DE36289C - Verfahren zur Herstellung von trockenem Alizarin, welches mit Wasser zu Brei von der Natur des Alizarins en päte zerfällt - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von trockenem Alizarin, welches mit Wasser zu Brei von der Natur des Alizarins en päte zerfällt

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DE36289C
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• Dr. L. HEFFTER in Moskau
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/36General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using mordant dyes ; using metallisable dyes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
des Alizarins en päte zerfällt.
Trotzdem die Nachtheile aller en pate-¥arben bekannt sind, ist es bisher noch nicht gelungen, ein trockenes Präparat von Alizarin darzustellen, welches sich ohne Weiteres vor der Anwendung in der Farbentechnik wieder en pate verwandeln läfst. Man ist noch heute genöthigt, besondere kostspielige Fabriken zu errichten, um nach geschehener Verzollung das trockene Alizarin durch Auflösen in kaustischem Natron, Fällen mit Säuren, Filtriren, Auswaschen und Titriren des Gehaltes an Farbstoff in Alizarin en pate von dem allgemein üblichen Gehalt von 20 pCt. an trockenem Farbstoff wieder umzuwandeln, da es nur im pateusen Zustande zu verwenden ist.
Es handelt sich bei meiner Erfindung also nicht darum, das getrocknete Alizarin fein in Wasser zu zertheilen, was unter Anwendung bekannter Hilfsmittel keine Schwierigkeiten darbieten würde, sondern darum, ein Präparat darzustellen, welches nach dem Trocknen, bei der Zertheilung in Wasser die Färbekraft und die Eigenschaften des Alizarins en pate besitzt.
Das Präparat wird in folgender Weise dargestellt :
Man nimmt 20 bis 30 proc. Alizarin en pate so, wie es nach dem Aussüfsen aus der Filterpresse kommt, und versetzt es, da es noch Säure enthält, welche zu seiner Präcipitation angewendet wurde, mit einem Alkali, z. B. kaustischem Natron, bis der gelbe Stich in das Bräunliche übergeht. Alsdann fügt man Essigsäure bis zum Wiedererscheinen der gelben Farbe des Alizarins hinzu und noch 2 bis 8 pCt. (auf das Gewicht des trockenen 100 proc. Alizarins berechnet) eines in Wasser löslichen Salzes, z. B. Chlorkalium, Chlornatrium, Chlorammonium, schwefelsaures Kali etc. Die Wirkung beginnt schon, wenn 2 pCt. dieser fremden Bestandteile im trockenen Alizarin enthalten sind; sie ist complet und am schnellsten bei 8 pCt.
Sobald nämlich Essigsäure und diese Salze dem Alizarin zugefügt worden sind, wird letzteres eine viel dickere Paste, als es war. In diesem Zustande wird es am besten bei nicht über 70° C. getrocknet.
Das so getrocknete Alizarin, eine sehr leichte, poröse, stückige Masse bildend, hat die Eigenschaft, von selbst, ohne gepulvert zu sein, mit Wasser benetzt zu Brei zu zerfallen [eine Eigenschaft, welche für das Alizarin en pate charakteristisch ist] und ist, nachdem man es mit einem weichen Pinsel durch ein geeignetes Sieb gegeben hat, direct zum Färben und Drucken zu gebrauchen, da es wegen seiner pateusen Beschaffenheit lange suspendirt bleibt, während auf gewöhnliche Art getrocknetes Alizarin, selbst fein gepulvert und geschlemmt, durch die feinsten Siebe als feinkörnige, nicht schlammig pateuse Masse durchgeht und nicht . suspendirt bleibt. Die nach diesem Verfahren getrockneten Stücke geben aufserdem, mit Stärke und Wasser direct angeteigt und dann gekocht, dieselben Dampf-Alizarinfarben, welche 'Alizarin en pate liefert, von gleicher Feinvertheilung und gleicher Färbekraft.

Claims (1)

  1. PATENT-AN S PRUCH:
    Die Herstellung von trockenem Alizarin aus Alizarin en pate durch Versetzen desselben mit einem Alkali, z. B. kaustischem Natron, Hinzufügen von einer organischen Säure, z. B. Essigsäure, und von in Wasser löslichen Salzen, z. B. Chlorkalium, Chlornatrium, Chlorammonium, schwefelsaurem Kali, wodurch das Alizarin en pate in eine dickbreiige Masse verwandelt wird, welche, ungeprefst getrocknet, eine sehr leichte, poröse, stückige Masse bildet und die Eigenschaften besitzt, mit Wasser von selbst zu Brei zu zerfallen, welch letzterer die Eigenschaften nebst der Färbekraft des Alizarins en pate hat.
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