DE360048C - Speiseventil fuer eine Dampf- und Warmwasserheizung - Google Patents

Speiseventil fuer eine Dampf- und Warmwasserheizung

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DE360048C
DE360048C DEM72321D DEM0072321D DE360048C DE 360048 C DE360048 C DE 360048C DE M72321 D DEM72321 D DE M72321D DE M0072321 D DEM0072321 D DE M0072321D DE 360048 C DE360048 C DE 360048C
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DE
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valve
steam
water
hot water
water heating
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Expired
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DEM72321D
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GEORGES MENESSON
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GEORGES MENESSON
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/02Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Speiseventil für eine Dampf- und Warmwasserheizung. Die -I#'-rfitiduti" betrifft ein Speiseventil für eine Dampf- und Warmwasserheizung, bei ,er das Wasser aus einem mit der :Atmosphäre in Verbindung stehenden Speisebehälter absetzend nach einem Dampferzeuger finit sofortiger Verdampfung strömt. Bei derartigen Heizungen wird ein Dampferzeuger von geringem 1 assungsvermögen verwen-Ict und in das Rohr, welches ihn mit (lein \-orratsbeliälter verbindet, ein Speiseventil :ingeschaltet, welches derartig ein.gerichtet ist, daß sein SperrorIgan sich selbsttätig unter lein Einfuß der Richtungsänderungen _ der %Vasserströniutig bewegt, welche ihrerseits unter der \@'irkung der mehr oder weniger schnellen Dampfentwicklung im Dampferzeu-;,er nach jedesinaligem Wasserzufluß ent-=telien.
  • Bisher wurden als derartige Speiseventile ,ewühnliche Rückschlagsv entile verwendet. Die I:rfalirung lehrt nun aber, daß mit einem solchen der angestrebte Zweck tatsächlich in vollkommener Weise nicht erreicht wird. Diese Heizungen sind sehr häufig Störun-,en unterworfen, wegen der schlechten Wir-:ungsweise des Absperrorgans.
  • Gegenstand der Erfindung bildet nun ein in ieder Hinsicht einwandfrei arbeitendes äpeiseventil, das sich durch die Vereinigung folgender Merkmale auszeichnet: i. Der ist lotrecht geführt und arbeitet finit einem flachen, iil)er ihni liegenden Sitz zusammen.
  • a. Das Verhältnis zwischen der Stützfläche les Ventillciirpers und dein Querschnitt der ittnun@rcn iin Ventilsitz ist sehr groß, d. h. leg Quer#elinitt dieser Atislaßiititingen ist viel ideincr als die Stützfläche des Ventils. Diese Bauweise könnte unter Uniständen der rcrclniäßi;,rn Ausströmung der Gase hinderlich ;ein, deshalb sind eine gewisse Zahl sehr Imitier f i1Fnungen über die ganze AusdehitUnel, des Sitzes verteilt. 3. Der Hub des Ventilkörpers ist sehr klein, z. B. i inm.
  • 4.. Das Gewicht des '\"entilkörpers ist zieinbeträchtlich.
  • Die Luft und. der Dampf, welche sich allinählich vor dein Aufkochen entwickeln, entweichen bei diesem Speiseventil in verhältnismäßig leichter Weise. trotz der Enge der Durchgänge zwischen dem Ventilkörper und seinem Sitz. Im Augenblick, wo (las Sieden heftig wird, wirkt die 'lasse des finit dein Dampf zurückgedrängten Wassers auf - den Ventilkörper, dieser wird mitgenommen und gegen seinen Sitz gepreßt.
  • Dieser Erfolg tritt nur ein, wenn die Bedingungen unter 2 unfl 3 erfüllt sind. Die sehr große Differenz zwischen der Stützfläche des Ventils und dein Querschnitt der Ausströmungsöttnungeti erzeugt einen beträchtlichen Druckverlust, der noch durch die 'Menge der Zwischenräume zwischen dem Sitz und dein geöffneten Ventilkörper derart erhöht wird, (lag im Augenblick, wo die heftigste Danipfentwickhing das Wasser mitreißt, das '-entil unmittelbar auf seinen Sitz gepreßt wird.
  • Die absetzende und selbsttätige Zuführung des Wassers ist auf diese Weise sichergestellt, wobei dennoch ein Abströmen der Luft oder der Gase, welche den R'asserzufluß nach dein Dainpferzeug-er streu würden, nach dein Speisebehälter stattfindet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung schematisch in einer beispielsweisen Ausführungsfirm.
  • Der Vorratsbehälter ist mit i bezeichnet. Der Dampferzeuger 2 bat beispielsweise die Form einer 1lcizschlange, die von einer beliebigen, nicht dargestellten Feuerung für Kohle, Gas oder einen anderen Brennstoff beheizt wird. Die Radiatoren 3 sind in verschiedenen Stockwerken angeordnet. Das Rohr .I verbindet den Behälter i finit dein Dampferzeuger z. Von letzterem gehen Rohre 5 nach den Radiatoren. Die Rohre 6 leiten das Wasser von den Radiatoren nach (lern 'Vorratsbehälter i zurück. In die Rohre 5 sind Scheider7, vorzugsweise in jedem Stockwerk, eingeschaltet.
  • Am Anfang des Rohres .4 ist ein Speiseventil 8 angeordnet, dessen beispielsweise im Boden des Behälters i fest angebrachter Sitz 9 mit vielen kleinen Öffnungen io versehen ist. Dieses Ventil wird (furch eine mittlere Stange ii geführt, deren Bund 1a den Ventilhuf) derart begrenzt, (taß (las 'Ventil sich von seinem Sitz nur um eine kleine Strecke abheben kann. Das Ventil wird (furch sein Eigengewicht, durch den atmosphärischen Druck und das Gewicht des Wassers im Behälter i nach unten gedrückt. Dagegen wird es bei der jedesmaligen Verdampfung im Kessel durch das in Rohr .4 zurückfließende Wasser nach oben geworfen.
  • Während der Erwärmung (fieses Wassers bis-zur Blasenbildung entweichen die darin gelösten Luft- und Gasmengen (furch das Rohr 4 und den Vorratsbehälter I hindurch, indem sie zwischen dem Klappenventil und seinem Sitz hindurchströmen. Sobald die Verdampfung stattfindet, wird (las in 4 entlialtene Wasser zurückgedränt und sucht gleichfalls zwischen (lern Ventil 8 und seinem Sitz 9 hindurchzuströmen. Dann wird aber (las '\ entil selbsttätig sofort geschlossen, und Wasser und Dampf können nur noch durch tile Rohre 5 und die Radiatoren ausströmen. Sobald die eingeführte Wassermenge vollkommen verdampft und aus (lein Kessel 2 ausgestoßen ist, und sobald der Dampfdruck wieder gesunken ist. öffnet sich das Ventil von neuem und läßt Wasser aus dein Behälter in den Kessel 2 einströmen, und zwar in mehr oder weniger großen \fengen, je nachdem, ob die Verdampfung langsamer oller schneller ist und der Dampf mehr oder weniger leicht entweichen kann.
  • Dieser Vorgang wie(levholt sich unausgesetzt, solange die Beheizung dauert. Die Häufigkeit der Pulsationen kann leicht geregelt werden. insbesondere, wenn (leg Kessel finit Gas oder einem flüssigen Brennstoff beheizt wird. Infolge dieser Regelungsmöglichkeit kann man erreichen, (Maß der Dampf (furch die Rohre @ mehr oder weniger große Wassersäulen mitreißt. Bei starker Beheizung ist die mitgerissene Wassernien-e gering, und die lZadiatoren erhalten fast ausschließlich Dampf zugeführt. Wenn dagegen die ßeheizung rerlan-samt wird, kann das Gewicht des-( urch (lie Radiatoren gedrückten Wassers größer sein als (lasjenige zeugten Dampfes, so claß auf dieseWei zentrale Warmwasserheizung entsteht.
  • Im allgemeinen wird (las Fassur mögen der Radiatoren und dasjeni= Rohrsystems viel kleiner gemacht als 1 üblichen Heizungseinrichtungen, so d Ingangsetzen der Einrichtung und die Jung ihrer Wirkungsweise schnell vo gehen können.
  • Jeder der dargestellten Wasser. Dampfscheider besteht aus einem gesc nen Gefäß 7, in welches (las Zuflußrc 13 im oberen Teil mündet, während d flußrohre bei L4 im unteren Teil inünd( durch den. Dampf in das Gefäß 7 mitge Wasser kann durch die-Öffnungen 14 z gedrückt werden und nach (lern Bef zurückgelatt^en, nachdem es die Rad unter der %'s ;rkung des Dampfdruckes laufen hat.
  • Wenn .:;regen (fieser Druck ante Atmosphärendruck fällt, ist es möglic eine gewisse 'Menge Wasser (las Be: hat, von den Radiatoren rückwärts zu i Dieses Wasser wird aber in den Gef zurückgehalten.
  • Durch diese Einrichtung vermeidet eine Umkehr der Umlaufrichtung. Obgleich der Dampferzeuger vort aus einer einfachen Schlangenröhre -e Durchmessers hergestellt wird, kann selbstverständlich. ohne von der Erh abzuweichen, auch einen anderen Kess geringem Fassungsvermögen verwende

Claims (1)

  1. PATEN T- A\ SPRI: CII Speiseventil für eine * Dampf-Warmwasserheizung, bei der das '' aus einem mit (leg Atmosphäre in bindung stehenden Speisebehälter setzend nach einem Dampferzeuge sofortiger Verdampfung strömt, gi zeichnet durch die Vereinigung fol; Merkmale: a) Der plattenförmigeVentilkörper lotrecht geführt und arbeitet mit flachen über ihin liegenden Sitz (9 samtnen. b) Das Verhältnis zwischen der fläche des Ventilkörpers und (lein schnitt (leg Öffnungen im Ventilsi sehr groß. c) Der Hul> des Ventilkörpers is klein. d) Der Sitz des Ventils (o) besitz große Zahl sehr kleiner Öffnungen
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