DE360780C - Elektrische Steuerung zur Erzielung des Gleichlaufs von Verlade- und Klappbruecken u. dgl. - Google Patents
Elektrische Steuerung zur Erzielung des Gleichlaufs von Verlade- und Klappbruecken u. dgl.Info
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- DE360780C DE360780C DES54686D DES0054686D DE360780C DE 360780 C DE360780 C DE 360780C DE S54686 D DES54686 D DE S54686D DE S0054686 D DES0054686 D DE S0054686D DE 360780 C DE360780 C DE 360780C
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- bridges
- switch
- motor
- electrical control
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- Expired
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C9/00—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
- B66C9/16—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for maintaining alignment between wheels and track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 6. OKTOBER 1922
AM 6. OKTOBER 1922
KLASSE 35 b GRUPPE l·
(S 54686 Xl\35b)
Beim Fahren von Verladebrücken, beim Öffnen und Schließen von Klappbrücken
• u. dgl., bei denen die beiden bewegten Teile von zwei nicht miteinander gekuppelten
Elektromotoren oder Motorgruppen angetrieben werden, ist es von Wichtigkeit, daß
die bewegten Teile mit gleicher Geschwindigkeit fortschreiten und zu bestimmten Zeitpunkten
eine bestimmte Lage zueinander einnehmen. Es ist zwar möglich, die Motoren durch bestimmte Mittel auf gleiche Drehzahl
einzustellen, sobald sich jedoch die Belastung des einen Motors gegenüber dem anderen
ändert, etwa durch einseitige Verteilung der Last, durch Verfahren der Katze, durch
Winddruck usw., so weichen die Motordrehzahlen voneinander ab und. die bewegten Teile
erreichen damit nicht zu bestimmten Zeitpunkten die Lage, die sie zueinander haben
müssen, wenn kein Ecken und Klemmen eintreten soll. Verladebrücken und andere können sich schief stellen, die Klappen von
Brücken stellen sich einseitig schräg und können nicht in die Endlage gebracht werden,
wodurch die Sicherheit des Betriebes der Anlage in Frage gestellt wird.
Durch die Erfindung wird die bekannte Aufgabe gelöst, diese Nachteile zu beseitigen.
Die Erfindung besteht darin, daß ein gleichmäßiges Fortschreiten der beiden bewegten
Teile dadurch erreicht wird, daß von diesen Teilen beim Erreichen bestimmter Stellungen
je zwei gekuppelte Schalter umgelegt werden, deren einer den Motor des voreilenden
Teiles abschaltet oder verlangsamt und deren anderer den entsprechenden Schalter
des nacheilenden Teiles überbrückt, bis dieser Teil beim Erreichen der Stellung des ersten
Teiles den geöffneten Schalter des ersten Motors überbrückt, so daß nun beide Motoren
von einer bestimmten Stellung an wieder mit gleicher Geschwindigkeit laufen.
In der Zeichnung ist die Steuerung in der Anwendung auf eine Klappbrücke für nur
eine Drehrichtung der Motoren dargestellt.
Die beiden drehbaren Klappen k% und k2
werden von je einem Elektromotor W1 und m2 über Zahnradvorgelege angetrieben.
Zum Einschalten der Motoren dienen die Schalter S11 und S22, die miteinander gekuppelt
sind. tx und t2 sind Schützenschaltwerke,
mittels deren die vom Netz P N gespeisten Motoren selbsttätig angelassen werden.
In der Drehebene der Klappen sind in zueinander symmetrischer Lage eine Anzahl
Schalter angeordnet, die von den Klappen selber gesteuert werden und die Ab- und Einschaltung
der Motoren herbeiführen.
Es sei angenommen, daß die Brücke aufgeklappt ist und nun die Klappen kt und k2 gesenkt
werden sollen.
Wenn die Schaltwalzen S11 und S22 in Stellung
1S1 (Senken) gebracht werden, so fließt
ein Strom von P durch die Schalter O1, blt
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Louis Weiler in Charlottenburg.
C1, (I1 nach Kontakt s„ der Schaltwalze J11 und
über deren Kontakte S0 und J5 nach dem
Senkschütz s -und von da über A31 nach Ar.
Das Schütz s spricht an, öffnet ssi! so daß
das Hubschütz h nicht ansprechen kann, und schließt die Schalter J41 und J51. Gleichzeitig
spricht das Widerstandsschütz ^1 an, das von
P über J2 und S4, J3 nach N Strom erhält, und
und schließt den Schalter g21. Nun ist der
ίο Stromkreis des Motors mx von P über J41, mx,
s*u §2i>
wi> W2! ws nacn N geschlossen und
der Motor setzt sich in Bewegung. Durch Schalter g^ ist das Widerstandsschütz g2 eingeschaltet,
welches den Widerstand W1 mittels des Schalters g22 kurzschließt, ebenso werden
auch W2 und W3 durch gs und g± nacheinander
kurzgeschlossen, so daß der Motor M1 volle
Drehzahl annimmt.
Der gleiche Stromverlauf ist natürlich auch' beim Motor m2 vorhanden. Beide Motoren
drehen also die Klappe It1 und k2 abwärts.
Eilt nun der eine Motor, z. B. W1 vor, so
öffnet ein Anschlag Jf1 an der Klappe kt den
Schalter at und schließt den mit ihm gekuppelten
Schalter a2. Dieser ist dem Schalter as der Klappe k2 parallel geschaltet,
denn der rechte Pol von a2 ist über die Leitung as mit dem linken Pol des Schalters a3
verbunden, und der linke Pol von a„ und der rechte Pol von Ct3 liegen beide an P.
Beim öffnen von Ct1 werden alle Schütze gx
bis gi und das Senkschütz s stromlos, schalten
den Motor M1 ab, und die Klappe kx bleibt
stehen, während Klappe k2 sich weiterbewegt.
Wenn diese die Schalter α3, α·4 erreicht, deren
Lage derjenigen der Schalter alt a2 entspricht,
so öffnet sich Schalter as. Dadurch wird aber keine Abschaltung des Motors m2 herbeigeführt,
weil Schalter as von Schalter a„ über-(brückt
wird. Der Schalter a4 wird gleichzeitig geschlossen und überbrückt den von der
Klappe kx geöffneten Schalter Cr1, so daß
Motor M1 wieder anläuft. Es laufen nun also
beide Motoren von der Lage der Schalter ax und aa an wieder mit gleicher Geschwindigkeit.
Dieses Spiel wiederholt sich nun, wenn eine Ungleichmäßigkeit in der Bewegung der
Klappen eintritt, je nach der Zahl der Schalterpaare oder der Blockstellen. Damit die Klappen mit verminderter Geschwindigkeit
in die Endlage fahren, wird bei dem letzten Sdhalterpaar noch je ein Schalter
cQ und C6 angeordnet, der in den Stromkreis
der Schütze g2 bis g± eingeschaltet ist.
Beim Öffnen der Schalter C3 und C6 werden die
Schütze stromlos und schalten die Widerstände W1, W2, ws in den Ankerstromkreis
des Motors, wodurch eine Verringerung der Motorgeschwindigkeit herbeigeführt wird.
Durch Endschalter Ci1 und d2 werden die
Motoren endgültig stillgesetzt.
Man kann die Schaltung auch so ausführen, daß beim Voreilen einer Klappe nur eine
Verminderung der Geschwindigkeit so lange eintritt, bis die nacheilende Klappe in die
gleiche Lage gelangt und durch Umlegen eines Schalters der eingeholten Klappe wieder volle
Geschwindigkeit gibt.
Bei Klappbrücken kommt es nur darauf an,
daß beim Senken die Klappen gleichmäßige Wege zurücklegen, während es nichts schaden
würde, wenn ibeim Heben die Klappen sich verschieden schnell bewegen. Dagegen ist es
beispielsweise bei Verladebrücken für beide Bewegungsrichtungen wichtig, gleichmäßige
Geschwindigkeit der beiden Motoren zu haben. Bei solchen Brücken ist daher für jede Bewegungsrichtung je eine Reihe von
Schaltern erforderlich, die von einem Anschlag an der Brücke gesteuert werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Elektrische Steuerung zur Erzielung des Gleichlaufs von Verlade- und Klappbrücken u.dgl., dadurch-gekennzeichnet, daß ein gleichmäßiges Fortschreiten der beiden bewegten Teile (^1, k2) dadurch herbeigeführt wird, daß bei Erreichung bestimmter Stellungen der Teile von diesen je zwei Schalter (U1, a., usw., as, a4 g0 usw.) umgelegt werden, deren einer ((Z1 usw., ag usw.) den Motor des voreilenden Teiles abschaltet oder verlangsamt, und deren anderer (a2 usw., a4 usw.) den entsprechenden Schalter des nacheilenden Teiles überbrückt, bis dieser Teil bei Erreichung der Stellung des ersten Teiles den geöffneten Schalter des ersten Motors überbrückt, so daß nun beide Motoren wieder mit gleicher Geschwindigkeit laufen.
- 2. Elektrische Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch besondere Schalter (cr„ C0), die mit einem der Endstellung naheliegenden Schalterpaar (C1, c2 und C3/ C4) gekuppelt sind, eine Schaltung zum Verzögern der Geschwindigkeit herbeigeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54686D DE360780C (de) | 1920-11-07 | 1920-11-07 | Elektrische Steuerung zur Erzielung des Gleichlaufs von Verlade- und Klappbruecken u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54686D DE360780C (de) | 1920-11-07 | 1920-11-07 | Elektrische Steuerung zur Erzielung des Gleichlaufs von Verlade- und Klappbruecken u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360780C true DE360780C (de) | 1922-10-06 |
Family
ID=7489961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54686D Expired DE360780C (de) | 1920-11-07 | 1920-11-07 | Elektrische Steuerung zur Erzielung des Gleichlaufs von Verlade- und Klappbruecken u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360780C (de) |
-
1920
- 1920-11-07 DE DES54686D patent/DE360780C/de not_active Expired
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