DE358129C - Stromzufuehrung fuer elektrische Fahrzeuge - Google Patents

Stromzufuehrung fuer elektrische Fahrzeuge

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DE358129C DEK77349D DEK0077349D DE358129C DE 358129 C DE358129 C DE 358129C DE K77349 D DEK77349 D DE K77349D DE K0077349 D DEK0077349 D DE K0077349D DE 358129 C DE358129 C DE 358129C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Stromzuführung für elektrische Fahrzeuge. Die Erfindung betrifft die Stromzuführung für elektrische Fahrzeuge, und zwar vor allem jener Art, bei der der Strom von den Leitungen mittels :eines auf den Drähten fahrenden Kontaktwagens abgenommen wird und das Fahrzeug nicht auf Schienen fährt, d. h. eine gleislose Anlage. Es können aber die verschiedenen Einrichtungen zum größten Teile auch bei anderen Systemen zur Anwendung gelangen.
  • Der Beschreibung und den Zeichnungen ist ein Drehstrombetrieb, zugrunde gelegt, da dabei in der Regel die schwierigsten Ausführungsformen auftreten.
  • In den Abb. r bis 6 ist .eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Formstückes und die Art seiner Anbringung dargestellt.
  • Die drei Fahrdrahtleitungen des Drehstromrnetzes sind mit r, 2, 3 bezeichnet. Am Mast 4 ist der Träger 5 befestigt, der die Isolatoren 6 trägt; in diesen sind! die Stützen 7 für die Fahr,d'rahtleitung angeordnet. Auf den zu einem Fahrdraht gehörigen Stützen ist ein Formstück 8 aufgesetzt, das so geformt ist, daß es in dem. Winkelpunkte einen Ü:bergangsb:ogen zwischen den beiden hier zusammenstoßenden geraden Leitungsstrecken bildet. Der Krümmüngshalbmesser dieser Formstücke .kann sehr klein gehalten werden; es kann das Kurvenstück mit einem Krürnmungshalbmesser von beispielsweise r m ausgeführt werden, ohne da& bei der gebräuch= liehen Höchstgeschwindigkeit solcher Fahrzeuge Mißstände auftreten. Das Formstück ist bei der Ausführungsfarm gemäß Abb.4 so U-förmig im Querschnitt ausgestaltet, daß es über die freien Enden der Stützen 7 geschoben werden kann. Der Fahrdraht wird zuerst auf die Stützen oder in das Formstück eingelegt, so daß nach Aufsetzen des. Formstückes der Fahrdraht zwischen den oberen Enden der Stützen und dem Stege 8' des Formstückes liegt. In dieser Stellung erfolgt die Verbindung des aufgesetzten Formstückes mit den zugehörigen Stützen beispielsweise mittels Nieten g. Der Fahrdraht kann sich in der durch das, Formstück .und die Stütze gebildeten Rinne der Länge nach verschieben, so daß' das Spannen des Fahrdrahtes ermäglicht ist. Das Formstück ist .an den freien Enden der Schenkel mit Versteifungsflanschen ausgestattet, die zur Versteifung der gekrümmten Form dienen. Da die Kontaktrolle den Steg 8' befährt, können diese Flanschen vollkomvmen entsprechend den Festigkeitsanforderungen ausgestaltet werden, ohne daß hierbei Rücksicht auf die Bildung einer rler Rolle angepaßten Fahrbahn genommen werden müßte. Das obere Ende der Stützen im Formstück ist zweckmäßig bei ro plattenförmig in der Längsrichtung des Formstückes verbreitert (Abb. z) und wirkt in folgender Weise: Wenn aus i@gendeinern Grunde das Formstück in der Drahtrichtung zu wandern sucht, so würde dies zu einer Verdrehung der Stützen 7 des Formstückes in ihren Isolatoren führen, und damit könnte sich das Formstück 8 den Isolatoren derart nähern, daß der Isolatorkörper teilweise in die Bahn des Kontaktorgans käme und es so an der Fortbelvegung behindern würde. Die plattenförmige Verbreiterung der Stützenenden verhindert dies nun und hält daher das Formstück auch bei achsialer Beanspruchung in der richtigen Lage zu den Isolatoren.
  • Wie Abb. i zeigt, ist das Formstück auch in der senkrechten Fläche gekrümmt, wodurch ein sanfter Übergang von einem Fahrdrahtstück auf das nächste im Aufhängungspunkte erzielt wird. Zweckmäßig ist über jedem Formstüok eine Leitschiene i i derart angebracht, daß der Stromabnehmer bei seiner Bewegung über den Aufhängungspunkt den Fahrdraht nicht verlassen kann.
  • Die Krümmung des Formstückes kann in beiden Richtungen (in der senkrechten und in der wagerechten Ebene) nach einem Kreisbogen gebildet oder aus einzelnen Kreisstücken zusammengesetzt sein. Die Zahl der Stützen ist natürlich entsprechend der Belastung zu wählen; die Maste können beliebig ausgebaut sein.
  • Um den Übergang des Kontaktorgans vorn Leitungsdraht auf das zugehörige Formstück stoßfrei zu ermöglichen, wird zweckmäßig an beiden Enden jedes Formstückes je ein Ansatz (Tragnase) i2 (Abb. i)- befestigt. Dieser besteht aus einer Platte 13 (Abb. 5 und 6) und einem Schenkel 14, der mit seiner zweckmäßig demLei-tungsdrahte entsprechend ausgerundeten Spitze über das Ende des Formstückes in dessen Längsrichtung hinausragt. Außerdem verstärkt sich, wie aus Abb. 6 ersichtlich, der Schenkel 14 des Ansatzes von seiner Spitze gegen die Platte bis fast zur Breite des Formstückes selbst und schließt an dieser Stelle an das Formstückende an. Nachdem der Leitungsdraht gespannt ist, werden diese Ansätze an den Formstücken beispielsweise durch Nieten befestigt. Der Leitungsdraht wird dabei durch die Spitze des Ansatzes, wie Abb. 5 deutlich zeigt, unmittelbar vor seinem Eintritt in das Formstück nach oben gedrückt, und zwar in solchem Maße, daß seine obere Kante praktisch in der Höhe der Formstüekoberkante liegt. Hierdurch wird erreicht, daß das auf dein Leitungsdraht laufende Kontaktorgan stoßfrei vom Draht auf das Formstück gelangt, da das Kontaktorgan infolge der Trägheit den Raum zwischen der Knickstelle des Drahtes und dem. Formstück überfliegt. Durch die seitliche Verstärkung des Ansatzes erhalten die seitlichen Führungsteile des Kontaktorgans selbst Führung; es wird so die stoßfreie Überleitung vorn schwachen Leitungsdraht -auf das breitere Formstück erzielt; dies kommt sowohl bei Kontaktrillenrädern als auch bei Verwendung von Kontaktorganen mit besonderen Seitenrollen 15 (Abb. 7) wesentlich in Betracht.
  • Die dargestellte Ausführungsform hat den Vorteil leichter Herstellbarkeit der Formstücke durch Gießen oder Pressen und einfacher Verbindung bei festem Sitze auf den Stützen. Der Fahrdraht wird beim Verlegen und beim Betrieb vor Verletzungen geschützt, da alle scharfen Abbiegungen vermieden sind. Durch die Verwendung solcher Formstücke entfällt die Notwendigkeit der Verspannung des Fahrdrahtes. Hierdurch wird eine erhebliche Zahl von Hilfsmasten oder Tragarmen erspart; die Spanndrähte selbst entfallen vollständig, die Montierung wird wesentlich vereinfacht und das Straßenprofil verbleibt frei. Insbesondere für schienenlose Bahnen spielt dies eine bedeutende Rolle. Die Verwendung der Formstücke ist hier nur bei Stromzuführungen mit oben auf demLeitungsdraht laufendem Kontaktorgan dargestellt, ohne jedoch hierauf :beschränkt zu sein. Auch die Anzahl der Luftleiter ist nicht wesentlich. Die Formstücke können, wie dies -bei der dargestellten Ausführungsform der Fall ist, selbst einen Teil der Leitung bilden, sie können aber auch den Leitungsdraht nur tragen, so daß in letzterem Falle der Stromabnehmer nicht das Formstück selbst, sondern den Leitungsdraht befährt. Die Formstücke können auch mittels Verspannung aufgehängt werden. Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung solcher Formstücke liegt aber darin, daß in den Winkelpunkten die gebräuchliche Verspannung vollkommen entfallen kann durch Befestigung der Formstücke an entsprechenden Mastkonstruktionen. Fällt der Schnittpunkt der aneinanderschließenden Fahrbahnrichtungen nicht wesentlich landeinwärts, so kann der Winkelpunkt bei beliebig großem Winkel (selbst bei einer Kehre) mit einem. einzigen Formstück überbrückt werden, d. h. also auch mit einer einzigen Mastkonstruktion.
  • Eine beispielsweise Ausgestaltung der Stromzuführung in Abzweigstellen u. dgl. ist in den Abb.8 bis 1q. dargestellt, und zwar zeigt Ab-b. 8 eine Abzweigung im Grundriß, Abib. 9 die entsprechende Weiche irrt Aufriß und Abb. io .eine Weichenzunge in Seitenansicht; Abb-. i i zeigt das Gesamtbild der Anlage. In Abb. i2 ist ein Hauptmast mit einem, Tragarm: in Seitenansicht dargestellt. Die Abb. 13, 1q. zeigen eine Ausweichstelle (der Einfachheit halber ist nur ein Leitungsdraht gezeichnet), die Abb. i5, 16 und 17 die Führung im Bogen bzw. eine Kreuzungsstelle und Ab#b. 18 eine Ausführungsform des Leitungsdrahtes im Querschnitt.
  • Als Stromaib.nehmer ist ein Kontaktwagen vorausgesetzt, dessen Polwägelchen, die auf den Drähten laufen, mit einem zweiten Satze Kontaktrollen in Parallelspur ausgestattet sind.
  • Die durchgehenden Leitungen sind, mit i, 2, 3, die Abzweigleitungen .mit i', 2', 3' bezeichnet. Die ganze @,#Teicheneinrichtung wird von einem Maste (z. B. Doppelmaste) .4 getragen, der bei der dargestellten Ausführungsform zwei Tragarme 6o, 6o' besitzt, von welchen der Tragarm 6o in Verbindung mit dem zugehörigen Maste in Abb. 12 in Seitenansicht dargestellt ist. Die durchlaufenden Leitungen sind am Maste 4 befestigt und liegen in der Weiche wagerecht bzw. parallel zur Straßenoberfläche. Der Tragarm 6o trägt die Formstücke 8 (s. auch Abb. :z), mit denen die Enden der Leitungen i', 2', 3' verbunden sind. Arn anderen Ende jedes Formstückes ist bei 61 (Abb. 8) je eine Zunge 62 gelenkig befestigt, so daß die Zungen in der senkrechten Ebene verschwenkt werden können. In ihrer Tiefstellung liegen ihre freien Enden tiefer als der benachbarte Teil des zugehörigen durchgehenden Leitungsdrahtes (in Abb.9 in vollen Linien dargestellt), in der hochgeschwenkten Lage hingegen (in Abb!. 9 in gestrichelten Linien dargestellt) ist der senkrechte Abstand a zwischen zusammengehörigen Leitern der Haupt- und Zweigleitung genügend groß; um die Kontakträder des Stromabnehmers ungehindert durchzulassen.
  • Werden die Zungen übergewichtig ausgeführt, so arbeitet die Weiche in folgender Weise-Kommt ein Fahrzeug 63 längs der Hauptleitung von links (Abb-. ii), so. laufen die Kontakträder der zweiten Spur des Kontaktwagens, die außer Funktion waren, auf die Zungen 62 auf und heben während des Durchlaufens der Zungen den ganzen Stromabnehmer so weit (Strecke b in Abb. 9), daß die bisher auf lern Hauptleitungen arbeitenden Kontakträder der ersten Spur aus der Hauptleitung gehoben und frei werden. Der ganze Kontaktwagen gelangt daher selbsttätig auf die Zweigstrecke (Nebenfahrbahn). Kommt hingegen ein Fahrzeug 64 auf der Zweigstrecke gegen die Weiche, so vollzieht sich umgekehrt vollkommen selbsttätig der Übergang des Kontaktwagens auf die Hauptleitung. Fährt anderseits ein Fahrzeug 65 auf der Hauptstrecke von rechts (Abb. i i) gegen die Weiche, so unterfahren -die Kontakträder der zweiten leerhängenden Spur die Zungen, 62 und schwenken sie dabei empor, so daß der Kontaktwagen dieses Fahrzeuges ungestört auf der Hauptleitung bleibt. Nach der Durchfahrt stellen sich die übergewichtigen Zungen wieder selbsttätig in die in vollen Linien (Abb, 9) dargestellte Lage ein. Die Zungen 62 sind, wie besonders Abb. ro zeigt, derart mit Anlaufflächen 62' bz-w. 62" versehen, daß die Betätigung der Zungen durch die Kontakträder des, Stromabnehmers ohne Stoß erfolgt.
  • Die beschriebene Weichenanlage erfordert daher eine besondere Einstellung von außen nur dann, wenn ein Fahrzeug, das von links (Abb. i i) kommt, längs der Hauptleitung weiterfahren soll. Diese Einstellung (Wechsel der Grundstellung der Zungen) kann mechanisch dadurch erfolgen, d.aß eine entsprechend' mit den Zungen verbundene Stellvorrichtung am Maste angebracht wird, - die von Hand aus betätigt wird, oder es, kann die Einstellung auf elektrischem Wege vom Fahrzeug aus erfolgen. Dies kann in irgendeiner Weise dadurch erfolgen, daß bei der Durchfahrt auf der Hauptstrecke -furch Einstellung eines Schalters am Fahrzeug vor der Weiche der Stromkreis (beispielsweise durch einen Kontakt des Stromabnehmers) einer Zweigleitung geschlossen wird, die eine Einrichtung speist, die im stromdurchflossenen Zustande die Zungen 62 emporschwenkt und in ,dieser Lage festhält. Hat das: Fahrzeug die Weiche durchfahren, so wird die Stellvorrichtung stromlos und läßt die Zungen wieder in Norma:Tstellung sinken. Mit den Zungen oder der Stellvorrichtung kann eine befeuchtete Anzeigeeinrichtung verbunden sein, die genügend weit sichtbar dem. Wagenführer stets die Stellung der Weiche zeigt, um den Folgen aller Zufälle durch Versagen der Weiche vorzubeugen. In der Abb. 12 ist auch schematisch eine Einrichtung dargestellt, die zür Detätigung einer Weiche von Hand aus dient und mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist. Der Träger 66 der Zungen der Abzweigleitung ist im Tragarmi 6o der Höhe nach einstellbar angeordnet. Die Einstellung erfolgt durch Betätigung des Seiles 67, das mit dem Träger 66 verbunden ist. Das Gewicht des Trägers- ist durch das Gegengewicht 68 ausgeglichen, und zwar nur zum. Teile oder übermäßig, je nachdem der Träger 66 sich normal in der Hoch- oder Tiefstellung befinden soll. Dementsprechend m!uß natürlich auch die Verbindung des Seiles 67 mit dem Träger 66 durchgeführt sein. Das Gegengewicht 69 gleicht das Gewicht des Seiles 67 aus. Ein Zeiger 70 ist mit dem Träger derart, beispielsweise mittels eines Gabelhebels 71, verbunden, daß er bei Hoch- oder Tiefstellung des Trägers 66, d. h. bei Abschaltung .oder Einschaltung der Zweigstrecke, deutlich die Einstellung zeigt. In der Abb. 12 ist der Zeiger in der anderen Stellung in gebrochenen Linien dargestellt.
  • Es kann natürlich die Weiche auch so ausgeführt werden, daß sie selbsttätig die Fahrt auf der Hauptstrecke von links nach rechts der Abb. i i gestattet und für die Überleitung auf die Zweigstrecke Einstellung erfordert. Dies kann dadurch erzielt werden, daß die Zungen derart entlastet werden, daß sie sich normal in der in Abb.9 in gestrichelten Linien dargestellten zweiten Grundstellung (emporgeschwenkt) befinden.
  • Die ganze Weiche hat auch den besonderen Vorteil, daß sie keine Stellung einnehmen kann, in welcher in irgendeiner Fahrtrichtung die Leitungsdrähte so unterbrochen sind, daß der Kontaktwagen bei Fehleinstellung herabstürzen kann. Es verliert der Kontaktwagen bei dieser Weiche niemals seine Führung auf den Leitungsdrähten.
  • Der Mast und die Träger können natürlich verschieden ausgebildet sein. Es kann beispielsweise der Doppelmast so gestellt werden, d'aß die beiden Einzelmaste parallel neben der Hauptleitung stehen, so daß die Spannweite des zweiten Tragarmes 6o' verringert wird. Es können auch drei Tragarme angebracht werden, -,vobei der dritte den linksseitigen Teil: 71 (Abb. 8) der Hauptleitung in der Weiche trägt.
  • Zweckmäßig wird, wie die Abb. 8, 11, 14 zeigen, der die Weiche tragende Tragarm 6o und der Mast 4 derart im Winkel zur Hauptfahrbahn 1, 2, 3 aufgestellt, daß die Ebene (Mast-Tragarm) im wesentlichen in die Richtung der Nebenfahrbahn fällt. Dadurch wird die Beanspruchung des Mastes auf Verdrehung durch den Drahtzug der Nebenleitung wesentlich verkleinert bzw. ganz ausgeschlossen.
  • In der Abb..8 ist überdies beispielsweise eine Aufhängung der Weiche dargestellt, bei der das eine Ende 71 der Hauptstreckenweiche quer zur Strecke verstellt werden kann. Das linksseitige Ende des Trägers 5 ist nämlich mittels eines Spannarmes 72 einstellbar mit dem Maste 4 verbunden. Wird die Länge des Spannarmes verändert, so wird das Ende 71 des Trägers 5 in der Papierebene verschwenkt. Dabei erfolgt eine Änderung der Entfernung c vorn entsprechenden Teil der Zweigstrecke, d. h. eine Einstellung der Spurweite am Weichenende. Es kann so nach Montierung eine genaue Einstellung durchgeführt oder eine gegebenenfalls beimn Betriebe eingetretene Änderung rückgängig gemacht werden. Sind die einander entsprechenden Enden der Haupt und Zweigstrecke in einem gemeinsamen Träger angebracht, beispielsweise einem starren Bogen, so entfällt die Notwendigkeit -der Verwendung einer Stellvorrichtung.
  • Bei Bogenführungen (Abb. 15) erfolgt die Verlegung der Leitung zweckmäßig derart, daß an der bezüglich des Bogens innen liegenden Straßenseite ein Tragarm' 74 (entsprechend Tragarm 6o der Abb. 12) angeordnet wird', der die Fahrdrähte des Kontaktwagens trägt. Hierdurch wird erzielt, daß das Fahrzeug im Bogen freieste Beweglichkeit hat, ohne in solche Stellungen gelangen zu können, in welchen die Zugwirkung am Kontaktwagen ungünstig angreift bzw. in der Fahrtrichtung des Kontaktwagens keine genügend große Komponente besitzt (tote Räume des Bogens).
  • :Die Abb. 13 und 14 zeigen in schematischemn Bilde die Anlage einer Ausweichstelle im. Auf- und Grundriß. Es ist der Einfachheit der Darstellung halber nur je ein einziger Leitungsdraht für die Haupt- und Nebenstrecke abgebildet. An den Abzweigungen der Ausweichstelle gehen die Endstücke der Zweigleitung 75 in Zungen 62 über, -die bei 61 gelenkig in den Trägern der Weichen angeordnet sind. Unter der Annahme der Verwendung eines Kontaktwagens mit einem zweiten Satz von Kontaktorganen in Parallelspur liegen die beweglichen Zungen in Spurweite neben den zugehörigen unbeweglichen Weichenstücken 76 der Hauptleitung. Die eine Zunge 62 (Abb. 13 rechts) nimmt unter der Wirkung ihres Gewichtes normal jene Stellung ein, bei der die Zungenspitze tiefer liegt als der entsprechende Teil der Hauptleitung; die andere Zunge 62 (Abb. 13 links) ist so ausbalanciert, daß sie sich gewöhnlich in der Hochstellung befindet. Durch die verschiedenen Ga@vichte 77 und 78 ist die unterschiedliche Art der Belastung (Ausbalanoierung) der Zungen 62 angedeutet. Die Nebenleitung 75 liegt höher als die Hauptleitung, und zwar um, eine solche Strecke, daß beim Auffahren eines Kontaktwagens auf die Zunge 62 (Abbb. 13 rechts) die Kontaktorgane der anderen Spur des Kontaktwagens sicher aus der Hauptleitung gehoben werden. Vom Kontaktwagen sind in Abb. 13 nur schematisch die Kontakträder dargestellt.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet in der folgenden Weise: Fährt ein Wagen auf der Hauptstrecke von links (Abb. 13, 14) ein, so bewegt sich der Kontaktwagen ungehindert unter der Zunge 62 durch (s. Abb. 13 links), auf der Hauptleitung weiter, unterfährt die Zunge 62 (Abb. 13, rechts) und hebt sie dabei an. Der Kontaktwagen fährt also auf der Hauptleitung ungestört weiter, und die letzterwähnte Zunge 62 sinkt hinter dem durchlaufendm Kpntaktwagen wieder selbsttätig in die in Abb: 13 gezeichnete Lage. Kommt ein Wagen auf der Hauptstrecke von rechts, so gelangt die zweite Spur seines Kontaktwagens auf die Zunge 62 (Abb. 13 rechts) und läuft längs derselben auf die Nebenleitung 75; dabei wurden die Kontaktorgane der ersten Spur aus der Haupt'l'eitung ausgehoben. Gelangt der Kontaktwagen dann auf die andere Zunge 62, so verschwenkt sich diese infolge der Belastung in die Schräglage (wie die Zunge 62 rechts in Abb. r3), und es gelangen dadurch die Kontaktorgane der ersten Spur des Kontaktwagens wieder in Eingriff mit der Hauptleitung. Nach Ablaufen des Kontaktwagens wird die Zunge selbsttätig wieder in die Hochstellung geschwenkt. Statt durch entsprechende Verteilung des Gewichtes der Zunge kann natürlich die Betätigung der Zungen auch durch elastische Organe, Federn o. dgl., erfolgen.
  • In den Abb. 16 und 17 ist eine beispielsweise Ausführungsform: einer Kreuzungsanlage im Aufriß und Grundriß dargestellt. Es sind hier wieder drei Leiter angenommen. Die ganze Einrichtung ist auf einem Maste (Doppelmast) q. mit Trägern 6o angeordnet. Die querlaufende Leitung (Drähte 79, 8o, 81) ist oberhalb der längslaufenden Leitung (Drähte z, 2, 3) angeordnet und läuft ohne Unterbrechung durch. Die direi Leitungsdrähte i, 2, 3 hingegen sind an der Kreuzungsstelle unterbrochen, und zwar ist arm Tragarme schwenkbar ein Arm 82 angebracht, der auf entsprechenden Stützen (Stützen 7 der Abb. 2) die Formstücke 8 trägt, die derart ausgebildet sind, daß sie bei Einstellung in die längslaufende Strecke die Unterbrechung der Leitungen r, 2, 3 überbrücken. Am Arme 82 ist außerdem ein Bügel 83 angebracht, der bei Unterbrechung der längslaufenden Strecke in der Kreuzung mit seinem Ende 8¢ das Gestell eines bei unterbrochener Kreuzung von links (Abb, 17) einlaufenden- Kontaktwagens fängt rund so dessen Abstürzen verhindert. Ein Teil 85 des Bügels ist so ausgebildet, daß er das Kabel eines bei offener Brücke auf der Querstrecke durchfahrenden Wagens sicher von den Teilen des Tragarmes abhält. Um auch einen auf der längslaufenden Strecke von rechts (Abb. 17) bei offener Brücke einlaufenden Kontaktwagen abzufangen, kann leicht auf dem Hauptmast eine entsprechende Einrichtung angeordnet werden. Es kann diese Einrichtung beispielsweise aus einem am Mast q. schwenkbaren Arm (entsprechend dem Ende 8¢ des Bügels 83) bestehen, der bei offener Brücke sich in einer Lage befindet, in der er den Träger des Kontaktwagens fängt, und in der anderen Stellung so zurückgeschwenkt ist, daß der Kontaktwagen bei eingeschalteter Brücke an der Fortbewegung nicht behindert wird. Die Betätigung dieser Einrichtung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß das Seil 86 zur Verschwenkung des Armes 82 über dien Hauptmast geführt ist und mit der Abfangseinrichtung am Hauptmast so verbunden ist, daß bei Betätigung der Brücke gleichzeitig diese Einrichtung entsprechend verschwenkt wird.
  • Mit der ganzen Einrichtung können natürlich Vorrichtungen verbunden sein, die selbsttätig dem Wagenführer von fern anzeigen, wie die Kreuzung eingestellt ist. Es kann auch die Einrichtung :so getroffen sein, daß jeder auf der längslaufenden Strecke anfahrende Wagen selbsttätig, beispielsweise auf elektrischem Wege, die Einstellung Oder Weiche auf Durchfahrt und nach Überfahren der Stelle die Rückstellung der Weiche besorgt. Die beschriebenen Weichen, Ausweichen und Kreuzungen können natürlich auch bei anderen Stromzuführungen, wie beispielsweise auf geraden Strecken, ohne in der Wagerechten gekrümmte Formstücke verwendet werden.
  • Ausdrücklich 'sei erwähnt, daß, alle die hier beispielsweise im Zusammenhange mit einem Drehstromnetz beschriebenen Einrichtungen auch bei Anlagen mit mehr oder weniger Drähten Verwendung finden können, z. B. für Gleichstrom, Drehstrom mit Nulleiter USW.
  • Um in Ortschaften die Hochspannung nicht durch die Ortsstraßen führen zu müssen, kann die Strecke teilweise mit Niederspannung gespeist werden, in welchen, Falle der für den Motorbetrieb nötige Strom durch besondere Wechselstromtransformatoren erzeugt wird, welche entweder im, Kraftwagen oder in einem besonderen Anhänger montiert sein können. In diesem Fall kann der Hilfswagen eine besondere Stromzuführung erhalten, welche ausschließlich nur auf der Niederspannungsstrecke verkehrt, um Irrungen völlig auszuschließen.
  • Bei den bekannten Stromzuführungen mit polygonaler Verspannung tritt in den Winkelpunkten der Leitung durch die Kontaktrolle eine seitliche Abnutzung des Drahtes auf, die durch die Verwendung der beschriebenen Formstücke vermieden ist. Es kann daher bei dieser 'Ausbildung der Stromzuführung an den Seitenflächen des Leitungsdrahtes mit einer verhältnismäßig dünnen Haut das Auslangen gefunden werden, für die eigentliche Lauffläche der Kontaktrolle aber muß mit Hinsicht auf die Albnutzung besondere Sorge getragen werden. Die in Abb. 18 im Schnitt dargestellte Ausbildung des Fahrdrahtes für die Kontaktrollen entspricht diesen besonderen, bei dem beschriebenen Stromzuführungssystem auftretenden Verhältnissen. Uni einen durchlaufenden Draht 93 beispielsweise aus Stahl als Seele ist ein Blech 94 entsprechender Stärke, beispielsweise aus Kupfer oder Aluminium, gelegt, und zwar derart, daß die freien Blechenden 95, 96 in der Längsrichtung des Drahtes überlappen. Diese Überlappungsstelle wird hierauf verlötet. Die Seele wird so fortlaufend mit einem Mantel aus gut leitendem Material umkleidet. Der so gebildete Leitungsdraht wird derart verlegt, daß der Stromabnehmer auf der durch die Überlappung gebildeten Verstärleung des Mantels läuft. Beispielsweise wird bei Verwendung von Kontaktwagen, die auf den Drähten laufen, die Verlegung so erfolgen, daß der überlappungswulst oben liegt. Die Vorteile der Verwendung eines solchen Leitungsdrahtes liegen darin, daß die Zugspannungen durch die aus entsprechendem Material bestehende Seele aufgenommen «erden, und daß die Abnutzung der Drahtoberfläche einen verstärkten Teil desselben trifft, so daß die Lebensdauer des Drahtes erhöht wird. Dabei ist die Herstellung des Drahtes eine verhältnismäßig einfache und der Mantel sitzt sicher und fugenlos auf der Seele, so daß eine Ablösung ausgeschlossen ist.
  • Der beschriebene Draht kann natürlich auch bei anderen Stromzuführungen, wie beispielsweise auf geraden Strecken, ohne in der Wagerechten gekrümmte Formstücke verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stromzuführung für elektrische Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen der Richtungsänderung der Leitung diese durch Formstücke gebildet bzw. getragen ist, die derart gekrümmt sind, daß ein durchweg stetiger Übergang von der einen in die andere Richtung erfolgt.
  2. 2. Stromzuführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke starr an entsprechenden Ständern befestigt sind, so daß die gebräuchliche Verspannung der Leitung entfällt.
  3. 3. Stromzuführung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig von der Größe des Winkels, den die beiden in der betreffenden Kurvenstelle zusammentreffenden Richtungen der Leitung bilden, die Überführung der Leitung aus der einen in die andere Richtung durch ein einziges Formstück erfolgt.
  4. 4. Formstück nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe auch in der Lotrechten derart gekrümmt ist, daß es einen Übergang zwischen den Seilkurven der beiden an das Formstück anschließenden freihängenden Leitungsteile bildet.
  5. 5. Formstück nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe im: wesentlichen U-förmigen, mit Versteifungsflanschen ausgestatteten Querschnitt besitzt, den Leitungsdraht zwischen den Schenkeln. aufnimmt und durch den Steg die Fahrbahn für das stromabnehmende Organ (Kontaktwagen) bildet.
  6. 6. Formstück nach Anspruch i oder folgenden oder für gerade Strecken, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden des Formstückes Einrichtungen, z. B. Ansätze (12), angeordnet sind, die das anschließende Stück der freihängenden Leitung in solcher Lage zum Formstückende festhalten, daß das stromabnehmende Organ den Übergang vom freihängenden Leitungsteil auf das Formstück möglichst stoßfrei zurücklegt.
  7. 7. Formstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieEinrichtung (Ansätze 12) lösbar mit dem Formstück verbunden ist, so daß sie nach Spannung der Leitung befestigt werden kann und so das Spannen nicht behindert. B. Formstück nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (12) mit einem Schenkel (r4) ausgestattet sind, der an seinem äußeren Ende im wesentlichen die Breite des Leitungsdrahtes und an seinem an das Formstück anschließenden Ende im wesentlichen die Breite des von den seitlichen Führungsorganen des Stromabnehmers befahrenen Teiles des. Formstückes besitzt. 9. Stromzuführung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung in den Formstücken von den Stützen der Formstücke getragen wird. io. Stromzuführung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung in den Formstücken derart von den Stützen getragen wird, daß eine Längsbewegung des Leitungsdrahtes in den Formstücken möglich ist. i i. Stromzuführung nach Anspruch 5 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der im Foim.s@Gück liegende Teil (io) der Stützen in der Längsrichtung des Formstückes verbreitert ist, um insb,eson-.d'ere ein Wandern des Formstückes zu verhindern. 12. Stromzuführung nach Anspruch i oder folgenden oder für gerade Strecken, dadurch gekennzeichnet, daß in einem den freien Durchgang des stromabnehmenden Organs entsprechenden Abstande vom Formstück eine Leitschiene (i i) angeordnet ist. 13. Stromzuführung nach Anspruch i oder folgenden, insbesondere für mehrspurige Stromabnehmer (Kontaktwagen), dadurch gekennzeichnet, daß ein oder beide Enden des Formstückes mit dem Träger (Mast o. dgl.) einstellbar verbunden sind. 1q.. Stromzuführung nach Anspruch i an Abzweigstellen für Stromabnehmer (Kontaktwagen) mit einem zweiten Satz von Kontaktorganen in Parallelspur, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenfahrbahn für den Kontaktwagen mittels schwenkbarer, die Rückstellbewegung selbsttätig vollziehender Zungen derart an die Hauptfahrbahn angeschlossen ist, daß ohne Betätigung durch den Fahrer der Stromabnehmer in der einen Fahrtrichtung gegen die Weichenspitze je nach der gewählten Grundstellung der Zunge auf der Hauptfahrbahn oder unter Spurwechsel auf der Nebenfahrbahn weiterfährt und in der entgegengesetzten Fahrtrichtung von beiden Fahrbahnen mit bzw. ohne Spurwechsel die Weiche durchfährt. 15. Stromzuführung nach Anspruch i an Ausweichstellen für Stromabnehmer (Kontaktwagen) mit einem zweiten Satz von Kontaktorganen in Parallelspur, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenfahrbahn für den Kontaktwagen. mittels schwenkbarer, die Rückstellbewegung selbsttätig vollziehender Zungen derart an die Hauptfahrbahn angeschlossen ist, daß ohne Betätigung durch den Fahrer je nach der Grundstellung der Zungen der Stromabnehmer in der einen Fahrtrichtung auf der Hauptfahrbahn und in der entgegengesetzten Fahrtrichtung unter Spurwechsel auf der Nebenfahrbahn. die Ausweichstelle durchfährt. 16. Stromzuführung nach Anspruch i 5, dadurch gekennzeichnet, däß die schwenkbaren Zungen :derart ausbalanziert sind, daß sich normal die eine (Abb. 13 rechts) in Tiefstellung, die andere (Abb.13 links) in Hochstellung befindet, und die erstere durch den unterfahrenden Stromabnehmer ohne Behinderung desselben emporgeschwenkt und die ,andere durch den auffahrenden Stromabnehmer selbsttätig in die Tiefstellung verschwenkt wird. 17. Stromzuführung nach Anspruch i oder folgenden oder für gerade Strecken an Kreuzungsstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die einander kreuzenden Systeme übereinandergeführt sind und das unten durchlaufende System im Kreuzungspunkt eine schwenkbare Brücke enthält, die in der ausgeschwenkten Lage das Fahrbahnprofil für den am anderen System. durchlaufenden Stromabnehmer freigibt. 18. Kreuzungsanlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke mit einem Abweiser ausgestattet ist, der das Kabel des am, anderen System durchfahrenden Stronliabnehmers von den Teilen des Brückensystemes in der Kreuzung abhält. i9. Kreuzungsanlage nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausschwenken der Brücke ,mit Sperr- oder Fangeinrichtungen für das zur Brücke gehörige Fahrdrahtsystem derart verbunden ist, daß ein bei offener Brücke auf dieses Fahrdr.ahtsystem: einfahrender Kontaktwagen vor der Brücke festgehalten wird. ao. Stromzuführung nach Anspruch i oder folgenden in Bögen,. dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrdrähte für den Kontaktwagen an der in bezug auf den Bogen inneren Straßenseite auf einem Tragarm verlegt sind, so daß tote Räume für die Fortschleppung des Kontaktwagens vermieden sind. 21. Stromzuführung an Abzweigstellen nach Anspruch 1q., :dadurch gekennzeichnet, daß der die Weiche tragende Tragarm und der zugehörige Mast derart ini Winkel zur Hauptfahrbahn aufgestellt sind, daß der Drahtzug der Abzweigleitung im wesentlichen in die Ebene Mast-Tragarm fällt, und so,der Mast möglichst nicht auf Verdrehung beansprucht wird. 22. Stro@rnzuführung für elektrische Fahrzeuge nach Anspruch i oder folgenden oder für gerade Strecken, bei der die die Fahrbahn des Kontaktwagens -bildenden Leitungsdrähte aus: einer Seele aus besonders zugfesten Material (Stahl o. dgl.) und einem Mantel aus elektrisch besonders gut leitendem. Material (Kupfer, Aluminium o. dgl.) bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel die Seele ohne Längsfugen vollkommen umgibt und in einer Zone längs des Drahtes eine Verstärkung besitzt. 23. Verfahren zur Herstellung eines Leitungsdrahtes nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mantelblech entsprechender Breite über die Seele gewickelt und der Überlappungswulst durch Verlötung o. dgl. geschlossen wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE743998C (de) * 1937-07-10 1944-01-07 Siemens Ag Fahrleitung fuer elektrische Bahnen

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DE743998C (de) * 1937-07-10 1944-01-07 Siemens Ag Fahrleitung fuer elektrische Bahnen

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