DE360225C - Verfahren zum Schmieden von sechsfach gekroepften Kurbelwellen durch Pressen im Gesenk - Google Patents

Verfahren zum Schmieden von sechsfach gekroepften Kurbelwellen durch Pressen im Gesenk

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DE360225C
DE360225C DEB95970D DEB0095970D DE360225C DE 360225 C DE360225 C DE 360225C DE B95970 D DEB95970 D DE B95970D DE B0095970 D DEB0095970 D DE B0095970D DE 360225 C DE360225 C DE 360225C
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pressing
forging
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crankshafts
point
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DEB95970D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/06Making machine elements axles or shafts
    • B21K1/08Making machine elements axles or shafts crankshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schmieden von sechsfach gekröpften Kurbelwellen durch Pressen im Gesenk. Sechsfach gekröpfte Kurbelwellen werden, abgesehen von den Verfahren,- bei welchen gleichzeitig nebeneinander zwei Wellen als spiegelgleiches Gebilde erzeugt werden, gewöhnlich durch Gesenkschmiedung derart hergestellt, daß sämtliche Kröpfungen in einer Ebene geschmiedet und erst nachträglich durch Verdrchung in den Lagerstellen in die richtige Winkellage gebracht werden.
  • Sollen sie gleich in der richtigen Winkellage der Kröpfungen gepreßt werden, so ergeben sich mannigfache Schwierigkeiten. Um ein verhältnismäßig widerstandsfähiges Preß-und Abgratgesenk und ein einwandfreies Schmiedestück bei geringem Werkstoffaufwand zu erhalten, kommt es in erster Linie darauf an, wie das die Kurbelwelle umschließende Gesenk im Ober- und Unterteil getrennt und wie die an der Trennungslinie entstehende Gratfuge geführt wird.
  • Der Erfindung gemäß läßt sich dies am vorteilhaftesten durchführen, wenn einesteils jeweils zwei Kröpfungen in einer zur Preßrichtung winkelrechten Ebene liegen, andernteils zwischen denKurbelblättern undzwischen den Kröpfungen Rippen stehengelassen werden. Welche Kröpfungen in die Ebene winkelrecht zur Preßrichtung gelegt werden, ist von der besonderen Form der Welle abhängig.
  • Auf diese Weise ist es möglich, bei sämtlichen Kröpfungen die Schmalseiten der Kurbelblätter ganz ohne Anzug sofort auf Maß zu schmieden, so daß sie nicht bearbeitet zu werden brauchen, was sich bei einer anderen Lage nicht durchführen läßt. Das Auspressen der Rippen ermöglicht eine solche Führung der Gratfuge, daß einfache Linien entstehen, so daß die Preßgesenke und Abgratschnitte widerstandsfähig undwirtschaftlich hergestellt werden können. Gleichzeitig wird der Fließvorgang beim Pressen äußerst vorteilhaft. Der überschüssige Werkstoff kann durch die im Gesenk ausgesparten Rippen gut abfließen, ohne daß sich sogenannte Überlegungen oder Faltungen bilden. Beim Preßstück selbst verhindern die Rippen das Verziehen beim Glühen und Härten, so daß kostspielige und zeitraubende Richtarbeit erspart wird. Die Rippen lassen sich am zweckmäßigsten bei der oben beschriebenen Lage der Kurbelwelle anordnen. Der. Preßvorgang wird dann so vorteilhaft, daß man von einem Vorschmieden des Halbzeuges unter Umständen ganz absehen und unmittelbar gewalztes oder geschmiedetes Halbzeug einsetzen kann.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel nach Art der Erfindung das Preßstück für eine sechsfach gekröpfte Automobilkurbelwelle mit vier Lagern dargestellt. Abb. i ist ein Aufriß, Abb. z der zugehörige Grundriß, die Abb. 3, q. und 5 sind Schnitte an den mit _AA bzw. BB bzw. CC bezeichneten Stellen. Die Pfeile bedeuten die Preßrichtung. In der Abb. 6 ist die Kurbelwelle in räumlicher Ansicht dargestellt, wobei sie zur Verdeutlichung der Rippen an zwei Stellen auseinandergeschnitten ist. Im vorliegenden Falle liegen die erste und sechste Kröpfung winkelrecht zur Preßrichtung. Zwischen den Kurbelblättern sind die Rippen a, zwischen den Kröpfungen die Rippen b ausgepreßt, c ist der Grat an der einen d der Grat an der anderen Seite der Welle. Aus der Abb. z geht hervor, daß der Grat c ganz in einer Ebene liegt. Ebenso ist in Abb. a zu erkennen, daß der Grat d eine verhältnismäßig einfache Linie bildet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcuE: i. Verfahren zum Schmieden von sechsfach gekröpften Kurbelwellen durch Pressen im Gesenk, dadurchgekennzeichnet, daß jeweils zwei Kröpfungen in einer zur Preßrichtung winkelrechten Ebene liegen. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kurbelblättern und zwischen den Kröpfungen Rippen (a bzw. b) ausgepreßt werden.
DEB95970D Verfahren zum Schmieden von sechsfach gekroepften Kurbelwellen durch Pressen im Gesenk Expired DE360225C (de)

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