DE361561C - Gasdampfturbine - Google Patents

Gasdampfturbine

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Publication number
DE361561C
DE361561C DEK77387D DEK0077387D DE361561C DE 361561 C DE361561 C DE 361561C DE K77387 D DEK77387 D DE K77387D DE K0077387 D DEK0077387 D DE K0077387D DE 361561 C DE361561 C DE 361561C
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DE
Germany
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steam
chamber
gas
shaft
chambers
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Expired
Application number
DEK77387D
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English (en)
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WILHELM KLAUDER JR
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WILHELM KLAUDER JR
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Application granted granted Critical
Publication of DE361561C publication Critical patent/DE361561C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K21/00Steam engine plants not otherwise provided for
    • F01K21/04Steam engine plants not otherwise provided for using mixtures of steam and gas; Plants generating or heating steam by bringing water or steam into direct contact with hot gas
    • F01K21/047Steam engine plants not otherwise provided for using mixtures of steam and gas; Plants generating or heating steam by bringing water or steam into direct contact with hot gas having at least one combustion gas turbine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Gasdampfturbine. Beim Betriebe von Gasturbinen ist es bekannt geworden, zur Herabminderung der hohen Temperatur und der Geschwindigkeit des verbrannten Gasgemisches kühlende Mittel in den Arbeitsprozeß einzuführen, insbesondere auch überhitzten Wasserdampf, der entweder im Wechsel mit Verbrennungsgasen als besonderes Arbeitsmittel oder in Vermischung mit den Gasen in die Turbine eingeführt wird.
  • Will man die Vorteile genießen, welche die Durchspülung der Explosionsgaskammern .mittels des Dampfes bietet, als da sind Kühlung der Zündkammern, Ausnutzung der hohen Wärmeüberschüsse für die Überhitzung des Dampfes, Ausblasen der Gasrückstände usw., so käme die schichtenweise Folge von Verbrennungsgas und Dampf, natürlich ohne strenge Scheidung, da alle Übergänge vorhanden sind, in B.etraclit.
  • Die Erfindung faßt beide Wege der Dampfeinschaltung zusammen. Hiernach werden mehrere nacheinander wirkende Explosionskammern zwar in bekannter Weise abwechselnd mit Gas und Dampf beschickt, diese Mittel werden aber vor der Arbeitsleistung in einer größeren, ,mit allen Explosionskammern verbundenen Ringkammer aufgefangen und zu einem einheitlichen Arbeitsmittel .miteinander vermischt. Da jeweils die Ringkammer gleichzeitig zumindest von je einer Kammer, und zwar von der, in welcher soeben die Zündung stattgefunden hat, mit Verbrennungsgas und von der vorhergehenden mit Dampf beschickt wird, so findet die angestrebte Mischung des Arbeitsmittels statt.
  • In der Zeichnung ist eine Maschine zur Ausführung des neuen Arbeitsverfahrens beispielsweise dargestellt.
  • Ab'b. i zeigt die Maschine nach einem V ertikalmittelschnitt; Abb. 2 zeigt die Maschine nach einem Teilschnitt A-A der Abb. i.
  • Das Turbinengehäuse besitzt einen zylindrischen doppelwandigen, Mantel a, welcher Wasser aufnimmt. An der höchsten Stelle des Mantels ist ein Dampfdom b vorgesehen. Die innere Mantelwandung trägt die Leitschaufeln c. Der Läufer bildet einen. abgesetzten Zvlinder d, welcher vermittels der Armee auf die Arbeitswelle f fest aufgekeilt wird. Der Zylinder trägt .die Laufradschaufeln g. In dem Turbinenkopf ist zentrisch zu diesem und zu der Gesamtturbine die Steuerwelle I>< eingelassen, welche Antrieb von der Turbinenwelle f unter Zwischenschaltung eines V orgeleges. i, h, l erhält. Das L.rbersetzungsverhältnis des letzteren ist beispielsweise i : 4. gewählt, weil vier Verpuffungskammern angewendet worden sind, so daß bei je einmaligem Umlauf der Turbinenwelle feine Verpuffungskammer eingeschaltet wird. Selbstverständlich könnte aber auch ein beliebiges anderes übersetzungsverhältnis gewählt werden, wie auch die Anzahl der Verpuffungskammern gänzlich unabhängig sein kann, von der Umlaufzahl der Turbinenwelle. An den Raum m schließen sich die Düsen n an. Unterhalb von m ist ein zweiter, gleichfalls ringförmiger Raum o vorgesehen, welcher die Luftkammer bildet und durch eine Luftdruckpumpe z, welche von dem Exzenter v der Welle la in Betrieb gesetzt wird, gespeist wird. Die Verpuffungskammern p1, pz, p3 und p4 sind um die Welle gleichmäßig verteilt. Auf der Welle 1z sind nacheinander angeordnet Nockenscheiben q, welche auf die Ventilspindeln 2, Nockenscheiiben y, welche auf die Ventilspindeln 3, Nockenscheiben s, welche auf die Ventilspindeln 9 einwirken. Ferner eine Zündstromabreißscheibe t, welche den Zündstrom in bekannter Weise unterbricht und den Zündfunken erzeugt, ferner trägt die Welle lt eine Scheibe et, welche auf der ebenen Fläche einen Anschlagnocken trägt, der auf einen Schieber 7 einwirkt. Von der Welle !z wird ferner durch die Zahnräder x eine Pumpe y betrieben, welche den Brennstoff ansaugt und durch eine Leitung q. in ein Ringrohr 5 überführt, das achsial zur Welle lt gelagert ist, und mit den Ventilen 3 der Verpuffungskammern p1 bis p4 in Verbindung steht. Um die Welle h ist ein weiteres Ringrohr io angeordnet, das durch besondere kleine Abzweigkanäle .mit den. Ventileng in Verbindung steht. Diese Anordnung& ist ein Teil der Dampfzuführungsleitung, welche in der Leitung i i ihre Fortsetzung findet. Die Dampfzuleitung i i wird gespeist von der Dampfzuleitung i2, welche mit dem Dampfdom bin Verbindung steht.
  • Die Arbeitsweise der Turbine ist folgende: Durch bekannte Antriebsmaschinen wird die Turbine zunächst in Gang gesetzt. Durch Vermittlung des Exzenters v der Welle h und der Pumpe z wird Luft in den Kanal o eingepreßt. Gleichzeitig wird durch die Nockenscheibe q das Ventil 2 geöffnet, so daß Luft in die Kammer p1 eintritt (die hier geschilderten und folgenden Arbeitsvorgänge beziehen sich stets auf eine Zündkammer p. Die Arbeitsweise für -die anderen Kammern ist die gleiche und erübrigt sich deshalb zunächst ein weiteres Eingehen auf diese). Unmittelbar darauf wird durch die Nockenscheibe r das Ventil 3 geöffnet, es tritt Brennstoff aus dem Ringrohr 5 durch das Ventil 3 in die Kammer p1 ein, der sich mit der darin enthaltenden Luft innig vermischt, weil er unter erheblichem Druck eingespritzt wird. Nunmehr erzeugt die Abreißscheibe t den Zündfunken für das Gasgemisch. Im gleichen Augenblick öffnet die Scheibe u durch den Nocken all den federbelasteten Jalousieschieber 7, dessen Öffnungen: auf die Öffnungen 8 des Gassammelraumes nv eingestellt werden. Die Verbrennungsgase strömen nunmehr in den Gassammelraum m ein.
  • Bei noch offenem Schieber 7 tritt nunmehr, nachdem die anderen Ventile, nämlich 2 und3, wieder geschlossen sind, dieNockenscheibe s in Wirkung, welche :das Ventil 9 der Dampfzuleitung io, ii und 12 öffnet. Es tritt nunmehr in die Kammer p1 hochgespannter Dampf ein, der die Kammer füllt und die Verbrennungsrückstände aus den Kammern verdrängt. Nunmehr wird auch das Ventil 9 wiedergeschlossen. Der bereits hochgespannte Dampf wird durch Berührung mit den heißen Wänden der Verpuffungskamm-er p1 überhitzt, indem er gleichzeitig die Kamimer abkühlt, worauf er gleichfalls durch die Öffnungen des Schiebers 7 und der Kanäle 8 in die Kammer m eintritt.
  • Es hat aber während des Dam.pfdurchflusses in Kammer p1 in der Kammer schon wieder eine neue Gasverbrennung stattgefunden, so- daß gleichzeitig sowohl Gas wie Dampf in den Raum m strömen. Da dieses Verhältnis dauernd stattfindet, so findet eine vollkommene Mischung von Dampf und Gas im Raum in statt.
  • Bei regelmäßigem Betrieb findet sonach in den Kammern p zunächst eine Verbrennung statt, worauf Ausspülung derselben durch Dampf eintritt und die Entwicklung hochgespannter überhitzter Dämpfe stattfindet, welche im Verein mit den Verbrennungsgasen die Kammer m füllen, hier eine weitere Überhitzung erfahren und nunmehr als gleichförmiges Gemisch von verhältnismäßig niedriger Temperatur durch, die Düsen ii auf den Schaufelraum übergeleitet werden, wo dieselben in bekannter Weise wirken und dann zum Austritt gelangen.
  • Da das Übersetzungsverhältnis nach dem gewählten Ausführungsbeispiel zwischen Welle 1a und Welle f gleich ist i : q., so findet bei jeder Umdrehung der Welle feine Zündung in einer Zündkammer p statt, die nunmehr nacheinander in der bereits vorgeschilderten Weise in Wirkung treten. Die Ventile 2, 3, 9 und Schieber 7 liegen achsial in einer Ebene B-B hintereinander.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasdampfturbine, bei welcher nach jeder Explosion in die Explosionskammer Dampf eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere nacheinander wirkende Explosionskammern abwechselnd Explosionsgase und Dampf in eine größere Ringkammer entleeren, wo die Gase und der Dampf miteinander innig vermischt werden.
DEK77387D Gasdampfturbine Expired DE361561C (de)

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DE (1) DE361561C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3135863C1 (de) * 1981-09-10 1983-07-28 Johann 7554 Kuppenheim Helm Gas-Dampfturbinenanlage
US6699148B1 (en) * 2000-10-23 2004-03-02 Lockheed Martin Corporation Belt drive with self adjusting contact mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3135863C1 (de) * 1981-09-10 1983-07-28 Johann 7554 Kuppenheim Helm Gas-Dampfturbinenanlage
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