DE359522C - Sicherheitsvorrichtung - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung

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DE359522C
DE359522C DES50299D DES0050299D DE359522C DE 359522 C DE359522 C DE 359522C DE S50299 D DES50299 D DE S50299D DE S0050299 D DES0050299 D DE S0050299D DE 359522 C DE359522 C DE 359522C
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DE
Germany
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control lever
machine
movement
controlled
switch
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Expired
Application number
DES50299D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/12Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung. In dein Hauptpatent ist eine Sicherheitsvorrichtung beschrieben, die dazu dient, die Geschwindigkeit, mit welcher gesteuert werden kann, zu beschränken und dadurch unzulässige Geschwindigkeitsänderungen bzw. Belastungsänderungen der Antriebsmotoren zu verhüten. Zu diesem Zweck wird der Steuerhebel mit einem durch einen besonderen Hilfsmotor oder die zu regelnde Maschine angetriebenen Gesperre zwangläufig in Verbindung gebracht in solcher Weise, daß der Steuerhebel nur mit der Geschwindigkeit bewegt werden kann, mit welcher das Gesperre bewegt wird. Die Ingangsetzung des Gesperres erfolgt hierbei, sobald der Steuerhebel seine räumliche Lage ändert. Der Bewegungssinn des Gesperres wird hierbei in Abhängigkeit vom Bewegungssinn des Steuerhebels so geändert, daß das Gesperre den Steuerhebel in dem durch die Anfangsbewegung desselben angegebenen Bewegungssinn freigibt.
  • Um eine rasche Zurücklegung eines bestimmten Weges durch die zu steuernde Maschine zu erreichen, wird man im allgemeinen ebenso wie eine rasche Beschleunigung auf eine möglichst scharfe Stillsetzung derselben herbeizuführen bestrebt sein. Man kann hierbei zum Bremsen mindestens so große Stromwerte zulassen wie beim Beschleunigen. Hierzu ist aber im einen und anderen Falle eine verschiedene Gestaltung des Bewegungsgesetzes des Steuerhebels notwendig. Denn bei gleichartiger Gestaltung dieses Bewegungsgesetzes bewirkt der Einfluß der Belastung und des Widerstands im Läuferstromkreis beim Beschleunigen und Verzögern wesentlich verschiedene Stromwerte in der zu regelnden Maschine.
  • Sperrungen, die für eine Änderung der Steuerhebelauslage beim Beschleunigen und Verzögern ein verschiedenes Bewegungsges°_tz vorschreiben, sind schon durch das Hauptpatent bekannt geworden. Diese Einrichtungen bestehen aus zwei Sperrelementen.
  • Nach der Erfindung soll dieselbe Wirkung durch ein einziges Sperrelement erreizht werden. Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Gesperre benutzt, das aus einer mit einer Kurvennut versehenen Trommel besteht, die einen in dem Feldstromkreis des Antrie;)smotors für das Gesperre angeordneten Widerstand zwangläüfig ein- oder ausschaltet. Wird dieser Widerstand in das Feld des Hilfsmotors eingeschaltet, dann wird das Feld geschwächt, und der Motor bzw. das Gesperre läuft rascher. Diese Einrichtung soll dazu dienen, den Steuerhebel bei der Verzögerung der zu steuernden Maschine sehr rasch in die Mittelstellung oder auch noch darüber hinaus zurückzuführen, um möglichst bald einen großen Verzögerungsstrom zu erreichen. Der Widerstand ist kurzgeschlossen, wenn die zu steuernde Maschine beschleunigt werden soll. In diesem Fall läuft das Gesperre langsamer,- und infolgedessen muß auch der Steuerhebel langsamer ausgelegt werden.
  • In der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführung der Einrichtung unter Verwendung eines besonderen Hilfsmotors für die Bewegung des die Steuergeschwindigkeit beherrschenden Gesperres dargestellt. i ist der Steuerhebel der zu regelnden Maschine, welcher mit dem Sperrhebel 2 in starrer oder mehr oder weniger nachgiebiger Verbindung steht. Der Hebel 2 trägt eine Rolle 3, die in die Nut q. einer Trommel 5 eingreift; die durch die Nut der Trommel gebildeten Anschläge stellen die die Steuergeschwindigkeit beschränkenden Gesperre dar. Die Trommel 5 ist auf einer Welle 6 befestigt und wird durch das Vorgelege 7 von einem Hilfsmotor 8 in der einen oder anderen Richtung angetrieben. Die Welle 6 ist in ihren Lagern achial mit geringem Spiel beweglich. Die achiale Bewegung der Welle 6 wird durch den Hebel io auf den Steuerumschalter 9 und auf den Hilfsschalter i i übertragen. Bei Mittelstellung der Welle befindet sich der Schalter in der Öffnungsstellung, in den Endlagen der Welle in der einen oder anderen Schlußstellung. Durch den Umschalter 9 werden die Ankerzuleitungen des Motors 8 für Vor- oder Rückwärtslauf geschlossen. Durch Veränderung der Lage des Steuerhebels in irgendeiner Stellung wird zunächst durch die Rolle 3 und die Nut q. die Trommel 5 und mit ihr die Welle 6 und der Schalter 9 verstellt und dadurch der Hilfsmotor 8 in solchem Sinne eingeschaltet, daß der Steuerhebel im Sinne einer weiteren Fortsetzung der eingeleiteten Bewegung allmählich freigegeben wird. Sobald der Steuerhebel stillgehalten wird, läuft der Hilfsmotor nur einen ganz kleinen Wegteil weiter, da jetzt durch die Weiterbewegung der Trommel 5 bei stillstehender Rolle 3 eine selbsttätige Rückführung des Schalters 9 in die Ausschaltstellung bewirkt wird. Insoweit entspricht die Anordnung den Einrichtungen nach dem Hauptpatent. Durch den Schalter i i in Verbindung mit dem Schalter 12 und den Widerstand 13 im Erregerstromkreis des Hilfsmotors 8 wird nun die angestrebte Verbesserung der Sicherheitseinrichtung gemäß der Erfindung bewirkt. Der Schalter 12 wird durch den Steuerhebel i beim Auslegen aus seiner Mittelstellung, in welcher der Stillstand der Maschine eingestellt ist, im einen oder anderen Sinne geschlossen, je nach der Fahrtrichtung, die durch das Auslegen des Steuerhebels eingestellt wird. Nach einer geringen Bewegung des Steuerhebels befindet sich der Schalter 12 in seiner Schlußstellung und verharrt in derselben während der weiteren Bewegung des Steuerhebels bis zur Rückführung in seine Mittelstellung.
  • Der Schalter 12 ist nun mit dem Schalter i i so an die Enden des Widerstandes 13 im Erregerstromkreis des Hilfsmotors 8 angeschlossen, daß dieser Widerstand durch die Schalter i i und 12 kurzgeschlossen wird, wenn die zu steuernde Maschine beschleunigt werden soll, während umgekehrt der Widerstand 13 in den Erregerstromkreis des Hilfsmotors 8 eingeschaltet wird, wenn die zu steuernde Maschine verzögert werden soll. In den meisten Fällen wird die hierdurch bewirkte Veränderung des Verzögerungsgesetzes gegenüber dem Beschleunigungsgesetz genügen. Aber eine beliebige weitergehende Abweichung beider Gesetze kann auch noch dadurch bewirkt werden, daß die Größe des Widerstandes 13 durch die Stellung des Steuerhebels oder die Stellung der Trommel 5 selbständig verändert wird.
  • Die hier beschriebene Anordnung stellt nur ein Beispiel dar. Dieselben Wirkungen können natürlich auch mit anderen an sich bekannten Mitteln erzielt werden. Z. B. kann an Stelle der Umschalter ii und-i2 ein einziger Kurzschlußschalter für den Widerstand 1 3 Verwendung finden, der dann in Abhängigkeit vom Drehsinn der Trommel 5 und der Stellung des Steuerhebels i gesteuert wird. Oder es kann, falls die Vorrichtung nur für einen Drehsinn benutzt wird, die Steuerung des Widerstandes 13 mittels eines Schleppschalters durch die Trommel 5 oder den Steuerhebel i gesteuert werden, oder es kann, da der Drehsinn der Trommel 5 durch den Schalter 9 bestimmt ist, mit diesem ein einfacher Ausschalter zur Steuerung des Widerstandes 13 verbunden iwerd@en, der bei Einstellung des Schalters 9 in der einen Richtung den Widerstand kurzschließt und bei Einstellung in der anderen Richtung einschaltet. Ebenso kann die Veränderung der Geschwindigkeit der Kurventrommel 5 durch andere Mittel erfolgen, z. B. durch den Einbau einer veränderlichen Übersetzung 7, z. B. eines Reibradgetriebes und Einstellung des Übersetzungswertes in Abhängigkeit von Einrichtungen, deren Stellung sich beim Übergang vom Beschleunigen zum Verzögern ändert. Dieser Übergang wird bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung durch das Umkehren der Bewegung des Gesperres bei ausgelegtem Steuerhebel festgestellt. Es könnte jedoch auch durch einen Beschleunigungsmesser erfolgen, der unmittelbar von der zu steuernden Maschine angetrieben wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung zur Verhütung unzulässiger Geschwindigkeitsänderungen nach Patent 288829 mit Gesperre zur Erzielung verschiedener Bewegungsgesetze für die Auslegung des Steuerhebels bei Beschleunigung und Verzögerung der zu steuernden Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der verschiedenen Bewegungsgesetze ein und dasselbe Sperrelement benutzt wird.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung verschiedener Bewegungsgesetze die- Bewegungsgeschwindigkeit des Sperrelementes zwangläufig in Abhängigkeit vom Sinn der Bewegungsänderung der zu steuernden Maschine geändert wird.
  3. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Änderung der Bewegungsgeschwindigkeit des Sperrelements auch in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Maschine, der Stellung des Steuerhebels oder der Stellung des Gesperres stattfindet.
DES50299D Sicherheitsvorrichtung Expired DE359522C (de)

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