DE360589C - Nivelliergeraet mit spiegelndem Fluessigkeitshorizont - Google Patents

Nivelliergeraet mit spiegelndem Fluessigkeitshorizont

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DE360589C
DE360589C DEST32003D DEST032003D DE360589C DE 360589 C DE360589 C DE 360589C DE ST32003 D DEST32003 D DE ST32003D DE ST032003 D DEST032003 D DE ST032003D DE 360589 C DE360589 C DE 360589C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

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  • Telescopes (AREA)

Description

  • Nivelliergerät mit spiegelndem Flüssigkeitshorizont. Die Erfindung betrifft ein Mießgerät, bei dem die wagerechte Richtung mit Hilfe eines spiegelnden Flüssigkeitshorizontes bestimmt wird. Geräte dieser Gattung sind bereits bekannt geworden.
  • Bei dem einen wird ein Flüssigkeitspiegel dazu verwandt, das vom Objektiv des Geräts entworfene Bild eines Gegenstandes in dem Felde einer Zielmarke abzubilden. Ein go' ablenkendes Winkelspiegelprisma dient dazu, den im wesentlichen senkrecht verlaufenden Strahlengang des Geräts wagerecht abzu.lenken. Dieses Gerät ist für die Bestimmung der wagerechten Richtung nur brauchbar, wenn seine Zielmarke sich im optischen hEttelpunkt des Objektivs befindet und wenn ferner die Ab- lenkung des Winkelspiegels genau go' beträgt. iMit diesem optischen Aufbau werden also Vor" aussetzungen an die Unveränderlichkeit der Anordnung und Bildwirkung der optischen Teile des Meßgeräts bedingt, von denen es seit einiger Zeit bekannt ist, daß sie sich praktisch nicht erfüllen lassen. Das Meßergebnis eines derartigen Geräts wird daher falsch, wenn seine optischenTeile, den natürlichen Einflüssen folgend, sich verändern, d. h. werm der Winkelspiegel des Geräts eine andere Ablenkungseigenschaft aJs go' bekommt oder die Lage der Zielmarke im Bildfeld sich verändert. Die Verwendung ähnlicher hochwertiger Meßgeräte hat ergeben, daß es kein Mittel gibt, die Ursachen solcher Veränderungen der optischen Teile des Meßgeräts als auch ihren fel-Aerhaften Einfluß auf das Meßergebnis auszuschließen. Es hat ,ich ferner gezeigt, daß solche Veränderungen 2twa ebenso sicher wirksam werden, wie der Wechsel der Tageseinflüsse beim Gebrauch des Meßgeräts. Hierzukommt, daß f ür G&äte dieser Axt der optische Aufbau in erster Linie nach lern Gesichtspunkt bestimmt wiid, durch die Verwendung möglichst unempfindlicher opischer Teile wie Winkelspiegel u. dgl. die Änlerung der Ablenkungseigenschaften dieser Teile nöglichst auszuschließen. Andererseits sind .n dem Aufbau des optischen Systems der be-:iannten Geräte dieser Art keine Mittel berück-;ichtigt, mit denen der Messende die beim :;ebrauch allmählich doch eintretenden Verinderungen der optischen 'Teile seines Meß-,eräts ihrem Winkelwerte nach erkennen und den fehlerhaften Einfluß auf das Meßergebnis ausschalten kann.
  • Auch das Nivelliergerät der Erfindung betrifft wie die vorerwähnten Geräte die Verbindung eines Planspiegelsystems mit einem Fernrohrsystem. Auch bei ihm ist eine Fläche des Planspiegelsystems als Flüssigkeitshorizont ausge,-bildet. Der wesentliche Unterschied des Erfindungsgegenstandes liegt in dem optischen Aufbau des Nivelliergerätes. Er ist so gestaltet, daß alle das Meßergebnis fälschenden Lageänderungen der optischen Teile des Geräts beim Durchblick durch das Gerät vom Messenden sofort erkannt und durch den selbst ausgeglichen werden. Damit wird das Meßergebnis frei von Voraussetzungen, wie sie die angeführten Patentschriften bedingen, denn das vorliegende Nivelliergerät verwendet keine optischen Teile, die eine bestimmte Ab- lenkungseigenschaft oder unveränderliche Anordnung verlangen, beides wird beim Meßvorgang bestimmt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwa-r zeigen: Abb. i und 4 je einen Längenschnitt des Nivelliergeräts nach diesen beiden Ausführungsbeispielen, Abb. 2, 3, 5, 6, 7 Einzelheiten.
  • Die Aufgabe des Nivelliergeräts verlangt, seine Sehlinie x-x, wagerecht zu richten, dahei muß beim Du-chblick durch das Gerät, der Messende jede meßbare Abweichung der Sehlinie von der wagerechten Richtung unmittelbar erkennen und durch den iMeßvorgang- ausgleichen können.
  • Der optische Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels (Abb. i.) ist folgender: In de..-- Bildebene eines Fern-ohrsystems befinden sich auf der Vorderfläche zweier Prismen d und d, die beiden Marken e und f. Sie können wagerechte Striche sein. Die, Marke, f wird in der durch die wagerecht verlaufende Schnittlinie der beiden Prismen d und d,. gebildet. Die Marke e liegt, #;-on der optischen Achse aus gesehen, senkrecht über f. (Vgl. Abb. 2, in der das Gesichtsfeld von Abb, i dargestellt ist.) Mit Hilfe eines in sich zurückkehrenden Strahlenganges (Autokollimation) sollen jetzt die beiden Marken e und f ' eine zweifache, optisch verschiedene Abbildudg erfahren. Die Beleuchtung der Mai-ken geschieht zunächst durch die beiden Prismen d und di, die sich in optischer Berührung befinden und de.--en Berührungsfläche etwa mit halbdurchlässigerVer#Überung versehen ist, um den geraden Durchblick- auch zu ermöglichen. Vor dem Objektiv b des Fernrohrs (Abb. i) befinden sich zwei Planspiegel a und e, von denen der Spiegel a ungefähr senkrecht zur optischen Achse und fest im Fernrohrkörper angeordnet ist, während der Spiegel c ein Flüssigkeitshorizont ist, dessen Oberfläche n-n im Ruhezustand die wagerechte Ebene verkö--.pert, zu der die Sehlinie x-x, parallel zu richten ist. Der Spiegel iz ist in der Abb. i als planparallele Verschlußplatte des Fernrohrs ausgebildet, die auf ihi-er dem Objektiv b zugekehrten Seite mit einem Vdrsilberungsstreifen a (Abb. 3) versehen ist, während der übrige Teil dieser Platte für den geraden Durchblick frei ist.
  • Um die Wirkungsweise dieses Planspiegelsystems in Verbindung mit dem Objektiv b (Abb. i) für die in sich zurückkehrende Ab- bildung der Bildfeldmarke e, und f zu erkennen, sind in der Abb. i zwei Strahlenbündel s, und s, eingezeichfiet, deren Verlauf folgender ist - - Das Strahlenbündel s" von der Marke e ausgehend, gelangt nach dem Durchtritt du,-ch das Ob- jektiv b und nach den Reflexionen an den Spiegeln a und c in seinen Ausgangspunkt zurück, wenn der 'Winkel a = go' ist. Ist der Winkel a von go ' verschieden, dann kelii t das Strahlenbündel si nicht in sich selbst -zurück. Die Abbildung der Marke c wird also im Bildfeld des Fernrohrs mit der Marke e, eine Ab- weichung zeigen, die doppelt so groß ist als die Abweichung des Winkels a von go'. Der Messende hat in diesem Falle die Aufgabe, das Fernrohr mit Hilfe der Schraube in um die Achse o zu drehen, bis das Bild von c mit der ,Marke e, zusammenfällt. jetzt beträgt der Winkel a. zwischen den Pl anspiegeln a und c go '. Die zweite Abbildung kommt durch das Strahlenbündel s2 zustande, in dem die Marke f, ohne an der Flüssigkeitsoberfläche o reflektiert zu werden, in sich zurückkehrend abgebildet wird. Für diese Abbildung gilt folgendes: Nur wenn die, Maxke f in der optischen Achse des Nivelliergeräts liegt, wird ihr durch s, bewirktes Abbild mit der Maike f selbst zusammenfallen. In jedem anderen Falle liegt das Bild diesei Marke f symmetrisch zur Horizontalebene. Durch Verstellen der Schraube 1 kann dann der- Markenträger d"d, solange senl#Techt verschoben werden, bis die Marke f mit ihrem durch s. erz ugten Abbild zusammenfäUt. jetzt be-Adet sich das Nivelliergerät nach Abb. i in folgendem Zustand: Seine optische Achse, dic gebildet wird durch die Marke f und den optischen Mittelpunkt des Objektivs b, steht senkrecht zum Spiegel a, der wiederum- durch die Parallelrichtung der Strahlenbündel s, senkrecht zum Flüssigkeitshorizont c steht. Damit ist der Meßvorgang vollendet, denn die optische Achse des Geräts steht in der wagerechten Richtung, wofür der Messende beim Durellblick durch das Gerät ein sofort wahrnebmbares Kennzeichen darin hat, daß die Marken e und f mit ihren Abbildungen zusammentallen. Zur Beobachtung der beiden Marken dient das Okula.r k.
  • Die Genauigkeit dieses Meßvol gangs ist hie-,-gegenüber dem bekannter Nivelliergeräte verdoppelt, denn der Richtungsunterschied der optischen Achse gegen die Wagerechte ergibt in jeder Lage des Geräts eine gegenseitige Winkelabweichung der beiden Maxken e, und f von ihren entspcechenden Abbildungen, die doppelt so groß ist als die Abweichung de-Ziellinie von der wagerechten Richtung.- Durch den freien Teil des Objektivs, der nicht von dem Spiegelstreifen a bedeckt wird, kann das Bild der Nivelherlatte im Gesichtsfeld des Fernrohrs entworfen werden. Der Schnittpunkt der Marke f mit dem Einteilungsbild der Latte zeigt den Ort gleicher Höhe am Lattenstandpunkt.
  • Die Abb. 4 mit ihren Nebenabbildungen 5 bis 7 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. Um das Objektiv b besser- ausnutzen zu können als in der ersten Ausführung (Abb. i), wird noch ein weiterer Planspiegel a verwandt. Damit kann der Flüssigkeitshorizonte in der Abb. 4 außerhalb der freien Öffnung des Objektivs b liegen. An der wesentlichen Grundlage des vorstehend geschilderten Aufbaues wird durch die zusätzliche Verwendung des Spiegels a in der Abb. 4 auch jetzt nichts geändert, denn seine Neigung gegen den Flüssigkeitshorizont c ist belanglos. Alle Strahlen erfahren an diesem Spiegel zwei gleichaxtige Reflexionen, so daß Lageänderungen von a sich gegenseitig aufheben, nur muß die Senkrechte des Spiegels a - seine Spiegelachse -in oder nahe der senkrechten Ebene verlaufen. Der Spiegel a wird in Abb. 4 also zu einem unempfindlichen Zusatzglied, das die Aufgabe bat, die Reflexionen der Strahlenbündel s, unter einem günstigen Winkel zu ermöglichen, womit der streifende Reflexionswinkel der Abb. i vermieden wird. Die Neigung des Spiegels a in Abb. 4 beträgt zweckmäßig 67,5' gegen die optische Achse. In Abb. 4 wird der Spiegel a der Abb. i durch i einen Versilberungsstreifen an der ebenen ob- i jektseitigen Begrenzungsfläche des Objektivs b ersetzt. Statt dessen könnte auch ein neuer Planspiegel zwischen a und b der Abb. 4 eingeschaltet werden, ohne daß eine Störung des Aufbaues eintritt der hier überhaupt noch mannigfaltige Abänc ierungen des optischen Auf-1)9,1-les Zuläßt.
  • In der Abb. 4 muß der Versilberungsst--.eifen des Objektivs b, der etwa die gleiche B-.-eite wie der des Spiegels a besitzt, halbdLi--,-cblässig sein, damit eben so viele St-ahlens, zum Spiegel a durchtreten könneii, wie Strahlen s. unmittelbar reffel,--tiert werden.
  • Bei diesem Aufbau (Abb. I.) ergibt sich ferner der Vorteil, daß die beiden in sich zurück# kehrenden Strahlenbündel si und s. von einer .Marke e ausgehen können, die als wagerechter Strich e (s. Abb. 5 und 6) in oder nahe der op--tischen Achse x-x, auf der Glasplatte d angeordnet ist. Die planparallele Glasplatte g, die in Abb. 4 zwischen Augen- und Sammellinse des Okulars k eingebaut ist, dient zur Beleuchtung der Bildfeldinarke e.
  • Für den ivleßvorgang des Nivelliergeräts nach Abb. 4 bis .7 gilt im Grundsatz das gleiche wie für den nach Abb. i bis 3. Die Verwendung des Geräts ist folgende - Mit Hilfe der Dosenlibelle it wird dem Gerät die ännähernd wagerechte Einstellung seiner optischen Achse mittels der Dreifußsdlirauben i, i, gegeben. Mit der Tangentensch:raube in wird die Parallelrichtung der Strahlenbündel s, eingestellt, indem man die im Gesichtsfeld wahrnehmbare Abweichung der Maxke e von ihrem Abbild auf diese Weise ausgleicht. jetzt beträgt wieder der Winkel a, den die Flächen des wirksa-inen Doppelspiegels einschließen, go'. Die Fläche c ist hier wieder der Flüssigkeitshorizont.
  • Bleibt nach diesem Meßvorgang noch eine Abweichung der Marke e von ihrem Abbild übrig, so ist -dies ein Zeichen dafür, daß die Marke c nicht in der optischen Achse des Geräts liegt. Eine solche Abweichung entsteht dann, wenn das unmittelbar an dem Versilberungsstreifen des Objektivs b reflektierte Strahlenbündel s. Üach der Umkehrung seines Richtungssinnes nicht paxallel zu seiner ursprünglichen Richtung verläuft. In der Abb. 6, die das Gesichtsfeld des Geräts nach Abb. 4 da:rstellt, -wird eine solche Abweichung der Marke o mit ihrem Abbild veranschaulicht. Wollte man diese Abweichung ausgleichen, so wäre dazu eine entsprechende E inrichtung nötig, wie sie in Abb.-i durch die Schraube 1 veranschaulicht ist. In Abb. 4 ist diese Einrichtung fortgelassen, denn es ist aus dem Strahlenverlauf zu erkennen, daß die nach dem ersten Einstellungsvorgang mit Hilfe der Schraube in noch übrigbleibende Abweichung der Marke c von ihrem Abbild symmetrisch zur Horizontalrichtung verläuft. In Abb. 6 kommt dies zum Ausdruck. Die optische Achse #t-it des Goi äts liegt genau in du Mitte zwischen den beiden Markenbildern c und verläuft in der Horizonta.1richtung. Diese kann durch Schät7en bestimmt we- den, weil es sich praktisch immer erreichen läßt, daß die in sich zurückkehrenden Sttahlenbündel s., nahezu paxallel verlaufen, indem man von vornlie.ein die Maxke e in der optischen Achse des Fernrohrs anordnet.
  • In der Abb. 4 ist ferner noch eine EinrichtunL, zu erkennen, die sich auf eine besonde: c Meß -methode mit diesem Gerät bezieht. Vor dem Objektiv ist eine Blende p angeo2dnet, die durch einen beliebigen Antrieb um ih--e Achse q gedreht werden kann. Diese Blende P ist in Y gelagert und besteht aus undu--chsichtigem Werkstoff. Sie ist zweckmäßig kreisförmig und besitzt eine oder mehrere Öffnungen, so daß bei der Drehung der Blende der freie Dul:chbli*ck durch (la.9 Gerät eine Zeitlang verdeckt wird. Diese Stellung ist - in Abb. 4 gezeichnet. Solange eine Öffnung der Blende P vor dem Objektiv vorübergleitet, ist der Durchblick durch das Gerät frei.
  • Bei der Drehung der Blende p wird folgende-Vorgang vom Messenden wahrgenommen: Ab- wechselnd e- scheint die Marke e bzw. ihr durch Autokollimation entstehendes Abbild deutlich, je nachdem der Durchblick durch das Gerät frei oder verschlossen ist. Dieser Vorgang stellt sieh dem Messenden durch fortgesetztes Springen der Miarkenbilder bei Abweichungen der optischen Achse von de--, Horizontalrichtung dax. Durch den beschTiebenen Meßvorgang wird diese scheinbare Bewegung der Markenbilder ausgeglichen, was vollständig geschehen kann, wenn, wie in Abb. i, eine Schraubc 1 vorhanden ist. Beim Gerät nach Abb. 4 fehlt diese Einrichtung und es wird daher häufig eine Bewegungsersebeinung der Marke e bei der Drehung der Blende P übrig bleiben, die sich durch Betätigen der Schraubem Weht ausgleichen läßt. In diesem Falle sorgt man durch Schätzen der Mitte für den, Ausgleich.
  • In der Beschreibung dieses Nivelliergeräts sind die Spiegel a der Abb. 1, 3, 4 und 7 als planparaHeleVerschlußplatten dargestellt. Streng genommen wird mit dieser Durchbildung der Grundgedanke für den Aufbau des Geräts insofern durchb--ochen, als die Abweichungen der Endflächen diese Platten a von ihrer ir sp---ünglich parallelen Richtung beim Meßvo---gang nicht miterfaßt werden können. Man b--aucht aber diese Spiegel a nicht als Vg-Schlußplatten des Systems auszubilden, sondern nur als schmale, einfache oder auch Dachspiegel, um den optischen Aufbau des Nivelhergerätes so zu gestalten, daß der Messende beim Durchblick durch das Gerät die Lageänderungen aller seiner optischen Teile sofort erkennen und ihre Wirkung auf das Meßergebnis ausschalten kann.
  • Uni den Flüssigkeitsspiegel c vor Verdampfen zu schützen, kann der Raum zwischen a und b entweder luftleer gemacht oder mit einer Flüssigkeit ausgefüllt werden, die auf dem Flüssigl#:eitsbo---izont schwimmt, z. B. Glyzerin oder Zedernholzöl. In diesem Falle ist der Flüssigkeitsho--izont die Trennungsfläche zweier Flüssigkeiten mit optisch verschiedener Dichte.
  • Den Flüssigkeitshorizont nicht unmittelbax selbst als Spiegelfläcbe zu vei-wenden, sondern durch ein Spiegelsystem zu ersetzen, dessen Lageänderungen durch die Oberfläche einer Flüssigkeit beeinflußt werden, gilt als im Sinne dieser Erfindung.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsrp,-UciiE: i.
  2. Nivelliergerät mit spiegelndem Flüssigkeitshorizont, bei dem in der Bildfeldebene des Fernrohrs angebrachte Marken bei wagerechter EinsL-Ilung des Geräts in Deckung mit den ursprünglichen Marken durch Spiegelung erneut abgebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Teile des Geräts so hintereinander angeordnet sind, daß vor dem Flüssigkeitsspiegel (c) eine zum Teil spiegelnde Planparallelplatte (a) und hinter ihm das Objektiv (b) gelagert sind, so daß der Messende, ohne die Blickrichtung wesentlich zu ändern, die in doppelter Größe als der Richtungsunterschied erscheinenden Abweichungen der Marken beseitigen und dadurch das Ge-ät genau wagerecht einstellen kann. :z.
  3. Nivelliergerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Blende (P), die das optische System abschließt und bei ihrer Bewegung (Drehung) den freien Durchblick durch das Fernrohr abwechselnd ermöglicht oder verschließt, so daß die Abweichung der Maxk-enbilder nacheinander wahrnehmbar und stroboskopisch auswertbar ist. ' 3. - Nivelliergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da-ß der Flüssigkeitsspiegel, wie bei anderen optischen Geräten bekannt, durch eine spezifischleichtereDeckflüssigkeit gegen die Umgebung abgedeckt wird.
  4. 4. Nivelliergerät nach Anspruch 3, dadir--ch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsspiegel, wie bei anderen optischen Geräten bekannt, die Trennungsfläche zweier Medien bildet, die verschiedene Brechungsexponenten haben.
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