DE3640940C2 - - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/04—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays
- A47C27/06—Spring inlays or spring units therefor
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47C27/06—Spring inlays or spring units therefor
- A47C27/07—Attaching, or interconnecting of, springs in spring inlays
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- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Taschenfederkernmatratze
aus einer Vielzahl zusammenhängender, eingekapselter
Schraubenfedern, wobei jeweils eine Schraubenfeder in einer
geschlossenen Tasche aus Gewebe, Vliesstoff o. dgl.
angeordnet ist, und die geschlossenen Taschen in einer
Richtung als Bänder aneinanderhängend verbunden sind sowie
quer zu der Richtung der Bänder von beidendig Anker
aufweisenden Verbindungsfäden durchsetzt sind, die mit ihrem
Mittelstück eine auf Zug beanspruchbare Brücke bilden. Die
Erfindung ist von der Art der verwendeten Schraubenfeder
unabhängig und kann somit beispielweise für Zylinderfedern
ebenso angewendet werden wie für Tonnenfedern. Unter einer
solchen Taschenfederkernmatratze wird eine
Federkernkonstruktion verstanden, als gleichsam nur das
innerste Element einer fertigen Matratze, die wiederum durch
Auflagen, Einfassungen, Abpolsterungen o. dgl.
vervollständigt ist.
Die US-PS 28 05 429 zeigt eine derartige
Taschenfederkernmatratze aus einer Vielzahl
zusammenhängender, eingekapselter Tonnenfedern, wobei infolge
der Formgebung der Tonnenfedern die übliche Verbindung
zwischen benachbarten Taschen bzw. Schraubenfedern im oberen
und unteren Bereich der Feder nicht angebracht werden kann.
Als Ersatz für eine solche Verbindung wird vorgeschlagen,
quer zu der Längserstreckung der Taschenfederkernmatratze von
einer Seite zur anderen Seite durchgehend Fäden durch die
Taschen hindurchzuführen und diese Fäden an den
heraushängenden Enden auf beiden Seiten der
Taschenfederkernmatratze miteinander zu verknoten. Die Fäden
werden dabei so durch die Taschen benachbarter Reihen
hindurchgeführt, daß abwechselnd ein Übergangsbereich
zwischen zwei Taschen durchsetzt wird, während unmittelbar
benachbart der Verbindungsfaden durch den Bewegungsraum der
Schraubenfeder hindurchgreift. Es wird dort bereits als
nachteilig erkannt, daß Nadeln, die die Fäden bei ihrem
Durchgang durch die Matratzen führen, bei Kontakt mit den
Schraubenfedern abbrechen können, so daß vorgeschlagen wird,
die Fäden während des Rückhubs der Nadeln durch die Taschen
sämtlicher benachbarter Bänder hindurchzuziehen. Aber auch
dies ist insofern nachteilig, als die Fäden die freie
Bewegung der Schraubenfedern behindern und andererseits
fortgesetzte Bewegungen der Schraubenfedern zu einem
Durchscheuern der Verbindungsfäden führen können, wodurch bei
der Durchtrennung eines einzelnen Verbindungsfadens der
Zusammenhalt quer über die ganze Matratze verlorengeht. Auch
ist es äußerst schwierig, das Zusammenknoten der Enden der
Verbindungsfäden mit einer solchen Präzision und Konstanz
durchzuführen, daß die erstellten Matratzen entsprechend
maßhaltig werden. Dies hängt in hohem Maß von der
Geschicklichkeit des jeweiligen Arbeiters ab.
Auch die US-PS 32 30 558 zeigt eine solche
Taschenfederkernmatratze mit durchgehenden Verbindungsfäden
über die gesamte Breite der Matratze. Auch dabei werden
benachbarte Taschen nicht miteinander verbunden, sondern
lediglich auf dem jeweiligen Verbindungsfaden aufgespießt
bzw. von diesem durchdrungen. Auf diese Art und Weise können
Kräfte von einem Band von Taschen auf das benachbarte Band
von Taschen nicht übertragen werden. Um die bei
Zusammenknüpfen der Verbindungsfäden entstehenden
unregelmäßigen Querabmessungen der Matratzen zu
vereinheitlichen, werden hier Verbindungsfäden eingesetzt,
die gleiche Länge aufweisen und die an ihren beiden Enden mit
Ankern zur Verankerung in der Taschenwandung ausgestattet
sind. Damit wird es möglich, auch in Querrichtung maßhaltige
Matratzen herzustellen, und zwar unabhängig von der
Geschicklichkeit des Arbeiters. Auch hier treten aber die
zuvor schon beschriebenen Nachteile grundsätzlich auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Taschenfederkernmatratze der eingangs beschriebenen Art so
weiterzubilden, daß sie in einfacher Weise bei gutem
Zusammenhalt mit je nach Weiterverarbeitungs- und
Anwendungsfall unterschiedlicher Weichheit und Flexibilität
herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die
Verbindungsfäden mit ihren Ankern jeweils zwischen den
benachbarten Taschen jeweils benachbarter Bänder angreifend
vorgesehen sind. Der einzelne Verbindungsfaden besitzt damit
nur eine relativ kleine Länge und ist in der Regel kleiner
als der Achsabstand zwischen benachbarten Schraubenfedern. Es
werden somit vergleichsweise kleine Verbindungsbrücken
geschaffen, die auf Zug beanspruchbar sind, so daß bei der
Zusammendrückung einer Schraubenfeder bei punktförmiger
Belastung über diese Verbindungsbrücken Zugkräfte auf
benachbarte Taschen übertragen und von den dort angeordneten
Schraubenfedern mit übernommen werden. Je enger und in je
größerer Anzahl die Verbindungsfäden zwischen benachbarten
Taschen eingesetzt und diese miteinander verkettet werden,
desto steifer wird die Matratze. Um diese Steifheit zu
steigern, ist es nicht einmal erforderlich, die Länge der
Verbindungsfäden zu ändern, es genügt, die Schräglage der
Verbindungsfäden bei konstantgehaltener Länge etwas zu
verändern, damit die die Zugverbindungen bildenden Brücken
bzw. Verbindungsfäden somit gleichsam mehr oder weniger
vorgespannt oder belastet sind. Die Verbindungsfäden sind mit
ihren beiden Enden in dem Material der Tasche verankert,
greifen also nicht unmittelbar an den Schraubfedern an,
sondern verbinden die Taschen miteinander, so daß die
individuelle Bewegungsmöglichkeit der einzelnen Feder
erhalten bleibt. Weiterhin erfolgt die Verbindung der
Taschen auch nicht direkt aneinander, wie bei einer
Klebung, sondern das Mittelstück der Verbindungsfäden
bildet jeweils eine Brücke, also einen Abstand zwischen
den beiden Verankerungsstellen, so daß hier eine
zusätzliche Beweglichkeit gegeben ist, aus der heraus
eine noch größere Weichheit der Federkernkonstruktion
resultiert. Diese Brückenbildung führt somit
vorteilhaft zu einer größeren Elastizität und
Beweglichkeit der Federkernkonstruktion.
Überraschenderweise lassen sich solche Verbindungsfäden
in großer Vielzahl auch dann anordnen, wenn die Taschen
feldweise oder auf Lücke angeordnet werden. Bei einer
feldweisen Anordnung sind die Achsen der Federn jeweils
rechtwinklig zueinander angeordnet, während bei einer
Anordnung auf Lücke ein entsprechender Winkel von 60°
entsteht. Mit der zuletzt aufgezeigten Möglichkeit
können eine größere Anzahl von Federn auf einem m2
untergebracht werden. Die Verbindungsfäden ergeben eine
ausreichende Festigkeit und den erforderlichen
Zusammenhalt untereinander, ohne daß die individuelle
Bewegungsmöglichkeit benachbarter Feder eingeschränkt
wird. Die Verbindungsfäden können schließlich praktisch an
jeder Stelle der Taschen angesetzt werden, und zwar sowohl
hinsichtlich der Höhe als auch des Umfangs, d. h. die
Verbindungsfäden können durchaus nicht nur im Mittelbereich,
sondern auch im Bereich der beiden Endwindungen der
Federn angeordnet werden und der Anbringungsort ist
durchaus nicht nur auf die Tangentiallinie, also die
Berührlinie zwischen benachbarten zylindrischen
Taschen, beschränkt. Im Gegenteil, die Verbindungsfäden
eröffnen weit sinnvollere Plazierungen insbesondere im
Naht- oder Verschweißbereich der Taschen, so daß die
Brückenbildung durch die Länge der Verbindungsfäden
auch voll zur Geltung kommt. Dabei durchdringt der
einzelne Verbindungsfaden in der Regel das Material
der Taschen vierfach. Die Verbindungsfäden können unabhängig
von der Art der Schraubenfedern und deren Formgestaltung im
einzelnen eingesetzt werden, sind also insbesondere für die
Verwendung von Zylinderfedern einerseits und
Tonnenfedern andererseits gleichermaßen geeignet.
Die Verbindungsfäden können insbesondere im
Übergangsbereich zwischen zwei aneinanderhängenden
Taschen verankert sein, also im Naht- bzw.
Schweißbereich und somit an einer Stelle, an welcher
die Brückenbildung durch die Verbindungsfäden optimal
ist und die Bewegung der Feder in der Tasche vollkommen
ungestört läßt. Damit ist wieder für die Querverbindung
ein zwar ohnehin vorhandener, aber bisher nicht aktiv
benutzter Raum herangezogen, um diese Querverbindung
unterzubringen. Je nach der Länge der verwendeten
Verbindungsfäden können die Taschen benachbarter Reihen bzw.
Bänder miteinander verbunden werden. In diesem Fall weisen
die Verbindungfäden eine größere axiale Länge auf, als es
dem Abstand der Achsen unmittelbar benachbarter
Schraubenfedern entspricht. In der Regel ist die axiale Länge
jedoch kürzer als der Achsabstand.
Die Verbindungsfäden zwischen zwei Taschen können in
unterschiedlichen Richtungen angeordnet sind,
insbesondere schräg bzw. windschief zueinander, so daß
letztlich die gesamte Taschenfederkernmatratze trotz
großer Weichheit einen Zusammenhalt auch in den
verschiedensten Beanspruchungsrichtungen erfährt.
Die Verbindungsfäden und deren Anker können vorteilhaft aus
Kunststoff bestehen. Insbesondere eignen sich Heftfäden,
wie sie beispielsweise zur Befestigung des Etiketts
bei Auszeichnung von Kleidungsstücken benutzt werden.
Auch die dabei verwendeten Geräte lassen sich - nach
entsprechender Anpassung - für die Herstellung von
Taschenfederkernmatratzen einsetzen.
Es genügt, wenn zwischen je zwei Taschen zwei
Verbindungsfäden auf Abstand zueinander vorgesehen sind.
Damit ist die Möglichkeit gegeben, den einen Verbindungsfaden
im oberen Bereich nahe der oberen Windung der
Schraubenfedern und den anderen Verbindungsfaden im
unteren Bereich einzusetzen. Die Anzahl der
Verbindungsstellen bzgl. einer Klebung wird damit
erheblich vermindert, was der Beweglichkeit und
Weichheit der Taschenfederkernmatratze zugute kommt.
Es ist natürlich auch möglich, mehr als zwei
Verbindungsfäden anzuordnen, wenn eine höhere
Steifheit von vornherein gewünscht wird. Damit ist die
Möglichkeit geschaffen, von Anfang an durch die
Variation der Anzahl der Verbindungsfäden die Steifheit
zu beeinflussen.
Die Verbindungsfäden können den Bewegungsraum der
Schraubenfedern meidend durch das Material der Taschen
hindurchgeschossen sein, also im Naht- bzw. Schweißbereich,
so daß sie selbst bei entsprechenden Bewegungen nicht mit der
jeweiligen Schraubenfeder in Berührung kommen. Es versteht
sich, daß das Material der Taschen benachbarter Reihen
während des Schießvorganges aufeinander zugedrückt wird, und
daß die Länge der Verbindungsfäden auf den Durchmesser der
Schraubenfedern und den Abstand der Schraubenfedern
untereinander in der Anordnung abgestimmt ist.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Taschenfederkernmatratze werden im folgenden
beschrieben und sind anhand der Zeichnungen
verdeutlicht. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf ein Band
aneinanderhängender, gekapselter
Schraubenfedern,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines
Ausschnitts aus der
Taschenfederkernmatratze,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der
Taschenfederkernmatratze gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine ähnliche Draufsicht wie Fig. 3,
jedoch bei anderer Anordnung der Achsen
der Schraubenfedern und
Fig. 5 die Einzeldarstellung eines
Verbindungsfadens.
Bei der Herstellung eines Bandes aneinanderhängender,
gekapselter Schraubenfedern wird zunächst ein Streifen
aus Gewebe (1), insbesondere aus Nesselstoff, um seine
Längsmittelachse (2) in Abzugsrichtung doppellagig
gefaltet, so daß ein schlauchförmiges Gebilde entsteht,
welches auf der Seite der Längsmittelachse (2)
geschlossen ist und dessen Ränder (3, 4) auf der einen
Seite offen übereinanderliegen. Von dieser Seite her
werden vereinzelte Schraubfedern (5) - meist in
Federrichtung zusammengedrückt - zwischen die beiden
Lagen des Gewebes jeweils im Abstand voneinander
eingebracht, wobei die Schraubenfedern nicht, wie
dargestellt, sondern etwa um 90° gedreht und
zusammengedrückt gehalten werden. Es wird durch eine
mäanderförmig geführte Naht (6) und eine parallel im
Bereich der Ränder (3, 4) geführte zweite Naht (7), die
zur Unterscheidung in Fig. 1 gepunktet dargestellt
ist, die Bildung von einzelnen Taschen (8) aus dem
Gewebe (1) erreicht, wobei jede Tasche (8) durch die
Nähte (6, 7) abgeschlossen ist und je eine
Schraubenfeder (5) in sich aufnimmt. Statt der Nähte
(6, 7) kann auch eine Verschweißung benutzt werden,
wenn das Gewebe (1) aus schweißbarem Material besteht
bzw. entsprechend ausgerüstet ist. Auf diese Art und
Weise wird ein Band (9) aus aneinanderhängenden
Taschen (8) mit Schraubenfedern (5) gebildet. Die Länge
eines Bandes (9) richtet sich an sich nach der Länge
des Streifens des Gewebes (1) und ist an sich gleichsam
unbegrenzt.
Wie Fig. 2 zeigt, werden nun bei Bildung einer
Tachenfederkernmatratze mehrere solche Bänder (9, 10,
11 usw.) reihenweise nebeneinander angeordnet und quer
zur Richtung der Erstreckung der Bänder (9, 10, 11)
werden die Taschen (8) bzw. das Material des Gewebes
(1) miteinander verbunden. Während sich die Bänder
(9, 10, 11) in Richtung des Pfeils (12) erstrecken,
geht es bei dieser Verbindung also um eine Verbindung
in Richtung des Pfeils (13). Bei dieser Anordnung
stehen die Richtungen gemäß den Pfeilen (12, 13) senkrecht
aufeinander, d. h. die Achsen (14) der Taschen (8) bzw.
der Schraubenfedern (5) stehen in einer rechtwinkligen
Feldanordnung zueinander. Für diese Querverbindung
werden Verbindungsfäden (15) eingesetzt, insbesondere
so angebracht, daß sie den Bewegungsbereich der
einzelnen Schraubenfeder (5) nicht durchkreuzen. Zu
diesem Zweck können die Verbindungsfäden (15) immer im
Bereich bzw. nahe an der Naht (6) angeordnet sein, wie
dies im wesentlichen aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht.
Es genügt im allgemeinen, wenn eine Reihe der
Verbindungsfäden (15) relativ weit oben, also im
Bereich der oberen Windung der Schraubenfedern (5) und
ein weiterer Verbindungsfaden (15) bzw. eine
Verbindungsfadenreihe im unteren Bereich, also unten in
der Nähe der unteren Windung der Schraubenfedern (5)
angeordnet ist. Es besteht natürlich die Möglichkeit,
auch im Mittelbereich, falls dies zur Erhöhung der
Steifigkeit erforderlich oder sinnvoll ist, einen oder
mehrere weitere Verbindungsfäden (15) anzuordnen.
Wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt, durchdringen
die Verbindungsfäden (15) das Gewebe (1) benachbarter
Taschen (8) vierfach, so daß eine gute Verankerung
der Verbindungsfäden (15) erreicht wird. Ein solcher
einzelner Verbindungsfaden (15) ist in Fig. 5
dargestellt. Er kann zweckmäßig als Kunststoff-
Spritzteil ausgebildet sein und besitzt einen
brückenbildenden Mittelteil (16) sowie beidendig
Anker (17, 18), die in Form von Verbreiterungen
ausgebildet sein können. Die vordere Verbreiterung
bzw. der vordere Anker (18) besitzt meist eine
relativ schmale fadenförmige Gestalt, so daß er sich
beim Durchdringen des Gewebes (1) entsprechend
umlegen kann, während der hintere Anker (17) meist
plattenförmig etwas stabiler ausgebildet ist, damit
er von dieser Seite beim Einschießen in das Gewebe (1)
gerade das Gewebe nicht durchdringt, sondern an diesem
hängenbleibt. Es versteht, daß die axiale Länge des
Mittelstücks (16) auf den Durchmesser der
Schraubenfedern (5), die als Zylinderfedern oder auch
als Tonnenfedern ausgebildet sein können, abgestimmt
ist. Beim Anbringen der Verbindungsfäden (15) wird das
Gewebe (1) benachbarter Taschen (8) im Bereich der
Naht (7) entsprechend zusammengedrückt, damit der
Einsatz der Verbindungsfäden (15) und die Verankerung
der Anker (17, 18) ordnungsgemäß erfolgen kann. Es ist
aber nicht unbedingt erforderlich, daß die
Verbindungsfäden (15) das Gewebe (1) benachbarter
Reihen unbedingt vierfach durchdringen müssen. Es ist
auch möglich, wenn die Heftfäden mehr oder weniger
Lagen durchdringen. So ist eine Durchdringung von drei
Lagen durchaus möglich, wie dies anhand der Fig. 4
ein einziges Mal dargestellt ist. Es ist aber auch
möglich, daß die Verbindungsfäden (5) eine größere
Erstreckung in dem brückenbildenden Mittelstück (16)
aufweisen, welches also größer ist als der Abstand der
Achsen (14) voneinander. In diesem Fall werden die
Verbindungsfäden (15) oder einige davon jedenfalls so
windschief eingesetzt, daß sie nicht unmittelbar aneinander
angrenzende Taschen (9) jeweils benachbarter Reihen miteinander
verbinden. Auch der Einsatz verschieden langer
Verbindungsfäden bei ein und derselben
Taschenfederkernmatratze ist möglich und sinnvoll.
Während Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt
einer Taschenfederkernmatratze zeigt, bei der die
Achsen (14) der Schraubenfedern (5) im rechten Winkel
zueinander angeordnet sind, zeigt Fig. 4 eine
Anordnungsmöglichkeit, bei der dieser Winkel 60°
beträgt. Hier sind die Schraubenfedern (5) gleichsam
auf Lücke angeordnet und es ergibt sich somit die
Möglichkeit, auf einem m2 Taschenfederkernmatratze
eine erhöhte Anzahl von Schraubenfedern (5)
unterzubringen. Auch Zwischenanordnungen sind möglich.
Auch bei dieser Anordnung gemäß Fig. 4 wird versucht,
die Verbindungsfäden (15) im Bereich der Naht (7)
benachbarter Bänder (9, 10, 11) anzuordnen, wobei
gelegentlich bzw. in entsprechenden Abständen die
Anordnungsrichtung wechseln sollte, um eine stabile
Verbindung zu erzielen. Zwei verschiedene Möglichkeiten
hierzu sind in Fig. 4 angedeutet.
Bei der maschinellen Anbringung der Verbindungsfäden
(15) ist das einzelne Einschießen dieser Verbindungsfäden
(15) in Richtung des Pfeiles (13) oder auch etwas im
Winkel abweichend dazu jeweils in Einzelanordnung
möglich. Rationeller ist natürlich die Lagenanbringung
derartiger Verbindungsfäden (15) in jeweils gleicher
und gleichzeitiger Weise.
Claims (7)
1. Taschenfederkernmatratze aus einer Vielzahl
zusammenhängender, eingekapselter Schraubenfedern, wobei
jeweils eine Schraubenfeder in einer geschlossenen Tasche aus
Gewebe, Vliesstoff o. dgl. angeordnet ist, und die
geschlossenen Taschen in einer Richtung als Bänder
aneinanderhängend verbunden sind sowie quer zu der Richtung
der Bänder von beidendig Anker aufweisenden Verbindungsfäden
durchsetzt sind, die mit ihrem Mittelstück eine auf Zug
beanspruchbare Brücke bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungsfäden (15) mit ihren Ankern (17, 18) jeweils
zwischen den benachbarten Taschen (8) jeweils benachbarter
Bänder (9, 10, 11 usw.) angreifend vorgesehen sind.
2. Taschenfederkernmatratze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge einiger oder aller
Verbindungsfäden (15) kleiner als der Achsabstand zwischen
benachbarten Schraubenfedern ist.
3. Taschenfederkernmatratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsfäden (15) im
Übergangsbereich zwischen zwei aneinanderhängenden Taschen
(8) verankert sind.
4. Taschenfederkernmatratze nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfäden (15)
zwischen zwei Taschen (8) in unterschiedlichen Richtungen
angeordnet sind.
5. Taschenfederkernmatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfäden (15) und
deren Anker (17, 28) aus Kunststoff bestehen.
6. Taschenfederkernmatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten
Taschen (8) zwei Verbindungsfäden (15) auf Abstand zueinander
vorgesehen sind.
7. Taschenfederkernmatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfäden (15) den
Bewegungsraum der Schraubenfedern meidend durch das Material
der Taschen (8) hindurchgeschossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863640940 DE3640940A1 (de) | 1986-11-29 | 1986-11-29 | Taschenfederkernmatratze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19863640940 DE3640940A1 (de) | 1986-11-29 | 1986-11-29 | Taschenfederkernmatratze |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3640940A1 DE3640940A1 (de) | 1988-06-09 |
| DE3640940C2 true DE3640940C2 (de) | 1989-04-06 |
Family
ID=6315165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863640940 Granted DE3640940A1 (de) | 1986-11-29 | 1986-11-29 | Taschenfederkernmatratze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3640940A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4016607C1 (en) * | 1990-05-23 | 1991-03-21 | Guenter Benderoth, Federeinlagen- Und Kunststoffabrikation, 3430 Witzenhausen, De | Springs for mattress of bed - are coil springs each installed in individual fabric or fleece pockets |
| DE9100756U1 (de) * | 1991-01-23 | 1992-05-21 | Spintex Ag, Altendorf | Taschenfederkern für eine Matratze |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29501779U1 (de) * | 1995-01-30 | 1995-06-14 | Federnwerke Marienberg Gmbh, 09496 Marienberg | Taschenfederkern |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3230558A (en) * | 1963-06-28 | 1966-01-25 | Simmons Co | Spring assembly |
| US4578834A (en) * | 1984-03-09 | 1986-04-01 | Simmons U.S.A. Corporation | Innerspring construction |
-
1986
- 1986-11-29 DE DE19863640940 patent/DE3640940A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3640940A1 (de) | 1988-06-09 |
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Legal Events
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