DE361540C - Oberflaechenmessmaschine, besonders fuer Leder - Google Patents

Oberflaechenmessmaschine, besonders fuer Leder

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DE361540C
DE361540C DET22919D DET0022919D DE361540C DE 361540 C DE361540 C DE 361540C DE T22919 D DET22919 D DE T22919D DE T0022919 D DET0022919 D DE T0022919D DE 361540 C DE361540 C DE 361540C
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Germany
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measuring
leather
wheels
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edge
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DET22919D
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Krupp Stahl AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/26Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring areas, e.g. planimeters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Oberflächenmeßmaschine, besonders für Leder. Die Erfindung betrifft solche Oberfl ächennießmaschinen, bei welchen die zu messenden Flächen (besonders Lederscheiben) durch in gleichen Abständen voneinander angeordnete Meßräder oder -fühler in gleich breite Streifen zerlegt und die Längen der letzteren gemessen, summiert und auf ein Zeigerwerk übertragen werden. Hierbei ergibt sich infolge der Meßräderbreite ein Fehler, der stets ein zu großes Meßresultat erzeugt und um so größer ist, je breiter die Meßräder sind und je mehr die Lederkanten, an denen die Meßräder auf und ab laufen, in der Bewegungsrichtung der zu messenden Häute liegen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Meßräder oder -fühler überall doppelt vorhanden sind, daß also je zwei dicht nebeneinanderliegende Meßräder auf ein einziges Meßelement einwirken, und zwar so, daß jeder Teil für sich die Meßbewegung ausschalten kann, aber beide Teile -nur gemeinsam die Meßbewegung einschalten können, daß diese also nur dann stattfindet, wenn beide Meßräder oder -fühler gleichzeitig vom Leder abgehoben sind. Liegen die beiden Meßräder tatsächlich ohne Zwischenraum aneinander, so hat dies die Wirkung, als ob ein einziges Meßrad von der Breite Null an der Stelle tätig sei, in der die Radpaare sich berühren.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i und 2 die Anwendung der Erfindung auf Meßmaschinen, bei denen dauernd auf der Meßwalze laufende Meßräder mittels gleichachsig auf ihnen sitzender Ritzel ihre Bewegung auf Segmente und somit auf die einzelnen Meßbänder übertragen.
  • Die Abb. i und:2 zeigen ein solches Meßelement im Aufriß und Grundriß.
  • Abb. 3 und 4 zeigen im Aufriß und Grundriß die Anwendung der Erfindung auf eine Meßmaschine, bei welcher dauernd auf der Meßwalze laufende Fühler die zum Aufwickeln der Meßbänder dienenden Rollen durch das Anheben des Leders mit einer von der Meßwalze angetriebenen Welle kuppeln.
  • Abb. 5 zeigt schematisch das Entstehen des Breitenfehlers beim einfachen Meßrade bzw. -fühler.
  • Abb. 6'zeigt schematisdi, die Vermeidung des Breitenfehlers durch doppelte Meßräder nach der Erfindung. Es soll zunächst die in Abb. i und:2 dargestellte Maschine beschrieben werden. Auf der Meßwalzeg laufen dauernd die Meßräder io, welche an den auf der Achse 12 ge- lagerten Hebeln ii drehbar angebracht sind. Beim Anheben durch das Leder gestatten sie den auf der Achse 13 gelagerten Segmenthebeln 14, vermöge des Gewichtes 16 sich nach links zu drehen und die Segmente 15 mit den Ritzeln 17, die mit den Meßrädern io dauernd mitlaufen, in Eingriff zu bringen, wodurch sich die Segmente rechts herumdrehen und die mit ihnen verbundenen Rollen 18 die Meßbänder ig in bekannter Weise aufwickeln und diese Bewegung dem Additionswerke übertragen. Die Hebelverhältnisse sind nun so gewählt, daß die Segmente schon bei sehr dünnem Leder mit den Ritzeln in Eingriff kommen. Die Meßräder io sind nun doppelt vorhanden, ebenso die Hebel ii mit den auf die Segmenthebel 14 wirkenden Stellschrauben i i', so daß je zwei Meßräder i o mit Hebeln i i und Schrauben i i' für ein Segment 15 und ein Ritzel 17, das mit dem einen der beiden Meßräder io starr verbunden ist, vorhanden sind. Erst wenn beide Meßräder io und damit beide Hebel ii angehoben sind, kommt das Segment 15 mit dem entsprechenden Ritzel 17 in Eingriff.
  • Abb. 3 und 4 zeigen die An-,vendung der Erfindung für ein anderes Meßmaschinensystem. Auf der Meßwalze laufen anstatt der Meßräder Fühlrollen 25, welche an den auf der Achse 2,3 gelagerten Hebeln 24 drehbar angeordnet sind. Die Fühler sollen die Meßbewegung selbst nicht übertragen, sondern dieselbe nur ein- und ausschalten, wenn sie vom durchgehenden Leder gehoben oder gesenkt werden. Die Meßwalze 2:z treibt. mittels der Räderpaare 26, 27 und 28, 29 die Welle 30 dauernd an. Auf dieser Welle sitzen die Segmente 3 1, welche nur mittels Reibung mit ihr verbunden sind. Die Federn 30' drücken sie nämlich gegen die Lederscheiben 35, welche sich gegen die auf der Welle festsitzenden Scheiben 34 legen. Die Segmente werden für gewöhnlich von den Sperrklinken 36 an der Mitdrehung mit der Welle 30 gehindert. Die Feder 37 will zwar die Klinke 36 aus dem Segment herausziehen, wird aber gehindert durch die Schraube 2,4#, die an dem Fühlhebel 24 sitzt und unter der Wirkung der kräftigen Feder 38 an der Klinke 36 anliegt. Wird der Fühler nun vom Leder abgehoben, so löst sich die Sperrklinke, und das Segment macht die Drehung der Welle 30 mit, indem es mittels der mit ihm fest verbundenen Rolle 32 das Meßband 33 aufwickelt und diese Bewegung auf das Additionswerk überträgt. Der Erfindung gemäß sind nun die Fühlrollen 25, die Fühlhebel 2,4, die Stellschrauben 24# und die Spiralfedern 38 für jedes Segment 31 doppelt vorhanden. Die Klinke 36 wird erst gelöst bzw. die Meßbewegung eingeschaltet, wenn beide Fühlrollen 25 gleichzeitig vom Leder angehoben sind.
  • Liegen, wie in Abb. 4 gezeichnet, die beiden Rollen.25 aneinander, so wird der Breitenfehler ganz vermieden.
  • In Abb. 5 wird das Entstehen des Breitenfehlers beim gewöhnlichen Meßrade gezeigt. Bewegt sich die Lederkante 1 in Pfellrichtung unter dem Meßrade hinweg, so wird die Meßbewegung eingeschaltet, wenn die Rollenkante a die Lederkante bei c trifft, und ausgeschaltet, wenn die Rollenkantea die Lederkantel bei d ' verläßt. Eigentlich müßte die Meßbewegung aber in Punkt e beginnen und in Punktf aufhören. Das Meßresultat dieses einen Meßelements ist also um so viel zu groß, als die Strecke c-d größer ist als c-f. Bei einer anderen Lederkante 2 wird die Meßbewegung eingeschaltet, wenn die Rollenkante b die Lederkante bei g trifft, und ausgeschaltet, wenn die Rollenkante b die Lederkante 2 bei h verläßt. Der Breitenfehler beträgt nun die Differenz der Strecken g-h und i-k.
  • Abb. 6 stellt die Vermeidung des Breitenfehlers nach der Erendung dar. Es wird die Rolle 3 in Punkt 5 und Rolle 4 in Punkt 6 der Lederkante angehoben. Der Meßvorgang beginnt also in Punkt 6, weil von diesem Punkte an beide Rollen angehoben sind. Rolle 3 verläßt die Lederkante in Punkt 8, Rolle 4 in Punkt 7. Der Meßvorgang hört aber schon in Punkt 7 auf, weil von da ab nur eine Rolle angehoben ist. Es wird a15o nicht die Strecke 5-8, sondern 6-7 gemessen, wie es geschehen muß, wenn ein Breitenfehler nicht entstehen soll,

Claims (1)

  1. PATFNT-ANSPRUCH- Oberflächenmeßmaschine, besonders für Leder, mit in gleichen Abständen voneinander befindlichen Meßrädern oder -fühlern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des durch die Breite der 'LJeßräder entstehenden Fehlers für jedes Meßelement zwei Meßräder (io) oder Fühlorgane (25) vorhanden sind, welche nurgemeinsam die Meßbewegung einschalten können, so daß diese nur dann stattfindet, wenn beide Meßräder oder Fühlorgane gleichzeitig mit der zu messenden Oberfläche in Berührung stehen.
DET22919D 1919-07-06 1919-07-06 Oberflaechenmessmaschine, besonders fuer Leder Expired DE361540C (de)

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FR520384D FR520384A (fr) 1919-07-06 1920-07-10 Machine à mesurer les surfaces, en particulier pour le cuir

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DE361540C true DE361540C (de) 1922-10-17

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