DE357989C - Handharmonika - Google Patents

Handharmonika

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DE357989C
DE357989C DEST33665D DEST033665D DE357989C DE 357989 C DE357989 C DE 357989C DE ST33665 D DEST33665 D DE ST33665D DE ST033665 D DEST033665 D DE ST033665D DE 357989 C DE357989 C DE 357989C
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DE
Germany
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zither
keyboard
played
accordion
instrument
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Expired
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DEST33665D
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GEORG STUMBAUM
HANS WANKER
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GEORG STUMBAUM
HANS WANKER
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D15/00Combinations of different musical instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

  • Handharmonika. Die Erfindung betrifft eine Handharmonika, die so ausgestaltet ist, d.aß sie ohne weiteres von jedem Zitherspieler rein und fehlerfrei gespielt werden kann, so daß zitherspielende Personen zwei verschiedene Musikinstrumente vollkommen beherrschen.
  • Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß das Instrument eine mit den Melodiesaiten einer Zither übereinstimmende Klaviatur und eine mit den Baß- und Begleitungssaiten der Zither übereinstimmende Tastatur besitzt, mit Hilfe welcher die Handharmonika gespielt wird.
  • Die Klaviatur ist dabei unten an der Vorderseite des Instrumentes, die Tastatur dagegen an seiner rechten Stirnseite angebracht, so daß man mit der linken Hand die Melodie und mit der rechten Hand Baß und Begleitung spielt.
  • In der Zeichnung ist ein derart ausgestaltetes Instrument in Abb. z in Vorderansicht, in Abb. 2 in Draufsicht dargestellt. Abb.3 zeigt die rückwärtige Stirnansicht.
  • Hierbei ist a der die Stimmstöcke usw. enthaltende Resonanzkasten des Instrumentes, b dessen Harmonikazug mit dem daran anschließenden Seitenkasten c samt Handschlaufe d. Die Teile a, c sind durch Ketten, Haken oder Laschen e lösbar miteinander verbunden.
  • Der Resonanzkasten a hat an seiner Vorderseite unten einen niedrigen, kastenartigen Vorbau f, aus welchem Klaviaturtasten g herausragen, die durch irgendeine geeignete Mechanik, z. B. durch Kniehebelmechanik, auf die Stimmstöcke im Resonanzkasten einwirken. Die Abstimmung der Klaviaturtasten entspricht genau der Saitenabstimmung des Zithergriffbrettes, stimmt also mit den Melodiestimmen der Zither überein.
  • Auf der rechten Stirnseite des Instrumentes (s. Abb.3) ist eine im Kreisbogen angeordnete, entsprechend weit hervorstehende Leistentastatur 1a angebracht, die auf die Baß- und Begleitstimmen durch eine Hebel- o. dgl. Mechanik einwirkt und ebenso wie die Baß- und Begleitsaiten der Zither albgestimmt ist.
  • Soll mit dem Instrument gespielt werden, so befestigt man es mit Hilfe von Schraubzwingen i o. dgl. auf einem Tische k oder an irgendeiner anderen geeigneten Stelle und löst die Verbindungsglieder e.
  • Mit der linken Hand spielt man nun auf der Klaviatur g die Melodie genau wie bei einer Zither. Mit der rechten Hand erfaßt man einerseits den Handgriff d, betätigt mit ihr den Harmonikazug b, um den Lufteinlaß zu regeln, und spielt andererseits mit den Fingern auf der Leistentastatur die Bässe und die Begleitung, und zwar ebenso wie bei der Zither.
  • Durch die Klaviaturtasten g werden beim Spielen die Stimmstöcke freigegeben, und durch die seitliche Leistentastatur werden die Töne mittels des Blasebalges erzeugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Handharmonika mit zwei Tastaturen, von denen die eine an dem beweglichen Teil, die andere an dem festen Teil angeordnet ist und senkrecht zu jener steht, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der linken Hand zu spielende Tastatur an dem festen Teile nach Art einer Zither so .angeordnet ist, daß sie mit demselben Fingersatz wie die Zither spielbar ist.
DEST33665D Handharmonika Expired DE357989C (de)

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