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Ventil für Gummibälle u. dgl.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ventil für Gummibälle und andere aufblasbare Gummihohlkörper, wie Sitzkissen, Schwimmgürtel, Spielwaren u. dgl. Bisher wurden derlei Hohlkörper zumeist auf höchst primitive Weise verschlossen, indem ein schlauchförmiger Ansatz mittels eines Stöpsels oder durch Anbringung eines Knotens abgeschlossen wurde. Es sind auch Ventile für solche Hohlkörper bekannt, die zumeist einen über die Oberfläche derselben vorstehenden Ansatz bilden. Hiemit waren jedoch zahlreiche Nachteile verbunden. Vor allem wurde der schlauchförmige oder andere vorstehende Ansatz oft zum Aufblasen in den Mund genommen, was unhygienisch ist, insbesondere bei in Krankenanstalten verwendeten Sitzkissen.
Es ist auch ein Gummischlauchventil für solche Hohlkörper bekannt geworden, das keine hervorstehenden Teile aufweist, daher auch nicht in den Mund genommen werden kann. Die mit diesem Ventil versehenen Gummihohlkörper können infolgedessen nur mit einer hiefür bestimmten Pumpe aufgeblasen werden.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung eines solchen Ventils, bei dem das schraubbar Ansatzstück für die Pumpe gleichzeitig den Ventilkörper festhält, so dass bei einfachster Bauart ein leichtes Auswechseln dieses Ansatzstückes ermöglicht ist. Das erfindungsgemässe Ventil eignet sich auch besonders für Bälle oder Spielwaren.
Gemäss einer weiteren Verbesserung wird das lästige Festkleben des Ventilschlauches an seinem Sitz vermieden.
Das in der linken Hälfte der Zeichnung in Ansicht, in der rechten Hälfte im Schnitt dargestellte Ventil gemäss der Erfindung besteht aus einem mit einem Gummischlauch 8 in bekannter Weise versehenen Ventilkörper 6, der in die Höhlung des Gummihohlkörpers hineinragt und der in seiner Stellung durch einen rohrförmigen, durchbohrten Pfropfen 4 gehalten wird. Dieser Pfropfen 4 enthält erfindunggemäss gleichzeitig auch in Form eines Gewindes oder einer anderen entsprechenden Ausgestaltung das Ansatzstück zum Anschliessen der Pumpe, das daher leicht ausgewechselt werden kann, um es z. B. bei eingetretener Abnutzung durch ein neues zu ersetzen oder um das Ventil zum Gebrauch mit verschiedenen Pumpen geeignet zu machen.
Der Körper 1 des Ventiles ist flach und abgerundet ausgebildet und wird mittels der Beilagscheibe 2, die in die Höhlung 11 des Teiles 1 hineinpasst, und der Mutter 3 am Gummikörper 10 befestigt. In die mit Gewinde versehene Mittelbohrung des Körpers 1 ist der Pfropfen 4 eingebracht, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine mit Gewinde versehene Mittelbohrung aufweist, die mittels der Ab- sehlusssehraube 5 verschlossen werden kann und die den Gewindestutzen der Pumpe aufnimmt.
Der untere Teil der Bohrung des Körpers 1 ist zu dem konischen Sitz 12 verengt, auf den, gegebenenfalls unter Zwischenlage des Lederringes , der obere, kegelförmig verdickte Teil des Ventilkörpers 6 aufruht, der durch den Pfropfen 4 nach unten gedrückt wird. Dieser Ventilkörper ist mit dem Gummischlauch 8 überzogen und weist eine Mittelbohrung auf, die in ein seitliches Loch 16 übergeht. Dieses Loch bildet mit dem Gummischlauch 8 in bekannter Weise ein Rückschlagventil beim Aufblasen. Zum Auslassen der Luft wird der Schraubbolzen 4 gelockert, der zum Ansetzen eines Schraubenziehers mit einem Schlitz versehen ist. Der innere Überdruck hebt dann den Ventilkörper 6 von seinem Sitz 12 und die Luft kann entweichen.
Der gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehene Lederring 7 verhindert ein Festkleben des Gummischlauches 8 an dem Sitz 12. Über das ganze Ventil kann noch ein Gummifleck 20 mit einem Loch 21 zum Einführen des Pumpenansatzes geklebt werden.