DE378401C - Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder - Google Patents
Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner RaederInfo
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H7/00—Manufacture of wood-rimmed wheels, e.g. cart wheels, steering wheels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
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- B23Q1/28—Means for securing sliding members in any desired position
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. JULI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 378401 KLASSE 38 k GRUPPE 5
(F 49845 XHl3Sk)
. Walter Fritz in Berlin. Support für Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1921 ab.
Die Erfindung betrifft eine Supporteinrichtung
für Maschinen· zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder,
bei welcher der auf dem Bett der Maschine längsverschiebbare Support als Aufspanntisch
für das zu bearbeitende Werkstück, z. B. die Nabe des Rades, dient. Um das Werkstück in der Höhe der im Spindelstock
gelagerten Arbeitsspindel zu halten, wird es zwischen auf dem Support befestigten Halte-
gliedern eingespannt. Werden auf das Werkstück bei der Bearbeitung in der Längsrichtung
des Bettes wirkende Kräfte durch die Arbeitsspindel ausgeübt, z. B. beim Stemmen
der zur Aufnahme der inneren Speichenenden dienenden Langlöcher in der Nabe des Rades,
so ist das Moment, welches den Support um die dem Spindelstock abgewandte Kante zu
kippen sucht, groß, da der Angriffspunkt der
ίο Antriebsspindel verhältnismäßig hoch über
der Supportsohle liegt und somit der Hebelarm des Kippmomentes groß ist.
Bei der üblichen Verbindung des Supports mit dem Bett der Maschine durch eine schwalbenschwanzförmige
Parallelführung müssen die Kräfte durch diese Führung auf das Bett
übertragen werden. Da aber bekanntlich diese Führung keine Spannungsverbindimg
darstellt, tritt unter dem Arbeitsdruck der
ao Spindel, insbesondere beim Stemmstoß, ein leichtes Kippen des Supportschlittens um die
Kippkante ein, was ein Nachgeben des Werkstücks und' damit dessen ungenaue Bearbeitung
zur Folge hat.
Nach der Erfindung ist dieser übelstand dadurch behoben, daß der auf dem Bett der
Maschine längsverschiebbare Supportschlitten mit einer Klemmvorrichtung versehen ist,
durch die der dem Spindelstock zugewandte Schlittenteil auf dem Bett festgespannt werden
kann. Wird der Support nach erfolgter Einstellung des Werkstücks mittels der Klemmvorrichtung festgespannt, so wird das
auf das Werkstück ausgeübte Kippmoment durch die Klemmmittel aufgenommen und
dementsprechend die Schwalbenschwanzführung des Supports entlastet. Das Werkstück
steht daher selbst beim Stemmstoß unverrückbar fest, so daß eine saubere Bearbeitung
gewährleistet ist.
Bei der Anbringung der Klemmvorrichtung für den Support auf der dem Spindelstock zugewandten
Seite kann unter Umständen das Werkstück nicht nahe genug an das auf der Arbeitsspindel befindliche Werkzeug herangebracht
werden, da die Klemmvorrichtung einen gewissen Raum zwischen Support und
Spindelstock beansprucht. Zur Behebung dieses Übelstandes kann man die Klemmglieder
von unten an den Support angreifen lassen und bis unter das Bett durchführen, so
daß die dem Spindelstock zugewandte Seite des Supports frei von Klemmgliedern bleibt.
Die Bedienung der Klemmvorrichtung von der Unterseite des Bettes aus ist jedoch oft
schwierig durchführbar.
Nach der Erfindung ist unter Wahrung der guten Aufnahme des Kippmoments durch
die Klemmvorrichtung und Vermeidung von Kiemmgliedern zwischen Support und Spindelstock
eine leichte Bedienung der Vorrichtung dadurch ermöglicht, daß die zum Anpressen
des Supportschlittens gegen das Bett dienenden Klemmglieder durch von Hand bedienbare
Stellglieder angepreßt werden, die auf der dem Spindelstock abgewandten 'Seite des Supports liegen. Die Stellglieder können
• bei dieser Ausbildung der Klemmvorrichtung leicht so angebracht werden, daß ihre Bedienung
von oben aus ermöglicht ist, während der Support dicht an den Spindelstock herangerückt
werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen
Abb. ι die Seitenansicht einer Ausführungsform,
Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, ~
■Abb. 3 die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
und
Abb. 4 einen* Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 3.
Auf dem in der üblichen Weise aus zwei parallelen Wangen 1 bestehenden Bett der in
den Abb. 1 und 2 dargestellten Maschine zur Bearbeitung von Holzrädern ist der Spindelstock
2 angeordnet, in dem die durch eine Stufenscheibe 3 in Drehung versetzbare Arbeitsspindel
4 gelagert ist, der zugleich mittels go des Handhebels 5 eine Hin- und Herbewegung
erteilt werden kann. Auf dem Bett 1 ist ferner ein Kreuzsupport angeordnet, dessen
unterer Schlitten 6 mit einer Schwalben schwanzführung 7 auf dem Bett 1 längsverschiebbar
ist. Der obere Schlitten 8 ist auf dem Schlitten 6 quer zur Längsrichtung des
Bettes ι verschiebbar und greift in den Schlitten 6 mit einer Schwalbenschwan'zführung
9 ein.
Der untere Schlitten 6 kann mittels eines durch ein Handrad 10 drehbaren Ritzels 11.
das in die Zahnstange 12 eingreift, längsverschoben und durch eine Stellschraube gegen
eine Längsverschiebung» gesichert werden.
Zur Querverschiebung des Schlittens 8 dient das Handrad 14.
Soll z. B. die Nabe 15 des Rades mit den zur Aufnahme der inneren Speichenenden
dienenden Langlöchern1 16 (Abb. 2) versehen
werden, so werden die Böcke 17 mittels der Schrauben 18 auf dem Schlitten 8 befestigt.
und die Nabe wird zwischen Spitzen 19 der Böcke 17 in der Höhe der Arbeitsspindel 4
eingespannt, auf welcher das Stemm werkzeug 20 befestigt ist.
An der dem .Spindelstock 2 zugekehrten Seite des unteren Schlittens 6 ist ein Ansatz
r vorgesehen, der sich auf die obere Fläche '.es Bettes 1 legt und mit einem Loch 22 versehen
ist, durch das eine Schraube 23 hindurchgeht, die bis unter das Bett 1 sich er-
streckt und mit einem Hammerkopf 24 auf die untere Seite des Bettes legt. Auf das
obere Ende der Schiraube 23 ist eine mit einem Handgriff 25 versehene Mutter 26 aufgeschraubt.
Nachdem der Support 6, 8 bei leicht gelockerter Mutter 26 in den zum Stemmen der
Langlöcher 16 erforderlichen Abstand vom Spindelstock 2 gebracht ist, wird die Mutter
angezogen, wodurch der Supportschlitten 6 an dem dem Spindelstock 2 zugekehrten Teil
fest mit dem Bett 1 verspannt wird. Wenn nun die Spindel 4 in Richtung; des Pfeiles
(Abb. 1) mit Hilfe des Hebeis S vorgestoßen
wird, so wird der Stoß — vorausgesetzt, daß der obere Schlitten 8 mit dem unteren Schlitten
6 so verbunden ist, daß beide Schlitten in der Stoßrichtung als ein starres Ganzes aufgefaßt
werden können — durch die Schraube 23 auf das Bett 21 übertragen. Das bei dem
Stoß auftretende Kippmoment, welches sich aus der Stoßkraft und1 dem Hebelarm von den
Spitzen 19 bis zur Führung 7 des Schlittens6 zusammensetzt, wird daher durch die
Schraube 23 aufgenommen, so daß die Fübrung 7 nicht beansprucht wird. Die Verbindung
des! Schlittens 6 mit dem Bett 1 ist daher so gut, daß die Nabe beim Stemn>stoß
nicht nachgibt und demgemäß eine genaue Herstellung des Langloches ιό gewährleistet
ist.
Die Abb. 3 und' 4 zeigen eine andere Befestigungsart
des unteren Schlittens 27 des Kreuzsupports am Bett 28 der Maschine.
Zwischen den beiden Wangen des Bettes sind an der unteren Seite des Schlittens 27 zwei
Augen 29 vorgesehen, in welchen um den
Zapfen 30 drehbar ein Hebel 31 gelagert ist, der sich unter dem Schlitten 27 fort bis zu
der dem Spindelstock 2 abgewandten Seite des Supports erstreckt. Dort ist an seinem
freien Ende eine Schraube 32 angelenkt, die durch ein Loch 33 eines Ansatzes 34 hindurchgeht,
welcher am Schlitten 27 vorgesehen ist.
Auf die Schraube 32 ist eine mit einem Handgriff 35 versehene Mutter 36 aufgeschraubt.
Der Hebel 31 ist ferner nahe am Zapfen 30 mit einem Anschlag 37 versehen, der unter
an den Wangen des Bettes 28 nach innen vorspringende AnscMagleisten 38 greift.
Bei gelockerter Mutter 36 kann der Schlitten 21J längsverschoben werden, wird' aber die
Mutter angezogen, so wird der Anschlag 37 gegen die Leiste 38 gepreßt und dadurch der
Schlitten 2j an dem: dem1 Spindelstock 2 zugekehrten
Teile mit dem Bett 28 unverrückbar verbunden. Dabei kann der Support, also der
Schlitten 27, mit dem auf ihm querverschiebbaren Schlitten 39 dicht an den Spindelstock
2 herangerückt werden, so daß auch z. B. Naben von kleinerem Durchmesser bei kleinem Hub der Spindel 4 bearbeitet werden
können, da sich zwischen Support und Spindelstock keine Klemmglieder befinden. Die
Bedienung der Klemmvorrichtung 31, 32, 36 erfolgt in bequemer Weise von oben mittels
des Handhebels 35, so daß die Herstellung· der unverrückbaren Verbindung des Supports
mit dem Bett der Maschine an der dem Spindelstock zugewandten Seite schnell und
sicher vor sich. geht.
Die Verbindung des Supports mit dem Bett der Maschine kann auch in anderer Weise,
z. B. durch eine Exzenterwelle, erfolgen, deren Exzenter am dem dem· Spindelstock zügewandten
Teil des Supports angreift und die auf der dem Spindelstock abgewandtera Seite
des Supports bedient wird.
Claims (3)
1. Support für. Maschinen zur Holzbearbeitung-,
insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder, dadurch gekennzeichnet, daß "sein auf dem Bett der Maschine längsverschiebbarer
Schlitten mit einer Klemmvorrichtung· versehen ist, durch die er mit
dem dem Spindelstock zugewandten Schlittenteil auf dem Bett festgespannt
wird.
2. Support nach Anspruch 1 für Maschinen
zur Holzbearbeitung,, dadurch gekennzeichnet, daß der Supportschritten (6) zum Anpressen gegen das Bett (1) auf der
Spindelseite einen festen Ansatz (21) trägt, durch den eine anziehbare Schraube
(23) mit einem Hammerkopf (24) in an sich bekannter Weise unter das Bett (1)
greift.
3. Support für Maschinen nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren, dem Spindelstock (2) zugekehrten
Teil des längsverschiebbaren Supportschlittens {21/) ein. Spannhebel (31) angelenkt
ist, der sich dicht am Gelenk (29, 30) gegen das Bett (28) der Maschine legt und durch ein Stellglied (32, 36) angepreßt
werden kann, das an der dem Spindelstock abgewandten! Seite des Schlittens durch diesen nach oben hindurchgeführt
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF49845D DE378401C (de) | 1921-07-30 | 1921-07-30 | Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF49845D DE378401C (de) | 1921-07-30 | 1921-07-30 | Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE378401C true DE378401C (de) | 1923-07-12 |
Family
ID=7103322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF49845D Expired DE378401C (de) | 1921-07-30 | 1921-07-30 | Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE378401C (de) |
-
1921
- 1921-07-30 DE DEF49845D patent/DE378401C/de not_active Expired
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