DE356642C - Vorrichtung zur Pruefung der Genauigkeit der Zaehne von Zahntrieben, Zahnraedern oder von Fraesern zum Schneiden derselben - Google Patents

Vorrichtung zur Pruefung der Genauigkeit der Zaehne von Zahntrieben, Zahnraedern oder von Fraesern zum Schneiden derselben

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DE356642C
DE356642C DEM73613D DEM0073613D DE356642C DE 356642 C DE356642 C DE 356642C DE M73613 D DEM73613 D DE M73613D DE M0073613 D DEM0073613 D DE M0073613D DE 356642 C DE356642 C DE 356642C
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Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Prüfung der Genauigkeit der Zähne von Zahntrieben, Zahnrädern oder von Fräsern zum Schneiden derselben. Die Erfindung bezieht sichauf eine vervollkommnete Vorrichtung zum Prüfen der Genauigkeit der Zähne von Zahntrieben, Zahnrädern oder von Fräsern zum Schneiden derselben, insbesondere für Getriebe usw., mit schraubenförmig verlaufenden Zähnen.
  • Bei einer Vorrichtung dieser Art, welche nicht den Gegenstand des vorliegenden Patents bildet, wird ein Fühler, der mit ausgewählten Punkten der Zähne in Berührung Crebracht wird, in vorher bestimmte Stellungen 23 parallel zur Achse des Fräsers oder Triebes mittels einer Reihe von Abstandslehren verschiedener Länge eingestellt, wobei ein fester Anschlag vorgesehen ist, gegen welchen die Zähne des Fräsers oder Zahntriebes in Anlage gebracht werden, um die vorher bestimmte Winkeldrehung des Fräsers oder Zahntriebes zwischen zwei Einzelmessungen oder zwischen zwei Messungsgruppen zu erhalten.
  • Die Anwendung eines feststehenden Anschlages für die Winkeldrehung gestattet aber nur dann genaue Messungen, wenn die Zahn-:Rächen selbst genau sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Vorrichtung zum Prüfen gleicher Art so ausgebildet, daß die Genauigkeit der Zähne eines Zahntriebes, Zahnrades oder eines Fräsers, von welcher die genaue Drehung des Triebes um einen Winkel gleich oder ein Mehrfaches des Kreisteilungswinkels abhängt, nachprüfbar ist. Die neue Vorrichtung eignet sich besonders für die Messung der Zähne von Getrieben oder Fräsern mit schraubenförmig verlaufenden Zähnen, d. h. Zähne, die eine verhältnismäßig große Längssteigung haben.
  • Die neue Vorrichtung gestattet die Messung der Zähne nach Linien parallel mit der Achse des Triebes und ferner die Drehung desselben durch bestimmte Winkel, so daß in Verbindung mit der Vorrichtung für die erste Messungsart der Umfangsabstand zwischen den einzelnen Zähnen des Triebes oder eines anderen zu messenden Gegenstandes ebenfalls mitgernessen wird.
  • Die Messung nach Linien parallel mit der Triebachse wird in der -folgenden Beschreibung kurz mit »Längssteigungsrnessung« bezeichnet und die des Umfangsabstandes zwischen den einzelnen Zähnen in Ebenen senkrecht zur Achse des Triebes mit »Kreisteilungsmessung«.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung erfoligen diese Messungen rasch und genau mittels zwei Sätzen von Ab- standslehren, welche entsprechend mit»Längsstei,-ungslehren« und »Kreisteilungslehren« bezeichnet werden.
  • Die Längssteigungslehren dienen dazu, die verschiedenen Stellungen zu bestimmen, welche das Meßinstrument oder der Zeiger der Vorrichtung einnehmen müssen, um eine Reihe von Ablesungen in einer Ebene parallel mit der Achse des Triebes zu bewirken. Die Kreisteilungslehren dienen dazu, um die Größe der W)inkeldrehung zu bestimmen, welche dem Trieb bzw. dem Fräser zwischen' diesen Ablesungen.,gegeben wird.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Meßvorrichtung zum Prüfen der Genauigkeit von Zähnen eines Schraubentriebes, wie solches beispielsweise für Dampfturbinen Anwendung findet.
  • Abb. i ist die Draufsicht auf die Vorrichtung teilweise im Schnitt; Abb. 2 ist eine Endansicht unter,Weglassung einzelner Teile der Deutlichkeit halber, und zwar ' #in der Richtung von links in Abb. i gesehen; Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III in Abb. i von links gesehen; Abb. 4 ist eine teilweise Draufsicht in vergrößertem Maßstabe; Abb. 5 ist ebenfalls eine Teilansicht teilweise im Schnitt in vergrößertem Maßstabe, während Abb. 6 schematisch die _\#Virkungsweise des Fühlers des Meßinstrumentes in Berührung mit einem Zahn eines Schraubentriebes zeigt.
  • In den Abb. i und 2 hat das Trieb oder Ritzel i Zahnsätze 2 und anschließende Wellenstücke 3. Diese sind drehbar in zwei Halter 4 und 5 eingesetzt, die mit Längsgleitung in einer Längsnut 6 von genauer Bearbeitun g in dem Hauptteil 7 des Vorrichtungsbettes gelagert sind. Der Abstand zwischen den Haltern 4 und 5 wird so eingestellt, daß das zu messende Trieb genau dazwischen paßt. Schrauben 8 und nicht dargestellte Muttern dienen zum sicheren Festklemmen der genannten Halter auf der Bettplatte 7, wenn sie in der richtigen Lage eingestellt sind. Die Köpfe der Hafter 4 und 5 sind mit Rollenlagern io versehen, die mittels Stifte ii in Stellung gehalten werden. Diese- Rollenlager stützen das Trieb i mit einem Mindestmaß von Reibung ab und sind sehr genau bearbeitet, damit das Trieb sich genau zentrisch im Apparat dreht.
  • Das Trieb i wird an einer Längsbewegung mittels Stützen 12, und 13 gehindert, die an den Enden vorgesehen sind und gleitbar an der Bettplatte 7 angebracht sind. Diese Stützen greifen in eine Nut 6, während .Schrauben 14 und Muttern 15 dazu dienen, sie in der eingestellten Lage festzuklemmen. Um die Reibung des Triebes i auf ein Mindestmaß zu bringen und die genaue Längseinstellung während der Drehung zu sichern, ist eine Stahlkugel 16 beiderseits zwischen mit entsprechender Ausnehmung versehenen Büchsen 17 und 18 und den Stützen 12, und 13 an den Enden der Wellenstücke 3 des Triebes eingeschaltet. Die Büchse 18 der rechteckigen Stütze 13 hat die Form einer Schraube, die in ein Gewinde ig in der Stütze eingreift, und die Anordnung ist so, daß durch. Drehung der Büchse die Kugel 16 achsial - ge gen das Ende der Trieb-welle gepreßt wird.
  • Eine Gegenmutter 2o sichert die Büchse 18 in der eingestellten Lage.
  • Zusätzliche Stützen 2-2 und 2-3 mit V-fÖrmigen Ausschnitten im oberen Ende sind ebenfalls auf der Bettplatte 7 gelagert und stehen mit Quernuten 24 derselben in Eingriff. Diese Stützen 2.2, 23 tragen eine Welle 25, und sie sind so eingestellt, daß diese Welle parallel zur Achse des Triebes i und von dieser in einem Abstand liegt, der sich nach dem Durchmesser des zu prüfenden Triebes richtet. Die Welle 2,5 ist vorteilhaft mehr als zweimal so lang wie der gesamte verzahnte Teil des Triebes i, damit, wie dies später auseinandergesetzt wird, die gesamte Länge des Triebes ohne achsiale Verschiebung desselben gegen die Bettplatte geprüft werden kann.
  • Die Längsstellungen der Welle:25 bestimmen sich nach den Längssteigungslehren 26 in derselben Weise wie bei der eingangs erwähnten Prüfvorrichtung, welche nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet.
  • In Abb. i der Zeichnung ist eine solche Längssteigungslehre 2,6 eingesetzt dargestellt. Sie liegt auf zwei V-förmigen Blöcken:27 auf, die in einer Nut28 an der Oberseite einer Stange:29 gleiten, die auf Ständern 30 einer Grundplatte 31 gelagert ist, welche ihrerseits an der Bettplatte 7 mittels nicht dargestellter Muttern und Bolzen einstellbar ist, die in Quernuten 32 eingreifen. Die Höhe der \f-förmigen Blöcke:27 über der Grundplatte und die Ouereinstellung der Grundplatte 3 1 sind so, daß, wenn eine Längssteigungslehre 26 in den Blöcken eingesetzt ist, sie gleichachsig mit der Welle 2,5 liegt. Die Lehre:26 legt sich am linken Ende gegen einen gehärteten Vorsprung 33 eines feststehenden Anschlages 34, der -auf der Stange 29 sitzt. Mit dem rechten Ende der Lehre 26 kann die Welle 25 in Aniage gebracht werden. Die Lehren 26 haben verschiedene Längen entsprech#end der Längssteigung der Zähne des Triebes i.
  • Auf der Welle 25 ist ein Sattel 36 angebracht, der an der Welle mittels einer Stellschraube 37 festgeklemmt werden kann. Der Sattel 36 hat einen aufwärts ragenden Arm 38 mit gegabeltern Ende, in dem um eine wagerechte Achse ein zweiarmiger Übersetzungshebel 4o drehbar ist. Dieser bewegt sich sonach in einer senkrechten Ebene im rechten Winkel zur Achse des Triebes i. Der kurze Arm 41 des Hebels 4o endigt in eine abgerundete Spitze, die in Punktberühruli"o., mit den Zahnflächen des Triebes gebracht werden kann. Diese Punktberührung findet vorteilhafterweise, wenn auch nicht notwendigerweise, im Teilkreisdurchmesser der Triebzähne statt. Der lange Arm 4:2 des Hebels 4o legt sich gegen einen K-ofben 43, der in einem Scheibenmikrorneter oder anderen Mikroineter 44 gleitet, -welches an einem Seitenansatz 45 des Sattels 36 sitzt. Der Sattel 36 ist ferner mit einem abwärts gerichteten Arm 47 versehen, der mit einem feststehenden Anschlag in Berührung kommt, welcher durch eine Leiste 48 gebildet wird, die sich längs der Bettplatte erstreckt und mittels Abstandsstücken 49 an den Wellenstützen 22 und 23 befestigt ist. Diese Anordnung der Leiste _t8 und des Armes 47 gestattet, daß der Fühler 41 in irgendeiner Stellung der Welle 25 stets in demselben gleichen Abstand und in derselben wagerechten Ebene mit der Achse des zu messenden Triebes steht.
  • Die Vorrichtungen zur Drehung des Triebes um einen vorbestimmten Winkel sind folgende: Am rechten Ende 3 des Triebes i ist eine Schnurscheibe So befestigt, die an einer Nabe5i (Abb. i) angebolzt ist, welche auf eine verjüngte Büchse 5:2 gedrückt werden kann. Diese Büchse 5:2 hat drei radiale Schlitze in einem Abstand von i:2o' voneinander. Zwei dieser Schlitze gehen ganz durch die Büchse, während der dritte Schlitz nur teilweise durch die Büchse geht. Dies gestattet, daß die Büchse 5:2 auf den Wellenteil 3 des Triebes i aufgedrückt werden kann. Dann wird die Nabe 51 mit der Schnurscheibe So auf den verjüngten Teil der Büchse 52 aufgeschoben und mittels einer Mutter 53 befestigt. Auf diese Weise ist die Schnurscheibe So genau und sicher mit dem Trieb verbunden.
  • Der Umfang der Scheibe So hat eine Rille 54 und neben dieser eine genau bearbeitete zylindrische Umfangsfläche 55. Eine Schnur 56 ist in nicht dargestellter Weise an der Scheibe So befestigt, läuft in der Rille 54 herum und verläßt die Scheibe von unten, wie aus Abb. 2 ersichtlich. Dann läuft sie über eine Rolle 57 und unter einer Rolle 58 an der Unterseite eines wagerechten Tisches 59, der mittels Pfostens 6o an einer Bettplatte 61 befestigt ist, die ihrerseits an der Bettplatte 7 rechtwinklig zur letzteren befestigt ist, wie deutlich aus den Abb. i und 2 ersichtlich. Die Schnur 56 läuft dann über eine dritte Rolle 62, an einer senkrechten Stütze 63, die von dem Ende des Tisches 59 ausgeht. Am Ende der Schnur ist ein Gewicht 64 befestigt, das die Schnur aus einem später angegebenen Grunde gespannt hält. An der zylindrischen Umfangsfläche 55 der Scheibe So ist außerdem mittels etiner geeigneten Klemme (in Abb. 2 punktiert) ein biegsames Stahlband 65 befestigt, welches rundum den Scheibenumfang läuft. Das Band läuft wagerecht von der Oberseite der Scheibe 50 über den Tisch 59, geht unter einer Rolle 66 hindurch, die an der aufrechten Stütze 63 gelagert ist und darauf aufwärts über eine Scheibe 66a am oberen Ende der Stütze, die neben der Scheibe 62 sitzt, und trägt ebenfalls ein Belastungsgewicht 67. Die beiden Gewichte 64 an der Schnur 56 und 67 an' Stahlband 65 halten die Scheibe 50 im Gleichgewicht, indem die Spannung der Schnur einerseits und des Bandes. anderseits die Scheibe So im entgegengesetzten Sinne zu drehen sucht. Auf dem Tisch 59 ist ein Querschieber 67' (Abb. 5) gelagert,' der ail seiner Oberfläche eine genau bearbeitete Nut 68 trägt, in welcher ein Schuh 70 gleitet. Dieser Schuh 7o ist mit einem Hakenteil 71 versehen, welcher um eine Lippe 72 faßt, die an der Seite des Schiebers 67a ausgebildet ist. In dem Hakenteil 71 ist eine Stellschraube 71a vorgesehen, die den Schuh 70 in der Nut 67a festklemmt. Auf der Oberfläche des Schuhes 70 ist mittels Schrauben 74 an der linken Seite eine Platte 73 befestigt (Abb. 4 und 5). Die Platte 73 ist rechts mit einer Stellschraube 75 versehen, die mit Gewinde in den Schuh 7o eingreift. Das Stahlband 65 läuft zwischen der Platte 73 und dem Schuh 7o hindurch und kann an letzterem mittels einer Stellschraube 75 festgeldenunt werden, indem die Oberfläche des Schuhes 70 in derselben wagerechten Tangentialebene wie der oberste Punkt der Scheibe 50 und der unterste Punkt der Rolle 66 liegt. Zur Drehung des Triebes i durch den vorbestimmten Winkel entsprechend der Kreisteilung, welche die Zähne haben sollen, wird das Band 65 vorn Umfang der Scheibe So um ein bestimmtes Maß abgewunden, das folgendermaßen festgestellt wird: i In V-förmigen Blöcken 77, die dauernd an dem wagerechtenTisch55befestigtsind, isteine zweite Welle 76 gelagert, deren Längsstellung sich durch Kreisteilungslehren 78 in ähnlicher Weise bestimmt, wie dies für die Längsstellungen der Welle.25 geschieht. Eine solche Lehre 78 ist in der Stellung aus den Abb. i und 2 ersichtlich. Sie liegt in den V-förmigen Blöcken 79 und legt sich an einem Ende gegen einen festen Anschlag 8o an, der an dem Block 81 angebracht ist, welcher seinerseits an dem Tisch 59 befestigt ist. Die V-förmigen Blöcke 79 gleiten in einer Nut in der Oberfläche des Blockes 81.
  • Auf der Welle 76 ist ein Sattel 83 gelagert (Abb. 2, 4 und 5), der mit einer Klemmschraube 184 versehen ist, durch die er in der gewünschten Lage auf der Welle76 festgestellt werden kann. Ein zweiarmiger Hebel 84 ist an einer senkrechten Achse 85 am Sattel 1 83 drehbar. Der kurze Arm 86 dieses Hebels hat eine abgerundete Spitze für die Punktberührung mit dem Ende 87 des Schuhes 70. Der lange Arm 88 des Hebels 84 liegt gegen einen Kolben 89 an, der in einem Scheibenmikroineter oder anderen Mikrometer go gleitet, das am Sattel 83 sitzt. Die Winkeleinstellung des Triebes i geschieht folgendermaßen: Auf der konischen Nabe 5 1 für die Scheibe 50 (Abb. i und 3) ist ein Hebel gi angeordnet, welcher eine bei 93 geschlitzte Nabe 92 hat und mittels Schraube 94 und Klemmutter 95 festgeklei-nint werden kann. Gegebenenialls, könnteauch die Nabe§2 auf demWellenteil 3 des Triebes festgeklemmt werden. An der geschlitzten Büchse 52, ist eine Gegenmutter 96 vorgesehen, welche die Nabe 93 in ihrer Stellung sichert. Der Hebel gi liegt, wie dargestellt, wagerecht -und ist -an seinem freien Ende mit einem Feingewindestift 97 versehen, welcher sich auf eine Stütze 98 an der Bettplatte 61 auflegt. Sobald die Mutter 95 angezogen ist, um den Hebel gi in bezug auf das Trieb festzulegen, wird der Gewindestift 97 zur Feineinstellung des Triebes niedergeschraubt.
  • Die Benutzungsweise der Vorrichtung zur Prüfung der Genauigkeit der Zähne2 desTriebes ist folgende: Angenommen, das Trieb ist genau zwischen den Stützen 4 und 5 eingesetzt und durch Einstellung der Gewindebüchse 18 im Lager 13 ist jede Läggsverschiebung vermieden und die Welle:25 ist gegenüber dem Trieb richtig eingelegt, so wird die Längsstellung derWelle:25 mit demFühler41 mittels einer der Längssteigungslehren 26 festgelegt. Hierfür wird vorteilhaft die kürzeste Ab- standslehre benutzt. Dann wird die Winkelstellung des Triebes mittels des Hebels gi und des Feineinstellungsstiftes 97 festgelegt, bis das Scheibenmikrometer 44 des Sattels 38 auf Null zeigt. Der Fühler 41 des Hebels 4o ist dann in Berührung mit einem Zahn, beispielsweise einem Teilkreisdurchinesser, während der abwärts gehende Arm 47 des Sattels 38 mit der Leiste 48 in Anlage ist.
  • Hierauf wird der Schuh 7o am Stahlband 65 eingestellt, d. h. die Klemmverbindung mit dem Schuh 70 wird vorübergehend gelöst und dieser gegen die Scheibe 5o hinbewegt, bis das Mikrometer go, wenn eine Kreisteilungslehre 78 eingesetzt ist, die die Längsstellung der Welle 76 bestimmt, auf Null zeigt, sobald der kurze Arm 86 des Hebels 84 in Berührung mit dem Ende 8,7 des Schuhes 7o ist. Dann wird die Stellschraube 75 angezogen und in dieser Stellung der Schuh 7o am Stahlband festgeklemmt.
  • Hierauf können eine Reihe voll Steigungsablesungen gemacht werden, indem nacheinander verschieden lange Längssteigungslehren 26 eingesetzt werden. Die Fehler oder Ungenauigkeiten, die etwa an den Zähnen vorhanden sind, werden dann am Mikrometer 44 abgelesen und vermerkt. Zum Herausnehmen und Einsetzen dieser Lehren wird die Welle :25 mit dein Meßgerätsattel 38 in ihrem Lager 22, 23 so gedreht, um den Fühler 41 des Hebels 40 außer Anlage mit den Zähnen 2 des Triebes zu bringen und wird gleichzeitig in der Längsrichtung verschoben, um die Lehren 26 auszuwechseln. Nach jedem Wechsel einer Längssteigungslehre wird die Welle 25 wieder mit der neu eingesetzten Lehre in Anlage gebracht -und zurückgedreht, bis der abwärts gerichtete Arn' 47 gegen die Leiste 48 trifft. Der Fühler 41 kommt mit den Zahnflächen nacheinander an den aus der schematischen Abb. 6 ersichtlichen Stellen in Berührung. Während dieser Messungen bleibt das Trieb im Umdrehungssinne unverändert in seiner vorher mittels des Hebels gi und des Feineinstellungsstiftes 97 eingestellten Lage.
  • Soll nun eine weitere Reihe von Längssteigungsmessungen in einer anderen I-;ängslinie der Zähne des Triebes vorgenommen werden, so# wird letzteres nach Lösung des Stellarmes gi und Anheben des letzteren gedreht und dieser wieder an dem Trieb f estgeklemmt. Dann wird der Arm gi nach abwärts bewegt und erfährt das Trieb eine Teildrellung. Diese Teildrehung des Triebes verschiebt den Schuh 7o, der am Stahlband 65 festgeklenmit ist, in der Nut 68. Hierauf wird die zugehörige, also nächst längere Kreisteilungslehre 78 auf den V-förmigen Blöcken 79 in Stellung eingelegt, um: die Lage der Welle 76, die das Mikrometer go trägt, zu bestimmen. Die Winkelstellung des Triebes wird dann durch Drehung des Feingewindestiftes 97 am Ende des Stellhebels gi eingestellt, bis dieses Mikrometer go wieder auf Null zeigt. Das Trieb hat sich dann um einen solchen Winkel gedreht, wie er durch die betreffende Lehre vorherbestimmt ist ' gewöhnlich also die nächst lange Lehre, welche dein, Bogenabstand der Kreisteilung zwischen je zwei Zähnen des Triebes -ntspricht. Nach dieser Einstellung wird nun wieder eine Reihe von Längssteigungsmessungen in der vorbeschriebenen Weise vorgenommen, und dies wird so lange wiederholt, als es für das zu bemessende Trieb oder Zahnrad erwünscht ist.
  • Um die Anzahl der Kreisteilungslehren 78 zu verringern, welche an und für sich nötig sein würde, um die Ablesungen über den ganzen Triebumfang vorzunehmen, kann der Schuh 7o, der am Stahlband 65 befestigt ist, periodisch relativ gegen das Stahlband nach einer gewissen Anzahl von Ablesungen verschoben werden. Die genaue Wiedereinstellung zwischen Schuh und Band kann dann mittels des Mikrometers go. bestimmt werden, das durch den zweiarmigen Hebel 84 beeinflußt wird, dessen kurzer Arm 86 mit dem Schuh in Anlage kommt.
  • Es ist zu beachten, daß die Vorrichtung nur relative Zahlifehler anzeigt, wogege4# es unmöglich ist, mit Genauigkeit einen Ausgangspunkt festzulegen, mit dein alle Teile der Zähne. die von dem Fühler 41 berührt werden, verglichen werden könnten. Die Messungsreilie kann vielmehr an einem beliebigen Punkt irgendeines Zahnes des Triebes begonnen werden und der Vergleich mit den anderen Zähnen gegenüber diesem Punkt als Ausgangspunkt erfolgen. Wenn nun zufällig dieser Ausgangspunkt selbst ungenau ist, so wird sich dies bald während der folgenden Ablesungen herausstellen, indem die meisten derselben nahezu denselben konstanten Fehler aufweisen werden, woraus sich dann erkennen läßt, daß der Punkt an dein ersten Zahn, der als Ausgangspunkt gewählt wurde, selbst ungenau ist. In diesem Falle kann ein Wiederbeginnen mit den Messungen von vornherein dadurch vermieden werden, daß dieser gleichbleibende relative Fehlbetrag bei sämtlichen Ablesungen in Rechnung gezogen el wird. Die beschriebene Ausführungsform der Vorrichtung ist nur eine beispielsweise und kann in einzelnen Punkten im Rahmen der Erfindung abgeändert sein. Insbesondere gilt dies von den Einzelteilen der Vorrichtung für die genaue Messung der Winkeleinstellung des Triebes nach der Zahnteilung.
  • Wenn es sich nicht wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel um die Prüfung eines Triebes oder Zahnrades, sondern eines Schneidfräsers: für ein solches Trieb oder Zahnrad handelt, so sind naturgemäß ge-,visse Abänderungen notwendig mit Rücksicht auf die Zahnunterbrechungen. am Fräser. Beispielsweise müßte dann der zweiarn-iige Hebel an dem Sattel, mit dem die Zahni-nessungen vorgenommen werden, in wagerechter Ebene um eine senkrechte Achse drehbar sein, ähnlich -wie bei der Anordnung nach Abb. 4. Ferner ist ein zweiter zusätzlicher Satz von sogenannten Voreilungslehren notwendig, um die Stellung der das Meßgerät tragenden Welle in bezug auf die gegenseitige Versetzung der Zähne z-wischen. der einen Reihe von Längssteigungsablesungen und der nächsten zu bestimmen. Diese Voreilungslehren werden dann in Verbindung mit den Längssteigungslehren gebraucht und bestehen aus kurzen Abstandsstücken, die zwischen das Ende der Welle 25 und der betreffenden Längssteigungslehre :26 eingesetzt werden. Diese Verwendung solcher Voreilungslehren, wenn es sich um die Prüfung eines Fräsers handelt, entspricht der bei der eingangs erwähnten Vorrichtung, die nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Zum Unterschied von dieser Vorrichtung aber erfolgt bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Bestimmung der richtigen Winkeleinstellung der Fräserscheibe nicht mittels der Schneidflüchen der Fräserzähne, sondern wie bei dem Trieb nach dem Ausführungsbeispiel oder einer dieser im Rahmen der Erfindung, gleichwertigen abgeänderten Ausführungsform.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspp,üciiE. i. Vorrichtung zur Prüfung der Genauigkeit der Zähne von Zahntrieben, Zahnrädern oder von Fräsern zum Schneiden derselben, bei welcher ein achsial beweglicher Fübler an den zu messenden Zahn genau in.einer Längslinie parallel mit der Achse des zu messenden Triebes eingestellt wird und mit ausgewählten Punkten der Zähne in Berührung gebracht wird, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, mittels deren das Trieb oder der Fräser eine genaue Teildrehung durch einen vorbestimmten Winkel erhält, welcher gleich oder ein Vielfaches von dem wirklichen Kreisteilungswinkel der Zähne des Triebes oder Fräsers ist, wodurch genaue Umfassungsmessungen zwischen den Zähnen möglich sind. :2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Winkeldrehung des zu messenden Triebes oder Fräsers mittels Abstandslehren von bestimmten verschiedenen Längen bestimmt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Trieb oder Fräser eine Scheibe befestigt ist, welche mit einem auf derselben auf-und abwindbaren gewichtsbelasteten biegsamen Zugorgan, beispielsweise einem Stahlband, versehen ist, an welchem ein Gleitschuh einstellbar und feststellbar ist, der mit dem Ende der eingesetzten Lehre in Berührung gebracht wird, während das andere Ende der Lehre mit einem feststehenden Anschlag in 'Anlage steht. ki 4. Vorrichtung nach Anspruch i, da-. el durch gekennzeichnet, daß an dem Trieb oder Fräser ein radialer Hebel befestigt ist, der an seinem Außenende mit einem Feineinstellungstift versehen ist, welcher gegen einen feststehenden Anschlag einstellbar ist behufs feiner Winkeleinstellung des Triebes oder des Fräsers. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß um die Scheibe zwei Zugorgane mit Belastungsgewichten laufen, um die Scheibe ständig el im Gleichge-wicht zu halten.
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