DE359589C - Verfahren und Vorrichtung von Mundstueckbelagstoff fuer Zigarettenpapier - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung von Mundstueckbelagstoff fuer Zigarettenpapier

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DE359589C
DE359589C DEB101239D DEB0101239D DE359589C DE 359589 C DE359589 C DE 359589C DE B101239 D DEB101239 D DE B101239D DE B0101239 D DEB0101239 D DE B0101239D DE 359589 C DE359589 C DE 359589C
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ARTHUR BAUMGART
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/56Making tipping materials, e.g. sheet cork for mouthpieces of cigars or cigarettes, by mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 25. SEPTEMBER 1922
KLASSE 55 f GRUPPE
(B 101239 VlI]5Sf)
Arthur Baumgart in Dresden.
lagstoff
Bei der Herstellung von unterklebtem Beziur Bildung von Zigaretteamundstücken, bei welchem ein mit Klebstoff (»Trsnsparol«, anscheinend ein Leinölfirnisfarbgemisch) bestrichener Seidenpapierstreifen mit dem Belagstoff (Blattmetall, Kork ο. dgl.) belegt und unter Anpressiung des Belages zur Rolle gewickelt wird, kommt es sehr auf eine gleichmäßige Aufteragung des Klebstoffes an. Diese gleichmäßige Aufträgung setzt voraus, daß der Streifen in ununterbrochener ■ gleichförmiger Bewegung läuft; denn zeitweise Unterbrechungen des Laufes stören das Auftragen des Klebstoffes empfindlich. Solche Unterbrechungen kommen aber insbesondere dann vor, wenn der Belagstoff in Blattform von der Hand einer Arbeiterin aufgelegt wird; -Fehlgriffe, wie sie namentlich bei der Handhabung des äußerst dünnen Blattmetalles unvermeidlich sind, bedingen die zeitweise Stillsetzung des Streifens, unter der dann der gleichförmige Auftrag des Klebstoffes leidet. Der Fehler zeigt sich in einem stellenweise überreichlichen Klebstoffauftrag,., wobei dann der Klebstoff den Papierstreifen und den Belagstoff durchdringt und zum Zusammenkleben der Windungen in der Belägrolle führt.
Erfindungsgemäß soll diesem Mangel abgeholfen werden. Bei Verwendung eines langsam trocknenden Kleb- oder Grundierung-smittels, wie es mit dem obenerwähnten »Trans- ! parol« gegeben ist, wird das Auftragen des I Klebmittels auf den Papierstreifen von dem ; Aufbringen des Belagstoffes auf den Papier- j. streifen getrennt, d. h. der Papierstreifen wird zunächst einmal grundiert und später in einem
ίο besonderen Arbeitsgange belegt. So wird das eine vom anderen unabhängig, und es ist ein leichtes, den Papierstreifen beim Grundieren ! ununterbrochen und gleichförmig laufen zu ■ lassen. Dabei entsteht nun aber die Schwierigkeit, was man mit dem einseitig grundierten \ und klebrigen Streifen anfangen soll, bevor ', er zur weiteren Verarbeitung gelangt. Es er- '■ scheint aus mehrerlei Gründen nicht angängig, ; ihn etwa unaufgewickelt in Schleifen an einem j Traggestell aufzuhängen; wollte man ihn aber aufwickeln, so würde das zwar ein rechtzeitiges Wiederabwickeln nicht hindern, aber es würde ein Teil der Grundierung an der Rückseite haften bleiben und für die schließliehe Belagroile verderblich werden. Erfindungsgemäß verfährt man deshalb in der Weise, daß man zu gleicher Zeit zwei Papierstreifen mit dem Klebmittel versieht und beide Streifen Schicht auf Schicht zu einem Doppelstreifen zusammenlaufen läßt, der aufgewickelt wird. Wird dieser Doppelstreifen rechtzeitig (bei Verwendung von »Transparol« nicht später als etwa 50 Stunden nach dem Auftragen des Klebmittels bei Voraussetzung normaler Zimmerwärme) wieder abgewickelt und in die beiden Einzelstreifen aufgelöst, so trennen sich nach der Beobachtung des Erfinders die beiden Klebschichten ohne jeden Nachteil für den Arbeitszweck, und es können nun beide Einzelstreifen beim Abwickeln und nach Maßgabe des Abwickeins in der bekannten Weise mit dem Belagstoff versehen werden. Wenn hierbei eine zeitweise Stillsetzung des Streifenlaufes erforderlich wird, so kann sie auf die Beschaffenheit der Klebschicht keinen Einfluß mehr haben.
Eine zur Ausführung des neuen Verfahrens dienende Einrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt die Einrichtung zum Auftragen des Klebmittels auf die Papierstreifen, Abb. 2 die Einrichtung zum Belegen der grundierten Papierstreifen.
Nach Abb. 1 lauf en von den Spulen A1
und A2 die beiden Seidenpapierstreifen a5 j und α? über die Walzen B1 und B2 unter Bildung des Doppelstreifens ax-a2 zusammen, um zur Spule A aufgewickelt zu werden. Den Walzen B1, B2 sind Auftragvorrichtungen C1 und C~ bekannter Art vorgelegt, durch welche die einander zugekehrten Seiten der Streifen α1 und dr mit dem Klebmittel versehen werden.
Die Spule A wird dann nach Abb. 2 in das Lager D eingelegt. Nachdem man am Anfang des Doppelstreifens a1, a2 die beiden Einzelstreifen von Hand auseinanderzieht, wird der Streifen α1 nach links zum Spulenkern E1 und der Streifen a2 mit Hilfe der Leitrolle d nach rechts zum Spulenkern E2 geleitet. Die Enden der Streifen α1 und a? werden an den Spulenkernen E1 bzw. E2 befestigt. Bei entsprechendem Antrieb der beiden Spulenkerne E1 und E2, welcher zweckmäßig unter Vermittlung von Reibungskupplungen geschieht, wickelt sich nun der Streifen a1 auf E1 und der Streifen a? auf E2 auf. Bei f1 bzw. f2 wird der Belagstoff angelegt. Die Aufwicklung geschieht unter dem Druck der gewichtslbelasteten Gegendruokrollen g1, g2.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von unterklebtem Mundstückbelagstoff für Zigarettenpapier, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst zwei Papierstreifen in ununterbrochenem Arbeitsgange mit einem langsam trocknenden Klebmittel versehen und Schicht gegen Schicht gemeinsam aufgewickelt werden, worauf dann der go Doppelstreifen unter Auflösung in die beiden Einzelstreifen wieder abgewickelt wird und die beiden Einzelstreifen nach Maßgabe der Abwicklung nunmehr je mit dem Belagstoff (Blattmetall, Kork o. dgl.) belegt werden.
2. Auftragvorrichtung für das Klebmittel zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die beiden Einzelpapierstreifen (α1 und a2) durch ein Walzenpaar (B1Zb-), dessen Walzen je eine Klebstoff auf tragvorrichtung1 (C1 bzw. C2) vorgelagert ist, zu einem Doppelstreifen vereinigt werden.
3. Wickel- und Belegvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits eines Lagers (D) für die den Doppelstreifen tragende Spule (A) die an- n0 getriebenen Spulenkerne (E1 und E2) zur Aufnahme der beiden Einzelstreifen (α1 und a2) mit belasteten Gegendruckwalzen (g1 bzw. g2) angebracht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB101239D 1921-08-23 1921-08-23 Verfahren und Vorrichtung von Mundstueckbelagstoff fuer Zigarettenpapier Expired DE359589C (de)

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