DE355905C - Verfahren zum autogenen Schweissen von plattierten Metallen - Google Patents

Verfahren zum autogenen Schweissen von plattierten Metallen

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DE355905C
DE355905C DEC28028D DEC0028028D DE355905C DE 355905 C DE355905 C DE 355905C DE C28028 D DEC28028 D DE C28028D DE C0028028 D DEC0028028 D DE C0028028D DE 355905 C DE355905 C DE 355905C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/12Gas flame welding taking account of the properties of the material to be welded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

Plattierte Metalle, vorzugsweise plattierte Bleche, fanden bislang nur Anwendung zu Stanz- und Prägearbeiten. Ihre Einführung im allgemeinen Apparatebau, z. B. für die Zwecke der chemischen und Gärindustrie, ließ sich bislang nicht durchsetzen, da es an einem einwandfreien Verfahren zur Herstellung homogener Verbindungen derartiger plattierter Metalle mangelte. Wenn solche autogen, d. h.
ίο unter Verwendung eines Eisenschweißdrahtes als Zusatz, verbunden werden, so fehlt der Verbindungsstelle der notwendige Metallüberzug, und es tritt Rosten und Durchfressen der Verbindungsnaht ein. Aus diesem Grunde war die Verwendung metallplattierte·· Bleche für die vorgenannten Zwecke bislang ausgeschlossen.
Beim Schweißen von mit einem leicht schmelzbaren Metallüberzug versehenen Blechen hat man sich bereits damit zu helfen versucht, daß man den Überzug in der Nähe der Schweißstellen zunächst unterließ und ihn nach dem Verschweißen des Bleches nachholte, wobei als Zusätzmetall, falls ein solches in Anwendung kam, natürlich das Metall des Bleches und nicht des Überzuges benutzt wurde. Bei plattiertem Blech, insbesondere kupferplattiertem Eisenblech, ist ein derartiges Verfahren durchweg nicht möglich, abgesehen davon, daß es sehr teuer und umstandlieh sein würde. Auch würde dadurch noch keine Gewähr dafür geboten, daß die aufplattierte Metallschicht an der Schweißstelle keine Unterbrechung erleidet.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein neues Verfahren zur Vermeidung jener Übelstände. Das Verfahren besteht darin, daß als Zusatzmaterial für die autogene Schweißung ein solches Material verwendet wird, welches dem aufplattierten Metalle, nicht also dem Grundmetall des Bleches, entspricht. Bei kupferplattierten Eisen- oder Stahlblechen kommt also als Zusatzmaterial ein Kupferdraht an Stelle des bislang verwendeten Eisenschweißdrahtes in Betracht. Auf diese Weise gestaltet sich die aufplattierte Metallschicht auch in der Verbindungsnaht homogen und das Grundmetall wird chemischen Einflüssen entzogen.

Claims (1)

  1. 50 Patent-Anspruch:
    Verfahren zum autogenen Schweißen von plattierten Metallen, insbesondere Eisen- und Stahlblechen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schweißung als Zusatzmaterial ein dem aufplattierten Metalle entsprechender Zusatzdraht verwendet wird.
DEC28028D 1919-05-03 1919-05-03 Verfahren zum autogenen Schweissen von plattierten Metallen Expired DE355905C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029107B (de) * 1953-11-25 1958-04-30 Ver Deutsche Metallwerke Ag Verfahren zum Lichtbogenschweissen von Verbundmetallwerkstuecken, deren Grundwerkstoff Stahl bzw. Eisen und deren Deckwerkstoff ein Nichteisenschwermetall ist

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029107B (de) * 1953-11-25 1958-04-30 Ver Deutsche Metallwerke Ag Verfahren zum Lichtbogenschweissen von Verbundmetallwerkstuecken, deren Grundwerkstoff Stahl bzw. Eisen und deren Deckwerkstoff ein Nichteisenschwermetall ist

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