DE378401C - Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder - Google Patents

Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder

Info

Publication number
DE378401C
DE378401C DEF49845D DEF0049845D DE378401C DE 378401 C DE378401 C DE 378401C DE F49845 D DEF49845 D DE F49845D DE F0049845 D DEF0049845 D DE F0049845D DE 378401 C DE378401 C DE 378401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
bed
headstock
slide
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF49845D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF49845D priority Critical patent/DE378401C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE378401C publication Critical patent/DE378401C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H7/00Manufacture of wood-rimmed wheels, e.g. cart wheels, steering wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/28Means for securing sliding members in any desired position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. JULI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 378401 KLASSE 38 k GRUPPE 5
(F 49845 XHl3Sk)
. Walter Fritz in Berlin. Support für Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1921 ab.
Die Erfindung betrifft eine Supporteinrichtung für Maschinen· zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder, bei welcher der auf dem Bett der Maschine längsverschiebbare Support als Aufspanntisch für das zu bearbeitende Werkstück, z. B. die Nabe des Rades, dient. Um das Werkstück in der Höhe der im Spindelstock gelagerten Arbeitsspindel zu halten, wird es zwischen auf dem Support befestigten Halte-
gliedern eingespannt. Werden auf das Werkstück bei der Bearbeitung in der Längsrichtung des Bettes wirkende Kräfte durch die Arbeitsspindel ausgeübt, z. B. beim Stemmen der zur Aufnahme der inneren Speichenenden dienenden Langlöcher in der Nabe des Rades, so ist das Moment, welches den Support um die dem Spindelstock abgewandte Kante zu kippen sucht, groß, da der Angriffspunkt der
ίο Antriebsspindel verhältnismäßig hoch über der Supportsohle liegt und somit der Hebelarm des Kippmomentes groß ist.
Bei der üblichen Verbindung des Supports mit dem Bett der Maschine durch eine schwalbenschwanzförmige Parallelführung müssen die Kräfte durch diese Führung auf das Bett übertragen werden. Da aber bekanntlich diese Führung keine Spannungsverbindimg darstellt, tritt unter dem Arbeitsdruck der
ao Spindel, insbesondere beim Stemmstoß, ein leichtes Kippen des Supportschlittens um die Kippkante ein, was ein Nachgeben des Werkstücks und' damit dessen ungenaue Bearbeitung zur Folge hat.
Nach der Erfindung ist dieser übelstand dadurch behoben, daß der auf dem Bett der Maschine längsverschiebbare Supportschlitten mit einer Klemmvorrichtung versehen ist, durch die der dem Spindelstock zugewandte Schlittenteil auf dem Bett festgespannt werden kann. Wird der Support nach erfolgter Einstellung des Werkstücks mittels der Klemmvorrichtung festgespannt, so wird das auf das Werkstück ausgeübte Kippmoment durch die Klemmmittel aufgenommen und dementsprechend die Schwalbenschwanzführung des Supports entlastet. Das Werkstück steht daher selbst beim Stemmstoß unverrückbar fest, so daß eine saubere Bearbeitung gewährleistet ist.
Bei der Anbringung der Klemmvorrichtung für den Support auf der dem Spindelstock zugewandten Seite kann unter Umständen das Werkstück nicht nahe genug an das auf der Arbeitsspindel befindliche Werkzeug herangebracht werden, da die Klemmvorrichtung einen gewissen Raum zwischen Support und Spindelstock beansprucht. Zur Behebung dieses Übelstandes kann man die Klemmglieder von unten an den Support angreifen lassen und bis unter das Bett durchführen, so daß die dem Spindelstock zugewandte Seite des Supports frei von Klemmgliedern bleibt. Die Bedienung der Klemmvorrichtung von der Unterseite des Bettes aus ist jedoch oft schwierig durchführbar.
Nach der Erfindung ist unter Wahrung der guten Aufnahme des Kippmoments durch die Klemmvorrichtung und Vermeidung von Kiemmgliedern zwischen Support und Spindelstock eine leichte Bedienung der Vorrichtung dadurch ermöglicht, daß die zum Anpressen des Supportschlittens gegen das Bett dienenden Klemmglieder durch von Hand bedienbare Stellglieder angepreßt werden, die auf der dem Spindelstock abgewandten 'Seite des Supports liegen. Die Stellglieder können • bei dieser Ausbildung der Klemmvorrichtung leicht so angebracht werden, daß ihre Bedienung von oben aus ermöglicht ist, während der Support dicht an den Spindelstock herangerückt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι die Seitenansicht einer Ausführungsform,
Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, ~
■Abb. 3 die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform und
Abb. 4 einen* Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 3.
Auf dem in der üblichen Weise aus zwei parallelen Wangen 1 bestehenden Bett der in den Abb. 1 und 2 dargestellten Maschine zur Bearbeitung von Holzrädern ist der Spindelstock 2 angeordnet, in dem die durch eine Stufenscheibe 3 in Drehung versetzbare Arbeitsspindel 4 gelagert ist, der zugleich mittels go des Handhebels 5 eine Hin- und Herbewegung erteilt werden kann. Auf dem Bett 1 ist ferner ein Kreuzsupport angeordnet, dessen unterer Schlitten 6 mit einer Schwalben schwanzführung 7 auf dem Bett 1 längsverschiebbar ist. Der obere Schlitten 8 ist auf dem Schlitten 6 quer zur Längsrichtung des Bettes ι verschiebbar und greift in den Schlitten 6 mit einer Schwalbenschwan'zführung 9 ein.
Der untere Schlitten 6 kann mittels eines durch ein Handrad 10 drehbaren Ritzels 11. das in die Zahnstange 12 eingreift, längsverschoben und durch eine Stellschraube gegen eine Längsverschiebung» gesichert werden. Zur Querverschiebung des Schlittens 8 dient das Handrad 14.
Soll z. B. die Nabe 15 des Rades mit den zur Aufnahme der inneren Speichenenden dienenden Langlöchern1 16 (Abb. 2) versehen werden, so werden die Böcke 17 mittels der Schrauben 18 auf dem Schlitten 8 befestigt. und die Nabe wird zwischen Spitzen 19 der Böcke 17 in der Höhe der Arbeitsspindel 4 eingespannt, auf welcher das Stemm werkzeug 20 befestigt ist.
An der dem .Spindelstock 2 zugekehrten Seite des unteren Schlittens 6 ist ein Ansatz r vorgesehen, der sich auf die obere Fläche '.es Bettes 1 legt und mit einem Loch 22 versehen ist, durch das eine Schraube 23 hindurchgeht, die bis unter das Bett 1 sich er-
streckt und mit einem Hammerkopf 24 auf die untere Seite des Bettes legt. Auf das obere Ende der Schiraube 23 ist eine mit einem Handgriff 25 versehene Mutter 26 aufgeschraubt.
Nachdem der Support 6, 8 bei leicht gelockerter Mutter 26 in den zum Stemmen der Langlöcher 16 erforderlichen Abstand vom Spindelstock 2 gebracht ist, wird die Mutter angezogen, wodurch der Supportschlitten 6 an dem dem Spindelstock 2 zugekehrten Teil fest mit dem Bett 1 verspannt wird. Wenn nun die Spindel 4 in Richtung; des Pfeiles (Abb. 1) mit Hilfe des Hebeis S vorgestoßen wird, so wird der Stoß — vorausgesetzt, daß der obere Schlitten 8 mit dem unteren Schlitten 6 so verbunden ist, daß beide Schlitten in der Stoßrichtung als ein starres Ganzes aufgefaßt werden können — durch die Schraube 23 auf das Bett 21 übertragen. Das bei dem Stoß auftretende Kippmoment, welches sich aus der Stoßkraft und1 dem Hebelarm von den Spitzen 19 bis zur Führung 7 des Schlittens6 zusammensetzt, wird daher durch die Schraube 23 aufgenommen, so daß die Fübrung 7 nicht beansprucht wird. Die Verbindung des! Schlittens 6 mit dem Bett 1 ist daher so gut, daß die Nabe beim Stemn>stoß nicht nachgibt und demgemäß eine genaue Herstellung des Langloches ιό gewährleistet ist.
Die Abb. 3 und' 4 zeigen eine andere Befestigungsart des unteren Schlittens 27 des Kreuzsupports am Bett 28 der Maschine.
Zwischen den beiden Wangen des Bettes sind an der unteren Seite des Schlittens 27 zwei Augen 29 vorgesehen, in welchen um den Zapfen 30 drehbar ein Hebel 31 gelagert ist, der sich unter dem Schlitten 27 fort bis zu der dem Spindelstock 2 abgewandten Seite des Supports erstreckt. Dort ist an seinem freien Ende eine Schraube 32 angelenkt, die durch ein Loch 33 eines Ansatzes 34 hindurchgeht, welcher am Schlitten 27 vorgesehen ist.
Auf die Schraube 32 ist eine mit einem Handgriff 35 versehene Mutter 36 aufgeschraubt. Der Hebel 31 ist ferner nahe am Zapfen 30 mit einem Anschlag 37 versehen, der unter an den Wangen des Bettes 28 nach innen vorspringende AnscMagleisten 38 greift.
Bei gelockerter Mutter 36 kann der Schlitten 21J längsverschoben werden, wird' aber die Mutter angezogen, so wird der Anschlag 37 gegen die Leiste 38 gepreßt und dadurch der Schlitten 2j an dem: dem1 Spindelstock 2 zugekehrten Teile mit dem Bett 28 unverrückbar verbunden. Dabei kann der Support, also der Schlitten 27, mit dem auf ihm querverschiebbaren Schlitten 39 dicht an den Spindelstock 2 herangerückt werden, so daß auch z. B. Naben von kleinerem Durchmesser bei kleinem Hub der Spindel 4 bearbeitet werden können, da sich zwischen Support und Spindelstock keine Klemmglieder befinden. Die Bedienung der Klemmvorrichtung 31, 32, 36 erfolgt in bequemer Weise von oben mittels des Handhebels 35, so daß die Herstellung· der unverrückbaren Verbindung des Supports mit dem Bett der Maschine an der dem Spindelstock zugewandten Seite schnell und sicher vor sich. geht.
Die Verbindung des Supports mit dem Bett der Maschine kann auch in anderer Weise, z. B. durch eine Exzenterwelle, erfolgen, deren Exzenter am dem dem· Spindelstock zügewandten Teil des Supports angreift und die auf der dem Spindelstock abgewandtera Seite des Supports bedient wird.

Claims (3)

-Ansprüche :
1. Support für. Maschinen zur Holzbearbeitung-, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder, dadurch gekennzeichnet, daß "sein auf dem Bett der Maschine längsverschiebbarer Schlitten mit einer Klemmvorrichtung· versehen ist, durch die er mit dem dem Spindelstock zugewandten Schlittenteil auf dem Bett festgespannt wird.
2. Support nach Anspruch 1 für Maschinen zur Holzbearbeitung,, dadurch gekennzeichnet, daß der Supportschritten (6) zum Anpressen gegen das Bett (1) auf der Spindelseite einen festen Ansatz (21) trägt, durch den eine anziehbare Schraube (23) mit einem Hammerkopf (24) in an sich bekannter Weise unter das Bett (1) greift.
3. Support für Maschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren, dem Spindelstock (2) zugekehrten Teil des längsverschiebbaren Supportschlittens {21/) ein. Spannhebel (31) angelenkt ist, der sich dicht am Gelenk (29, 30) gegen das Bett (28) der Maschine legt und durch ein Stellglied (32, 36) angepreßt werden kann, das an der dem Spindelstock abgewandten! Seite des Schlittens durch diesen nach oben hindurchgeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF49845D 1921-07-30 1921-07-30 Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder Expired DE378401C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF49845D DE378401C (de) 1921-07-30 1921-07-30 Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF49845D DE378401C (de) 1921-07-30 1921-07-30 Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE378401C true DE378401C (de) 1923-07-12

Family

ID=7103322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF49845D Expired DE378401C (de) 1921-07-30 1921-07-30 Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE378401C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2004889C2 (de) Spannfutter fuer drehmaschinen
DE378401C (de) Support fuer Maschinen zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hoelzerner Raeder
DE545649C (de) Gewindeschneidvorrichtung
AT96357B (de) Als Universalmaschine zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder verwendbare Drehbank.
EP0340602B1 (de) Antrieb für einen Maschinenschraubstock
DE326105C (de) Spannvorrichtung fuer Metallbearbeitungsmaschinen
DE832230C (de) Werkzeugtraeger fuer Werkzeugmaschinen
DE521680C (de) Gewindeschneidvorrichtung fuer umlaufende Werkstuecke
DE1175167B (de) Saugspannvorrichtung
DE191698C (de)
DE615769C (de) Schnellwechselspannfutter fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Bohrmaschinen und Drehbaenke
DE477801C (de) Schwenktische fuer Werkzeug-, insbesondere Fraesmaschinen mit einem auf einem Untertisch drehbaren Obertisch usw
DE74893C (de) Meifselhalter für eine vor- und rückwärts arbeitende Hobel- und Shapingmaschirte
DE272032C (de)
DE638616C (de) Doppelspindlige Fraesmaschine, insbesondere fuer die Bearbeitung der Rueckenformen an Besen- und Schrubberhoelzern u. dgl.
DE3211521A1 (de) Vorrichtung zum gegeneinanderbewegen von spannbacken, insbesondere eines werkbank-schraubstockes
DE214826C (de)
DE390465C (de) Werkstueckhalter mit fester und beweglicher Klemmbacke fuer Gewindeschneidmaschinen
DE4443189C2 (de) Säge
DE143431C (de)
DE227752C (de)
DE525605C (de) Selbsttaetig arbeitende Maschine zur Herstellung von Abschnitten aus Stangenmaterial
DE194512C (de)
DE1914812A1 (de) Messerhalterkopf fuer Drehbaenke
DE215068C (de)