DE3601302C2 - Fahrzeugsitz - Google Patents
FahrzeugsitzInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/02—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
- B60N2/22—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugsitz mit einer nach vorne
klappbaren Rückenlehne und Einrichtungen, um die Rücken
lehne in ihrer Gebrauchslage abzustützen.
Im folgenden wird ein konventioneller Fahrzeugsitz in Ver
bindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine in konventioneller Weise ausgebildete, an
einem Sitzrahmen angeordnete Rückenlehne.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Sitz ist eine klappbare Rücken
lehne 2 an einem Sitzteil 1 gelagert, ein Anlageteil 1a
ist an dem Sitzteil 1 angeordnet und ein Anschlag 3 aus
hartem Gummi, welcher in Anlage an das Anlageteil 1a bring
bar ist, ist an dem Sitzteil 1 befestigt. In der Gebrauchslage der Rücken
lehne 2 befindet sich der Anschlag 3 in
Kontakt mit dem Anlageteil 1a, um somit die Rückenlehne abzustützen.
Bei diesem konventionellen Fahrzeugsitz kann es leicht vor
kommen, daß der Anschlag 3 seine Gestalt stark verändert
und der harte Gummi, aus welchem er hergestellt ist, er
müdet. Wenn der Anschlag 3 durch die Ermüdung des Materials
weich geworden ist, verändert sich der Zustand, unter
welchem die Rückenlehne 2 gehalten wird, was sich nachteilig
auf die Feststelleinrichtung der Rückenlehne 2 auswirkt.
Dabei kann, bedingt durch die Lockerung der Feststellein
richtung, ein quietschendes oder knarrendes Geräusch auf
treten. Weiterhin tritt wegen des Verschleißes des Anschlags
3 ein metallischer Kontakt auf, durch welchen unangenehme
Geräusche hervorgerufen werden können und welcher die Festig
keit des Fahrzeugsitzes beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obengenannten
Nachteile zu beseitigen und einen Fahrzeugsitz der eingangs
genannten Art zu schaffen, dessen Anschlag ermüdungsfrei ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des
Anspruchs 1 gelöst.
Zu bevorzugende Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche
In der Gebrauchslage der Rückenlehne ist bei normaler Last der
elastische Bauteil des Anschlags
in Anlage an dem Anlageteil, um auf
diese Weise die Erzeugung unangenehmer Geräusche zu vermeiden.
Nur bei übermäßig großer Belastung auf den An
schlag verformt sich
das elastische Bauteil derart,
daß die Halterung in Kontakt mit dem
Anlageteil kommt, um die aufgebrachten Kräfte zu übertragen.
Auf diese Weise wird verhindert, daß das elastische Bau
teil übermäßig verformt wird und es ist mög
lich, daß das elastische Bauteil über einen langen Zeitraum
hinweg keine Ermüdungserscheinungen zeigt und in formsta
biler Weise gehalten wird.
Somit wird die normale Belastung der Rückenlehne von
dem elastischen Bauteil aufgenommen, während eine erhöhte
Belastung direkt durch die Halterung aufgenommen wird, um
eine stärkere Deformation des elastischen Bauteils zu verhindern,
wodurch dieses weniger ermüdet und
nicht der Gefahr ausgesetzt ist, durch eine übermäßige
Deformation zu brechen. Alle diese Umstände erhöhen
die Lebensdauer des Anschlags. Weiterhin tritt weder ein
Knarren oder Quietschen noch eine Lockerung der Feststell
einrichtung auf, so daß der gesamte Fahrzeugsitz eine
höhere Lebensdauer aufweist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispiels in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 2 einen Teil eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug
sitzes, wobei die Befestigung der Rückenlehne an
dem Sitzrahmen dargestellt ist,
Fig. 3 eine perspektivische Hinteransicht des erfindungs
gemäßen Fahrzeugsitzes und
Fig. 4 einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Anschlag
sowie die ihm benachbarten Teile.
In den Fig. 2-4 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Fig. 3 zeigt einen Fahrzeugsitz 10, welcher
mit einer nach vorne klappbaren Rückenlehne 30 versehen ist, die am
hinteren Endbereich eines Sitzteiles 20 mittels Bolzen 11
gelagert ist. Um die Rückenlehne in ihrer Gebrauchslage
zu halten, ist eine Feststellvorrichtung 40 vorge
sehen, welche verhindert, daß die Rückenlehne 30 nach vorne
umklappt. Weiterhin sind Anschläge 50 vorgesehen, welche
verhindern, daß die Rückenlehne 30 nach hinten klappt.
Auf der Rückseite der Rückenlehne 30 sind Riegelelemente
42 vorgesehen, welche an dem rechten und dem linken Endbe
reich einer Feststellwelle 41 befestigt sind, wobei die
Feststellwelle 41 zwischen Seitenstreben 32 eines Rahmens
drehbar gelagert ist. Jedes der Riegelelemente 42 weist
eine Klinke 42a sowie einen Betätigungsbereich 42b auf.
An einem Ende der Feststellwelle 41 ist ein Handgriff 41a
vorgesehen. An einer Seite der Feststelleinrichtung 40 ist
eine Öffnung 43 vorgesehen, mit der die Klinke 42a des
Riegelelements 42 in Eingriff bringbar ist.
An der Basis der seitlichen Strebe 32 ist ein Anschlagträger
33 befestigt; gegenüberliegend zu diesem ist an einem Rahmen
21 des Sitzteils 20 ein Anlageteil 22 vorgesehen.
Ein Anschlag 50 ist an dem Anschlagträger 33 befestigt und
umfaßt eine Halterung 51, welche
einen U-förmigen Querschnitt aufweist, sowie ein
elastisches Bauteil 52, welches in der Halterung 51 ange
ordnet und dort befestigt ist. Das
elastische Bauteil 52 überragt die
Halterung 51 mit einem vorderen Endbereich 52a.
Durch die Halterung 51 und durch
den Anschlagträger 33 erstreckt sich ein Bolzen 53, welcher
mittels einer Mutter befestigt ist. Er kann jedoch auch an
geschweißt werden.
Der vordere Endbereich 52a des elastischen Bauteils 52
ragt so weit über die Halte
rung 51 hinaus, daß bei einer starken Verformung des elasti
schen Bauteils 52 die Stirnfläche 51a der Halterung
51 in direkten Kontakt mit dem Anlageteil 22 kommt.
Wenn, wie in Fig. 3 dargestellt, die Rückenlehne 30 in Gebrauchs
lage ist, sind die Klinken 42a der Riegelelemente 42 mit
den Öffnungen 43, welche an der Seite des Sitzteils 20 vor
gesehen sind, in Eingriff. Die vorderen Endbereiche 52a
der elastischen Bauteile 52 der Anschläge 50 befinden sich
dann in Kontakt mit den Anlageteilen 22, um die Rückenlehne
30 in ihrer Gebrauchslage abzustützen.
Wenn die Rückenlehne 30
nach vorne geklappt werden soll, werden die Klinken 42a
durch Betätigung der Betätigungsbereiche 42b der Riegel
elemente 42 oder durch Betätigung des Handgriffs 41a der
Feststellwelle 41 außer Eingriff von den Öffnungen 43 ge
bracht. Wenn die Rückenlehne 30 in ihre Gebrauchslage
zurückgeführt werden soll, müssen entsprechende Verriege
lungshandgriffe durchgeführt werden.
Wenn eine Person auf dem Fahrzeugsitz 10 sitzt und sich
gegen die Rückenlehne lehnt und somit eine
starke Kraft auf diese aufbringt, werden die vorderen
Endbereiche 52a der elastischen Bauteile 52 der Anschläge
50 verformt, um die Belastung aufzunehmen, welche geringer
oder gleich einer vorbestimmten Belastung ist. Wenn die
vorderen Endbereiche 52a verformt werden, wird jedes der
elastischen Bauteile 52 insgesamt verformt, diese Verfor
mung wird jedoch durch die Halterungen 51 begrenzt. Aus
diesem Grunde wird eine Alterung oder Ermüdung der elasti
schen Bauteile 52 verhindert.
Wenn eine außergewöhnlich hohe Belastung, welche natürlicher
weise größer sein muß, als die vorgenannte vorbestimmte Be
lastung, auf die Anschläge 50 aufgebracht wird, ist es nicht
ausreichend, daß nur die vorderen Endbereiche 52a der
elastischen Bauteile 52 verformt werden. Vielmehr werden
die gesamten elastischen Bauteile 52 verformt und in die
Halterungen 51 gedrückt, so daß die Stirnflächen
51a der Halterungen 51 in Kontakt mit den Anlageteilen 52
kommen können. Dieser Kontakt erfolgt zwischen festen Bau
teilen, wobei jedoch diese hohe Belastung nicht so oft auf
tritt, daß diese Bauteile dadurch brechen könnten.
Die bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 freilie
genden Seiten der elastischen Bauteile
können jedoch auch von den Halterungen
51 umgeben sein. Weiterhin ist es möglich, den Anschlag 50
und das Anlageteil 22 in umgekehrter Weise als in dem ge
zeigten Ausführungsbeispiel anzuordnen.
Claims (3)
1. Fahrzeugsitz mit einem Sitzteil und einer nach vorne
klappbaren Rückenlehne, wobei die Rückenlehne in ihrer
Gebrauchslage über Anschläge, die an der Rückenlehne oder am
Sitzteil angeordnet sind, an Anlageteilen, welche an dem
Sitzteil bzw. der Rückenlehne vorgesehen sind, abgestützt
ist, und wobei die Anschläge elastische Bauteile aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes elastische Bauteil (52)
von einer Halterung (51) umfaßt ist, wobei das elastische
Bauteil (52) die Halterung (51) in Richtung auf das
Anlageteil (52) hin überragt und nur bei einer Belastung der
Rückenlehne (30) größer als eine vorgegebene Belastung
derart deformiert wird, daß die Halterung (51) in direktem
Kontakt mit dem Anlageteil (22) kommt.
2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterung (51) einen U-förmigen Querschnitt aufweist,
dessen Schenkel zum Anlageteil (22) hin weisen.
3. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest ein Riegelelement (42)
zwischen der Rückenlehne (30) und dem Sitzteil (20) in der
Nähe der Anschläge (50) und der Anlageteile (22) zur
Sicherung der Gebrauchslage der Rückenlehne (30) vorgesehen
ist.
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