DE3630786C2 - - Google Patents

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DE3630786C2
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    • G—PHYSICS
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    • G11B33/1413—Reducing the influence of the temperature by fluid cooling
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kühleinrichtung für eine optische Informationsaufzeichnungs/Wiedergabeeinrichtung zum Kühlen eines Bewegungsmechanismus für einen in einem Gehäuse untergebrachten optischen Aufnehmer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es sind optische Informationsaufzeichnungs/Wiedergabeeinrichtungen bekannt, mit denen Informationen mittels eines Lichtstrahles auf einem Aufzeichnungsträger mit hoher Dichte aufgezeichnet und aufgezeichnete Informationen von diesem mit hoher Geschwindigkeit wiedergegeben werden können.
Bei einer derartigen Einrichtung wird ein auf einem Wagen angeordneter optischer Aufnehmer in radialer Richtung eines plattenförmigen Aufzeichnungsträgers (nachstehend kurz Platte genannt) mit hoher Geschwindigkeit grob derart eingestellt, daß er in die Nähe einer gewünschten Spur gelangt. Zum Antrieb des Aufnehmers dient ein Schwingspulenmotor, der nachstehend mit VCM bezeichnet sei. Bei einigen bekannten Einrichtungen wird zur Positionierung des Aufnehmers eine externe Skala verwendet.
Die von der Antriebsspule des VCM erzeugte Wärme beeinträchtigt das optische System. So kann sich beispielsweise die optische Achse des Systems aufgrund einer Wärmeausdehnung verschieben. Es ist deshalb erforderlich, den wärmeerzeugenden Teil des Systems, insbesondere den VCM, zu kühlen.
Die ungeprüfte japanische Patentanmeldungsveröffentlichung 60-1 07 789 offenbart ein Beispiel für derartige Kühleinrichtungen, bei dem ein Kühlluftstrom, der mittels eines an einer Tür angebrachten Lüfters erzeugt wird, direkt gegen die zu kühlende Aufnehmer/ Plattenanordnung geblasen wird. Bei der bekannten Einrichtung wird zwar Kühlluft auf der Vorder- oder Rückseite einer Platte vorbeigeführt; da jedoch der Lüfter von der Aufnehmer/ Plattenanordnung verhältnismäßig weit entfernt ist, läuft der Kühlluftstrom rasch auseinander, so daß die Kühlung wenig wirksam ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kühleinrichtung für eine optische Informationsaufzeichnungs/Wiedergabeeinrichtung anzugeben, mit der ein Bewegungsmechanismus, wie ein Schwingspulenmotor, der Wärme erzeugt, wirksam gekühlt werden kann. Die zu schaffende Kühleinrichtung soll bei hohem Wirkungsgrad einen einfachen mechanischen Aufbau und kleinste Abmessungen besitzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im Kennzeichenteil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die vorliegende Erfindung ist vorteilhaft anwendbar bei einer Aufzeichnungs/ Wiedergabeeinrichtung, die einen kartenförmigen Aufzeichnungsträger verwendet ohne Beschränkung auf einen drehbar angetriebenen Aufzeichnungsträger. Ferner ist die vorliegende Erfindung anwendbar auf eine Einrichtung, die als Bewegungsmechanismus andere Mittel als einen Schwingspulenmotor verwendet.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung sind in der nachfolgenden Beschreibung und anhand der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 bis 5 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kühleinrichtung, und zwar
Fig. 1 eine seitliche Schnittansicht einer optischen Informationsaufzeichnungs/Wiedergabeeinrichtung, bei der das erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung verwendet wird,
Fig. 2 einen Schnitt in Draufsicht der Anordnung nach Fig. 1 bei entfernter Klemmvorrichtung,
Fig. 3 eine Perspektivansicht eines Aufnehmers,
Fig. 4 eine auseinandergezogene Perspektivansicht wesentlicher Teile des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung,
Fig. 5 eine Perspektivansicht eines Luftführungselements,
Fig. 6 bis 9 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung, und zwar
Fig. 6 eine Perspektivansicht der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung, die an einem Deck angebracht ist,
Fig. 7 eine seitliche Schnittansicht einer optischen Informationsaufzeichnungs/Wiedergabeeinrichtung, bei der das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung verwendet wird,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 7 im Schnitt,
Fig. 9 eine Schnittansicht der Anordnung nach Fig. 7 von vorn,
Fig. 10 eine Draufsicht einer optischen Informationsaufzeichnungs/ Wiedergabeeinrichtung, bei der ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung verwendet wird, im Schnitt, und
Fig. 11 eine Perspektivansicht eines vierten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist eine optische Informationsaufzeichnungs/ Wiedergabeeinrichtung 2 (nachstehend kurz Aufzeichnungs/ Wiedergabeeinrichtung genannt) mit einer ersten Ausführungsform einer Kühleinrichtung 1 versehen. Ein Deck 4 ist innerhalb eines Gehäuses 3 angeordnet und ein optischer Aufnehmer 5 ist auf dem Deck 4 vorgesehen.
Das Deck 4 besitzt eine Vertiefung 6 mit U-förmigem Querschnitt, in der beweglich ein einen optischen Aufnehmer 5 tragender Wagen 7 angeordnet ist. An dem einen Ende der Vertiefung 6 ist ein Stator eines Spindelmotors 8 angebracht sowie ein Plattenteller 9 zur Auflage einer Platte, der mittels der Antriebswelle des Spindelmotors 8 angetrieben wird.
An der einen Schmalseite des Gehäuses 3 ist eine Ladeöffnung 13 vorgesehen, durch die eine Plattenkassette 12 mit einer Platte 11 als Aufzeichnungsträger eingesetzt werden kann. Die Platte in der Plattenkassette 12 wird durch die Ladeöffnung 13 eingeführt, die über eine schwenkbare Abdeckung abgeschlossen ist, und mittels eines Bewegungsmechanismus auf den Plattenteller 9 gebracht. Die Platte 11 in der Plattenkassette 12 wird durch Absenken eines Klemmelements 15 festgehalten, das an dem Ende eines Schwenkarmes 14 angebracht ist. Außerdem wird die Plattenkassette 12 durch mehrere Abstützstifte 16 in einer vorbestimmten Position gehalten.
Die Vertiefung 6, die durch Ausnehmen der zentralen Oberseite des Decks 4 in seiner Längsrichtung gebildet wird (vgl. Fig. 3), dient auch als Laufkanal oder Bewegungsrinne für die Bewegung des Wagens 7. Im einzelnen sind zwei Führungsstangen oder -schienen 18 a, 18 a zur Führung des bewegbaren Wagens 7 an den beiden Kanten der Vertiefung angeordnet. Andererseits sind nichtgezeigte Lager an beiden Kanten in der Nähe der Unterseite des Wagens 7 in Kontakt mit den Führungsstangen 18 a, 18 a vorgesehen. Der Wagen 7 kann somit in axialer Richtung R der Führungsstangen 18 a, 18 a bewegt werden, wobei die Lager auf und längs der Führungsstangen laufen.
Die Platte in der Plattenkassette 12 kann auf dem Drehteller 9 in Richtung der Bewegung des Wagens 7 eingesetzt werden. Der auf dem Wagen 7 angebrachte Aufnehmer 5 ist in radialer Richtung zur Platte 11 bewegbar. Ein Schlitz 19 ist auf beiden Seiten der Plattenkassette 12 an einer derartigen Position angebracht, daß er dem Aufnehmer 5 gegenüberliegt, so daß eine Objektivlinse des Aufnehmers 5 durch diesen Schlitz 9 der Oberfläche der Platte angenähert werden kann. Somit wird auf der Platte 11 aufgezeichnete Information durch Richten eines Lichtstrahles auf die Platte in Punktform durch die Objektivlinse abgetastet, wobei das von der Platte reflektierte Licht durch die Objektivlinse zurückgeleitet wird. Auch kann auf der Platte 11 Information dadurch aufgezeichnet werden, daß ein Lichtstrahl auf die Plattenoberfläche gerichtet wird, der stärker ist als der Abtaststrahl.
Gemäß Fig. 3 dient zur Bewegung des Wagens 7 ein Joch 21, das in der Nähe der Mitte der Unterseite des Wagens 7 angeordnet ist. Eine Spule 22 ist um einen quadratischen Spulenkörper gewickelt, durch den das Joch 21 lose gesteckt ist. Die Spule 22 ist mit dem Wagen 27 befestigt. Zwei Magnete 23 a, 23 a sind zu beiden Seiten der Spule 22 angeordnet, so daß die Wicklung 22 zwischen ihnen liegt und der von den Magneten 23 a zum Joch 21 fließende Magnetfluß die Spule 22 kreuzt. Fließt somit Strom durch die Spule 22, dann wird eine Kraft zur Bewegung der Spule 22 in axialer Richtung R der Führungsstangen 18 a, 18 a erzeugt. Diese Kraft bewirkt, daß ein Bewegungsmechanismus 24 eines Schwingspulenmotors VCM den Wagen 7 antreibt, an dem die Spule 22 befestigt ist.
Auf der einen Seitenfläche des Wagens 7 ist ferner eine nichtgezeigte Außenskala zur Feststellung des Bewegungsausmaßes des Wagens 7 angebracht, die von einem Detektorpaar, bestehend aus einem lichtemittierenden Element und einem lichtempfangenden Element, eingeschlossen wird. Wenn sich die Außenskala zusammen mit den Wagen 7 bewegt, dann werden Lichtimpulse durch die Striche der Skala erzeugt, die von dem Lichtdetektor festgestellt werden, so daß die Position des Wagens durch die Anzahl der Impulse wiedergegeben wird.
Ferner ist eine quadratische Öffnung 31 zum Einführen von Kühlluft an der der Plattenkassettenladeöffnung 13 gegenüberliegenden Schmalseite des Gehäuses 3 angeordnet. In dieser Öffnung 31 sind die in Fig. 4 gezeigten Kühlelemente angeordnet.
Im einzelnen befindet sich in der Öffnung 31 eine Filterplatte 33, ein staubentfernendes Vorfilter 34 mit verhältnismäßig groben Maschen, ein staubentfernendes Hauptfilter 35 mit verhältnismäßig feinen Maschen (z. B. 0,3 µ, etwa 50%), eine Filterpackung 36 und eine Packungsplatte 37, die alle zusammen an der Innenseite von Befestigungsplatten 39 einer Durchführung 38 befestigt sind. Andererseits ist die Durchführung 38 auf der Innenseite des Gehäuses 3 mittels Befestigungsstücken 40 der Durchführung in der Nähe der Öffnung 31 mittels Schrauben befestigt. Zusätzlich ist die Durchführung 38 am Boden des Gehäuses 3 verschraubt.
Auf derjenigen Seite der Durchführung 38, die entfernt von der Lufteinlaßöffnung 31 ist, an der das Hauptfilter 35 und andere Teile angebracht sind, ist eine Packung oder Dichtung 41, eine Lüfterplatte 42; ein Lüfter 43 und eine Lüfterplatte 44 mittels langer Schrauben 45 an der Durchführung 38 befestigt. Auch kann die Lüfterplatte 42 durch Einsetzen von Schrauben 46, 46 in Gewindebohrungen in der Deckwand der Durchführung 38 befestigt sein. Andere Packungen oder Dichtungen 47, 47 werden für die Lüfterplatte 44 verwendet.
Bei der Kühleinrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das Vorfilter 34 und das Hauptfilter 35 einerseits und der Lüfter 43 andererseits getrennt an gegenüberliegende Seiten Durchführung 38 angeordnet, so daß die Durchführung 38 einen Luftreinigungsraum 49 bildet, der als Kühlluftführung dient, während Staub oder heiße Umgebungsluft von außen am Eindringen gehindert wird, was den Wirkungsgrad der Kühlung erhöht.
Aufgrund der Durchführung 38 ist es möglich, daß gereinigte Luft von der Lufteinlaßöffnung 31 durch Luftraum 49 der Durchführung 38 fließt und dann mittels des Lüfters 43 gegen das Deck 4 geblasen wird.
Damit die durch den Lüfter 43 geförderte Kühlluft auch wirksam gegen das Deck 4 geblasen und dieses gekühlt wird, ist ein rahmenartiges Luftführungselement 51 (Fig. 5) zwischen dem Lüfter 43 und der Schmalseite der Vertiefung 6 des Decks 4 vorgesehen (vgl. auch Fig. 1 und 2). Dieses Luftführungselement 51 ist derart geformt, daß es auf der zum Lüfter 43 hinzeigenden Seite eine quadratische Öffnung 51 a besitzt, daß dann eine Querschnittsverringerung mittels einer Schrägfläche 51 b erfolgt, und daß die Luft durch eine rechteckige Öffnung 51 c auf der vom Lüfter 43 entfernten Seite dazu dient, Luft gegen die Vertiefung 6 zu richten.
Aufgrund dieses Luftführungselements 51 verläuft die vom Lüfter 43 abgegebene Kühlluft durch die Wagenlaufrinne, die eine Luftführung 52 bildet. Da, wie zuvor beschrieben, die Laufrinne des Wagens 7 als Luftführung 52 verwendet wird, ist es möglich, die zu fördernde Kühlluftmenge und somit den Kühlungswirkungsgrad zu erhöhen. Da die Luft längs der Vertiefung 6 fließt, wird sie gegen die Spule 22 des VCM geblasen, der an der Unterseite des Wagens 7 angebracht ist und Wärme erzeugt, so daß ein Anstieg in der Temperatur der Spule wirksam unterdrückt wird.
Da die Luft längs der Laufrinne des Wagens 7 verläuft, wird auch Staub entfernt, der sich auf der Außenskala abgesetzt hat, so daß die Feststellung der Wagenposition zuverlässiger wird (bei einer verstaubten Skala ist das Bewegungsausmaß schwierig festzustellen). Die Detektoroperation wird somit für eine lange Zeit stabil.
Die durch die Bewegungsrinne des Wagens 7 geflossene Kühlluft tritt dann durch eine nichtgezeigte Austrittsöffnung an der Seite oder dem Boden des Gehäuses 3 aus. Vorzugsweise kann auch gemäß Fig. 1 die Kühlluft glatt in Richtung der Vertiefung 6 des Decks 4 geführt werden, und zwar dadurch, daß die Unterseite der rechteckigen Öffnung 51 c geneigt wird, die auf der Auslaßseite des Luftführungselements 51 ausgebildet ist.
Bei dem zuvor beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel sind die Filterelemente, wie das Vorfilter 34 zum Entfernen von Staub mit großem Durchmesser und das Hauptfilter 35 zum Entfernen von Staub mit geringem Durchmesser beide an der Lufteinlaßöffnung 31 angeordnet, die sich nach außen öffnet. Die Filterelemente stehen mit dem Lüfter 43 über den durch die nach außen isolierte Durchführung 38 gebildeten Luftraum 49 in Verbindung und die durch den Lüfter 43 eingeführte Kühlluft wird durch das Luftführungselement 41 in Richtung auf die Laufrinne des Wagens 7 geleitet. Somit kann die Kühlluftmenge erhöht und der Kühlwirkungsgrad verbessert werden. Da die Kühlluft sehr wirksam gegen die VCM-Spule 22 geblasen wird, die sich sehr leicht erwärmt, wird die erzeugte Wärme gut abgeleitet, was ein Versetzen der optischen Achse des optischen Systems aufgrund der Wärmeausdehnung vermeidet. Außerdem wird vermieden, daß sich Staub auf der Skala und der Oberfläche der Objektivlinse absetzt. Die Einrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel kombiniert somit die Kühlwirkung mit einer Verringerung der Staubablagerung.
Tabelle 1 zeigt praktische Meßergebnisse bezüglich der Reduzierung der Staubbeeinträchtigung bei einem Ausführungsbeispiel der Kühleinrichtung gemäß der Erfindung.
Tabelle 1
Anzahl von Staubteilchen, die mittels eines Teilchenzählers gezählt und nach Teilchendurchmesser klassifiziert wurden
Bei der Messung Nr. 1 gemäß der vorstehenden Tabelle wurde die Anzahl der Staubteilchen mit einem Teilchenzähler in der äußeren Umgebung gemessen. Bei der Messung 2 wurde die Anzahl der Staubteilchen mit gleichem Zähler unter Betriebsbedingungen gemessen, nämlich bei auf dem Drehteller 9 aufgesetzter Plattenkassette 12, angetriebenem Motor 8 und Lüfter 43 und einem in die Plattenkassette 12 eingeführten Staubmeßsensor. Die Tabelle 1 zeigt an, daß bei der Einrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel die Staubverhinderungswirkung ausgezeichnet ist.
Da bei dem ersten Ausführungsbeispiel die Luft gegen die Laufrinne des Wagens 7 durch eine Kühlvorrichtung mit Lüfter 43 geblasen wird, um den Bewegungsmechanismus 24 etwa einen VCM zu kühlen, der sich leicht erwärmt, und da zusätzlich die Wagenlaufrinne als Luftführungsrinne verwendet wird, ist die Luftmenge, die durchgeleitet werden kann, sehr hoch und damit die Luftkühlung sehr wirksam. Da ferner die Wagenlaufrinne gemeinsam als Luftführung verwendet werden kann, ist es nicht notwendig, einen eigenen Luftführungskanal vorzusehen, so daß eine Miniaturisierung der Einrichtung möglich ist. Da außerdem die Luftführung in der Nähe des Bewegungsmechanismus ausgebildet ist, kann die verbrauchte Kühlluft sehr wirksam zur Austrittsseite geleitet werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 9 wird nun ein zweites Ausführungsbeispiel einer Kühleinrichtung 61 gemäß der Erfindung beschrieben.
Die Kühlvorrichtung 61 ist in einer Vertiefung 63 eines Decks 62 angeordnet, wobei die Vertiefung eine größere Länge und Höhe hat als diejenige in dem Deck 4 des ersten Ausführungsbeispiels.
In der Mitte der Oberseite des Decks 62 ist die Vertiefung 63 in Längsrichtung ausgeschnitten. In dieser Vertiefung 63 ist auf der Seite der Platteneinlageöffnung 13 der Spindelmotor 8, der den Aufnehmer 5 tragende Wagen 7 und der Bewegungsmechanismus 24 für den Wagen 7 in der gleichen Weise angeordnet wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Somit ist an der anderen Seite der Vertiefung 63 entfernt von der Ladeöffnung 13 die Kühlvorrichtung 61 des zweiten Ausführungsbeispiels vorgesehen. Das andere Ende der Vertiefung 63 ist außerdem an einer Position angeordnet, die der Lufteinlaßöffnung 31 gegenüberliegt. In Richtung auf die Öffnung 31 sind die Filterplatte 33, das Vorfilter 34, das Hauptfilter 35, die Filterdichtung 36, die Dichtungsplatte 37 usw. alle an die Vertiefung 63 des Decks 62 angepaßt und mittels Schrauben an geeigneten Stellen befestigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird an Stelle der Durchführung 38 des ersten Ausführungsbeispiels ein Luftraum 65 durch einen Raum gebildet, der zwischen der Dichtungsplatte 37 und einer weiteren Dichtungsplatte 64 liegt, die in einem geeigneten Abstand von der Platte 37 angeordnet ist.
Durch diesen Luftraum 65 fließende, gereinigte Luft wird durch den Lüfter 43 gegen den Bewegungsmechanismus 24 geblasen, der dem Lüfter 43 gegenüberliegt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der obere offene Raum der Vertiefung teilweise bedeckt durch die Plattenkassette 12, die von der Ladeöffnung 13 her eingesetzt ist, und nur der nicht durch die Kassette 12 abgedeckte obere Raum wird durch einen oberen Deckel 68 verschlossen. Somit schließt durch den Lüfter eingeleitete Luft etwa längs einer Geraden zu der durch die Plattenkassette 12 und den oberen Deckel 68 abgedeckten Vertiefung 63, wodurch eine Luftführung 66 gebildet wird. Die Kühlluft wird dabei gegen den Bewegungsmechanismus 24 geblasen, der dem Lüfter 43 gegenüberliegt, so daß die wärmeerzeugende VCM-Spule 22 wirksam gekühlt wird. Die gegen den Bewegungsmechanismus 24 geblasene Luft wird dann durch die Laufrinne des Wagens 7 geleitet und zusätzlich wird ein Teil der Luft durch einen Raum unterhalb der Plattenkassette 12 geführt. Die durch den Raum unter der Plattenkassette 12 geleitete Luft kann Staub wegblasen, der sich auf der Oberfläche der Objektivlinse und der dazu gegenüberliegenden Platte 11 abgelagert hat, so daß die Flächen beider Elemente gereinigt werden. Die Kühlluft dient somit nicht nur zur Kühlung, sondern ist auch sehr wirksam dahingehend, daß eine Staubablagerung über längere Zeit verhindert wird.
Die durch die Laufrinne des Wagens 7 oder den Raum unterhalb der Plattenkassette 12 fließende Luft gelangt durch Austritts- Kanäle 67, 67 (Fig. 9) über einen Austrittsausgang (nicht gezeigt) nach außen.
Die Arbeitsweise der Kühleinrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist im wesentlichen die gleiche wie diejenige des ersten Ausführungsbeispiels. Es ergeben sich jedoch folgende zusätzliche Effekte: Die gegen den Bewegungsmechanismus 24 geblasene Kühlluft läuft nicht nur durch die Laufrinne unter dem Bewegungsmechanismus 24, sondern auch durch den unter der Plattenkassette 11 ausgebildeten Raum in Richtung zu den Austrittskanälen 67, 67, und zwar ohne Diffusion. Somit ergibt sich eine noch größere Kühlluftmenge und es ist außerdem möglich, Staub von der Objektivlinse während der Kühlung des wärmeerzeugenden Elements wegzublasen.
Fig. 10 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kühlungseinrichtung 71. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Kühlungseinrichtung 71 in einer Ecke in der Nähe der Rückwand des Gehäuses 3 versetzt zur Mitte des Gehäuses 3 angeordnet, so daß ein verhältnismäßig großer Raum 72 in der anderen Ecke dafür reserviert ist für die Anordnung elektrischer Systeme, wie ein Aufzeichnungs/Wiedergabesteuersystem, ein Signalverarbeitungssystem, eine Schnittstelle zu externen Geräten usw.
Somit strömt die vom Lüfter 43 abgegebene Luft schräg von der Verbindungsleitung zwischen dem Lüfter 43 und der Lufteinlaßöffnung 31 in Richtung der Vertiefung 6 des Decks 4 durch eine Luftführung 74, die durch einen Luftführungsrahmen 73 gebildet wird (vgl. Pfeil B in Fig. 10). Die Oberseite der Vertiefung 6 wird durch die Kassette 12 und den Deckel 75 abgedeckt.
Der Aufbau der Kühleinrichtung 71 ist fast derselbe wie derjenige der Kühleinrichtung gemäß Fig. 4. Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel ergibt sich jedoch eine äußerst kompakte Aufzeichnungs/Wiedergabeeinrichtung mit eingebauter Kühleinrichtung.
Fig. 11 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer Kühleinrichtung 81 gemäß der Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Kühleinrichtung 81 derart ausgebildet, daß sie gleich hoch ist wie ein Deck 82, in dem der Bewegungsmechanismus untergebracht ist, jedoch eine vom Deck 82 abweichende Breite besitzt. Da die Breite des Decks 82 größer ist als diejenige der Kühlvorrichtung 81, strömt vom Lüfter 43 eingeführte Kühlluft durch die Luftdurchführung 85, die durch einen sich erweiternden Luftführungsrahmen 84 gebildet wird, und wird dann gegen den Bewegungsmechanismus geblasen. Wie beim zweiten und dritten Ausführungsbeispiel ist die Oberseite des Decks 82 durch die Kassette 12 und den Deckel 86 abgedeckt. Die obere offene Seite der Vertiefung kann jedoch durch die Platte 11 selbst abgedeckt sein, ohne daß sich eine Begrenzung durch die Plattenkassette 12 ergibt, in der die Platte 11 untergebracht ist. Falls die Einrichtung ein Führungselement zum Führen der Platte oder der Kassette in die Aufzeichnungs/Wiedergabebetriebsposition besitzt, kann die obere offene Seite durch dieses Führungselement abgedeckt sein.

Claims (8)

1. Kühleinrichtung für eine optische Informations-Aufzeichnungs/Wiedergabeeinrichtung mit einem Gehäuse, in das ein Aufzeichnungsträger entfernbar eingesetzt werden kann und das ferner umschließt:
  • - einen optischen Aufnehmer zur Aufzeichnung/Wiedergabe von Information auf bzw. von dem Aufzeichnungsträger,
  • - einen Wagen, der den optischen Aufnehmer trägt,
  • - einen Bewegungsmechanismus zur Bewegung des Wagens längs einer Bewegungsführung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wagenbewegungsführung in einem Deck (4; 62; 82) als Vertiefung (6; 63) zur Aufnahme des Bewegungsmechanismus (24) ausgebildet ist und
daß der Lüfter (43) derart angeordnet ist, daß er durch das Filter (34, 35) angesaugte Luft durch die Vertiefung (6; 63) in Richtung (R) des Bewegungsmechanismus (24) einbläst, wobei die Luft am anderen Ende der Vertiefung aus dem Gehäuse austritt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere offene Seite des Deck (4; 62; 82) mit einer Abdeckung abgeschlossen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung durch den Aufzeichnungsträger (11) und ein den restlichen Teil abdeckendes Plattenelement (68) gebildet wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung von einer Kassette (12) für den Aufzeichnungsträger (11) und einem den restlichen Teil abdeckenden Plattenelement (68) gebildet wird.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung (71) in einer Ecke des Gehäuses angeordnet ist, wobei die durch den Lüfter (43) eingeführte Luft in Richtung des in der Vertiefung (6) des Decks (4) untergebrachten Bewegungsmechanismus (24) über eine Luftführung (73) geleitet wird.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kühlluft durch den Lüfter (43) zusätzlich durch einen zwischen dem Aufzeichnungsträger (11) und einer dem Aufzeichnungsträger gegenüberliegenden und den optischen Aufnehmer (5) darstellenden Objektivlinse gebildeten Raum geleitet wird, wodurch Staub von dem Aufzeichnungsträger und der Objektivlinse entfernt wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Lüfter (43) eingeführte Kühlluft zusätzlich durch einen Raum geleitet wird, der zwischen der Kassette (12) und einer Fläche einer Objektivlinse gebildet ist, die der Kassette (12) gegenüberliegt und den optischen Aufnehmer (5) darstellt, um Staub von der Kassette und der Objektivlinse zu entfernen.
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