DE360896C - In das Flammrohr eines Dampfkessels eingebaute und mechanisch gedrehte Trommelfeuerung - Google Patents

In das Flammrohr eines Dampfkessels eingebaute und mechanisch gedrehte Trommelfeuerung

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DE360896C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/013Combustion apparatus for solid fuel for use in baking ovens or cooking vessels

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Description

  • In das Flammrohr eines Dampfkessels eingebaute und mechanisch gedrehte Trommelfeuerung. Gegenstand der Erfindung ist eine Dampfkesseltrommelfeuerung mit einer sich mechanisch drehenden und mechanisch beschickten Feuerungstrommel. Diese Feuerung eignet sich besonders für bergehaltige Nuß- und Feinkohle und für ungenügend ausgebrannte Asche. Sie ermöglicht eine fast restlose Verbrennung und erfordert nur eine verhältnismäßig geringe Wartung, so daß ein einziger Heizer sechs bis acht mit dieser Feuerung ausgerüstete Kessel bedienen kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen senkrechten Längsschnitt durch den vorderen Kesselteil mit der eingebauten Feuerungstrommel, Abb.2 eine verkleinerte Vorderansicht der Trommel mit Antriebsvorrichtung und der Vorrichtung für die Brennstoffbeschickung.
  • Die Feuerungstrommel besteht aus einem vorn offenen, hinten geschlossenen Metallzylinder a, der ein Futter b aus feuerfestem Stoff, z. B. Schamotte, besitzt. Die Trommel ist auf bekannte Art vorn und hinten im Kesselvorderteil auf Kugeln oder Rollen gelagert, damit sie leicht drehbar um ihre wagerechte Mittelachse ist. Die hinteren Kugeln stützen sich gegen einen in dem Kesselmantel eingenieteten oder eingebauten Ring d und die vorderen gegen den vorderen Abschlußdeckel h und seinen ringförmigen Ansatz e. Die Trommel trägt auf dem vorderen Mantelstück hinter den Lagerkugeln c in bekannter Weise einen Zahnkranz f, in «-elchen eine durch irgendein mechanisches Antriebsmittel gedrehte Schnecke g eingreift. Letztere dreht die Trommel während des Feuerungsbetriebes dauernd langsam.
  • In der vorderen Trommelwand h ist ein Hohlzylinder i, befestigt, der in die Trommel nach vorn geneigt hineinragt. Dieser Zylinder i. dient zum Beschicken. der Trommel. Zu diesem Zwecke ist auf dem aus der Wand h herausragenden Teile des Zylinders ein Trichter k befestigt, an den sich eine Rutsche 1 anschließt. Damit der Zylinder i in der Tr emmel nicht von der Flamme und den Verbrennungsgasen zerstört wird, ist derselbe von einem zweiten Zylinder in umgeben, der als Wasserkühlmantel dient. Der zwischen den beiden Zylindern i und in. gebildete Hohlraum wird diurch eine Leitung e dauernd mit Wasser gespeist. Dieses Wasser kann gleichzeitig als Kesselspeisewasser dienen, so däß auch die von diesem Wasser von der Feuerung absorbierte Wärme wieder zur Dampferzeugung nutzbar gemacht wird.
  • In dem unteren Teil des Wassermantels n werden noch ein oder mehrere regelbare Druckluftrohre p angebracht zur Einführung eines künstlichen Luftzuges in den Verbrennungsraum. Eine weitere däuernde Luftzufuhr zum Verbrennungsraum erfolgt durch eine Öffnung q in der Tür r der Aschenausfallöffnung.
  • Die Rückwand der Trommel ist in der Mitte mit einer runden Öffnung t versehen, in die in bekannter Weise der Zapfen i(. einer Vorratsplatte st' zentrisch hineinragt. Statt des runden Zapfens ia kann auch ein solcher von Vierkantquerschnitt (wie strichpunktiert) verwendet werden. Die Vorrichtung 2c, u' hat den Zweck, ein Zurückschlagen der in Pfeilrichtung in den Henzgassammelratim v und vom diesem in die Heizrohre ziehenden Heizgase zu verhindern.
  • Wie schon erwähnt, erfolgt die Zufuhr des Brennstoffes durch eine Rutsche 1, in -welcher der Brennstoff aus einem: Förderwagen l', der z. B. mittels Flaschenzuges hochgezogen oder auf einer Schiebebühne vorgefahren werden kann, langsam und nach und nach herunterrutscht. Die Achse der Schnecke g ist so weit verlängert, daß sie noch ein kurzes Stück in die Rutsche l hineinragt. Innerhalb der letzteren ist dann auf diese Achsenverlängerung ein auf einer Nabe sitzendes Schaufelpaar w so aufgeschraubt, daß dessen Unterkante über den hier wagerecht verlaufenden Rutschenboden schleift. Beim Drehen der Schnecke wird das Schaufelpaar w mitgenoinmen, und dieses schiebt den Brennstoff dann in den Trichter k.
  • Der Brennstoff fällt vom Förderwagen l' allmählich in die Rutsche l und wird im unteren Teile derselben von dem Schaufelpaar ze, in den Trichter k geschoben, aus diesem fällt er in den Trommelbeschickungszylinder, durch den er langsam hinabrutscht und auf den hinteren Teil des Trommelinnern fällt und verbrennt. Durch die langsame Drehung der Trommel, etwa einmal in der Minute, wird der Brennstoff fortwährend auf einer kurzen Strecke des Umfanges der Trommel mitgenommen und fällt gewendet wieder herunter, so daß eine fast restlose Verbrennung erfolgt. Die Aschenrückstände schieben sielt allmählich infolge der Kegelform der Innenman.telfläche des Scharnottefutters zur Aschenausfallflffnung an der Trommelvorderwand h. Auf diesem Wege werden die Brennstoffrückstände noch etwa zweimal an den kleinen Erhöhungen b2 der Innenmantelfläcbe des Schamottefutters aufgehalten, um auch dem vielleicht hier noch vorhandenen letzten Rest des Brennstoffes Zeit zur Verbrennung zu lassen. Die entwickelten Heizgase strömen durch die z. B. kreisringförmige Öffnung t in den Heizgassammelraum v und durchstreichen dann die Heizrohre.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. In das Flammrohr eines Dampfkessels eingebaute und mechanisch gedrehte Trommelfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennraume der gefütterten und mit zwei Ringwulsten (b=) von Dreiecksquerschnitt versehenen Trommel (a) sich nach dem. Auslaßende zu kegel,ig verjüngt, durch eine mittlere regelbare Öffnung (t) in der Trommelrückwand (b1) mit dein Kesselheizraum in Verbindung steht und aus einem durch die Vordertrontnelwand eingeführten, wassergekühlten Aufgabezylinder (i) mit Brennstoff beschickt wird. a. Dampfkesseltromrnelfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelantriebschneckenachse auf einer in die Brennstoffrutsche (L) hineinragenden Verlängerung ein auf der Achse befestigtes Schaufelpaar (zv) trägt, daß sich mit der Schnecke dreht und dabei den Brennstoff dauernd in den Beschickungstrichter der Feuerungstrommel schiebt.
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