DE336959C - Koksofen mit seitlicher Windzufuhr zum Erwaermen von Schmiedestuecken - Google Patents

Koksofen mit seitlicher Windzufuhr zum Erwaermen von Schmiedestuecken

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DE336959C
DE336959C DE1920336959D DE336959DD DE336959C DE 336959 C DE336959 C DE 336959C DE 1920336959 D DE1920336959 D DE 1920336959D DE 336959D D DE336959D D DE 336959DD DE 336959 C DE336959 C DE 336959C
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lateral wind
forged pieces
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J19/00Blacksmiths requisites not otherwise provided for
    • B21J19/02Hearths; Air supply arrangements specially adapted therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Koksofen mit seitlicher Windzufuhr zum Erwärmen von Schmiedestücken: Beim Schmieden von kleinen Eisenwaren findet das Erhitzen und Warmhalten der Schmiedestücke in Glühöfen statt, welche offene Auflageroste besitzen, über welche die Flammen hinweggeführt werden. Die Feuerungs- und Verbrennungszone ist demnach bei diesen bekannten Einrichtungen von der Erwärmungsstelle für das Schmiedegut getrennt. Bei diesen Einrichtungen hat sich der Übelstand gezeigt, daß durch Verschlacken des Bodenrostes die Zuführung der Verbrennungsluft beeinträchtigt ist, wodurch die Regelmäßigkeit des Betriebs gestört wird.
  • Andererseits sind auch Einrichtungen an Schmiedeöfen bekannt geworden, bei welchen die Luftzufuhr seitlich der Feuerzone stattfindet. Auch Unterwindfeuerungen mit radial angeordneten gegenüberliegenden Windzuführungskanälen sind bekannt geworden.
  • Auch beim Gegenstande der Erfindung werden zur Behebung der Störungen, welche die bekannten Unterwindzuführungen im Gefolge haben, die Windzuführungen seitlich der Verbrennungszone angeordnet. Indessen liegen hier in neuer Weise die Luftzuführungskanäle derart einander gegenüber, daß der Wind winkelrecht zur Richtung der Brennstoffzufuhr und der Flammen einströmt. Dadurch wird erreicht, daß die Strömungsenergie der entgegengesetzt aufeinander einwirkenden Winde eine innige Mischung mit den Verbrennungsgasen bewirkt.
  • Die eigenartige Anordnung der Windzuführung gestattet, die Feuergase restlos dem Herd zuzuführen. Die sich bildenden Kohlenoxydgase können in der Verbrennungszone durch die hohen Hitzegrade und die genügende Luftzufuhr restlos verbrennen und nutzbar gemacht werden, insbesondere die angestrebte lange Flamme ergeben. Eine gleiche Wirkung kann niemals durch eine Unterwindführung oder durch eine in Richtung der Flammen einblasende Windzuführung erreicht werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. r einen senkrechten Mittelschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Seitenansicht.
  • Die Beschickung des Ofens erfolgt durch die Öffnung a. Der gesamte freie innere Raum bildet den Feuerraum. Asche und Schlacken sammeln sich auf der Bodenplatte b, von welcher sie durch Abklappen nach unten leicht entfernt werden können. Die Frischluft wird unter Druck durch an die Stutzen f anschließende Leitungen eingeführt. Die Roste e sind seitlich im Mauerwerk liegend angeordnet und bilden den Abschluß der Stutzen f, die als Vorwärmer für die Frischluft dienen. Die Flamme verläßt bei d den Ofen. Hier liegen die zu erwärmenden Schmiedestücke auf, die sonach- keiner Verbrennungsgefahr ausgesetzt sind -und trotzdem stets gleichmäßig und gut erwärmt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Koksofen mit seitlicher Windzufuhr zum ErwärmenvonSchmiedestücken, beiwelchem die Heizgase über einen als Auflager für die Schmiedestücke dienenden Herd hinweggeführt werden, welchem die Brennstoffzufuhröffnung gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Bodenplatte (b) zwei gegenüberliegende Windzuführungskanäle (f) vorgesehen sind, aus denen der Wind winkelrecht zur Richtung der Brennstoffzufuhr und der Flammen in den Feuerraum strömt.
DE1920336959D 1920-01-31 1920-01-31 Koksofen mit seitlicher Windzufuhr zum Erwaermen von Schmiedestuecken Expired DE336959C (de)

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