DE199477C - - Google Patents

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DE199477C
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cinematograph
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wound
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199477--KLASSE 57iz. GRUPPE
CARL PAHL in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11.Juni 1907 ab.
Bei Kinematographen, bei denen das ablaufende Bildband sofort wieder auf eine der gebräuchlichen Spulen aufgewickelt wird, ist es erforderlich, das vorgeführte Band, ehe es zu einer neuen Vorführung bereit ist, umzuwickeln.
Mittels des im folgenden beschriebenen Verfahrens sowie der Vorrichtung wird eine getrennte Umwickelung unnötig gemacht, die dadurch während der Vorführung verloren gehende Zeit erspart und die Feuergefährlichkeit des unverpackt liegenden Filmmaterials ausgeschaltet. Das Verfahren besteht darin,, daß das Bildband von der Rolle, auf welche es beim Ablauf aus. dem "Kinematographen aufgewunden wurde, während der Vorführung des nächsten Bildbandes durch' eine mit dem Kinematographen gekuppelte Vorrichung ab- und sofort wieder aufgewunden wird. Es ist alsdann wieder richtig, d. h. so aufge-■' wunden, daß der Bildanfang oben liegt. .
Die Umwickelung des Bandes während der Vorführung eines neuen läßt sich auf mannigfache Art erreichen; am einfachsten geschieht sie, indem, die Achse der vorn unterhalb des Kinematographen gelagerten Fi.lmaufwickelrolle verlängert wird, so daß auf diese Verlängerung eine zweite ein durch den Kinematographen zuvor verkehrt aufgewickeltes Band enthaltende Rolle gelagert werden kann, von der das Band durch die Bewegung des Kinematographen-Triebwerkes ab- und auf eine auf einer entweder direkt vom Kinematographen-Triebwerk in Drehung gesetzten, am Kinematographen vorgesehenen oder in einem besonderen Lager gelagerten, mit der Achse der Aufwickelbüchse oder dem Triebwerk gekuppelten Achse aufgesteckte- Rolle umgewickelt wird.
. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Anordnung einer Umwickelvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Stirnansicht:
Mit dem Kinematographen-Triebwerk ist in bekannter Weise die in einer Tragschiene a gelagerte Achse d zur Aufnahme der Wickelrolle e durch Riemen b und Schnurscheibe c o. dgl. gekuppelt. Nach der Erfindung wird diese „Achse d nach d' hin verlängert; auf diesen Teil der Achse wird eine Wickelrolle e' mit durch die Rolle e (verkehrt) aufge-: wickeltem Bildband gesteckt. Von dieser Rolle soll nun das Band durch die Bewegung des Kinematographen-Triebwerkes ab- und auf eine weitere Rolle i umgewickelt werden. Es liegt dann richtig und kann ohne weiteres vorgeführt werden. Zu diesem Zwecke ist in der Tragschiene α eine Achse f gelagert, die mit der Achse d, d' durch Schnurscheiben g, g' und Riemen h gekuppelt ist und zur Aufnahme einer dritten (leeren) Rolle i dient. Wird der Kinemato'graph in Tätigkeit gesetzt, so wickelt die Rolle e in bekannter Weise den vorgeführten Teil des Bildbandes auf, gleichzeitig werden dadurch aber auch die Rollen e' und i gedreht, so daß das auf'
e' mittels e aufgewickelte Bildband sich von e' ab- und, wenn sein Schlußende in i eingeklemmt ist, auf i. richtig aufwickelt. Es empfiehlt sich, bei.dieser Anordnung die Tragschiene α durch eine sie stützende und mittels ihrer Backen k' umgreifende Hilfsschiene k zu verstärken. Es ist selbstverständlich, daß die Umwickelrolle anstatt in der Tragschiene a auch in einem besonderen Lager gelagert
ίο werden kann. Ebensogut kann man auch für die Umwickelrolle i im oder am Kinematographen eine unmittelbar mit dem Triebwerk verbundene Achse vorsehen, in welchem Falle ein Schnurtrieb zwischen i und e' entbehrlich wird. Bei dieser Anordnung ergibt sich gleichfalls die vorbeschriebene Wirkung.
Die Rollen e, e' und i sind in bekannter
Weise mit ihren Achsen abnehmbar und durch in die Buchsen eingesetzte Spiralfedern, gleitend verbunden, so daß sie sich stets gerade mit der Winkelgeschwindigkeit drehen, welche erforderlich ist, um das Bildband gespannt zu halten. Die Rollen e, e' und i können gegeneinander ausgetauscht werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zum Aufwickeln von Kinematographen-Bildbändern, bei welchem das ablaufende Band während der Vorführung durch eine mit dem Kinematographen-Triebwerk gekuppelte Rolle verkehrt aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß während der Vorführung und Aufwickelung eines neuen Bandes das vordem vorgeführte und durch den Kinematographen aufgewickelte Band durch die Drehung des Kinematographen ab- und auf eine leere Rolle richtig umgewickelt wird. .
  2. 2. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Umwickeln des verkehrt liegenden Bildbandes dienenden, mit dem Kinematographen gekuppelten Wickelrollen (e' und i) an . der Seite des Kinematographen, und zwar zweckmäßig an dessen Tragschiene (α): gelagert sind.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verlängerung der die Rolle (e) für das aus dem Kinematographen kommende Band tragenden Achse und eine Wickelrolle (e'J auf dieser Verlängerung, sowie eine weitere, unmittelbar oder mittelbar von dem Triebwerk in Umdrehung versetzte Wickelrolle (i) für das von der Wickelrolle (e'J ablaufende Bildband.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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