DE364157C - Werkzeughalter fuer Bohrer, Schraubenzieher, Reibahlen u. dgl. - Google Patents

Werkzeughalter fuer Bohrer, Schraubenzieher, Reibahlen u. dgl.

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DE364157C
DE364157C DEP42363D DEP0042363D DE364157C DE 364157 C DE364157 C DE 364157C DE P42363 D DEP42363 D DE P42363D DE P0042363 D DEP0042363 D DE P0042363D DE 364157 C DE364157 C DE 364157C
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DE
Germany
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handle
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reamers
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Expired
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DEP42363D
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THEODOR FULDE
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THEODOR FULDE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G3/00Attaching handles to the implements
    • B25G3/02Socket, tang, or like fixings
    • B25G3/12Locking and securing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Werkzeughalter für Bohrer, Schraubenzieher, Reibahlen u. Es sind bereits Werkzeughalter, bei denen das Werkzeug (z. B. Gewindebohrer, Reibahle, Schraubenzieher usw.) eingespannt wird und mit einem Spannkopf mit Feder versehen ist, bekannt.
  • Werkzeughalter starrer Form haben aber den Nachteil, daB z: B. beim Gewindeschneiden im Falle des nicht ganz zentrischen Drehens durch die Hand, des Arbeiters in dem Gewindebohrer eine Spannung entsteht, wodurch derselbe oft abbricht. Deshalb hat man sich damit geholfen, daB man den Spannkopf durch Feder biegsam angeordnet hat, um so ein Abbrechen des Werkzeugs möglichst zu vermeiden. Diese Werkzeughalter haben jedoch verschiedene Nachteile.
  • Die praktische Erfahrung hat nämlich ergeben, daB bei @dauernder Biegsamkeit des Spannkopfes es fast ausgeschlossen ist, ein gerades Gewinde einschneiden zu können, da der Gewindebohrer durch den Arbeitenden bezüglich des zentrischen Einführens des Bohrers nicht genau gerichtet werden kann, sondern naturgemäß schief anschneidet, wa.3 in den meisten Fällen zum Bruch des Bohrers führt. Ein weiterer Nachteil des bekannten Werkzeughalters ist der, daß man den Griffbei jeder Drehung umgreifen muß.
  • Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber unterscheidet sich der Gegenstand vorliegender Erfindung dadurch, daß der Spannkopf des Werkzeughalters mit dem eigentlichen Grifft durch ein Gelenk verbunden ist und durch Verschieben einer Hülse über das Gelenk hinweg mit dem Griff in starre Form gebracht werden kann, während die Griffhülse durch achsiales Verschieben mit zwei entgegengesetzt gezahnten Sperrädchen vermittels Feder und Klinke in Eingriff gebracht werden können, um eine Rechts- und Linksdrehung der eingespannten Werkzeuge zu ermöglichen. Diese Anordnung ist deshalb so getroffen, um dem Arbeitenden beim Einschneiden zu ermöglichen, dem Bohrer die gewünschte Richtung zu geben. Hat nun der Bohrer in gewünschter Richtung gefaßt, so kann durch einfaches Zurückschieben der Hülse dem Halter die Starrheit genommen werden, wodurch ein unzentrisches Drehen des Halters den Bohrer sowie die eingeschlagene Richtung nicht mehr gefährdet.
  • Um das bei den bekannten Werkzeughaltern notwendige dauernde Umgreifen zu vermeiden, ist außerdem bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung der Griff des Halters derart angeordnet, daß bei Verschiebung des Griffes in der Richtung zum Spannkopf eine Mitnahme des Spannkopfes in der Schneiderichtung durch zwei entgegengesetzt gezahnte Sperräder erfolgt, wogegen die Rückdrehung des Griffes frei läuft, wodurch das lästige, zeitraubende und den Bohrer gefährdende Umgreifen vermieden wird. Diese Vorrichtung hat ferner (durch den Wegfall des Dingreifens) den Vorteil, daß der Arbeitende hierzu nur eine Hand benötigt, während sonst beide Hände erforderlich sind. Nach Zurückziehen des Griffes kann dann, Wie bei ebengenannter Anordnung, das Werkzeug in entgegengesetzter Weise bewegt -werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes vorliegender Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung im Schnitt und Abb. z eines der Sperrädchen und Abb. 3 die äußere Ansicht der Vorrichtung. Die Vorrichtung besteht aus einem Spannkopf a, welcher mittels eines Kugelgelenks b in dem Schaft c beweglich angeordnet ist. Auf dem Schaft c ist verschiebbar die Hülse d angebracht und wird durch die daran befestigte Bremsfeder e gehalten. Der Schaft c hat eine stielartige Verlängerung, auf welcher die beiden entgegengesetzt gezahnten Sperrräder f, f 1 befestigt sind. Ferner ist auf der Schaftverlängerung c der Griff g dreh- und bis an die Anschläge h verschiebbar angeordnet. Auf dem Griff g ist durch Feder i die Klinke k befestigt, welche in die Sperrräder f, f1 eingreift. Außerdem ist auf der Schaftverlängerung c die Anschlag- und Absclilußmutter l aufgeschraubt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist riun folgende: Nachdem in dem .Spannkopf a das Werkzeug befestigt ist, schiebt man die Hülse d bis an den Spannkopf a, wodurch der Halter die starre Form erhält. Dann drückt man den Griff g gegen -las Arbeitsstück, so daß die Klinke k in das eine der beiden Sperräder f eingreift. Durch Drehung des Griffes g wird nun das Werkzeug nach der einen Seite zwangläufig mitgeführt, während bei Rückdrehung das Werkzeug durch die Sperradanordnung in seiner Lage verbleibt. Hat nun das Werkzeug im Arbeitsstück den nötigen Halt bekommen, so zieht man edie Hülse d wieder bis zum Griff g zurück, wodurch die Kugelbewegung frei wird und somit die starre Form aufgehoben ist.
  • Will man nun das Werkzeug wieder in rückwärtige Bewegung bringen, so zieht man den Griff g zurück, wodurch die Klinke h in das entgegengesetzt gezahnte Sperrad f1 eingreift und die Bewegung des eingespannten Werkzeuges in entgegengesetzter Richtung erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Werkzeughalter für Bohrer, Schraubenzieher, Reibahlen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß -der Spannkopf (a) mit dem eigentlichen Griff (c, g) durch ein Gelenk (b) verbunden ist und durch Verschieben einer Hülse (d) über das Gelenk hinweg mit dem Griff (c, g) in starre Form gebracht werden kann, während die Griffhülse (g) durch achsiales Verschieben mit zwei entgegengesetzt gezahnten Sperrrädchen (f, f1) vermittels Feder und Klinke (i, k) in Eingriff gebracht werden können, um eine Rechts- und Linksdrehung der Werkzeuge zu ermöglichen.
DEP42363D 1921-06-26 1921-06-26 Werkzeughalter fuer Bohrer, Schraubenzieher, Reibahlen u. dgl. Expired DE364157C (de)

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