DE356013C - Kunstduengerstreumaschine, deren Kastenboden die Streuwalze bildet - Google Patents
Kunstduengerstreumaschine, deren Kastenboden die Streuwalze bildetInfo
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- DE356013C DE356013C DER53456D DER0053456D DE356013C DE 356013 C DE356013 C DE 356013C DE R53456 D DER53456 D DE R53456D DE R0053456 D DER0053456 D DE R0053456D DE 356013 C DE356013 C DE 356013C
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- Germany
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/16—Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Kunstdüngerstreumaschine, deren
Kastenboden die Streuwalze bildet. Die Erfindung besteht darin, daß der Querschnitt
des Kastens oberhalb der Streuwalze veränderlich eingerichtet ist, so daß der Streuschlitz
verstellt werden kann, ohne die Streumenge zu ändern.
' Auf der Zeichnung ist die Erfindung in to einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die von den Fahrrädern α mittels zweier Zahnräder δ und c in Drehung versetzte Holzwalze
ä, befördert den Kunstdünger durch den Streuschlitz e über ein Verteilerbrett f auf
den Boden. Der feststehenden Streukastenvorderwand g ist ein in zwei Zapfen bei h
drehbares Brett 'i vorgelagert. Dieses Brett wird mit dem Handhebel k vorgeschoben und
mit Steckpinn I in seiner jeweils erforderlichen Stellung festgehalten.
Bei klebrigen, feuchten, spezifisch leichten Düngersorten ist es erforderlich, daß der Streukastenquerschnitt
unten recht weit ist. Dann kann der Dünger stets gut nachrutschen und von der Walze herausgebracht werden. Wäre
der Kastenquerschnitt mehr oder weniger keilförmig, so würde ein Hohlfahren der Maschine
stattfinden, der Dünger rutscht nicht nach, es entsteht ein Hohlraum im Streukasten.
Es muß aber auch Kunstdünger gestreut werden, der feingemahlen, trocken und spezifisch
schwer ist. Jetzt würden sich bei dem unten weiten Kastenquerschnitt-verschiedene
Nachteile einstellen. So würde der Druck der Düngermassen auf die Streuwalze ein
Durchbiegen verursachen. Die Maschine würde in der Mitte dicker streuen als an den Enden.
Weiter ist die Neigung des Düngers, den Streukasten zu verlassen, unter Einwirkung
dieses Druckes von oben und des Druckes recht groß, so daß der Streuschieber nur
wenig geöffnet sein darf, weil sonst zuviel Dünger den Kasten verlassen würde. Diese
enge Stellung des Streuschiebers beeinflußt die Streuweise der Maschine recht ungünstig.
Es sammeln sich bald nach Beginn des Streuens vor dem engen Streuschlitz kleine Steinchen oder feste Körnchen des Düngersalzes,
die die Schlitzöffnung verstopfen; die Maschine versagt bald an vielen Stellen. Man
ist gezwungen, den Streuschieber für einen kurzen Augenblick ganz zu öffnen, damit die
angesammelten Steinchen den Kasten verlassen können.
Alle diese Übelstände werden dadurch beseitigt, daß der festen Vorderwand ein schwenkbares
Brett vorgelagert ist, welches sich bis fast an die Rückwand schwenken läßt. Der
Druck der Düngermassen auf die Streuwalze wird nun größtenteils von dem schrägstehenden
Brett aufgefangen, ein Durchbiegen der Walze findet nicht mehr statt; da die Walze
den Dünger auch nur auf einem kleinen Wege nach der Schlitzöffnung hin befördert, ist
auch dieser durch die Drehbewegung der Walze verursachte Druck bedeutend vermindert.
Nun kann die Schlitzöffnung bedeutend erweitert werden, so daß kleine Steinchen und
Körner den Streuschlitz ungehindert passieren können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kunstdüngerstreumaschine, deren Kastenboden die Streuwalze bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Kastens oberhalb der Streuwalze (d) veränderlich eingerichtet ist, so daß der Streuschlitz (e) verstellt werden kann, ohne die Streumenge zu ändern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER53456D DE356013C (de) | Kunstduengerstreumaschine, deren Kastenboden die Streuwalze bildet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER53456D DE356013C (de) | Kunstduengerstreumaschine, deren Kastenboden die Streuwalze bildet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356013C true DE356013C (de) | 1922-07-10 |
Family
ID=7409417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER53456D Expired DE356013C (de) | Kunstduengerstreumaschine, deren Kastenboden die Streuwalze bildet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356013C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289629B (de) * | 1964-08-05 | 1969-02-20 | Bissell Inc | Geraet zum Shampoonieren von Teppichen od. dgl. |
-
0
- DE DER53456D patent/DE356013C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289629B (de) * | 1964-08-05 | 1969-02-20 | Bissell Inc | Geraet zum Shampoonieren von Teppichen od. dgl. |
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