AT71649B - Maschine zur Herstellung von Elektroden. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Elektroden.

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Conrad Hubert
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Conrad Hubert
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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description


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  Maschine zur Herstellung von Elektroden. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Elektroden für Voltaelemente, und zwar insbesondere zur Herstellung von positiven oder depolarisierenden Elektroden von   Leclancheelementen. Derartige Elektroden besitzen   eine Masse depolarisierenden Materials, welches die Kohlestange umgibt, indem es in einem porösen Sack eingeschlossen ist, welcher sich in geeigneter Befestigung im inneren des Elementes angeordnet befindet. Bisher wurde das Verfahren des Anordnens der depolarisierenden Masse um die Kohlestange herum von Hand ausgeführt, weshalb es sich nur langsam und unter Aufwendung von grosser Mühe und Kosten   vollzog.   



   Die vorliegende Erfindung hat nun eine Maschine zum Gegenstande, durch weiche genanntes Verfahren selbsttätig, schnell und billig auszuführen ist. Andere Zwecke der Erfindung bestehen darin, die Maschine von einfachster Bauart bei zuverlässigster Wirkungsweise herzustellen. Noch weitere Vorteile und Zwecke, die durch die Erfindung herbeigeführt werden. dürften sich aus nachfolgender Beschreibung ergeben. 



   Die Maschine ist mit einer Vorrichtung ausgestattet, durch welche auf die in einer Form untergebrachte Masse des depolarisierenden Materials eine Anzahl von gewissen Einwirkungen ausgeübt werden, indem beispielsweise das Material zunächst in   der Form zusammengepresst,   dann die zusammengepresste Masse durchbohrt, nunmehr eine Kohlestange oder andere Elektrode in die Durchbrechung eingeführt und endlich die fertige Elektrode aus der Form   ausgestossen wird.   



   Bei der den Vorzug verdienenden   Ausführagsform der Maschine besitzt   dieselbe einen mit einer Anzahl von Formen versehenen Tisch, wobei die Maschine derartig eingerichtet ist. dass sich bei derselben die verschiedenen Einwirkungen auf das in den Formen befindliche   laterial   vollziehen. indem nur eine dieser Einwirkungen auf das in jeder Form befindliche Material stattfindet, so oft die Maschine in Antrieb versetzt wird. Die Wirkung oder der Betrieb der Maschine 
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 einanderfolgend in eine Lage gelangen, in welcher die verschiedenen Einwirkungen auf das Material zur Ausübung gelangen. 



  In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 eine Vorderansicht der   gemäss   der Erfindung eingerichteten Maschine und Fig. 2   eine Hinteransicht derse) ben.   
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   weggelasen ge < ! acht.   



   Die Fig. 3 a zeigt in einer   Einzelansielht   die drehbare Verschlussvorrichtung für den Tisch. und zwar nach der Linie 3a-3a der Fig. 3. 
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 ist zum Zwecke grösserer Klarheit der Darstellung abgenommen gedacht. 



   Fig. 3c zeigt eine Hinteransicht des oberen Endes der die kupplung in Betrieh setzenden   Stange sowie den Antriebsdaumen. Die Fuhrungshülse für die Antriebsstange ist im Schnitt   dargestellt. 



   Fig. 4 zeigt einen senkrechten Schnitt   durch die Maschine, der sich   in einer Ebene erstreckt.   die in der Linie J--   der Fig. 3 liegt. 
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 in Fig. 1 und 5 und in Fig. 2 rechts zu ersehen ist. 



   Fig. 8 zeigt in einer vergrösserten Einzelansicht die Schaltvorrichtung, durch welche das in dem Trichter   befindliche Förderrad, wie es   in Fig. 4 links oben zu ersehen ist, in absetzen erfolgenden Abtrieb gesetzt wird. 



   Die Maschine besitzt einen drehbaren Tisch 1 von kreisrunder Gestalt mit vier am Umfang vorgesehenen   Vorsprüngen, wie   sie aus der Oberansicht (Fig. 3) zu ersehen sind. Der Tisch ist am oberen Ende eines mit einem Fuss 3 versehenen hohlen Ständers 2 befestigt. Der Tisch   1   besitzt vorzugsweise einen ringförmigen oberen Teil 4 aus Holz oder anderem Material, welches   durch das depolarisierende Material nicht angegriffen wird, wahren der Tisch 1, auf welchem der Teil 4 aufruht, aus Metall, vorzugsweise Stahl, hergestellt ist. In dem Tisch sind vier gleiche,   

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 selben gänzlich zurückgezogen worden ist.

   Die Stange wird mithin daran gehindert, etwa zufolge auftretender Adhäsion mit dem   zusammengepressten Material Stücke aus demselben herauszubrechen.   



   Die dritte Tätigkeit der Maschine besteht darin, in die durch den zweiten Kopf hergestellte Durchlochung der Masse eine Kohlenstange einzuführen. Diese Tätigkeit vollzieht sich unter der Wirkung des aus Fig. 4 ersichtlichen Einführungskopfes bzw. in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage des Tisches, wobei genannter Kopf zur Einwirkung auf das in der Form 5c befindliche Material gelangt. Die Kohlenstäbchen werden in einem Trichter 25 untergebracht, der am oberen Ende eines Stützarmes 26 befestigt ist, welcher sich vom Ständer 2 aufwärtserstreckt und einen winkelförmig angesetzten Teil 27 (Fig. 4 und 8) besitzt. Der wagerechte Teil desselben besitzt eine Durchbrechung, durch welche die Kohlenstäbe durchfallen können. Der Trichter   26   besitzt einen offenen Boden.

   In letzterem ist ein den Vorschub oder die Förderung der   Kohlenstäbe bewirkendes   Rad   28   drehbar untergebracht, welches sich um einen Stift 29 drehen kann. Dieser Stift oder die Welle 29 lagert mit dem einen Ende in dem den Trichter stützenden Arm 26 und mit dem anderen Ende im aufrechten Teil der   Winkelstütze   27. Das Rad 28 besitzt an seinem Umfang eine Anzahl von Ausnehmungen für die Unterbringung der Kohlenstäbe. Während sich nun das Rad dreht, werden die in genannten Ausnehmungen befindlichen Kohlenstäbe mit herumgenommen und zum Ausfallen durch den offenen Boden des Trichters gebracht. 



   Der die Einführung der Kohlenstäbe in die zusammengepresste und durchlochte Masse bewirkende Arbeitsteil besitzt einen Kopf 30 am äusseren Ende eines Armes   30',   der sich von dem Bund 8 ebenfalls seitlich   auswärtserstreckt.   In dem Kopf 30 ist einstellbar eine senkrechte
Stange 31 befestigt, die genau achsial in der Achse der   Form- liegt. Um   dem Rad 28 zwecks Förderung der Kohlenstäbe zu entsprechender Zeit eine absetzende Drehbewegung zu erteilen, ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche bei der Bewegung des Kopfes 30 entsprechend beeinflusst wird und in Fig. 8 veranschaulicht ist. 



   Diese Einrichtung besitzt ein Schaltrad 32 an der Welle 29 und einen Arm 33. welcher 
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 eingreift und in diesem Eingriff durch eine flache Feder   dz   gehalten wird. An dem in senkrechter Richtung sich bewegenden Kopf 30 ist ein seitlich vorspringender Arm oder Finger 36 vorgesehen, der sich bis unter das äussere oder freie Ende der Klinke 34 tragenden. Armes 33 erstreckt. Am äusseren Ende des Armes 33 ist eine Feder 37 befestigt, die mit ihrem unteren Ende an dem Stützteil 27 oder dgl. verankert ist. Diese Feder ist bestrebt, den Arm 33 abwärtszuziehen. wobei jedoch diese Abwärtsbewegung des Armes 33 durch einen Anschlag 38 an dem   Stützteil 27   entsprechend begrenzt wird.

   Bei der Abwärtsbewegung des Kopfes   30   und des Fingers-36 wird der Arm 33 unter der Feder 37 zu einer Schwingbewegung nach abwarts   veranlasst,   bis er an den Anschlag 38 anschlägt. Bei dieser Schwingbewegung des Armes gelangt die Klinke 34 zum Ein- 
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 der   Kohlenstangen   ist dieselbe wie die Anzahl der Zähne am Schaltrad 32, und mithin wird bei jedem dem Schaltrad 32 mitgeteilten Bewegungsantriebe das Rad 28 soweit gedreht, dass immer ein Kohlenstab zur Ausförderung aus dem Trichter 2. 5 gebracht wird. 



   Unterhalb des Trichters   2fi     ist enif Rinne 39 vorgesehen,   die an der Platte 0 befestigt ist, weiche Ihrerseits an einem einwärts sich erstreckenden Arm 41 der Stütze 26 angeschlossen ist. Nachdem der Kohlenstab aus dem Rade 28 ausgefallen ist, fällt er in die genannte Rinne 39 und gleitet in derselben abwarts, bis sein unteres Ende zur Auflage auf der Blattfeder 42 gelangt, die an der Unterseite der Rinne 39 befestigt und derartig gebogen ist. dass ihr unteres Ende in eine oberhalb   der Form sich erstreckende   horizontale Ebene eintritt. Die Platte   ?   besitzt einen in einen Winkel an ihr angeschlossenen Teil 42a. (er sich vor der Rinne 39 erstreckt und zum Anschlag für die   Kohlenstäbe   dient.

   In der Platte 49 ist unterhalb des untersten Endes der Rinne 39 ein bogenförmiger Schlitz   J. 3 vorgesehen.   In diesen Schlitz ragt ein Stift   4-1   hinein.   weicher   von einem   Hebel -1-5   getragen wird, der mit seinem oberen Ende an einem Fortsatz   J6   der winkelförmigen Stütze   27   mittels eines Zapfens angelenkt, ist.

   Eine Feder 47 ist mit ihrem 
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 Feder ist bestrebt. den Hebel 45 derartig zu schwingen, dass er den Stift   J4   nach dem vorderen Ende des Schlitzes 43 hin führt. um den Kohlenstift, der sich mit seinem unteren Ende auf der Feder 42 
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 zufolge der Einwärtsbewegung des Stiftes 44 aufgerichtet und durch die   Stange 31   vom Ende der Feder 42 abgerückt und in die mittlere   Durchlochung   der in der Form 5c befindlichen Masse eingeführt wird. Am Ständer ist unterhalb der   Form 5c   ein hohler   Block- ?   vorgesehen, der als Boden für diese Form dient und das in dieser befindliche Material verhindert, während der Einführung des Stabes aus dem Boden der Form herausgestossen zu werden. 



   Die vierte und letzte Tätigkeit der Maschine wird durch den Ausstosskopf verrichtet, welcher rechts in Fig. 1 und 5 und links in Fig. 2 zu ersehen ist. Dieser Kopf 51 ist von hohler Gestalt 
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 ist eine hohle hölzerne   Ausstossstange   oder ein Plunger   M   fest angeordnet, welcher bei seiner Abwärtsbewegung mit der Masse in solchen Eingriff gelangt, dass der in derselben befindliche Kohlenstab in den Hohlraum des Plungers. 53 eintritt, während der untere Teil des Plungers das depolarisierende Elektrodenmaterial aus dem Boden der Form herausstösst, worauf die fertige Elektrode alsdann in einen Sammelbehälter (nicht gezeichnet) einfällt. 



   Um der Stange 6 bzw. den von derselben getragenen Köpfen die Auf-und Abwärtsbewegung zu erteilen. ist das untere Ende derselben mittels einer   Pleuelstange 5. J an   die   Kurbe 5.)   einer Welle 56 angeschlossen, die im unteren Teil des Ständers 2 gelagert ist. Um die Stange 6 während 
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 kehrungen getroffen werden. An der oberen Seite des Tisches 1 erstreckt sich um die Welle 6 herum eine geschlitzte   Führungshülse'57. Die vier Schlitze   derselben sind mit. 58 bezeichnet. 



  Mit diesen Schlitzen stehen Keile. 59 in Eingriff, die in der Welle 6 befestigt sind. Eine ähnliche geschlitzte Hülse ist am unteren Teil des Ständers 2 unterhalb des Tisches vorgesehen. Ein in der Stange 6 befestigter Keil 60 erstreckt sich durch   Schlitze genannter Führung hindurch. ? c   dass mithin die Stange 6 gegen Drehung gesichert ist. Um das   depoiarisierende   Material zu verhindern, in Berührung mit der metallischen Führungshülse. 57 zu gelangen, ist ein zusammenschiebbarer. aus Fiber hergestellter Schutzteil vorgesehen. Derselbe stellt eine feststehende Hülse 61 dar, welche von der hsslzernen Platte 4 des Tisches getragen wird.

   In diese Hülse 61 erstreckt sich eine ebenfalls aus Fiber hergestellte Hülse 62 teleskopartig hinein, welche von dem Bund 8 der Stange 6 getragen wird. 
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 mgehobene Lage, worauf die Kupplung selbsttätig ausgelöst wird und die Köpfe nicht mehr   tbwartsbewegt   werden, es sei denn, dass der Tisch einen weiteren Schritt gedreht und die Kupplungsvorrichtung wieder in Funktion gesetzt wird. 



   Der Tisch I wird an dem oberen Teil 7 des Ständers 2 durch einen Ring 87 (Fig. 5) aus Messing oder dgl. festgehalten. Dieser Ring umgibt den oberen Teil des Kopfes 7 und besitzt einen einwärts vorspringenden Flansch, der über einen Bund am unteren Teil des Tisches greift. An der unteren Seite des Tisches kann noch ein den Ring 87 umschliessender, zylindrischer, aus Fiber hergestellter Ring 88 vorgesehen sein, welcher verhindert, dass   depolarisierendes 1faterial   in die Lagerung des Tisches gelangt und die Metallteile desselben zerstört. 



     PATENT ANSPRÜCHE   :
1. Maschine zur Herstellung von Elektroden, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch welche die folgenden vier Funktionen ausgeübt werden : erstens das Zusammenpressen des in eine Form eingeführten depolarisierenden Materials, zweitens das achsiale Durchbohren des   zusammengepressten   Materials, drittens das Einführen einer Elektrode in die Durchbohrung und viertens das Ausstossen der fertigen Elektrode aus der Form.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Ausführung der vier Arbeitsvorgänge einen Pressplunger, einen Bohrplunger, einen das Einführen der Elektrode in die Masse bewirkenden Plunger und einen das Ausstossen der Elektrode aus der Form bewirkenden Plunger besitzt und dass die Form von einem drehbaren Tisch getragen und aufeinanderfolgend in Zusammenwirkung mit den verschiedenen Plungern in der erwähnten Reihen- folge gebracht wird.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung der Plunger entsprechend gesteuert und absetzend in Wirksamkeit geatzt wird. um die verschiedenen Plunger wührend der Bewegung des Tisches in Bewegung zu setzen, so dass sie alsdann mit der Form aufeinandprfo ! gfnd in Zusammenwirkung gelangen.
    4. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass der Tich drehbar an- geordne. ist. vier Formen enthält und dass sämtliche Plunger gleichzeitig zur Einwirkung auf EMI6.1 Funktion in anderer Weise von derjenigen der anderen Kolben ausübt und dass ferner der Tisch um einen Schritt gedreht wird und die gleichzeitig sich vollziehenden Funktionen der vier Plunger EMI6.2 EMI6.3 Herausziehenausdemselbenverhindert.
    9. Maschine nach Anspruch l bis 8, gekennzeichnet durch eine absetzend wirkende Zuführvorrichtung, durch welche die Elektrode aus einem Trichter nacheinander zwischen den die EMI6.4 und das durchlochte. depolarisierende Materiat der betreffenden Form gebracht werden.
    10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die absetzend wirkende Zuführvorrichtung für die Eiektrodenstäbe aus einem Förderrad besteht, welches an seinem Umfange eine Anzahl von zur Aufnahme der Elektrodenstäbe dienenden Ausnehmungen besitzt und weiches Förderrad durch eine aus Schaltrad und Schubklinke btehndf Schahvorrichtung EMI6.5
AT71649D 1913-07-03 1914-06-25 Maschine zur Herstellung von Elektroden. AT71649B (de)

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