DE365331C - Zufuehrungsvorrichtung fuer napffoermige Werkstuecke - Google Patents

Zufuehrungsvorrichtung fuer napffoermige Werkstuecke

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DE365331C
DE365331C DEA32786D DEA0032786D DE365331C DE 365331 C DE365331 C DE 365331C DE A32786 D DEA32786 D DE A32786D DE A0032786 D DEA0032786 D DE A0032786D DE 365331 C DE365331 C DE 365331C
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workpieces
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shaped workpieces
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ALBA WERKE ADOLF LUEBBERTSMEIE
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ALBA WERKE ADOLF LUEBBERTSMEIE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/16Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by gravity, e.g. chutes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 12. DEZEMBER 1922
(A 32786 I\49b*)
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einführen kleiner, zu pressender, z. "B. napfförmiger Metallstücke in eine Zuführungsrinne für selbsttätige Druck- oder Ziehpressen.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen veranschaulicht und es stellen· dar:
Abb. ι eine Vorderansicht der Vorratstrommel mit Zufübriungsrinne,
Abb. 2 eine Seitenansicht derselben, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 einen Blick von oben auf den Ringteil in der Vorratstroimmel,
Abb. 4 und 5 eine Seitenansicht und Auf-'5 sieht eines mit dem Erfindungsgegenstand zuzuführenden Werkstückes, in besonders großem Maßstabe,
Abb. 6 eine Seitenansicht eines richtig liegenden Werkstückes unter der Einwirkung so des Federarmes,
Abb. 7 eine Vorderansicht eines richtig liegenden Werkstückes unter der Einwirkung des Federarmes,
Abb. 8 eine Seitenansicht eines falsch liegenden Werkstückes unter der Einwirkung des Federarmes,
Abb. 9 eine Vorderansicht eines falsch liegenden Werkstückes unter der Einwirkung des Federarmes.
Der Gegenstand der Erfindung wird an Zieh- oder Druckpressen, die kleine Stanzgegenstände wie ösen, Druckknopfteile o. dgl. verarbeiten, mit großem Erfolge verwendet, da er eine stetige Zuführung der kleinen Teile in richtiger Lage und dauernder Folge gewährleistet.
Der Apparat wird in einfachster Weise an den Pressen befestigt. Eine Trommel ι zur Aufnahme der Werkstücke ist an einer Wand 2 befestigt. Sie trägt einen Einfülle
S65331
trichter 3, in den die zu bearbeitenden Werkstücke geschüttet werden. Ein Fenster 4 o. dgl. in der Vorderwand 5 gestattet, die Füllung zu überwachen. Im Innern der Trommel ι ist an einer Nabe ein System von mit Schraubenfedern 6 umgebenen Armen 15 (je nach Bedarf vier oder mehr) angeordnet. Diese Arme werden durch eine Welle 7 in Umdrehung versetzt. Die Außenenden der Schraubenfedern 6 sind zu einem radial stehenden Finger 8 ausgebildet, welcher bis zur Trommelwandung oder bis nahe daran, bzw. wie in der Zeichnung dargestellt, bis zu einem hier eingelegten Halbkreisring 9 reicht. Dieser Ring 9 und die Trommelwandung besitzen eine Rieht- und Fallöffnung 10, welche dem Querschnitt des zuzuführenden Werkstückes entspricht. Dadurch kann das einzelne Werkstück nur in der für die Bearbeitung durch den Stempel erforderlichen Lage, mit der öffnung nach einer bestimmten Seite hin gerichtet, aus der Trommel austreten und die Zuführungsrinne durchlaufen. Durch den Wechsel des Ringstückes 9 mit einem solchen mit anderer Fallöffniung hat man es in der Hand, dieselbe Zuführungsvorrichtung für Werkstücke verschiedenen Querschnittes und verschiedener Form zu verwenden.
Die Werkstücke 11 werden nach dem Austritt aus der Vorratstrommel 1 durch eine offene Führungsrinne 12, welche das Weiterwandern der Werkstücke zu beobachten gestattet, eines hinter dem anderen nach unten geführt. Diese Führungsrinne 12 besteht aus zwei das Werkstück seitlich umfassenden Führungsschienen 13, 14, welche für verschiedene Werkstückbreiten eingestellt werden können. Anstatt die Führungsrinne radial in die Führungstrommel münden! zu lassen, kann dieselbe auch tangential angeordnet werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die in die Trommel eingebrachten Werk- j stücke werden durch die Arme 15 mit den Schraubenfedern 6 in der Trommel durcheinander gewirbelt. Die Werkstücke, die in richtige Lage vor die Fallöffnung 10 gelangen, werden in dieselbe eintreten und nach unten ! weiter wandern. Um nun eine geregelte Zu- 1 fuhr zu erhalten und das Einfallen der Werkstücke, zu fördern, dient der an dem frei be- t weglichen Außenende der Schraubenfedern 6 vorgesehene Finger 8, dessen Wirkung in den ; Abb. 6, 7, 8 und 9 dargestellt ist. Dieser ! Finger 8 trifft beim Umlauf der Arme 15 \ auf die in der Trommel befindlichen Werk- i stücke auf. Ist das Werkstück in richtiger Lage, so wird der Finger dieses vor sich her der Fallöffrmng 10 zuführen. Bei der Ankunft an derselben wird das Werkstück eine Kleinigkeit in die Öffnung eintreten können, wodurch der Widerstand des Werkstückes, gegen weitere Kreisbewegung gegenüber dem Finger 8 und der Feder 6 größer wird und den Finger über die abgerundete Fläche des Werkstückes abgleiten läßt. Die von dem Finger auf das Werkstück ausgeübte Kraft, wird sich nun in eine Komponente in horizontaler und eine Komponente in vertikaler Richtung zerlegen. Die Komponente in horizontaler Richtung wird das Werkstück an die Rückwandung der Gleitbahn drücken und die Komponente in vertikaler Richtung das Einfallen fördern.
Ist jedoch das Werkstück nicht in richtiger Lage vor die Fallöffnung 10 gelangt, so wird der Finger 8 bei größer werdendem Widerstand ebenfalls über die kugelige Fläche des Werkstückes abrutschen und das Werkstück im Sinne des Pfeiles 16 nach innen in den Vorratsbehälter abschleudern.
Sollte durch irgendwelche Umstände das Abschleudern des Werkstückes in Richtung des Pfeiles 16 nicht stattfinden können, so wird infollge des größer gewordenen Widerstandes das Werkstück 11 die Feder 6 mit dem Finger 8 stärker durchbiegen, die Kraft der Feder wachsen und ein plötzliches Abschleudern des Werkstückes in Richtung des Pfeiles 17, die Folge sein. Durch diesen Vorgang wird die Fallöffnung 10 stets für neue in richtiger Lage ankommende oder durch die Arme 15, 6, 8 zugeführte Werkstücke freigehalten. "

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zuführungsvorrichtung für napfförmige Werkstücke, die mittels nachgiebiger Arme aus einem Behälter einer Förderrinne zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Arme aus Schraubenfedern (6) bestehen, die über starre Bolzen (15) einer umlaufenden Nabe geschoben und an den äußeren Enden mit Abbiegungen (8) versehen sind, welche gegen die Wölbung der Werkstücke (11) treffen und die richtig liegenden gegen die feste Wand (2), die unrichtig liegenden dagegen über die allmählich ansteigende Kante der zur Begrenzung der Förderöffnung angeordneten Rippe (9) hinweg zurück in den Vorratsbehälter befördern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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