DE360355C - Verschluss fuer Fussballblasen o. dgl. - Google Patents

Verschluss fuer Fussballblasen o. dgl.

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DE360355C
DE360355C DEH82739D DEH0082739D DE360355C DE 360355 C DE360355 C DE 360355C DE H82739 D DEH82739 D DE H82739D DE H0082739 D DEH0082739 D DE H0082739D DE 360355 C DE360355 C DE 360355C
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Germany
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football
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MAX TAENIGER
OTTO HUNOLD
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MAX TAENIGER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B41/00Hollow inflatable balls
    • A63B41/08Ball covers; Closures therefor
    • A63B41/085Closures

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen eigenartigen Verschluß für Fußbälle.
Bekanntlich bestehen die Fußbälle aus einer äußeren Lederhülle und einer inneren Gummiblase, die aufgeblasen wird und dem Fußball seine Elastizität verleiht. Für gewöhnlich sind die Gummiblasen der Fußbälle mit einem Nippel versehen, durch den der Schlauchansatz der Luftpumpe hindurchgesteckt wird ίο und der dann nach Füllung der Blase abgeschnürt wird.
Man hat bereits vorgeschlagen, an Stelle der zuzubindenden Schlauchansätze selbsttätige Verschlußventile für Fußbälle zu verwenden, und zwar hat man bei derartigen Verschlußventilen ein Verschlußventil aus dünnen Blättchen oder Streifen gebildet, die sich über den Lufteinlaßkanal legen.
'Die bisherigen Ventile dieser Art machten es aber nötig, die Gummiblase mit einer ziemlieh umfangreichen Öffnung zu versehen, um den betreffenden Ventilteil einführen zu können. Eine solche Öffnung ließ sich an und für sich nur schwer zukitten und es war auch bisher bei Fußbällen auf eine eventuelle Verlegung des Sitzes dieser Öffnung gar nicht Bedacht genommen. Insbesondere waren keine Vorkehrungen getroffen, um diese im Bedarfsfälle mit Leichtigkeit bewirken zu können. Bei der Einrichtung nach vorliegender Erfindung wird nun diese Möglichkeit in einfacher Weise dadurch herbeigeführt, daß die Gummiblase nur mit einem kleineren Einschnitt k versehen zu werden braucht, um den in Frage kommenden Ventilteil hindurchführen zu können. Ein solcher Einschnitt, falls
im Laufe der Zeit ein Dichtungsfehler entstehen sollte, läßt sich aber leicht verkleben und somit die Füllvorrichtung sofort ohne Umstände verlegen.
Der Fußballversehluß nach vorliegender Erfindung besteht aus zwei dicht abschließenden, zusammenschraubbaren, je mit einer kleinen achsial nach aiußen führenden Durchgangsöffnung versehenen Teilen, von denen ίο der untere durch einen in die Gummiblase des Fußballs anzubringenden Einschnitt hindurchgefühlt wirdj während der obere oder äußere Verschlußteil, der innen eine Verschraubung für den Anschluß an eine Luftpumpe besitzt, in den unteren Verschlußteil hineingeschraubt werden soll'. Über die untere Durchgangsöffnung des Oberteiles, die möglichst klein zu halten ist, wird ein möglichst dünner Gummistreifen gelegt, der vermittels eines Fadens an so dem Teil so festgeschnürt .wird, daß er die Öffnung verschließt. Beim Einblasen von Luft durch den oberen Teil des Verschlusses lüftet sich der Gummistreifen von der Öffnung und läßt diese hindurchtreten. Auf diese Weise läßt sich die Füllung des Gumtniballes leicht erreichen, ohne daß unter gewöhnlichen Umständen die Entstehung eines Dichtungsfehlers" an der Füllöffnung zu befürchten ist. Tritt ein solcher Fehler im Laufe der Zeit ein, so kann man einfach die Füllvorrichtung verlegen, indem man den alten Einschnitt verklebt und den Unterteil des Füllansatzes durch einen neuen Einschnitt an einer anderen Stelle in die Blase einführt.
Durch die Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι den oberen Teil des Verschlusses zur Hälfte im Aufriß und zur Hälfte im Schnitt.
Abb. 2 zeigt den unteren Teil des Verschlusses in derselben Darstellung.
Abb. 3 ist ein abgebrochen gedachter Teil der Gummiblase eines Fußballes bei bereits vorhandenem Einschnitt und darunter 'befindlichen unterem Verschlußteil.
Abb. 4 ist eine Draufsicht des oberen Verschlußteiles,
Abb. 5 eine Draufsicht des unteren Verschlüßteiles.
Abb. 6 ist eine Seitenansicht eines Schlüssels zum Auf- und Zuschrauben des oberen Verschliußteiles.
Abb. 7 ist eine untere Ansicht dieses Schlüssels.
Der durch die Abb. 1 und 4 veranschaulichte obere Verschlußteil α mit Flansch b und Außengewinde c ist unten mit der Durchgangsöffnung e versehen. Über diese untere Öffnung e wird der obenerwähnte, hier nicht gezeichnete Gummistreifen gelegt, der die öffnung in normaler Lage verschließt. Die Befestigung des Gummistreifens erfolgt durch Anbinden seiner überstehenden Enden in der über der Grundfläche d angedeuteten Einkerbung. Im Innern des oberen Verschlußteiles α ist ein Innengewinde f vorgesehen, um den Ansatzteil der Luftpumpe aufnehmen zu j können. Wird vermittels der Luftpumpe in den Verschlußteil eingeblasen, so lüftet sich der (nicht gezeichnete) Gummistreifen über der Austrittsöffnung e und läßt die Luft seitlich entweichen.
Der untere Verschlußteil g· mit Flansch h hat die Gestalt einer nach innengekehrten Tülle mit kleiner Durchgangsöffnung i und ein Gewinde/ für das Hineinschrauben des Gewindes c des Verschlußteiles a. Aus Abb. 3 ist zu ersehen, wie die Gummiblase mit einem Einschnitt versehen ist, um den unteren Verschlußteil" g hindurchführen zu können. Der Teil g wird bei diesem Vorgang mit der Hand gehalten, damit der obere Verschlußteil α aufgeschraubt werden kann. Der Schlüssel (Abb. 6 und 7) dient zum Lockern des Ver-Schlusses, falls eine Versetzung desselben beabsichtigt ist. Es werden zu diesem Behuf in die Seitenöffnungen des oberen Verschlußteiles m die Stifte 0 des Schlüssels η eingesetzt.
Will man die Gummiblase entleeren, so genügt es, in den Oberteil α der Gummiblase eine geeignete stumpfe Vorrichtung einzuführen und mittels dieser den auf der Austrittsöffnung e anliegenden Gummistreifen zu lüften.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verschluß für Fußballblasen o. dgl. mit einem streifenartigen Rückschlagventil, dadurch gekennzeichnet, daß er außer dem streifenartigen Ventil lediglich aus zwei nippelartigen Teilen (a, g) besteht, von denen der untere (g) nach Einführung durch den Einschnitt (k) sich mittels eines flanschartigen Ansatzes (ti) gegen die inwendig liegenden Ränder oder Lippen des Einschnitts legt, während der obere Verschlußteil (ä), der eine an sich bekannte, nach außen mündende Innenverschraubung für den Anschluß einer Luftpumpe besitzt, nach Hindurchstecken seiner hinteren mit dem streifenartigen Ventil1 versehenen Tülle durch einen Einschnitt der Gummiblase in den unteren Verschlußtail (g) angeschraubt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH82739D 1920-10-06 1920-10-06 Verschluss fuer Fussballblasen o. dgl. Expired DE360355C (de)

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