DE361480C - Einrichtung zur Entlueftung von Kreiselpumpen - Google Patents

Einrichtung zur Entlueftung von Kreiselpumpen

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DE361480C
DE361480C DES47711D DES0047711D DE361480C DE 361480 C DE361480 C DE 361480C DE S47711 D DES47711 D DE S47711D DE S0047711 D DES0047711 D DE S0047711D DE 361480 C DE361480 C DE 361480C
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DE
Germany
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pump
centrifugal pump
air
centrifugal
water ring
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Expired
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DES47711D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/04Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock
    • F04D9/041Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock the priming pump having evacuating action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Entlüftung von Kreiselpumpen. Kreiselpumpen müssen vor dem Inbetriebsetzen entlüftet werden, was gewöhnlich daeiurdh geschieht, daß an der höchsten Stelle der Kreiselpumpe, meistens an ihrer Druckseite, die Saugseite einer Luftpurnpe angeschlossen ist. Die Luftpumpe saugt die Lhft (oder das Luftwassergemisch) ab und stößt sie ins Freie aus. Hierfür muß eine Abflußleitung angeordnet werden, außerdem muß auf der Druckseite der Kreiselpumpe ein Absperrorgan vorhanden sein, das erst geöffnet wird, wenn die Luft abgesaugt ist und die Förderung von Wasser beginnt. Gegenstand der Erfindung ist eine solche Anordnung der Luftpumpe an der Kreiselpumpe, daß Abfluß- unid Absperrorgan ganz entfallen können. Das wird dadurch erreicht, daß die Luftpumpe der Kreiselpumpe parallel geschaltet wird, daß also die Saugseiten der beiden Pumpen miteinander verbunden werden und ebenso auch ihre Druckseiten. Als Luftpumpe kann zweckmäßig eine solche mit umlaufendem Wasserring verwendet werden, bei der ein im Gehäuse exzentrisch gelagertes Flügelrad in einen durch die Fliehkraft gehaltenen Wasserring eintaucht und durch Vergrößern und Verkleinern der durch die Flügel und den Wasserring gebildeten Kammern Luft absaugt und abfuhrt. Bei der Parallelschaltung beider- Pumpen entlüftet die Luftpumpe die Kreiselpumpe an der Saugseite und -stößt die Luft (bzw. das Luftwassergemisch) in den Druckraum der KreiseIpuinpe aus. Man kann die beiden Pumpen getrennt voneinander anordnen, es bringt aber Vorteile baulicher Art, wenn man sie erfindungsgemäß in einem gemeinsamen Gehäuse vereinigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. a ist das Rad der Kreiselpumpe, b das Flügelrad der Entlüftungspumpe. Die Saugseite der letzteren steht durch den Kanal c mit der Saugseite d der Wasserpumpe in Verbindung. Der Kanal e verbindet die Druckseiten der beiden Pumpen miteinander.
  • Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Vor dem Inbetriebsetzen wird die Entlüftungspumpe mit Wasser angefüllt, so daß sich beim Drehen des Flügelrades der Wasserring bilden kann. Wenn die Pumpe angelassen ist, fördert die Entlüftungspumpe die Luft aus dein Raum d und dem Saugrohr der Kreiselpumpe durch den Kanal e nach der Druckseite der Kreiselpumpe. Von hier wird die Luft nach dem Druckstutzen f gefördert und ausgestoßen. Bei diesem Vorgang füllt sich die Kreiselpumpe allmählich mit Wasser, und die Förderung von Wasser beginnt.
  • Wenn es der Betrieb aus irgendwelchen Gründen erfordert, daß der Druckstutzen f beim Ansaugen der Pumpe durch ein Abschlußorgan abgesperrt wird, so wird an der höchsten Stelle des Druckraumes der Pumpe ein nach außen schließendes Rückschlagventil g angebracht, durch welche die Luft ins Freie entweichen kann. Sobald die Förderung von Wasser einsetzt, wird das Rückschlagventil g selbsttätig geschlossen. Dies geschieht durch den Kolben lt, dessen untere Schrägfläche in den Raum i hineinragt, der mit dein Druckstutzen f durch den punktiert angedeuteten Kanal k in Verbindung steht.
  • Die Verwendung einer Luftpumpe mit umlaufendem Wasserring ist bei der beschriebenen Anordnung besonders vorteilhaft, weil der Kraftbedarf der Einrichtung herabgesetzt wird, wenn die Wasserförderung begonnen hat. Man kann nämlich diese Art von Luftpumpe nach dem Ansaugen entleeren, so daß ihr Flügelrad keine Arbeit mehr verbraucht als höchstens die sehr geringe Reibungsarbeit. Man kann die Pumpe erfindungsgemäß selbsttätig entleeren, indem man eine vom Wasserring abgehende Leitung in mit einem nach der Saugseite d führenden Kanal n verbindet. Dies kann in Abhängigkeit vom Förderdruck mittels desselben Kolbens h geschehen, der mit dem Rückschlagventil g verbunden ist. In dem Kolben ist zu diesem Zweck eine Ausdrehung o angebracht, die in der gezeichneten Lage des Kolbens von den Kanälen in und iz abgeschlossen ist, in gehobenem Zustand des Kolbens die beiden Kanäle aber miteinander verbindet.
  • Damit die Entlüftungspumpe nicht wieder über den die Druckseiten der Pumpen verbindenden Kanal e gefüllt wird, kann in .diesen Kanal ein Rückschlagventil p angeordnet werden.
  • Das Rad der Luftpumpe kann in achsialer Richtung lose auf der Welle angeordnet sein, damit bei Achsialverschiebungen des Kreiselpumpenrades seitliche Reibungen möglichst --ermieden werden.
  • `Fenn die beiden Pumpen getrennt voneinander angeordnet sind, kann man eine vom Förderdruck abhängige Vorrichtung anbringen, durch welche die Luftpumpe ganz stillgesetzt wird, wenn die Wasserförderung eingesetzt hat.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Entlüftung von Kreiselpumpen durch ein mit Wasserringdichtung versehenes Flügelradgebläse, dadurch gekennzeichnet, daß das Flügelradgebläse (b) zur Kreiselpumpe (ca) parallel geschaltet ist. z. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein nach außen abschließendes Entlüftungsventil (g) an der Druckseite der Kreiselpumpe (a), durch welches die Luft während des Ansaugens der Kreiselpumpe ausgestoßen wird. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Flügelradgebläse (b) mit Wasserringdichtung nach erfolgtem Ansaugen der Kreiselpumpe (a) durch den Förderdruck außer Tätigkeit gesetzt wird. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgtem Ansaugen der Kreiselpumpe (a) das Flügelradgebläse (b) mit Wasserringdichtung durch ein Entleerungsorgan (,nz, n) entleert wird, das vom Förderdruck gesteuert wird.
DES47711D 1918-01-20 1918-01-20 Einrichtung zur Entlueftung von Kreiselpumpen Expired DE361480C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903902C (de) * 1949-10-30 1954-02-11 Johannes Hinsch Mehrstufige Kreiselpumpe, insbesondere zur Foerderung gashaltiger Fluessigkeiten
DE1086129B (de) * 1953-01-29 1960-07-28 Karl Wernert Drehkolbenpumpe
US3093085A (en) * 1960-07-28 1963-06-11 Ingersoll Rand Co Self-priming pump

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE903902C (de) * 1949-10-30 1954-02-11 Johannes Hinsch Mehrstufige Kreiselpumpe, insbesondere zur Foerderung gashaltiger Fluessigkeiten
DE1086129B (de) * 1953-01-29 1960-07-28 Karl Wernert Drehkolbenpumpe
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