel allein benutzen, so lä'fst man durch Ueberneigen des Glases denselben voll Flüssigkeit laufen und entfernt denselben, indem man hierbei dem Glase eine mehr oder minder waagerechte Lage giebt, aus dem Flaschenhalse. Indem man beim Füllen des Stöpsels die beiden oberen Löcher α zuhält, geschieht ein Gleiches bezüglich der beiden unteren c beim Austropfen mit Daumen und Zeigefinger, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Flüssigkeit tropft jetzt aus der nach unten gerichteten freigelegten Oeffnung α aus. Der eine Kugel bildende Stöpselgriff kann, wenn es das Bedürfnifs verlangt, auch ganz wegfallen, da in diesem Falle die inwendig hohle Scheibe, in welcher sich die Löcher α befinden, gleichzeitig als Griff dienen kann. Der Stöpsel wird alsdann einen gewöhnlichen Pilzoder Deckelstöpsel vorstellen, welcher sich zum Auf- und Zudrehen der Glasmündung gut anfassen läfst. Vorstehende Tropfvorrichtung soll fast ausschliefslich für Augenärzte, Augenkranke und Hebammen dienen.
Der Augenarzt bezw. der Augenkranke braucht in der Regel nur 1 bis 3 Tropfen Mixtur fürs Auge, und die Hebamme nicht mehr für die Augenwinkel des neugeborenen Kindes.
Der Tropfen läfst sich sicherer und leichter mittelst eines kleinen Stöpsels ans Auge führen, als dieses bei den grofsen, schon bekannten Tropfglä'sern der Fall ist, bei welchen der Griff
(2. Auflage, ausgegeben am 20. April i8g8.)
des Stöpsels eine Annäherung an das Auge erschwert.
In Fig. 5 bis 8 ist die erste Abänderung dieser Einrichtung dargestellt. Das Glas A hat die gleiche Construction mit dem eben beschriebenen, indem auch hier an dem Glashalse zwei gegenüberstehende, etwas über die Hälfte der Halshöhe hinausreichende Kanäle b b angebracht sind. Anstatt eines Hohlstöpsels ist hier ein massiver eingeschliffener Glasstöpsel angewendet, welcher an seinem oberen Verschlufsende mit zwei Rillen d versehen ist, welche bei eingesetztem Stöpsel mit der inneren Wandung des Glashalses Kanäle bilden. Stehen diese Rillen d nun direct über den beiden Kanälen b b, so bilden sie mit letzteren zusammenhängende Kanäle, Fig. 7. In diesem Falle tropft nun beim Ueberneigen des Glases A aus dem unteren Kanal die Flüssigkeit aus, während durch den oberen Luft in das Glas eindringt, Fig. 8. Bei einer Vierteldrehung des Stöpsels dagegen treten die Kanäle d aufser Verbindung mit den Kanälen b b und das Glas ist nun luftdicht verschlossen, Fig. 5 und 6.
Der Griff des Stöpsels kann rund, flach, herzförmig u. s. w., ganz nach Wunsch der betreffenden Consumenten, hergestellt werden.
Durch Fig. 9 bis 11 endlich ist die zweite Abänderung zur Anschauung gebracht. Anstatt zweier Kanäle b hat hier das Glas A nur einen einzigen solchen, welcher übrigens in Bezug auf seine Construction den beschriebenen gleich ist. Der Stöpsel B hat zwei Rillen e und f, von welchen die erstere gleich den unter Fig. 5 bis 8 beschriebenen Rillen d angebracht ist.
Giebt man nun dem Stöpsel in dem Flaschenhalse die in Fig. g dargestellte Lage, so ist das Glas vollständig geschlossen, indem weder die Rille e noch die Rille / mit dem Kanal b in Verbindung steht. Durch eine Vierteldrehung indefs treten beide Kanäle (Rillen) mit dem Kanal b in Verbindung, so dafs jetzt bei Schrä'ghaltung des Glases die Flüssigkeit bei e austropft und durch die Rille f diesem entsprechend Luft in das Glas A einströmt, indem hierbei sowohl Flüssigkeit als Luft den Kanal b gemeinschaftlich passiren.
Der Griff kann auch bei dieser Construction beliebig rund, flach, herzförmig u. s. w. gestaltet sein.

Claims (3)

Pa tent-Ansprüche:
1. Ein Tropfenzähler von der Construction, dafs sich sowohl das Glas A mit dem Stöpsel B, als auch letzterer für sich allein als solcher benutzen läfst, bestehend aus dem Glase A, an dessen Hals die Kanäle b 'angebracht sind, welche bei einer Vierteldrehung des inwendig hohlen, unmittelbar unter dem Griff zu einer Scheibe sich erweiternden Stöpsels B mit den gegenständig an diesem angebrachten Oeffnungen c in Verbindung treten, so dafs bei Schräghaltung des Glases die in diesem enthaltene Flüssigkeit aus der einen der gleichfalls an dem Stöpsel gegenständig angebrachten Oeffnungen α in der Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles β tropfenweise austritt und durch die andere Oeffnung α bezw. c Luft in der Richtung des Pfeiles α in das Glas eintritt, während bei einer weiteren Vierteldrehung des Stöpsels die Verbindung der Kanäle b mit den Oeffnungen c aufgehoben und hiermit ein luftdichter Verschlufs des Glases A erzielt wird, Fig. ι bis 4.
2. Eine Abänderung der durch Patent-Anspruch i. charakterisirten Construction, be-· stehend in der Verbindung des Glases A mit einem massiven Stöpsel B, an welchem die gegenständig angeordneten Rillen d d in der Weise angebracht sind, dafs dieselben durch eine einfache Vierteldrehung des Stöpsels B in und aufser Verbindung mit den am Glashalse beOndlichen Kanälen b b gebracht werden können, wodurch das eine Mal das Glas tropffertig gemacht, das andere Mal dagegen luftdicht verschlossen wird, Fig. 5 bis 8.
3. Eine weitere Abänderung dieser Construction in der Weise, dafs das' Glas A nur mit einem Kanal b versehen ist, an dem Stöpsel B dagegen eine vertical verlaufende Rille e und eine schräg liegende Rille f in der Weise angebracht sind, dafs durch eine einfache Vierteldrehung des Stöpsels B die Verbindung der beiden Rillen e und/ mit dem Kanal b hergestellt und aufgehoben werden kann, womit das Glas das eine Mal tropffertig gemacht, das andere Mal dagegen luftdicht verschlossen wird, Fig. 9 bis 11.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36587D Tropfenzähler Expired - Lifetime DE36587C (de)

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