DE521680C - Gewindeschneidvorrichtung fuer umlaufende Werkstuecke - Google Patents

Gewindeschneidvorrichtung fuer umlaufende Werkstuecke

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Publication number
DE521680C
DE521680C DEV25406D DEV0025406D DE521680C DE 521680 C DE521680 C DE 521680C DE V25406 D DEV25406 D DE V25406D DE V0025406 D DEV0025406 D DE V0025406D DE 521680 C DE521680 C DE 521680C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
cutting device
engagement lever
thread cutting
lever
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Expired
Application number
DEV25406D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gottmanns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Stahlwerke AG
Original Assignee
Vereinigte Stahlwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE521680C publication Critical patent/DE521680C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/22Machines specially designed for operating on pipes or tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Gewindeschneidvorrichtung, die sich insbesondere zum Schneiden von konischem Gewinde auf Bohrrohre oder ähnliche Werkstücke eignet, bei denen es außer auf größte Genauigkeit des Gewindes und auf genaueste Einstellbarkeit der Stärke der Spanabnahme darauf ankommt, ein den späteren Anforderungen genügendes konisches Gewinde von einwandfreier Beschaffenheit, bei dem trotz der Konizität die Gewindesteigung, bezogen auf die Werkstückachse, gleichbleibt, herzustellen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe
bei einer Gewindeschneidvorrichtung für umlaufende Werkstücke, die einen Einrückhebel besitzt, welcher ein in eine Gewindepatrone einriickbares Mutterschloß trägt, dadurch gelöst, daß der Einrückhebel auf einer in einer Parallelebene zur Werkstückachse ausschwenkbaren Achse gleitend und um diese in zwei zueinander senkrechten Richtungen drehbar gelagert, das hierzu dienende Verbindungsstück mit dem quer verschieblichen Werkzeugträger gelenkig verbunden und das Mutterschloß auf dem Einrückhebel gleitend angeordnet ist.
Im nachstehenden ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines durch Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiels erläutert.
und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Gewindeschneidvorrichtung zum Schneiden von konischem Gewinde auf Rohre,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung und
Abb. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
Das Schneidwerkzeug 5 ist auf einem Kreuzschlitten angeordnet, dessen unterer Schlitten ι durch Einrücken eines mit Mutterschloß 2 versehenen Hebels 3 in eine entsprechend der Steigung des zu schneidenden Gewindes ausgebildete, axial unverschiebHche, umlaufende Gewindepatrone 4 den axialen Vorschub des Schneidwerkzeuges 5 bewirkt, während gleichzeitig mit dieser Einrückbewegung dem das Schneidwerkzeug tragenden oberen Schlitten 6, der auf dem ersten Schlitten ι gleitet, durch die gleiche Bewegung des gleichen Hebels 3 eine einmalige Anstellung in radialer Richtung zum Werkstück erteilt wird.
Zweckmäßig wird die Anordnung derart getroffen, daß der auf einer festen Achse 7 drehbar und gleitend gelagerte Einrückhebel 3 seine durch Einrücken des Mutterschlosses 2 bewirkte axiale Bewegung durch eine Mitnehmervorrichtung 8 auf den axial verschieblichen Schlitten 1 überträgt, während beim Einrücken des Mutterschlosses 2 die radiale
'·'■'■ Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Gottmanns in Hilden.
Anstellung des zum Werkstück verschieblichen "Schlitfens 6 durch eine mit dem Einrückhebel 3 gekuppelte, im axial verschieblichen Schlitten ι gleitend gelagerte, nicht drehbare Spindel 9 erfolgt, die mit dem radial verschieblichen Schlitten 6 durch Gewindeeingriff in Verbindung steht.
Um bei den verschiedenen Schnitten eines Gewindes die Gewindeschneidvorrichtung selbsttätig jeweils an derselben Stelle ausrücken zu können bzw. um bei verschiedenen Werkstücken genau gleiche Gewindelängen schneiden zu können, kann ein in axialer Richtung verstellbarer und feststellbarer Anschlag· 10 an der Vorrichtung angeordnet sein, durch den der Einrückhebel 3 beim Anlaufen durch Einwirkung von Schrägflächen 11 0. dgl. derart um die Achse 7, auf der er gleitet, geschwenkt wird, daß gleichzeitig sowohl das Mutterschloß 2 außer Eingriff mit der Gewindepatrone 4 kommt, wodurch die axiale Vorschubbewegung aufhört, als auch unter Vermittlung der durch den Hebel 3 bewegten Spindel 9 der Rückzug des die Schneidvorrichtung tragenden, radial verschieblichen Schlittens 6 erfolgt, wobei durch ein Gegengewicht o. dgl. der nunmehr freigegebene, axial verschiebHche Schlitten ι zusammen mit dem von ihm getragenen, radial verschiebliehen Schlitten 6 in seine beispielsweise durch Anschlag begrenzte Anfangsstellung schlagartig zurückgezogen wird.
Der die Vorrichtung Bedienende braucht nach jedem Schnitt und anschließendem, selbsttätig erfolgten Rücklauf lediglich die Vorrichtung durch Einrücken des Einrückhebels 3 wieder in Eingriff zu bringen, wobei durch die dem zu schneidenden Gewinde angepaßte Gewindesteigung der Gewindepatrone 4 dafür gesorgt ist, daß der Schneidstahl bzw. Strehler jeweils wieder in den richtigen Gewinde·* gang einläuft.
Um auch die Zustellung des Schneidwerkzeuges 5, durch die in den aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen die erforderliche Gewindetiefe erreicht wird, selbsttätig1 und zwangsläufig vorzunehmen, kann beim Rücklauf des axial verschieblichen Schlittens 1 in die Anfangsstellung ein auf der mit dem radial verschieblichen Schlitten 6 durch Gewindeeingriff gekuppelten Spindel 9 drehbar sitzender Hebel 13 durch Anstoßen an einen axial verschieblichen Anschlag 14 unter Vermittlung einer Schaltklinke 15 drehend auf ein Schaltrad 16 einwirken, das auf einer im radial verschieblichen Schlitten 6 radial unverschieblich, drehbar gelagerten Mutter 17 sitzt, welche mit ihrem Gewinde in das Gewinde der feststehenden Spindel 9 eingreift und dadurch zwangsläufig nach jedem Arbeitsgang infolge ihrer Drehung eine zusätzliche radiale Vorschubbewegung des Oberschlittens 6 und damit des Schneidwerkzeuges 5 bewirkt.
Die Erfindung besteht nun darin, mit der beschriebenen Vorrichtung konische Gewinde zu schneiden. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die Achse 7, um die sich der Einrückhebel 3 gleitend dreht, in der parallelen Ebene . zur Verschiebungsebene des radial verschieblichen Schlittens 6 zur Werkstückachse be- liebig geneigt einstellbar und feststellbar ist, wobei das Drehlager, mit dem der Einrückhebel 3 auf der Achse 7 gleitet, zwecks Anpassung an die schräge Stellung der Achse als zylindrischer, im Einrückhebel drehbarer Körper 18 ausgebildet ist und wobei gleichzeitig das Mutterschloß 2, um der durch die schräge Stellung der Achse 7 bedingten Bewegung des Einrückhebels 3 folgen zu können, gleitend auf dem Einrückhebel angeordnet ist.
Die neue Vorrichtung eignet sich in ganz hervorragender Weise für alle solche Fälle, in denen es darauf ankommt, konische Gewinde von größter Genauigkeit auf Rohre oder andere Werkstücke zu schneiden. Am Wesen der Erfindung wird jedoch nichts geändert, Wenn die Vorrichtung unter entsprechender Ausbildung des die Schneidvorrichtung tragenden Schneidkopf es derart umgestaltet wird, daß sie auch zum Schneiden von konischen Innengewinden in Rohre Verwendung finden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gewindeschneidvorrichtung für umlaufende Werkstücke, die mit einem Einrückhebel verbunden ist, welcher ein in eine Gewindepatrone einrückbares Mutterschloß trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrückhebel (3) auf einer in einer Parallelebene zur Werkstückachse ausschwenkbaren Achse (7) gleitend und um diese in zwei zueinander senkrechten Richtungen drehbar gelagert, das hierzu dienende Verbindungsstück (18) mit dem quer verschieblichen Werkzeugträger (6) gelenkig verbunden und das Mutterschloß (2). auf dem Einrückhebel (3) gleitend angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV25406D 1929-06-16 1929-06-16 Gewindeschneidvorrichtung fuer umlaufende Werkstuecke Expired DE521680C (de)

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DE521680C true DE521680C (de) 1931-03-28

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DE (1) DE521680C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947586C (de) * 1952-05-28 1956-08-16 Albert Roller Rohrschneidegeraet mit Kraftantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE947586C (de) * 1952-05-28 1956-08-16 Albert Roller Rohrschneidegeraet mit Kraftantrieb

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