DE356427C - Unterzugfeuerung mit feuerfester Auskleidung des Verbrennungsraumes - Google Patents

Unterzugfeuerung mit feuerfester Auskleidung des Verbrennungsraumes

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DE356427C
DE356427C DEK72045D DEK0072045D DE356427C DE 356427 C DE356427 C DE 356427C DE K72045 D DEK72045 D DE K72045D DE K0072045 D DEK0072045 D DE K0072045D DE 356427 C DE356427 C DE 356427C
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Description

  • Unterzugfeuerung mit feuerfester Auskleidung des Verbrennungsraumes. Die Erfindung betrifft eine Unterzugfeuerung mit feuerfester Auskleidung des Verbrennungsraumes und besteht darin, daß der mit einer Sohle oder einem Aschenrost versehene Brennschacht eine Einschnürung im oberen Teile besitzt. Auf der Sohle oder dem J\'.ost dieser Feuerung bildet sich ein ruhender Brennstoftkegel, der im oberen Teile des unteren, weiteren Schachtraumes einen ringförin#igen, mit dein Abzug in Verbindung stehenden Verhrennungsraum freiläßt, in dem dadurch eine sehr hohe Temperatur erzeugt wird, daß die durch das Brennmittel nach unten streichende Verbrennungsluft, die bei dem Durchgang durch den Feuerstock sehr hoch erhitzt wird, in diesen Ringraum eintritt t> und hier eine restlose Verbrennung der Rauchgase herbeiführt. Feuerungen dieser Art können sowohl bei öfen als auch bei Herden verwendet werden.
  • Die' Einschnürting wird vorteilhaft mittels eines auswechselbaren Schamotteringes gebildet, der auf eine Stufe o. dgl. der Schamotteauskleidung eingelegt wird.
  • Feuerungen mit umgekehrter Zugrichtung, deren Verbrennungsraum aus zwei übereinanderliegenden Teilen besteht, sind bekannt, nicht aber solche Feuerungen dieser Art, bei denen die Verbrennungsluft durch den oberen Teil des Brennstoffkegels hindurchstreicht, dann aus demselben heraustritt und durch einen ihn umgebenden Verbrennungsraum zum Abzug gelangt, so daß also auch bei diesen bekannten Feuerungen ein ganz anders gearteter Verbrennungsvorgang stattfindet. In der Zeichnung ist Abb. i ein senkrechter Längsschnitt und Abb. 2 ein senkrechter Otierschnitt durch einen nach der Erfindung ausgebildeten Kochherd.
  • Abb. 3 ist ein wagerechter Schnitt dieses Herdes unmittelbar unterhalb der Herdplatte. Abb. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines solchen Herdes und Abb. 5 ein senkrechter Querschnitt durch einen nach der Erfindung ausgebildeten Dauerbrandof en.
  • Der in Abb. i dargestellte eiserne Küchenlierd ist mit Schamotteteilen a und b versehen. Der von den Teilen a begrenzte Füllschacht trägt auf einer stufenförmig ausgebildeten Stützfläche einen Schamotteringc mit schräger Auflagefläche d für das Brennmittel e, das sich auf dem Aschekegelf aufstützt. Die Asche ruht auf einem Doppelrost g, h, dessen Teil li in der bekannten Weise von außen hin und her bewegt werden kann. Im Betrieb ist der Teil h derart eingestellt, daß die Spalten im Teil g durch den Teil h abgedeckt werden. Den Aschekegel f im Feuerraum umgibt ein Verbrennungsraum i, der nach oben von dem Schamottekörper a und dem Ring c begrenzt ist.
  • Die Verbrennungsluft nimmt den durch die Pfeile angezeigten Weg, indem sie, an der Unterseite des Rostes g, lz vorbeistreichend, in senkrechten Kanälen k, 1 aufsteigt, dann in umgekehrter Richtung durch das Brennmittel e hindurchgeht und in den Verbrennungsraum i eintritt. Von hier gelangt sie in den Abzug in, der mit dem kaum i unmittelbar verbunden ist.
  • Bei der Ausführungsforrn gemäß der Abb.4 ist ein einfacher Rostit vorgesehen, und der Aschenraum o ist nach außen gut verschlossen. Die Verbrennungsluft nimmt ihren Weg zunächst durch senkrechte Kanälep, q und bewegt sich dann in derselben Weise weiter, wie bei der in Abb. i dargestellten Ausführungsform gezeigt.
  • Der in Abb. 5 gezeichnete Dauerbrandofen besitzt eine ganz entsprechende Ausbildung. Auch hier ist ein einfacher Rost r und ein vollkommen geschlossener Aschenraum s vorg#sehen. Die Verbrennungsluft bewegt sich so wie durch die Pfeile vorgezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Unterzugfeuerung mit feuerfester Auskleidung des Verbrennungsrauines, gekennzeichnet durch einen über der Sohle oder einem Aschenrost stehenden Brennschacht mit Einschnürung im oberen Teile, durch die sich auf der Sohle ein ruhender Brennstoftkegel bildet, der im oberen Teile des unteren, weiteren Schachtraumes einen ringförmigen, mit dem Abzug(m) in Verbindung stehenden Verbrennungsraum. (i) freiläßt. :2. Unterzugfeuerung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürting aus einem auswechselbaren Schaniottering (c) besteht, der auf eine Stufe o. dgl. der Schamotteauskleidung eingelegt wird.
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