DE363640C - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Schallkurven - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von SchallkurvenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
- G11B7/28—Re-recording, i.e. transcribing information from one optical record carrier on to one or more similar or dissimilar record carriers
Landscapes
- Projection Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzeugung von Schallkurven für die Tonwiedergabe
auf Grund von Kurven, welche von einem Schallstift auf ein fortlaufend bewegtes
Band aufgezeichnet werden. Die Erfindung bezweckt die Erzeugung von Schallkurven,
welche eine sehr starke Tonwiedergabe ermöglichen und auch bei häufiger Benutzung keine
wesentliche Abnutzung aufweisen. Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß die
auf dem fortlaufend bewegten Band unter dem Einfluß der Membranschwingungen aufgezeichnete
Kurve unter fortschreitender Bewegung ihres Trägers fortlaufend vergrößert auf einen
Schirm projiziert wird, und daß das dabei entstehende Kurvenlichtbild unmittelbar als Leitkurve
zur Steuerung eines Werkzeuges benutzt wird, welches ein Abbild der Kurve in den Rand
eines fortschreitend bewegten Bandes als Schallwiedergabekurve einschneidet.
Bei dieser Anordnung wird der schwingenden Membran ein Mindestmaß an Arbeit zugemutet,
da sie nur eine Kurve zu zeichnen braucht. Die Vergrößerung der Kurve durch Projektion
bietet die Möglichkeit, ein Werkzeug sehr genau entsprechend den Windungen der Kurve zu
führen und zugleich die weitere Möglichkeit, diese Führung unter Anwendung beliebig starker
Kräfte vorzunehmen und auch das Werkzeug mit beliebig großer Kraft anzutreiben. Dadurch
wird einerseits eine große Genauigkeit in der Wiedergabe der Kurve ermöglicht und anderseits
die Anwendung eines harten und billigen *iaterials, wie z. B. Metall, als Träger der für die
Reproduktion bestimmten Schallkurve. Die Benutzung des durch Projektion gewonnenen
vergrößerten Lichtbildes der ursprünglichen Aufnahmekurve unmittelbar zur Steuerung des
Werkzeugs macht die Apparatur außerordentlieh einfach, da die Notwendigkeit der Her
stellung von körperlichen vergrößerten Schallwiedergabekurven zur Steuerung des Werkzeugs
fortfällt.
Die Schallaufnahmekurve kann im besonderen auf demselben Bande aufgezeichnet werden,
in dessen Rand man die Schallwiedergabekurve einschneidet. .Das kommt besonders in Betracht,
wenn es sich darum handelt, einen kombinierten Bild- und Sprechfilm zu erzeugen. Man kann
in diesem Falle bei der kinematographischen Aufnahme in bekannter Weise zugleich an dem
Rande des Bildfilms eine Schallkurve aufzeichnen lassen und diese darauf unter Zwischenschaltung
einer Projektion in größerem Maßstabe unter Benutzung einer geeigneten Apparatür
in den Rand des Bildfilms einschneiden, so daß der Film die Möglichkeit bietet, bei der
Wiedergabe zu gleicher Zeit das Bild und den Ton wiederzugeben.
Eine Einrichtung, die die Erfindung verwirklicht, ist auf der Zeichnung im wesentlichen
schematisch dargestellt.
Abb. ι veranschaulicht die Herstellung der Schallaufnahmekurve.
Abb. 2 zeigt die Benutzung der Schallaufnahmekurve zur Erzeugung einer vergrößerten
Projektion und die Benutzung der letzteren als Leitkurve beim Einschneiden der Schallwiedergabekurve
in den Rand des Bildbandes. ·
Abb. 3 veranschaulicht die Benutzung des an seinem Rande eine Schallwiedergabekurve aufweisenden
Bildbandes für die Lautwiedergabe. In Abb. ι bezeichnet 1 eine Schalldose mit
Schalltrichter 2 und Nadelarm 3. 4 ist ein an der Schalldose sitzender Ansatz zur festen Verbindung
der Schalldose und des Schalltrichters mit einem Gehäuse. 5 ist die Schallmembran
und 6 die Nadel zur Aufzeichnung der Schallkurve. 7 bezeichnet einen Bildfilm, auf dessen
Rand die Schallkurve aufgezeichnet werden soll,
S63640
welche bei 8 angedeutet ist. Die Aufzeichnung der Schallkurve erfolgt gleichzeitig mit der Beleuchtung
des Filmes. Da die Bildaufnahme nicht zum Wesen der Erfindung gehört, sind die Mittel zu ihrer Herbeiführung auf der Zeichnung
nicht angedeutet. Die Zeichnung veranschaulicht vielmehr nur ein Stück eines üblichen
Filmes.
Der auf die beschriebene Weise mit einer
Der auf die beschriebene Weise mit einer
ίο Schallaufnahmekurve 8 versehene Film 7 wird
in die aus Abb. 2 ersichtliche Apparatur eingesetzt, welche mit Hilfe der Projektionseinrichtung
9 gestattet, die Schallaufnahmekurve 8 in vergrößertem Maßstabe als Leitkurve 10 für
ein Arbeitswerkzeug auf einen Schirm 11 zu projizieren. Nach der Darstellung der Zeichnung
besteht das Arbeitswerkzeug aus einer kleinen Fräserscheibe 12, welche auf das freie Ende 13
der Welle eines Elektromotors 14 aufgesetzt ist, der einen Teil eines schwingbar in einer Gabel 15
gelagerten Hebels bildet, dessen freies Ende 16 entlang der Leitkurve 10 geführt wird, während
diese über den Schirm 11 hinwandert, wenn das Bildband 7 langsam bewegt wird. Die Fräserscheibe
12 legt sich gegen den Rand des Bildbandes 7 und schneidet in diesen eine Kurve ein,
wenn das Bildband bewegt wird und dabei die Hebelspitze 16 über die Leitkurve 10 geführt
wird.
Das Resultat dieser Operation ist ein Bildband mit eine Schallwiedergabekurve darstellendem,
profiliertem Rand' 17.
Wenn das Bildband in einen Projektionsapparat eingesetzt wird und wenn gleichzeitig
der Schallstift eines Schallwiedergabeapparates in Eingriff mit der Schallwiedergabekurve Vj
gebracht wird, dann erfolgt zugleich mit der Projektion der Bilder des Filmes eine Reproduktion
der bei der Bildaufnahme gemachten Schallaufnahme. Abb. 3 zeigt schematisch die Anordnung der Schallwiedergabevonichtung in
Verbindung mit dem Bildfilm. Der letztere ist wieder mit 7, die die Schallwiedergabekurve
darstellende Kante des Fümes mit 17 bezeichnet. 18 ist die Fassung einer Schallmembran 19.
20 ein Schalltrichter und 21 ein am Membrangehäuse sitzender Ansatz, mittels dessen das
Membrangehäuse 18 nebst Trichter 20 an einem Träger befestigt ist. 22 ist ein zentral an der
Membran 19 befestigter, bei 23 in üblicher Weise schwingend gelagerter Arm, welcher
einen Wiedergabestift 24 trägt, der an seinem Ende flach ausläuft und mit diesem sich gegen
die Schallwiedergabekurve 17 legt, welche in den Rand des Fümes 7 eingeschnitten ist.
Während der Film abrollt, bewegt sich, die Schallwiedergabekurve 17 am Stift 24 des
Schallwiedergabeapparates und drückt der Membran 19 Schwingungen auf, welche als
Schall in den Raum hinausgehen.
Obwohl nach der Darstellung der Zeichnung die Erfindung in Verbindung mit einem Bildfilm
dargestellt ist, ist diese Verbindung doch in keiner Weise notwendig. Man kann vielmehr
für die Aufnahme auch ein gewöhnliches durchsichtiges Band benutzen und auf dieses die
Schallkurve aufzeichnen. Die Reproduktion in Form einer vergrößerten Leitkurve erfolgt
dann in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben und ebenso auch die Umsetzung
der Leitkurve in die Schallwiedergabekurve. Als Material für diese kann, wenn es sich nur
um ein einfaches Lautband handelt, beispielsweise auch ein Metallstreifen benutzt werden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Erzeugung von Schallkurven für die Tonwiedergabe auf Grund
von Kurven, welche auf ein fortlaufend bewegtes Band aufgezeichnet werden, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Schallaufnahmekurve unter fortschreitender Bewegung ihres Trägers fortlaufend vergrößert
auf einen Schirm projiziert und hierauf das projizierte Lichtbild der Kurve unmittelbar
als Lichtkurve zur Steuerung eines Werkzeugs benutzt, welches ein Abbild der Kurve
in den Rand eines fortschreitend bewegten Bandes als Schallwiedergabekurve einschneidet.
2. Verfahren nach Anspruch i, bei welchem die Schallkurve auf den Rand
eines Bildfilms bei Belichtung des letzteren aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Schallkurve auf Grund einer vergrößerten Projektion derselben reproduzierende
Werkzeug die Wiedergabekurve in den Rand des gleichen Bildfilms eingräbt.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das die Schallwiedergabekurve in den Rand des fortschreitend
bewegten Bandes einschneidende Werkzeug aus einem schwingbar gelagerten Hebel besteht, welcher mit seinem einen Ende
entlang der daran vorbei wandernden projizierten Lichtkurve (10) geführt wird,
während sein anderes Ende das rotierende Schneidwerkzeug (12) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingbar gelagerte
Hebel einen Elektromotor (14), dessen Welle die Fräserscheibe (12) trägt, einschließt
und in einer Gabel (15) gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36222D DE363640C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Schallkurven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36222D DE363640C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Schallkurven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE363640C true DE363640C (de) | 1922-11-11 |
Family
ID=6929512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA36222D Expired DE363640C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Schallkurven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363640C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891757C (de) * | 1950-09-29 | 1953-10-01 | Klangfilm Gmbh | Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung einer sichtbaren Tonschrift, vorzugsweise auf einem Magnettontraeger |
| DE1185962B (de) * | 1961-11-02 | 1965-01-21 | Siemens Ag | Fadenzugregler fuer Antriebsmotoren von Spinnmaschinen |
-
0
- DE DEA36222D patent/DE363640C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891757C (de) * | 1950-09-29 | 1953-10-01 | Klangfilm Gmbh | Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung einer sichtbaren Tonschrift, vorzugsweise auf einem Magnettontraeger |
| DE1185962B (de) * | 1961-11-02 | 1965-01-21 | Siemens Ag | Fadenzugregler fuer Antriebsmotoren von Spinnmaschinen |
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